DE729318C - Vorrichtung zum Sichten, Sortieren und zusaetzlichen Aufloesen von gemahlenem Gut - Google Patents

Vorrichtung zum Sichten, Sortieren und zusaetzlichen Aufloesen von gemahlenem Gut

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Publication number
DE729318C
DE729318C DEK159669D DEK0159669D DE729318C DE 729318 C DE729318 C DE 729318C DE K159669 D DEK159669 D DE K159669D DE K0159669 D DEK0159669 D DE K0159669D DE 729318 C DE729318 C DE 729318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sifting
sorting
conveyor
ground material
conveyor elements
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Expired
Application number
DEK159669D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Knieb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT KNIEB
Original Assignee
ALBERT KNIEB
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sichten, Sortieren und zusätzlichen Auflösen von gemahlenem Gut Die Vorrichtung bezieht sich auf Sichtvorrichtungen, dieeinegeradlinigeHinundherbewegun.g haben. Bei den in der Praxis am meisten verwendeten Sichtern mit waagerecht angeordneten Siebflächen, z, B. beim Plans ichter, welcher kreisenden Hub hat, erfolgt die Förderung durch angebrachte Paletten und bei Sichtern mit geradliniger Hubbewe-' :rung, z. B. beim Flachsichter, durch Förderklappen. Diese Vorrichtungen hatten bisher den alleinigen Zweck, das Sichtgut über die Sichtflächen fortzubewegen. Es zeigte sich in der Praxis nun der Nachteil, daß bei der Sichtung Teilchen, die ihrer Größe nach durch die Siebe durchfallen müßten, nicht restlos abgesichtet werden, sondern mit den Abstößen die Maschine verlassen. Diese Erscheinung ist einerseits darauf zurückzuführen, daß bei größerer Schichthöhe des zu siebenden Gutes einzelne Teile mit dem Siebe gar nicht in Berührung kommen, da sie auf der Oberfläche bleiben. Besonders gilt dies für spezifisch leichtere Teilchen. Andererseits zeigt sich, daß bei dein der Sichtung vorhergehenden Zerkleinerungsvorgang zwar zertrümmerte aber doch noch aneinanderhaftende Teilchen infolge der Größe des zusammenhängenden Komplexes ebenfalls nicht abgesichtet werden. Bei der Sichtung von Müllereiprodukten gilt dies besonders für Grießteilchen, die noch mit größeren Körnerteilchen verbunden sind, und für anhaftende Mehlteilchen. Erhebliche Verluste durch diese unvollständige Sichtung sind daher die Folge.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile der unvollständigen Sichtung dadurch, daß die Fördervorrichtungen so ausgebildet sind, daß eine ganz intensive Durchwirbelung und Lockerung des Sichtgutes erfolgt. Bei geradliniger Hubbewegung haben durch die scharfe Umkehrbewegung die Förderklappen ein ziem-(ich starkes Kraftmoment, das zur wirbelnde; und lockernden Wirkung benutzt werden kann, falls die Förderklappen hierzu ausgebildet sind. Erfindungsgemäß «-erden daher die mit dem Sichtgut in Berührung kommenden Flächen der Förderklappen geraubt oder gezahnt ausgeführt. Denselben Erfolg bewirken auch Bürsten oder andere zur Lockerung des Sichtgutes geeignete Elemente, welche an den Förderklappen angebracht sind.
  • Eine Steigerung der zerreibenden Wirkung wird noch dadurch erzielt, daß die Förderklappen in ihrer schwingenden Bewegung gegen einen festen Widerstand schlagen oder dicht an einem mit Schmirgel belegten oder gezahnten Körper v orbeischwingen, wobei das Sichtgut zwischen dem Körper und der Förderklappe zusätzlich zerrieben wird. Zur Vergrößerung des Kraftmomentes können hierbei die Förderklappen an ihrem unteren Ende besonders schwer ausgebildet oder mit Wülsten versehen sein, wobei letztere zur Vergrößerung der Reibung .mit Schmirgel belegt werden können.
  • Die Abbildungen zeigen den Erfindungsgegenstand, und zwar Abb. i die Anordnung des Sichters. Dieser macht eine hin und her gehende Bewegung. Das zu sichtende Gut tritt in Richtung des Pfeiles 13 oben in den Sichter ein und gelangt auf das oberste Vorsieb 2. Auf diesem und den Barunterliegenden Sieben 3, .I und 5 erfährt das Sichtgut durch die erfindungsgemäß ausgebildeten Förderelemente 6 eine Fortbewegung und in der beschriebenen Weise eine Durchwirbelung und Auflockerung. Die Abb. 2 und 3 zeigen den Aufbau der Fördervorrichtung. Bei der Hubbewegung schlägt die Klappe gegen einen Körper 17, der auf der Fläche i8 mit Schmirgel belegt ist.
  • Das hochgeworfene Sichtgut wird also zwischen 18 und der schwingenden Klappe zusätzlich zerrieben. In Abb. 3 ist der Körper 17 mit einer gesahnten Fläche dargestellt, und die Klappe 6 hat in .beschriebener Weise eine Wulst 16. Während bei dein Ausfiihrungsbeispiel nach der Zeichnung bei waagerecht liegenden Sieben die Förderelemente 6 sowohl eine fördernde als auch eine auflösende Wirkung auf das Sichtgut ausüben, kann man bei schräg zur Arbeitsrichtung nach abwärts geneigt liegenden Sieben 7, 8, g, 1o, 1i, 12 den Elementen 6 nur eine auflösende Wirkung zuweisen, während die Förderwirkung durch die Schräglage der Siebe erreicht wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Sichten finit lockernder und zerlegender Wirkung von gemahlenem Getreide beschränkt, sondern ist entsprechend auch anwendbar bei allen anderen gemahlenen oder zerkleinerten Produkten, die an sich sichtbar und auflösbar sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geradlinig hin und her bewegte Vorrichtung zum Sichten, Sortieren und zusätzlichen Auflösen von gemahlenem Gut, dadurch gekennzeichnet, daß Tiber den Vorsieben Förderelemente (6) angeordnet sind, die mit geraubten oci; r gezahnten Flächen oder mit Bürsten versehen sind, um das Gut zu lockern und «-eiter in seine Bestandteile zu zerlegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben jeden Förderelement (,6) ein fester Widerstand (i7) angeordnet ist, gegen den oder an dein vorbei die Förderelemente schwingen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (i7) an ihrer den Förderelementen (6) zugekehrten Seite gieiciifalls geraubt oder mit einer griffigen Obe:-fläche (i8) oder mit Schnittl;antcn tic versehen sind.
DEK159669D 1940-12-28 1940-12-28 Vorrichtung zum Sichten, Sortieren und zusaetzlichen Aufloesen von gemahlenem Gut Expired DE729318C (de)

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