DE73057C - Spielzeug, einen in einem Wasserbehälter selbsttätig auf- und niedersteigenden Taucher darstellend - Google Patents

Spielzeug, einen in einem Wasserbehälter selbsttätig auf- und niedersteigenden Taucher darstellend

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DE73057C
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DE
Germany
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water tank
diver
descends
glass tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73057D
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English (en)
Original Assignee
H. DENIER in St. Petersburg, Grofse Stallhofstr. H. 25 Q 17
Publication of DE73057C publication Critical patent/DE73057C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H23/00Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
    • A63H23/08Cartesian or other divers

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Spielzeug, bestehend aus einer Puppe oder dergleichen, welche in einer geschlossenen, mit Wasser gefüllten Glasröhre niedersinkt und dabei ein Ventil öffnet, worauf eine dem Ventil entweichende Luftblase sich unter den Schirm der Figur legt und ein Steigen derselben bewirkt. Durch eine an dem Ausgangspunkte der Figur angebrachte geeignete Vorrichtung wird ein Schiefstellen der Puppe erreicht, wodurch die Luftblase entweicht und die Figur- durch die eigene Schwere abermals sinkt, so dafs sich der oben beschriebene Vorgang wiederholt.
In der beiliegenden Zeichnung ist diese Neuerung in den Fig. 1 und 2 zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt die Erfindung in Ansicht,
Fig. 2 im Längsschnitt.
Der Apparat besteht aus drei Theilen: einem unteren Blechbehälter α, einer Glasröhre b und einem oberen Blechgefäfse c. Die Blechbehälter α und c sind an der Glasröhre b derart befestigt, dafs die Aufsenluft nicht in die Glasröhre eindringen kann. Ueber dem Behälter a befindet sich ein Blechboden d mit zwei Oeffnungen e und/(Fig. 2). Während das Loch e eine Verbindung zwischen dem Blechbehälter a und der Glasröhre b herstellt, führt die Oeffnung/ in einen Blechkasten g, in dessen Wandung ein Loch h gebohrt ist. Auf dem Boden d ist ferner ein Winkelhebelmechanismus gelagert, welcher derart gestaltet ist, dafs der Schenkel i an seinem Ende in einen Winkel gebogen ist, der zweite Schenkel Ar dagegen an seinem Ende ein Ventil Z trägt, welches die Oeffnung h des Kastens g durch Gegengewicht m luftdicht verschliefst.
Die Glasröhre b besitzt Einschnitte w, an welche sich ein am Kasten g befestigter Kranz ο anlegt. Am oberen Blechbehälter c ist, in einem Gummischlauch angebracht, ein Draht ρ derart befestigt, dafs das Ende q des Drahtes ein Stück in den Glasbehälter hineinragt.
Das Spielzeug wird in folgender Weise zusammengestellt :
Das Reservoir c wird in ein flaches Gefäfs, das über einem mäfsigen Feuer steht und mit heifsem Wasser gefüllt ist, gestellt und die Rinne, die zur Aufnahme des Cylinders b dient, mit erwärmtem Kitt angefüllt. Sodann stellt man den,Cylinder in die Rinne und läfst beides, Behälter c und Glasröhre b, einige Zeit im heifsen Wasser stehen, wodurch sich der Cylinder gleichmäfsig erwärmt und ,der Kitt Gelegenheit hat, eine allseitige Dichtung an der Glasröhre zu bewirken. Nachdem man die Puppet in die Glasröhre gelegt, befestigt man den unteren Behälter α auf dieselbe Weise an der Glasröhre, wie den oberen. Man führt sodann durch eine in dem oberen Behälter vorgesehene Oeffnung gekochtes ' und filtrirtes Wasser in die Glasröhre ein und schliefst dann die Oeffnung durch Verlöthen. Im Behälter a befindet sich nur Luft, in der darüber befindlichen Glasröhre b sowie in dem Gefäfse c nur Wasser, so dafs sich Luft und Wasser das Gleichgewicht halten. Infolgedessen kann in den Behälter· a kein Wasser eindringen.
Es entwickelt sich jetzt folgender Arbeitsvorgang:
Durch ihr Eigengewicht wird die Puppe A in der Glasröhre sinken und in ihrer Endstellung den Hebel i herunterdrücken, wobei die Figur A auf dem Kranze ο aufliegt; das hierdurch gleichzeitig erfolgende Oeffnen des Ventils / hat zur Folge, dafs Luft aus Oeffnung h entweicht; dadurch wird dem Wasser im Behälter α Raum geschaffen, und zwar wird so viel Luft entweichen, als zum Heben der Puppe nothwendig ist.
Durch das Steigen der Figur wird der Hebel i entlastet und das Gegengewicht m bewirkt neuerdings einen Verschlufs der Oeffnung h; es wird somit nur immer so viel Wasser in den Behälter α eindringen, als Luft aus demselben entweicht. Die Figur A steigt in dem Behälter b so lange empor, bis der Rand des Schirmes der Puppe an den Draht q gelangt, welcher die Figur einseitig aufhält, wodurch ein Schiefstellen der Puppe bewirkt wird, welches der Luftblase zu entweichen gestattet. Die Figur A wird nun in dem Behälter b vermöge ihres Gewichtes sinken und der eben beschriebene Vorgang wiederholt sich.
Das Spiel wird so lange fortdauern, bis aus Behälter α alle Luft entwichen ist; man hat dann nur nöthig, den Apparat langsam umzustülpen, wobei die im Behälter b angesammelte Luft nach oben steigt, das im Behälter α enthaltene Wasser jedoch durch Oeffnung h entweicht. Wenn alles Wasser aus α entfernt ist, bringt man durch schnelles abermaliges Stülpen den Apparat in seine alte Stellung, wodurch die Figur ihr Spiel von neuem beginnt.
Diese Erfindung kann neben der Benutzung als Spielzeug auch vortheilhaft als Reclamestück für Schauläden Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spielzeug, einen in einem Wasserbehälter selbstthätig auf- und niedersteigenden Taucher darstellend, dadurch gekennzeichnet, dafs die Figur (A) am unteren Ende ihres Weges das Ventil (k) eines Luftbehälters (a) öffnet und durch die 'entweichende Luftblase mit nach oben genommen wird, wo die Luftblase von der Figur gelöst wird, so dafs die letztere wieder nach unten sinkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73057D Spielzeug, einen in einem Wasserbehälter selbsttätig auf- und niedersteigenden Taucher darstellend Expired - Lifetime DE73057C (de)

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