DE141908C - - Google Patents

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DE141908C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/06Attaching of incandescent bodies to mount

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 141908 KLASSE 21/.
Es wird in der Glühlampentechnik zur Verbindung der Glühfäden mit den Zuleitungsdrähten bisher etwa folgendes Verfahren eingeschlagen :
Die Glühfäden werden in die Elektroden eingesetzt und in einer eigenartig geformten Lötzange in ein Bad von schweren Kohlewasserstoffen eingehängt und nach Bedarf erst schwacher, dann stärker werdender Strom zugeführt. Der Strom bewirkt ein Erglühen des Punktes höchsten Widerstandes, nämlich der Berührungsstelle der Elektroden und des Glühfadens. Beim Glühen schlägt sich aus den flüssigen Kohlewasserstoffen Kohle nieder, welche eine feste Verbindung geringen Widerstandes zwischen den Elektroden und den Kohlefäden herstellt. Infolge der größer werdenden Leitungsfähigkeit dieser Verbindung sinkt die Temperatur unter die Rotgluttemperatur und hört infolgedessen das Niederschlagen von Kohle auf. Ist dieser Punkt erreicht, so muß der Strom verstärkt werden, was bisher durch Zuschaltung von Akkumulatorenzellen oder durch Ausschalten von Widerständen durch Hand erzielt wurde.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun, das Anwachsen des Stromes in dieser erwähnten Weise auf mechanischem Wege zu erzielen und unabhängig von der Aufmerksamkeit des Arbeiters zu machen.
In der Zeichnung ist B ein Widerstand, welcher durch Drehen der Kurbel D im Sinne des Pfeiles nach und nach aus. dem Stromkreis ABLA1 ausgeschaltet werden kann. E ist ein Kontakt-Amperemeter mit dem zügehörigen Nebenschlußwiderstand W, das bei bestimmter Stromstärke den Elektromagneten M eines selbsttätigen Schalters S in den Stromkreis einer beliebigen Stromquelle N einschaltet. Der Elektromagnet M zieht seinen Anker an und öffnet dadurch den Schalter S. Die Stromstärke, bei der die Unterbrechung des Arbeitsstromes erfolgen soll, kann an dem Kontakt-Amperemeter beliebig eingestellt werden.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender: Der Glühlampenfuß wird bei L in das Kohlenwasserstoffbad eingehängt, während der Schalter S geöffnet ist. Die Kurbel D des Widerstandsschalters wird von irgend einer äußeren Kraft ständig angetrieben. In dem Augenblick, in dem sich die Kurbel D in der Nullstellung befindet, wird der Schalter 5 von Hand geschlossen. Dieser Zeitpunkt kann zweckmäßig durch ein beliebiges optisches oder akustisches Signal angezeigt werden. Die Einrichtung kann nunmehr völlig sich selbst überlassen werden, so daß der Arbeiter einen neuen Glühlampenfuß zum Einsetzen in das Kohlewasserstoffbad vorbereiten kann.
Bei der Drehung der Kurbel D wird der den Glühlampenfuß L durchlaufende Strom durch allmähliches Ausschalten des Widerstandes so lange verstärkt, bis der selbsttätige Ausschalter in Tätigkeit tritt.
Hierauf wird der fertige Fuß L durch einen neuen ersetzt, und das Spiel wiederholt sich,
indem der Schalter S wieder von Hand geschlossen wird, wenn sich die Kurbel D in der Nullstellung befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Herstellung des Kohleniederschlages auf den Verbindungsstellen zwischen Glühfäden und ihrer Zuleitung, gekennzeichnet durch einen ständig umlaufenden Widerstandsschalter, der die erforderliche Stromzunahme bewirkt, und einen für beliebige Stromstärken einstellbaren selbsttätigen Ausschalter, der durch Unterbrechung des Stromes den Arbeits-Vorgang beendet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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