DE23982C - Regulirungsvorrichtung bei Bogenlampen - Google Patents

Regulirungsvorrichtung bei Bogenlampen

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DE23982C
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CH. P. JÜRGENSEN in Kopenhagen
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1882 ab.
Die vorliegende Bogenlampe ist auf beiliegender Zeichnung in Ansicht, Fig. 1, dargestellt, Fig. 2 und 3 zeigen Details derselben, während Fig. 4 ein Diagramm der Lampe veranschaulicht.
Die beiden Kohlenhalter k und kl werden jeder durch eine auf ihrem Umfang ausgekehlte Scheibe h und H mittelst Schnur oder Kette getragen, welche Scheiben auf einer gemeinsamen Achse χ sitzen. Wird einer der beiden Kohlenhalter gehoben, so tritt eine Drehung der Achse χ ein, derart, dafs auch der andere Kohlenhalter auf diese Weise eine entgegengesetzte Bewegung ausführt, also sich senkt, und umgekehrt.
Die Kohlenhalter werden durch passende Büchsen geführt, welche in der oberen Deckplatte c1 des Gehäuses g angebracht sind, und reichen mittelst Verlängerungen aus weichem Eisen in die Solenoide S und S'. Die Radien der Scheiben h und H sind denjenigen Längen der Kohlenstäbe proportional, welche in derselben Zeitdauer verbrennen, so dafs die Lage des Brennpunktes der Lampe sich nicht ändert.
Die beiden Solenoide S und S1 sind durch die Klemmen p und p1 mit einem Contactapparat H und den Kohlenhaltern k und kx verbunden, wie dies Fig. 4 veranschaulicht.
Bevor die Lampe mit den Leitungen verbunden ist, wird der bewegliche Anker im Contactapparat R constant durch eine an y befestigte Feder mit der Stellschraube b des isolirten Stückes ο in Berührung gehalten.
Vorausgesetzt, die Kohlenspitzen seien in dem Augenblick, wo der elektrische Strom in die Lampe gelangt, so weit von einander entfernt, dafs kein Lichtbogen zwischen ihnen sich bilden kann, so wird ein Theil des Stromes von der Klemmschraube p durch das isolirte Stück o, die Schraube b, den beweglichen Anker a, den isolirten Träger v, die äufseren Windungen s des Solenoids S nach der anderen Klemme /' fliefsen. Dadurch wird aber die obere Kohle k unter dem Einfiufs der anziehenden Wirkung des Solenoids 5 nach abwärts gezogen; der untere Kohlenhalter k1 wird durch die Scheiben h H, wie oben beschrieben, gehoben, bis der Lichtbogen durch einen Theil des Stromes sich bildet, der von dem zuerst erwähnten isolirten Stück ο nach einem Elektromagnet m, von hier nach der oberen Kohle k durch den Lichtbogen zur unteren Kohle, und durch das Solenoid, das den Kohlenhalter P umgiebt, nach der Klemme / fliefst.
Sowie dieser Nebenstrom sich gebildet hat, wird der Anker α von seinem Elektromagnet m angezogen, und der vom Träger ν nach den äufseren Windungen s des Solenoids gehende Strom ist unterbrochen.
Nunmehr steht der obere Kohlenhalter k unter Einwirkung des Zweigstromes, der vom Augenblick, wo der Strom in die Lampe geleitet wird, von der Klemme p1 durch die äufseren Windungen s des Solenoids 5 nach den inneren Windungen s1 desselben Solenoids zur Klemme p fliefst.
Zu bemerken ist, dafs die inneren Windungen s1 bei s2, Fig. 4, von den äufseren Windungen ί abgezweigt sind. Der magnetischen Anziehung des oberen Kohlenhalters k durch den erwähnten Zweigstrom wirkt die
Anziehung des unteren Kohlenhalters durch das Solenoid S' entgegen.
Wird der Lichtbogen infolge Verbrennung der Kohlenspitzen geschwächt, so entsteht auch eine Abschwächung der anziehenden Wirkung des Solenoids S1 auf den unteren Kohlenhalter kl; der das Solenoid 5 passirende Nebenstrom wird dementsprechend stärker und bewirkt eine Näherung der Kohlenspitzen, bis die normalen Verhältnisse wieder hergestellt sind. Wird der Lichtbogen aus irgend einer Ursache zu kurz, so wird der Strom in dem Solenoid S1 stärker, während er in dem Solenoid S schwächer wird, und die Folge wird sein, dafs die Kohlenspitzen sich wieder von einander entfernen.
Um die Bewegung der Kohlenhalter zu reguliren oder zu reduciren, so dafs keine Unstetigkeit des Lichtes eintritt, ist der Kohlenhalter k mit dem Kolben einer hydraulischen Bremse k2 verbunden. Damit die Lampe mit Strömen verschiedener Spannung arbeiten kann, ist die Achse χ der Scheiben h und H durch ein Getriebe d und Rad dl mit einer in dem Gehäuse f eingeschlossenen Feder verbunden.
Durch die Regulirung der Spannung dieser Feder kann die Lampe für jede Stromstärke eingestellt werden.
Die Lampe kann auch als Hängelampe angeordnet werden, jedoch müssen die Kohlenspitzen alsdann so angebracht sein, dafs sie unter dem Gehäuse zu liegen kommen.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    An elektrischen Bogenlampen die Anordnung zweier Solenoide S und S\ von denen jedes direct auf einen der beiden Kohlenhalter k und kl einwirkt, derart, dafs die gegenseitige Annäherung der Kohlenhalter, welche durch über Räder h und H gehende Schnüre oder Ketten gehalten werden, geschieht, wenn durch Schwächung des Lichtbogens die Anziehung des Solenoids S' auf den unteren Kohlenhalter kl geringer, hingegen die des Solenoids S auf den Kohlenhalter K gröfser wird, während umgekehrt eine Entfernung der Kohlenhalter eintritt, wie dies mit Bezug auf Fig. 4 beschrieben ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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