DE727360C - Formateinstellvorrichtung am Zeilenueberfuehrungsschlitten einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine - Google Patents

Formateinstellvorrichtung am Zeilenueberfuehrungsschlitten einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

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Publication number
DE727360C
DE727360C DET52974D DET0052974D DE727360C DE 727360 C DE727360 C DE 727360C DE T52974 D DET52974 D DE T52974D DE T0052974 D DET0052974 D DE T0052974D DE 727360 C DE727360 C DE 727360C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
clamping
lever
finger
casting machine
Prior art date
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Expired
Application number
DET52974D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Bendorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Typograph GmbH
Original Assignee
Typograph GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE727360C publication Critical patent/DE727360C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Formateinstellvorrichtung am Zeilenüberführungsschlitten einer Matrizensetz-. und Zeilengießmaschine® Die Erfindung bezieht sich auf eine Formateinstellvorrichtung am Zeil@enüberführungsschlitten seiner Matrizensetz- und Zeüengießmaschine. Für dieses je nach der beabsichtigten Zeilenlänge erforderliche Einstellen des Zeilenfingers an der Überführungsstelle für die gesetzte Matrizenzeile .sind bisher nwnnigfache Einrichtungen geschaffen worden, deren Handhabung aber .meistens umständlich und zeitraubend ist; insbesondere erfordern sie das Lösen von Schrauben oder anderen Arretierun.gsrnitteln, die den Zeilenfinger nach dem Einstellen in seiner Lage unverrückbar festhalten sollen. o Es ist bekannt, bei Formateinstellvorrichtungen eingndurch eine gefederte Klemmbacke einstellbaren Zeilenfinger zu verwenden. Dieser Zeilenfinger ist verschiebbar auf einer Stange ,gelagert, die ähnlich einer Zahnstange ausgebildet und mit Einkerbungen versehen; ist, in welche ein unter Federwirkung stehender Sperrbülzen einspringt. Bei dieser Vorrichtung ist immer nur eine Einstellung des Zeilenfingers entsprechend dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einkerbungen in der Führungsstange möglich.
  • Diese Nachteile werden ,gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß zwei Klemmbacken vorgesehen sind, .die durch einen Längsr schlitz der Führungsschiene hindurch mittels eines Schenkels eines Hebels, verbunden sind, ,dessen Länge zwischen den Klemxnbackengelenkstellen um ein geringeres. Maß größer ist, als @es dem kürzesten Abstand zwischen. beiden Klemmbacken entspricht. Der Verbindungsheb,el der beiden Klemmbacken liegt in der Ruhelage schräg und bewirkt eine Selbsthemmung ,der Vorrichtung in der Zeilenüberführungsrichtung. Der andere Schenkel ,des Hebels ist als Handgriff ausgebildet und dient gleichzeitig als Federabstützung. Von besonderem Vorteil ist, den Schenkel des Verbindungshebels. abzuwinkeln.
  • An der vorderen Klemmbache der Vorrichtung ist eine zeigerartige Abschrägung vorgesehen, die entlang einer Maßeinstellung gleitet, um. .die Klemmvorrichtung entsprechend der Zeilenlänge zur Führungsschiene einstellen zu können.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. i eine Vorderansicht der mit dem gemäß der Erfindung befestigten Zeilenfinger ausgerüsteten Überführungssteile und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i.
  • Wie bekannt, wird die gesetzte, von dem Zeilenträger i nach oben zur überführungsstelle gebrachte Matrizenzeile 2 dort zwischen dem festen Zeilenfinger 3 und dem verstellbaren. Zeilenfinger ¢ aufgenommen, um dann von den die beiden Zeilenfinger 3, 4. tragenden Schlitten 5, 5' zur Gießstelle nach der Seite überführt zu werden. Der verstellbare Zeilenfinger 4 liegt :erfindungsgemäß mit einer Klemmbacke 6 Segen eine entsprechende und über die volle Verschiebelänge sich erstrekkende Anlagefläche 7 des Schlittens 5 an. Auf der Rückseite des Schlittens 5 ist, ebenfalls an einer der Anlagefläche 7 entsprechenden gleichen Anlagefläche des Schlittens: 5 anliegend, die, hintere Klem=mbacke 8 vorgesehen, und die beiden Klemmbacken 6, 8 sind mittels eines durch einen Längsschlitz 9 des Schlittens 5 geführten Hebels io gelenkig miteinander verbunden. Der Längsschlitz 9 (erstreckt sich natürlich über die volle Verschiebelänge für den Zeilenfinger 4. Wesentlich ist dabei, daß die Länge des die beiden Klemmbacken 6, 8 verbindenden Hebels io um ein geringes Maß größer ist, als @es dem kürzesten Abstand zwischen den beiden am Führungsschlitten 5 fest anliegenden Klemmbacken 6, 8 entspricht, so daß bei dieser Stellung der Klemmbacken 6, 8 der Hebel io :eine zur Längsrichtung des Führungsschlittens 5 schräge Lage einnimmt, wie @es aus Fig. 2 erkennbar ist; bei zur Längsrichtung des Führungsschlittens 5 senkrechter Stellung des Hebels i o würden. die beiden Klemmbacken 6, 8 sich von d en Anlageflächen 7 des Führungsschlittens 5 entfernen. Eine. Feder i i ist bestrebt, die in Fig. 2 gezeichnete Schräglage des die Klernmbacken 6, 8 verbindenden Hebels io aufrechtzuerhalten, d. h. also, die Klemmbacken 6, 8 gegen die Anlageflächen 7 des Schlittens 5 zu pressen. Zweckmäßigerweise wird die Feder i i so angeordnet, daß sie einerseits gegen die den verstellbarer Zeilenfinger 4 tragende vordere Klemmbacke 6 und anderseits gegen den nach vorn herausragenden Arm 12 des Hebels i o preßt. Der Klem:mbackenverbindungshebel io und sein nach vorn herausragender Arm 12 werden vorteilhafterweise in Gestalt eines aus Fig.2 ersichtlichen Winkelhebels ausgebildet und aus einem Stück gefertigt. Der Arm 12 hat dann nicht nur die Aufgabe, als Angriffspunkt für die Feder i i zu dienen, sondern er stellt gleichzeitig den Bedienungshebel zum Lösen der Klemmbacken 6, 8 und Verstellen des Zeilenfingers 4. dar. Das vordere Ende des Armes 12 wird daher etwa als Griff i o. dgl. ausgebildet.
  • Die besonders einfache Handhabung der neuen Verstellvarrichtung ist ohne weiteres verständlich. Zum Verstellen des Zeilenfingers 4 ist nicht mehr das besondere Lösen von Befestigungsmitteln, wie Schrauben o. dgl., erforderlich, denn durch einfachen Druck von vorn auf den Griff 13 des Klemmbackenbedienungshebels 12 gegen die Wirkung der Feder i i wird der Verhindungshebel io der Klemmbacken 6, 8 zum -Führungsschlitz 9 senkrecht gestellt, und damit löst sich die Klemmbacke 8 von ihrer Anlagefläche, so daß ebenfalls am niedergedrückten Griff 13 die vordere Klemmbacke 6, d. 1i. auch der von dieser getragene verstellbare Zeilenfinger 4 nach links oder rechts verschoben werden kann. An der gewünschten Stelle genügt das Loslassen des Griffes 13 bzw. Hebelarmes: 12, denn die Teile werden dann von der sich entspannenden Feder i i in ihre den Halt des Fingers 4 sichernde Klemmstellung gebracht (s. Fig. 21. Danach ist ein Nachgeben des Fingers 4 nach links, etwa unter dem Druck der zu überführenden Matrizenzeile o. dgl. bei der dargestellten Ausführung nicht mehr möglich, da ,ein Druck auf den Zeilenfinger 4 nach dieser !einem größeren Zeilenformat entsprechenden Richtung hin sich in gleichem Sinne selbsthemmend auswirkt, wie die von der Feder i i ausgeübte Kraft, d. h. also, die Klemmwirkung der Backen 6.8 unterstützend. Diese Anordnung hat noch den weiteren Vorteil, :daß lediglich zu dem einem Vergrößern des Zeilenlängsformats ,entsprechenden Verstellen des Zeilenfingers 4 nach links das Niederdrücken des Griffes 13 zwecks Lösens der Klemmbacken 6, 8 erforderlich ist.
  • Zum Verstellen des Zeilenfingers 4 nach rechts entsprechend einem Verkleinern des Zeilenlängsformats genügt es, den Zeilenfinger 4 selbst in dieser Richtung zu verschieben; denn bei einem von links nach rechts auf den Zeilenfinger 4 und damit auf die ihn tragende vordere Klemmbacke 6 wirkenden Druck wird der Hebel io in Richtung des PfeilesA um seinen Drehpunkt 14 an der Klemmbacke 6 geschwenkt, wodurch die Kleinmb.acken 6, 8 von ihren Anlageflächeli 7 gelöst werden, so daß dem Verschieben des Zeilenfingers 4 nach rechts kein. Widerstand geboten. wird. Dagegen tritt bei der beschriehenen Anordnung, wie erwähnt, die selbsthemmende Wirkung der Klemmhacken 6, 8 stets dann ein, wenn z. B. beim seitlichen Überführen der Zeile von rechts nach links auf den verstellbaren Zeilenfinger 4 ein im Sinne seines. Verstellens. auf größeres ZeilenlängsformatwirkenderDruckausgeübtwird. Die vordere Klemmbacke 6 ist zweckmäßigerw eise mit einer Nase bzw. Abschrägung 15 versehen, mittels deren an einer längs. der vorderen. Anlagefläche: 7 vorgesehenen Skala 16 die jeweilige Zeilenlänge eingestellt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formateinstellvorrichtung am Zeilenüb,erführungsschlitten ;einer Matrizensetz-und Zeilengießmaschinte mit einem durch eine gefederte Klemanbacke einstellbaren Zeilenfinger, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klemmbacken (6, 8) vorgesehen sind, die durch einen Längsschlitz (9) der Führungsschiene hindurch mittels seines Schenkels (i o) ,eines Hebels verbunden sind, dessen Länge zwischen den Klemmba.ckengelenkstellen um min geringes Maß größer ist, als. es dem kürzesten Abstand zwischen den beiden Klemmbacken entspricht und somit in der Ruhelage selbsthemmend in. der Zeilenüberführungsrichtung schräg liegt, während der andere Schenkel (12) als Handgriff und Federabstützung dient.
  2. 2. Klemmvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (12) desVerbindungshebels ahgewinkeltist.
  3. 3. Klemmvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, ,daß eine zeigerartige Abschrägung (15) an der vorderen Klemmbacke (6) entlang einer Maßeinteilung (16) für die Zeilenlänge an der Führungsschiene (7) gleitet.
DET52974D 1939-10-25 1939-10-25 Formateinstellvorrichtung am Zeilenueberfuehrungsschlitten einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine Expired DE727360C (de)

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