DE727280C - Radioempfangsgeraet mit Mitteln zur Anzeige der richtigen Abstimmung - Google Patents

Radioempfangsgeraet mit Mitteln zur Anzeige der richtigen Abstimmung

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DE727280C
DE727280C DEN39761D DEN0039761D DE727280C DE 727280 C DE727280 C DE 727280C DE N39761 D DEN39761 D DE N39761D DE N0039761 D DEN0039761 D DE N0039761D DE 727280 C DE727280 C DE 727280C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
relay
receiving device
radio receiving
correct
Prior art date
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Expired
Application number
DEN39761D
Other languages
English (en)
Inventor
Carel Jan Van Loon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEN39761D priority Critical patent/DE727280C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727280C publication Critical patent/DE727280C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Radioempfangsgerät mit Mitteln zur Anzeige der richtigen Abstimmung Es sind Radioempfangsgeräte bekannt, bei denen die richtigeAbstimmung auf ein Signal mittels eines Relais angezeigt wird. Das Relais wird dabei von einem besonders selektiven Zwischenfrequenzkanal gesteuert und spricht beim Erreichen der genauen Abstimmung auf ein Signal infolge eines hierbei auftretenden Spannungsstoßes an. Bekanntlich kann das Relais eine Bremse betätigen bzw. als eine Bremse ausgebildet sein, wodurch nach Erzielen der genauen Abstimmung der Bedienungsknopf abgebremst wind, so daß einer weiteren Einstellung entg.2gergewirlct wird. Auch sind Empfangsgeräte bekannt, bei denen das Relais die Kupplung zwischen den Abstimmitteln und dem Bedienungsknopf bzw. einem Abstimmotor unterbricht, so daß eine weitere Einstellung der Abstimmittel verhindert wird.
  • Mittels des Relais kann in bekannter Weise gleichzeitig erreicht werden,-daß die Wiedergabe erst bei genauer Abstimmung möglich ist, indem z. B. der kurzgeschlossene oder ausgeschaltete Lautsprecher erst dann betätigt wird. Es ist weiterhin bekannt, das Relais derart auszuführen, daß es nach seiner Betätigung in der Arbeitsstellung bleibt und nur durch besondere, von Hand bediente Mittel in die Ruhestellung zurückgebracht «-erden kann. Um eine große Empfindlichkeit der Anzeigevorrichtung und dadurch eine große Abstimmgenauigkeit zu erreichen, ist es zweckmäßig, den Strom, auf den das Relais anspricht, zu verstärken. Zu diesem Zwecke kann ein Gleichstromverstärker mit einer oder mehreren Verstärkerröhren verwendet werden. Eine solche Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß ein besonderer Verstärker für den Relaisstrom erforderlich ist, da die bereits vorhandenen Verstärker für Hochfrequenz-, Zwischenfrequenz- und -Ni.ederfrequenzströme gewöhnlich ausschließlich für Wechselstromverstärkun:g eingerichtet sind. Ein Nachteil eines Gleichstromverstärkers ist i -tuß- erdem, daß die Zuführun- e, der Anoden-und Gitterspannung öfters Schwierigkeiten mit sich bringt.
  • Erfindungsgemäß wird die Verwendung eines besonderen Verstärkers für den Relaisstrom dadurch vermieden, daß der Hoch-oder Zwischenfrequenzteil des Empfängers während der Abstimmung derart geschaltet ist, daß dieser Teil einen besonders selektiven Kanal bildet, .dessen gleichgerichtete Ausgangsspannun.-dem Eingangskreis des \ iederfrequen:zverstärkers des Empfängers zugeführt wird, so daß der beim Erreichen .der genauen Abstimmung auftretende Spannungsstoß durch den Niederfrequenzverstärker übertragen wird, und daß das Relais durch den Ausgangskreis des Niederfrequenzverstärkers gesteuert wird und beim Auftreten des genannten Spannungsstoßes den Empfänder derart umschaltet, d.aß der Normalempfang ermöglicht wird.
  • Vorzugsweise enthält die Einrichtung zur Erleichterung der Abstimmung eine Brernseinrichrun.g, durch welche nach Erzielung der richtigen Abstimmung einer weiteren Verstellung der Abstiinniteile entgegengewirkt wird, so .daß der Knopf nicht über die gewünschte Station hinaus bewegt werden kann. Auf einfache Weise kann dabei eine Einrichtung vorgesehen werden, um das Relais wieder unwirksam zu machen, was nötig ist, wenn nian auf eine andere Station einzustellen wünscht. Die Einrichtung zur Erleichterung der Abstimmung kann gleichzeitig derart eingerichtet werden, daß, solange nicht abgestinunt worden ist, der Lautsprecher unwirksam ist und erst nach Erzielung der Abstimmung wirksam gemacht wird.
  • Eine Ausführungsform der Schaltung nach der Erfindung ist in Fig. i dargestellt. Es sei vorausgesetzt, daß das Gerät als Cberlagerun.gseinpfänger eingerichtet ist.
  • Die Zwischenfrequenzströme «-erden über einen Kondensator i dem Gitter einer Zwischenfrequenzverstärkerröhre 3 zugeführt. Der Anodenkreis dieser Röhre ist mittels einer Drosselspule und eines Kon.densatoi-s 2 finit einem auf die Zwischenfrequen.zträger-«-elle abgestimmten Kreis .I gekoppelt. Mittels eines Kondensators 5 ist mit dem Kreis ein gleichfalls auf die Zwischenfrequenz abgestimmter Kreis 9 gekoppelt, der zweckinä ßig von vorzüglicher Qualität ist. Die Kreise sind mit Gleichrichtern 6 -und ii kombiniert, welche die auftretenden Spannungen gleichrichten. Der Kreis des Gleichrichters 6 enthält ferner Widerstände; und 8, über «-elchen bereits außerhalb der richtigen Abstimmung eine Gleichspannung auftreten wird. Der Widerstand 8 bildet ferner einen Teil des Kreises des Gleichrichters i i und ist derart geschaltet, daß er eine negative Vorspannunä in diesem Kreis ergibt. Infolgedessen und im Zusammenhang mit der Bemessung des Kondensators 5 können erst bei genauer Al>-stinimung die über den Kreis 9 auftretenden Spannungen gleichgerichtet werden. Die Schaltung kann derart ausgebildet sein, daß die Gleichrichtung innerhalb eines Frequenzbereiches z. B. von etwa 8oo Per. erfolgt. Innerhalb dieses ziemlich schmalen Bereiches wird also über den einen Teil des Kreises des Gleichrichters i i bildenden Widerstand io eine Gleichspannung auftreten.
  • Bei \ ichtabstimmung befindet sich der Schalter 13 in seiner unteren Stellung. Die bei Drehung des Abstimmknopfes über den Widerstand io auftretende Spannung wird über den Kondensator 14 stoßweise dem Gitter der N iederfrequenzverstärkerröhre 15 zugeführt. Sie wird _ durch die Endröhre 16 nochmals verstärkt und hat dabei eine solche Polarität, @daß sie eine Zunahme des Anodenstroms der Endröhre verursacht. Der Atiodenkreis der Endröhre enthält außer der Primärwicklung des Transformators i7, an welche ein Lautsprecher 18 angeschlossen ist, eine Relaiswicklung 2o. Das Relais spricht beine normalen Anodenstrom nicht an. «Ver_ii aber der erwähnte Spannungsstoß am Gitter der Niederfrequenzverstärkerröhre eintritt, so wird das Relais infolge der Zunahme des Anodens@roms ansprechen. Hierdurch wird die für die Abstimmungserleichterung bestimmte Einrichtung betätigt. Diese besteht in der vorgeschlagenen Ausfülirungsforin aus einem Bremsmagneten 25, der auf eine auf der Welle des Abstimmknopfes :21 angeordnet: Scheibe 22 einwirkt, wodurch einer weiteren Drehung es Knopfes entgegengewirkt wird.
  • Das Relais ist ferner mit einer Schalteinrichtung kombiniert, wodurch beim Ansprechen des Relais die Schalter 12, 13 und 19 betätigt werden. Der Schalter 12 ist parallrl zu dem @\'iderstan.d 8 geschaltet und bewirkt den Kurzschluß dieses Widerstandes beim Ansprechen des Relais, wodurch die galc-anische Kopplung zwischen den zwei Glciclirieliterkreisen aufgehoben wird. Der Schalter 13 wird nach dem oberen Kontakt umgelegt, wodurch derRegelkontakt auf demWiderstand7 mit dem Kondensator 14 in Verbindung gebracht wird. Der bei \ ichtabstiinmutig durch einen Schalter i9 kurzgeschlossene Lautsprecher 18 wird betätigt. Die Schaltung ist dann für den Normalempfang geeignet, wobei der Gleichrichter 6 für die Gleichrichtung der Zwischenfrequenzschwingun.gen dient. Durch Verstellung des Kontaktes auf dein Widerstand ; kann die Lautstärke geregelt «-erden. Der das Relais betätigende Stronistoti verschwindet, nachdem die genaue Abstimmung erreicht worden ist. Das Relais ist aber derart eingerichtet, daß es nach Verschwinden dieses Stromstoßes unter dein Einfuß d" s normalen Anodenstrom-- der Röhre i(, in der Arbeitsstellung bleibt. Der Spannungsstoli ani Gitter der Röhre 15 ist um so stärker, i e schneller der Abstinimknopf gedreht wird. Die Röhren wirken aber spannung:begrenzend, so daß erzielt werden kann, daß der Stromstoß in dein Anodenkreis der Röhre i6 für s<iintliche in Betracht kommende Drehungsgeschwindigkeiten gleich ist.
  • Wenn auf eine andere Station eingestellt «erden soll, wird zunächst das Relais wieder in die Ruhestellung gebracht. Dies kann z. B. mittels eines einen Kontakt betätigenden Druckknopfes erfolgen, wodurch die Erregung der Spule 2o aufgehoben wird. Zweckmäßig wind diese Einrichtung aber mit der Bremseinrichtung vereinigt. Diese kann z. B. derart angeordnet werden, daß der Bremsmagnet bei Drehung des Knopfes 21 über einen bestimmten Winkel mitgeführt wird, wodurch ein Schaltarm 23 in die eine oder in die andere Richtung umgelegt wird, so daß die Spule 2o kurzgeschlossen wird. Dieser Kurzschluß darf .aber nicht plötzlich erfolgen, da dann unmittelbar nach der richtigen Abstimmung bei Weiterdrehung des Abstimmknopfes das Relais wieder außer Tätigkeit gesetzt werden würde. Nach der Erfindung wird daher eine z. B. aus einer Selbstinduktionsspule 24 bestehende Verzögerungseinrichtung vorgesehen, wodurch der Kurzschluß erst nach einiger Zeit, z. B. einer halben Sekunde, eintritt.
  • Eine andere mechanischarbeitendeEinrichtung, das Relais wieder unwirksam zu machen, ist in Fi.g.2 dargestellt. Der nach Erzielung der richtigen Abstimmung an der Bremsscheibe 22 anliegende Bremsmagnet ist auf einer Grundplatte angeordnet, welche in beiden Richtungen ein wenig drehbar ist und durch Federn 26 in der Mittelstellung gehalten wird. Wenn mach der Abstimmung der Abstimmknopf um einen bestimmten Winkel entgegen der Wirkung der Federn 26 weitergedreht wird, so wird eine Kontakteinrichtung 23 in Tätigkeit gesetzt, wodurch die Spule 2o wieder kurzgeschlossen und das Relais in die Ruhestellung gebracht wird. Dann ist Abstimmung auf eine andere Station wieder möglich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Radioempfangsgerät mit Mitteln zur Anzeige der richtigen Abstimmung, welche durch ein beim Erreichen der genauen Abstimmun:g auf ein Signal ansprechendes, von einem besonders selektiven Kanal mittels eines Spannungsstoßes gesteuertes Relais betätigt werden, das nach seiner Betätigung in der Arbeitsstellung bleibt und nur durch besondere, zweckmäßig von Hand zu bedienende Mittel in die Ruhestellung zurückgebracht werden .kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Hoch- oder Zwischenfrequenzteil des Empfängers während der Abstimmung derart geschaltet ist, daß dieser Teil einen besonders selektiven Kanal bildet, dessen gleichgerichtete Ausgangsspannung dem Eingangskreis des Niederfrequenzverstärkers des Empfängers derart zugeführt wird, daß der beim Erreichen der genauen Abstimmung auftretende Spannungsstoß durch den Niederfrequenzverstärker übertragen wird, und daß das Relais durch den Ausgangskreis des Niederfrequenzverstärkers gesteuert wird und beim Auftreten des genannten Spannungsstoßes den Empfänger derart umschaltet, daß der Normalempfang ermöglicht wird.
  2. 2. Radioempfangsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais als elektromagnetische Bremse ausgebildet ist bzw. eine solche Bremse betätigt, welche die Abstimmteile nach Erzielung .der richtigen: Abstimmung abbremst.
  3. 3. Radioempfangsgerät nach Anspruch i oder 2, welches zwei mit dem Zwischenfrequenzverstärker gekoppelte Gleichrichter enthält, von denen dem einen ein Kanal höherer Selektivität als dem anderen voran-geht und bei dem die gleichgerichteten Spannungen derart kombiniert werden, daß bei Erzielung der richtigen Abstimmung ein Spannungsstoß entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß Idas Relais mit Schaltmitteln kombiniert ist, wodurch nach Erzielung der richtigen Abstimmung der Einfluß des an den besonders selektiven Kreis angeschlossenen Gleichrichters auf die Ausgangsenergie unwirksam gemacht wird, während der Gleichrichter, dem der Kanal geringerer Selektivität vorangeht, gleichzeitig für die Demodulation dient. .
  4. 4. Radioempfangsgerät nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lautsprecher bei Nichtabstimmung unwirksam, z. B. kurzgeschlossen ist und durch Ansprechen des Relais wirksam gemacht wird.
  5. 5. Radioempfangsgerät nach Anspruch i, 2, 3 oder 4., bei dem eine Bremseinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais durch die Normalbedienung des Abstimmknopfes mit Zeitverzögerung außer Tätigkeit gesetzt wird.
  6. 6. Radioempfangsgerät nach Anspruch 5, dadurchgekennzeichnet,daß durchDrehung des Abstimmknopfes über einen bestimmten Winkel entgegen der Wirkung einer Feder, eine Kontakteinrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, welche die Bremserregung aufhebt.
DEN39761D 1936-08-14 1936-08-15 Radioempfangsgeraet mit Mitteln zur Anzeige der richtigen Abstimmung Expired DE727280C (de)

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