DE592280C - Vorrichtung zum Ausscheiden von Beimengungen hoeheren spezifischen Gewichtes aus Bimskies durch Windsichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von Beimengungen hoeheren spezifischen Gewichtes aus Bimskies durch Windsichtung

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DE592280C
DE592280C DEB152901D DEB0152901D DE592280C DE 592280 C DE592280 C DE 592280C DE B152901 D DEB152901 D DE B152901D DE B0152901 D DEB0152901 D DE B0152901D DE 592280 C DE592280 C DE 592280C
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DEB152901D
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ANTON BROST O
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/08Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures are supported by sieves, screens, or like mechanical elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausscheiden von Beimengungen höheren spezifischen Gewichtes aus Bimskies durch Windsichtung Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die dazu dient, aus Bimskies und ähnlichen Massen solche fremde Bestandteile auszuscheiden, deren spezifisches Gewicht höher ist als dasjenige der Masse selbst.
  • Für die Aufbereitung von Massen der verschiedensten Art ist es bekannt, die Trennung der Massebestandteile nach der spezifischen Schwere unter Anwendung eines Luftstromes herbeizuführen, derart, daß die frei fallende oder über ein schräges Sieb geleitete Masse der Wirkung eines Luftstromes ausgesetzt wird, welcher die leichteren Bestandteile mit sich führt, die schwereren dagegen im wesentlichen in ihrer Fallbewegung bzw. in ihrer Bewegung über das Sieb unbeeinflußt läßt, so daß diese nach unten abgeführt werden können. Wenn dabei eine bestimmte Masse nur geringfügige Schwankungen in ihrem spezifischen Gewicht aufweist, so lassen sich diese unschwer durch Veränderung der Geschwindigkeit des Sichteluftstromes ausgleichen, dagegen stellen sich der Erzielung eines -dauernd gleichbleibenden Sichteergebnisses besondere Schwierigkeiten entgegen, wenn es sich um die Aufbereitung solcher Massen handelt, deren spezifisches Gewicht starken Schwankungen unterworfen ist. Dies ist z. B. bei Bimskies der Fall, der nicht allein je nach Lage der Abbaustelle, sondern auch innerhalb ein und derselben Abbaustelle insbesondere unter dem Einfluß der Witterung bedeutende Veränderungen seines Feuchtigkeitsgrades und damit auch seines spezifischen Gewichtes erfährt. Die Schwankungen in seinem spezifischen Gewicht können ein solches Ausmaß annehmen, daß durch Veränderung der Geschwindigkeit des Sichteluftstromes allein eine Sichtewirkung von auch nur einigermaßen gleichbleibendem Ergebnis nicht erzielt werden kann.
  • Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die Möglichkeit geschaffen, auch bei der Aufbereitung von Bimskies und ähnlichen Massen, deren spezifisches Gewicht infolge verschiedenartigen Feuchtigkeitsgrades oder aus sonstigen Ursachen stark schwankt, eine dauernd gleichmäßige Sichtewirkung zu erzielen. Auch hierbei wird die Masse in genügend feiner Verteilung auf ein schräg gestelltes Sieb gegeben, gegen dessen Unterfläche ein Sichteluftstrom geleitet ist. Erfindungsgemäß ist jedoch sowohl der Neigungswinkel des schrägen Siebes verstellbar, wie auch gleichzeitig die Geschwindigkeit des Sichteluftstromes regelbar. Dadurch können für jeden Zustand des Gutes hinsichtlich seiner spezifischen Schwere und seines Feuchtigkeitsgrades die Siebneigung, die Geschwindigkeit des Sichteluftstromes und dessen Strömungsrichtung gegen das Sieb in ein gegenseitiges Verhältnis zueinander gebracht werden, daß in jedem Falle die angestrebte Sichtewirkung unbedingt erreichbar ist.
  • Gemäß einem Teil der der Erfindung zugrunde liegenden Erkenntnis dient die Veränderung der Siebneigung einerseits der Anpassung an den Feuchtigkeitsgrad des zu sichtenden Gutes und an die hiervon abhängige größere oder geringere Reibung zwischen Gut und Sieb, anderseits soll durch die Siebverstellung auch eine bestimmte Strömungsrichtung des Sichtehiftstromes gegen das über das Sieb wandernde Gut erreicht werden. Diese Strömungsrichtung kann daher nötigenfalls in weitgesteckteren Grenzen verändert werden, wenn außer dem Sieb auch die die Sichteluft führenden Düsen oder sonstigen Elemente eine Verstellung erfahren, ohne daß hierin eine Abweichung vom Grundgedanken der Erfindung zu erblicken wäre.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht dargestellt. Es ist angenommen, daß die Maschine dazu dienen soll, aus Bimskies als Hauptmasse solche Bestandteile auszuscheiden, deren spezifisches Gewicht höher liegt als dasjenige des Bimskieses selbst.
  • Die gesamte Vorrichtung ist auf einem auf Schienen i fahrbaren Eisengestellt montiert. Sie besteht im wesentlichen aus einem Elevator 3, dem die Masse bei dem angenommenen Beispiel von Hand durch die Einfüllöffnung .f zugeführt wird, einem Bimsbrecher 5, der die Masse vom Elevator 3 übernimmt, einem endlosen Förderband 6, das über die Bandtrommeln 7 und S geleitet ist und auf das die aus dem Brecher kommende Masse fällt, nachdem sie in diesem auf die gewünschte Korngröße gebrochen wurde, einem schräg gestellten Sieb 9, dessen Schräge durch bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel eingestellt werden kann, einem hinter dem Sieb aufgestellten Gebläse io, mittels dessen ein Luftstrom gegen die ganze rückwärtige Fläche des Siebes 9 gerichtet werden kann und aus zwei Behältern i1 und 12. Die Antriebsgeschwindigkeit des Förderbandes 6 ist so regelbar, dar es die Masse in der gewünschten gleichmäßigen Verteilung auf das Sieb 9 fördert. Außerdem ist die Stärke bzw. Geschwindigkeit des Luftstromes durch in der Technik allgemein bekannte Mittel so regelbar, daß alle über das Sieb 9 gleitenden Masseteile, die ein bestimmtes spezifisches Gewicht überschreiten, verhindert werden, durch die Siebmaschen hindurchzufallen. Die Maschen des Siebes können entweder auf dessen ganzer Fläche von gleicher oder von unterschiedlicher Größe sein. Im ersteren Falle haben alle Maschen, im letzteren Falle. die größten Maschen eine solche Abmessung, daß sie den größten aus dem Brecher 5 zum Sieb gelangenden Körnern der Masse an sich ein Durchfallen gestatten würden, sofern sie durch den gegen die Rückseite des Siebes gerichteten Luftstrom nicht hieran gehindert werden.
  • Diejenigen Masseteile, die ein bestimmtes spezifisches Gewicht überschreiten, können durch den Luftstrom nicht auf der Oberfläche des Siebes 9 zurückgehalten werden, sondern fallen durch dessen Maschen hindurch.
  • Unterhalb des Siebes 9 sind zwei Silos ii und 12 angeordnet, deren erster die über die Oberfläche des Siebes wandernden und deren zweiter die durch das Sieb hindurchfallenden Masseteile aufnimmt. Aus dem Silo iz kann der gereinigte Bimskies in Förderwagen 13 entleert werden, während sich die ausgeschiedenen Masseteile im Silo iz sammeln, aus dem sie jeweils zu beliebiger Verwendung entnommen werden.
  • Durch die Art der Zuführung der Klasse zu dem Sieb 9 bleibt der Grundgedanke der Erfindung unberührt, ebenso auch von der Art der Sammlung und Abfühiung der gereinigten Masse und der ausgeschiedenen Masseteile. Für beide Zwecke können an Stelle der in der Zeichnung dargestellten auch andere geeignet erscheinende Einrichtungen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausscheiden von Beimengungen höheren spezifischen Gewichtes aus Bimskies durch Windsichtung unter Anwendung eines schräg gestellten Siebes, auf das die Masse in genügend feiner Verteilung gegeben wird, und eines gegen die Siebunterfläche gerichteten Luftstromes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung an den verschiedenartigen Feuchtigkeitsgehalt und die dadurch bedingten Schwankungen im spezifischen Gewicht der zu trennenden Massen sowohl das die Masse führende schräge Sieb (9) in seinem Neigungswinkel einstellbar, wie auch der gegen die Siebunterfläche gerichtete Luftstrom in seiner Geschwindigkeit regelbar ist.
DEB152901D 1931-11-05 1931-11-05 Vorrichtung zum Ausscheiden von Beimengungen hoeheren spezifischen Gewichtes aus Bimskies durch Windsichtung Expired DE592280C (de)

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DE592280C true DE592280C (de) 1934-02-06

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DE (1) DE592280C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157564B (de) * 1958-11-22 1963-11-21 Bodo Herfeldt Verfahren zum Nutzbarmachen vulkanischer Tuffe und Aschen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1157564B (de) * 1958-11-22 1963-11-21 Bodo Herfeldt Verfahren zum Nutzbarmachen vulkanischer Tuffe und Aschen

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