DE314200C - - Google Patents

Info

Publication number
DE314200C
DE314200C DENDAT314200D DE314200DC DE314200C DE 314200 C DE314200 C DE 314200C DE NDAT314200 D DENDAT314200 D DE NDAT314200D DE 314200D C DE314200D C DE 314200DC DE 314200 C DE314200 C DE 314200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diffuser
pipe
riser pipe
riser
juice
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT314200D
Other languages
English (en)
Publication of DE314200C publication Critical patent/DE314200C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/08Extraction of sugar from sugar beet with water
    • C13B10/10Continuous processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 6. SEPTEMBER 1919
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ausführungsweise der Diffusionsbatterie nach Patent 313433 bei welcher anstatt der senkrechten Wand in der Mitte jedes Diffuseurs ein senkrechtes Steigrohr angeordnet ist, in dem das auszulaugende Gemisch mittels eines Injektors aus dem unteren Teile eines Diffuseurs in den oberen des nächstfolgenden Diffuseurs getrieben wird, während der Saft zum großen Teil durch ein gelochtes Stück des Steigrohrs und ein Fallrohr in den Diffuseur zurückfließt. Aus dem letzten Diffuseur werden die ausgelaugten Schnitzel mittels eines Injektors in einen Hochbehäter entleert, aus dem sie mittels Schnecken 0. dgl. zur Presse befördert werden, während die mitgeführte Flüssigkeit in den vorletzten Diffuseur zurückfließt. Außerdem wird der Saft aus dem unteren Teil einest jeden Diffuseurs in den oberen Teil des nächst vorangehenden Diffuseurs so lange im Kreislauf zurückgeführt, bis er nach Erreichung der erwünschten Dichte aus dem ersten Diffuseur zum Meßgefäße abfließt. . ·
Die Diffusionsbatterie ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in-senkrechtem Schnitt dargestellt. I, II, III bis V sind ,die aufeinanderfolgenden Diffuseure der Batterie.
«lr«2bisa5 sind senkrechte, in der Mitte der Diffuseure angeordnete Steigrohre, deren .Ein-Strömungsöffnungen sich nahe über dem Diffuseurboden befinden. In jedes Steigrohr av a2 usw. mündet nahe über dem Boden -je ein' vom Injektor J1, &2 usw. gespeistes Strahlrohr I1, I2 usw., aus dem das Treibmittel nach oben strömt. Die Steigrohre ax, a2 usw. sind mit Ausnahme des letzten oberhalb des Diffuseurdeckels umgebogen, so daß sie in den nächstfolgenden Diffuseurdeckel münden. Der herunterführende Arm ist an einer Stelle, z. B. C1, C2 usw., gelocht und von einem Gehäuse els e% usw. umgeben, von dem aus ein Fallrohr (H1, d2 usw. den Saft in den Diffuseur zurückführt, während die Schnitzel durch den Rohrarm U1, M2 usw. dem nächstfolgenden Diffuseur oben zugeführt werden. Das Steigrohr des letzten Diffuseurs V führt bis zum Hochbehälter f, in den es die ausgelaugten Schnitzel entleert, die dann mittels einer Schnecke g o. dgl. zur Presse befördert werden, während der im Behälter f sich 'ansammelnde Saft durch das Rohr q in das Fallrohr l't abfließt. Das vorletzte und das letzte Injektorrohr I4,15 werden mit Druckwasser aus einem Wasserturm gespeist. A1 und h2 sind im Behälter f befindliche Schwimmer. I1 und ta-sind in den
Rohren Z4, Z5 angeordnete, dutch die Schwimmer A1, A2 bewegte Hähne.
A1, A2 bis ^5 sind Rohre, die den Saft vom unteren Teil eines jeden Diffuseurs zum oberen des nächst vorangehenden Diffuseurs führen; ihre Einströmungsöffnung befindet sich am Boden des einen Diffuseurs, ihre Ausströmungsöffnung unter dem Deckel des nächst vorangehenden Diffuseurs. Das vorderste Rohr kx
ίο geht in das Saftabzugsrohr I über, in dem sich ein Schwimmer ν befindet. An dem zum Meßgefäße führenden Abzugsrohr ist der durch den Schwimmer ν mittels des Hebelgetriebes m bewegte Hahn p o. dgl. angeordnet. Die Dichte des abziehenden Saftes ist auf einer Skala 0 ablesbar.
r ist der zum Beschicken des ersten Diffuseurs I mit frischen Schnitzeln dienende Fülltrichter. Jedes Steigrohr alt az usw. ist von den zugehörigen Rohren klt k2 usw. mittels gelochter Zwischenböden S1, S2, S3 usw., welche die Schnitzel zurückhalten, getrennt. An jedem Diffuseur sind unten mit Hähnen versehene Rohre angebracht, welche in ein gemeinschaftliches Wasserableitungsrohr t münden.
- Die Schnitzel werden mittels der mit Injektoren ausgerüsteten Steigrohre von Diffuseur zu Diffuseur im Gegenstrom zur Auslaugeflüssigkeit befördert.
Das Wasser wird wie üblich in den letzten Diffuseur eingeführt, in welchem sich die vollständig ausgelaugten Schnitzel befinden. Das Wasser, welches im letzten Diffuseur V etwas höher steht als in den vorhergehenden Diffuseuren, strömt durch das Rohr, k oben in den Diffuseur IV ein und treibt den darin befindlichen dünnen Saft durch Rohr ki in den oberen Teil des Diffuseurs III usw.

Claims (3)

Patent- Ansprüche;
1. Ausführungsform der Diffusionsbatterie nach Patent 313433,dadurchgekennzeichnet, daß in der Mitte jedes Diffuseurs an Stelle der Zwischenwand ein senkrechtes mit Injektor ausgerüstetes Steigrohr (U1, a2 usw.) angeordnet ist, dessen Einströmungsöffnung sich nahe über dem Diffuseurboden befindet und welches oberhalb des Diffuseurdeckels in den nächstfolgenden Diffuseur führt, mit Ausnahme des Steigrohres (a5) im letzten Diffuseur, das in einen höher angeordneten Schnitzelbehälter (f) ausmündet.
2. »Diffusionsbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in den nächstfolgenden Diffuseur führende Steigrohrarm gelocht und an der durchlochten Stelle von einem Gehäuse (elt e2 usw.) derart umgeben ist, daß der Saft durch ein Fallrohr (dv d% usw.) in den Diffuseur zurückgeführt wird, während die Schnitzel in den nächstfolgenden Diffuseur fallen.
3. Diffusionsbatterie nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom Boden eines jeden Diffuseurs ein Übersteigrohr (A5, ki usw.) zum oberen Teil des vorhergehenden Diffuseurs führt, während das Übersteigrohr (A1) des ersten Diffuseurs als Saftabzugsrohr dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314200D Active DE314200C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE314200C true DE314200C (de)

Family

ID=567028

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT314200D Active DE314200C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE314200C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2853537C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Förderung von Abwasser mittels Vakuum
DE314200C (de)
DE135488C (de)
DE351382C (de) Selbsttaetig wirkende Hebervorrichtung, vorzugsweise zur Entgasung von Fluessigkeiten
DE377967C (de) Selbsttaetiges Wasserhebewerk
DE402509C (de) Mehrturmreaktionsgefaess
DE120260C (de)
DE349080C (de) Extraktionsanlage
DE280170C (de)
DE135592C (de)
DE255846C (de)
DE170855C (de)
DE111585C (de)
DE101750C (de)
DE167493C (de)
DE169888C (de)
DE48089C (de) Apparat zum selbstthätigen Verkauf von Getränken
DE50487C (de) Einrichtung zum zeitweisen Ablassen von (Desinfektions-) Flüssigkeit (in Spülwasser)
DE317815C (de)
DE118957C (de)
DE230601C (de)
DE237998C (de)
DE20675C (de) Brauapparat
DE27326C (de) Neuerungen an Apparaten zur Regelung des Wasserstandes in Dampfkesseln
DE45901C (de) Selbstthätiger Niederschlagswasser-Ableiter