DE730591C - Verwendung von Eisenphosphaten als Farbkoerper - Google Patents

Verwendung von Eisenphosphaten als Farbkoerper

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DE730591C
DE730591C DEI62396D DEI0062396D DE730591C DE 730591 C DE730591 C DE 730591C DE I62396 D DEI62396 D DE I62396D DE I0062396 D DEI0062396 D DE I0062396D DE 730591 C DE730591 C DE 730591C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphates
weight
color
iron phosphates
parts
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Expired
Application number
DEI62396D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Julius Drucker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE730591C publication Critical patent/DE730591C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/22Compounds of iron

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verwendung von Eisenphosphaten -als Farbkörper Gegenstand des Patents 710 908 ist die Verwendung von durch. doppelte Umsetzung wässeriger Eisensalzlösungen mit Alkaliphosphaten und anschließende Druckerbitzung in wässeriger Aufschlämmung erhaltenen Eisenphospbat,en, insbesondere Ferriferrophosphaten, an Stelle üblicli hergestellter Eisienphosphate als Farbkörper in, Anstrichrrätteln gegen Rostbildung auf orgaffischer Grundlage.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich durch doppelte Umsetzung wässeriger Eisensalzlösungen mit Alkaliphosphaten und anschheßende Druckerhitzung in wässeriger Aufschlämmungerhaltene Eissenphosphate, insbesondere Ferriferrophosphate, zur Verwendung als Farlykörper ganz allgemein eignen, da sie ausgezeichnet sind durch hohe Deckkraft und anstrichtechnisch günstiges Verhaltenan Bindemitteln.. Die Herstellung der Farbkörper erfolgt in der Weise, da-ß zuerst eine sog. Robfarbe durch doppelte Umsetzung wässeriger Eisensalzlüsung mit Alkaliphosphatlösung hergestellt wird, die alsdann, gegebenenfalls nach vorhergehendein Auswaschen, durch Erhitzen einer Aufschlämmung der Rohfarbie in Wasser unter Druck in den Farbkörper übergeführt wird. Es entstehen Farbkörper von braunen, grünen, grauen und schwarzen Farbtönen, die ausgezeichnet sind durch hohes Der-kvermögen und anstriclit-echnisch günstiges Verhalten in verschiedenen Bindemitteln. Besonders günstig verhalten sich die Ferriferrophosphate. Farbton und anstrichtechnisches Verhalten werden bedingt durch die Art der Rohfarbenfällung und die Art der Erhitzung. Zur Erziel:ung bestimmter Eigenschaften sind z. E#. bei der Rohfarbenfällung aufeinander abzustimmen: Konzentration und Zusammensetzung der Ausgangslösungen, Fälltemperatur und Fälldauer, Intensität der Rührung und Wasserstoffionenkonzentration, während und naich der Fällung; bei der Druckerhitzung-, Erhitzungsdauer und Erbitzti#ngs.ternperatul»"-bl Wasserstoffionenkonzentration und Elektrolyt- ' gehalt der Erhitzunggsflüssigkeit. Selbstverständlich können die erhaltenen Farb'körper zur Erzielung besonderer Farbtöne oder besonderer Effekte auch in Mischung mit anderen Farbkörplern angewandt werden. Beispi#el Es werden einerseits 512 Gewichtsteile Ferrosu-Ifat (Fe S 0.1 - 7 aq) in 6oo Gewichtsteilen Wasser und 54o Gewichtsteile Ferrichlorild (Fe.C16 - 12 aq) in 8oo Gewichtsteilen Wasser geiöst und gemischt, andererseits 385 Gewichtsteile einer Phosphorsäurelösung vom spez. Ge-,wicht 1.7 Mit 3ooo Gewichtsteilen Wasser verdünnt und 400 Gewichtstefle Ätznatron in Sooo Ge##ichtsteilen Wasser gelös,t und ebenfalls gemischt. Nun, gibt man innerhalb i Stunde die Eiisensalzlösung unter lebhaftem Rühren bei So` in 'die Phosphatlösung und rührt noch 2 Stunden. Nun wird gefiltert, der Filterkuchen ausgewascheii., in 7ooo Gewichtsteilen Wasser aufL-eschlämmt, die Aufschlämmung mit Phosphorsäure sehr schwach kongosauer eingestellt und 30 'vlii#u#en lan- unter einem Druck von 2ooAtm. auf #3 _,o' erhitzt. Danach wird ab-ekühlt, C gefiltert, gewaschen, getrocknet und vermahlen. Ls entsteht ein blaugräner Farbkörper, der Sowohl mit wasserhaltigen wie mit wasserfreien Bindemitteln Anstriche von hohen) Dückvermögen und guten Echtheitseigen-Z, l> ZD scbaften ergibt. Mit den verschledenen Lacl,-bindemitteln, wie z. B. Öllacken, Alkydallal,-ken, Nitrolacken. entstehen Lacke, die Pttißoidem guten Verlauf und schönen Glanz auf-Weisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwendung von durch doppelte Umsetzung u-ässeriger Eisensalzlösungen mit Alkaliphosphaten und aiischliel.)endeDi-ticl,-erhitzung; in wässeriger Aufscblämmung erhaltenen Ehenphosphaten -, insbesondere Ferriferrophosphaten, an Stelle üblichliergestellter Eisenphosphate als Farl)körper mit Ausnahme der Venvendun- g in Ans t ri le hmitteln gegen Rostbildun- auf organischür Grundlage. 13 Z,
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