DE73032C - Einrichtung an Füllapparaten zum Abziehen von Flüssigkeiten unter vollständigem Abschlufs der äufseren Luft aus unter Druck stehenden Fässern - Google Patents

Einrichtung an Füllapparaten zum Abziehen von Flüssigkeiten unter vollständigem Abschlufs der äufseren Luft aus unter Druck stehenden Fässern

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Publication number
DE73032C
DE73032C DENDAT73032D DE73032DA DE73032C DE 73032 C DE73032 C DE 73032C DE NDAT73032 D DENDAT73032 D DE NDAT73032D DE 73032D A DE73032D A DE 73032DA DE 73032 C DE73032 C DE 73032C
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Germany
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liquids
complete closure
equipment
external air
filling devices
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73032D
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English (en)
Original Assignee
H. E. SCHRÄDER in Hamburg, Holsteinischer Kamp
Publication of DE73032C publication Critical patent/DE73032C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/18Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using siphoning arrangements

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΛ%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
H. E. SCHRADER in HAMBURG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1893 ab.
Um Flüssigkeiten unter vollständigem Abschlufs der atmosphärischen Luft mittelst eines Füllapparates aus unter Druckluft stehenden Fässern abzuziehen, ist es erforderlich, eine Einrichtung zu treffen, um die während des Füllens der Flaschen im Luftraum des Apparates wechselnde Compression auszugleichen und das Flüssigkeitsniveau unter Mithülfe eines Schwimmers in einer Höhe zu erhalten, dafs die Flaschen gleichmäfsig gefüllt werden.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine solche Einrichtung, deren fernerer Vortheil darin besteht, die Flüssigkeit beim Ansetzen der ersten Flasche durch den Heber überdrucken zu können, falls die vorhandene Compression der Behälter dazu nicht ausreicht.
Das Wesentliche dieser Einrichtung besteht in der Anordnung eines elastischen, mit dem Luftraum des Füllapparates communicirenden Hohlkörpers , welcher beim Ablaufen der Flüssigkeit durch den Heber sich im Volumen verringert, bis der Schwimmer in Thätigkeit tritt, worauf er sich wieder ausdehnt infolge des Zutritts neuer Flüssigkeit.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist die vordere Ansicht des Apparates, theilweise im Schnitt. Fig. 2 ist die Seitenansicht des Apparates im Schnitt, und Fig. 3 und 4 sind Querschnitte durch den Behälter des Füllapparates.
A ist ein allseitig dicht verschlossener Behälter, welcher auf einem Gestell B montirt ist, an dem die federnden Hebel α gelagert sind. Diese führen die aufgesetzten Flaschen k gegen die Füllöffnungen. Der Behälter wird durch Rohr c gespeist. Das Abziehen erfolgt mittelst der Heberrohre b, deren innere Enden in geschlossener Stellung (Fig. 3) gegen eine gut abdichtende Fläche d anliegen und in einem mit Durchbrechungen versehenen Rohrstück e geführt sind. Am vorderen, abwärts gerichteten Theil ist das Heberrohr b mit einer Verstärkung b1 versehen, welche in dem Lager f gleitet. Am unteren Ende ist dasselbe mit dem zur Aufnahme des Flaschenkopfes dienenden, mit einem Gummipolster g versehenen Mundstück Z fest verbunden. Die Feder la ist bestrebt, das Heberrohr nach auswärts zu drücken und die innere Oeffnung desselben verschlossen zu halten, bis beim Ansetzen einer der Flaschen durch den Hebel α das Heberrohr nach innen gedrückt wird. Die in die Flasche eintretende Flüssigkeit verdrängt die Luft in derselben, welche durch Oeffnungen i des Mundstückes I entweicht. \ ist ein in einer Führung ^1 gleitendes Kolbenventil, welches durch die Hebel 1, 2, 3 mit dem Schwimmer 5 verbunden ist.
Der das Wesentliche dieser Erfindung bildende elastische Hohlraum wird im vorliegenden Falle durch einen am Deckel des Behälters angebrachten Gummiball t gebildet und die Wirkung dieser Einrichtung ist die folgende:
Sobald bei leerem Behälter A durch die Leitung c durch Oeffnen eines Hahnes Flüssigkeit
in A einströmt, wird die Luft hier comprimirt und der Ball t ausgedehnt, bis das Flüssigkeitsniveau so weit gestiegen ist, dafs der Schwimmer mit Hülfe des Ventils \ die Zuführung unterbricht, worauf die Flaschen angesetzt werden und der im Ball t vorhandene Luftdruck die Flüssigkeit in die Heber überdrückt, was eventuell noch durch Zusammendrücken des Balles unterstützt werden kann.
Die Flüssigkeit wird jetzt ungehindert weiter laufen, weil infolge der Elastizität des Hohlraumes t eine Luftverdünnung in A nicht eintreten kann, bis das Niveau so weit gesunken ist, dafs der Schwimmer den Zuflufs neuer Flüssigkeit herbeiführt, worauf der Ball t sich wieder ausdehnt, um dann wieder einzuschrumpfen u. s. f.
Der Hohlraum t regulirt, wie ersichtlich, den Luftdruck in A und unterstützt den Schwimmer in seiner Wirkungsweise, indem er das ruhige Ablaufen der Flüssigkeit ermöglicht, bis der Schwimmer sein Beharrungsvermögen überwunden hat.
Statt eines Balles t könnte der Hohlraum auch durch einen cylindrischen Behälter ersetzt werden, in welchem ein leichter Kolben gleitet, der beim Eintreten der Flüssigkeit in A gehoben wird und beim Ablaufen derselben niedergeht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung an Füllapparaten zum Abziehen von Flüssigkeiten unter vollständigem Abschlufs der äufseren atmosphärischen Luft aus unter Luftdruck stehenden Fässern, bestehend in der Anordnung eines elastischen, mit dem Luftraum des Füllapparates (A) communicirenden Hohlkörpers (t), welcher beim Ablaufen der Flüssigkeit durch den Heber sich im Volumen verringert, bis der Schwimmer in Thätigkeit tritt, worauf er sich wieder ausdehnt infolge des Zutritts neuer Flüssigkeit. \
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT73032D Einrichtung an Füllapparaten zum Abziehen von Flüssigkeiten unter vollständigem Abschlufs der äufseren Luft aus unter Druck stehenden Fässern Expired - Lifetime DE73032C (de)

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