DE577453C - Lautstaerkeregelung fuer Radioempfaenger - Google Patents

Lautstaerkeregelung fuer Radioempfaenger

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DE577453C
DE577453C DER84982D DER0084982D DE577453C DE 577453 C DE577453 C DE 577453C DE R84982 D DER84982 D DE R84982D DE R0084982 D DER0084982 D DE R0084982D DE 577453 C DE577453 C DE 577453C
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DE
Germany
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switch
volume control
radio receivers
coupling
tuning
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DER84982D
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English (en)
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RCA Corp
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RCA Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/02Manually-operated control
    • H03G3/14Manually-operated control in frequency-selective amplifiers
    • H03G3/16Manually-operated control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Lautstärkeregelung für Radioempfänger Bekanntlich tritt beim Abstimmen empfindlicher Empfänger auf ferne und schwächere Stationen bei Gegenwart starker naher Stationen ein starkes Schreien im Lautsprecher auf, sobald die Abstimmung durch die Stellungen hindurchgeht, die diesen starken nahen Stationen entspricht.
  • Es sind schon Einrichtungen bekannt, um automatisch die Empfindlichkeit von Empfängern entsprechend der Signalstärke zu verändern und damit eine konstante Leistung zu erhalten. Diese automatischen Stärkeregelungen halten zwar übergroße Lautstärke ab, sind aber im allgemeinen für normale Geräte zu kostspielig und kompliziert.
  • Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe auf einfachere Weise.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung in sechs Figuren dargestellt.
  • Fig. i zeigt schaubildlich ein Gerät gemäß der Erfindung; Fig.2 zeigt die Vorrichtung im Querschnitt; Fig. 3, q. und q.a sind Schaltbilder; Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Gerätes schaubildlich.
  • Fig. i und 2.
  • 3 und 5 sind die Abstimnikondensatoren, die durch eine Welle i9 gekuppelt und durch den Abstimmknopf 7 und die Welle 9 angetrieben werden. Letztere trägt eine Seilscheibe i i, von der mittels des Seils 13 die Trommel 15 und die Skala 17 angetrieben werden, beide auf der Kondensatorwelle i9 sitzend.
  • Das mit i bezeichnete Kondensatoraggregat 3, 5 ist durch eine Kupplung 21 mit einer Schalteinrichtung 29 verbunden. Der eine Teil 23 dieser Kupplung, der mit der Regelwelle 9 verbunden ist, ist als Gehäuse ausgebildet, das die Scheibe 27, den zweiten Teil der Kupplung, umgibt. Die zwangsläufige Verbindung dieser beiden Kupplungsteile erfolgt durch eine zähflüssige Ölfüllung 35, die einerseits die Mitnahme des angetriebenen Kupplungsteiles 27 durch den antreibenden Kupplungsteil 23 bewirkt, anderseits aber eine Rückbewegung des Kupplungsteiles 27 unter dem Einfluß einer später zu beschreibenden Federkraft gestattet.
  • Die Übertragung mittels dieser Ölkupplung hängt von der Geschwindigkeit ab und bietet wenig oder gar keine statische Reibung. Sie hat wesentliche Vorteile gegenüber einer gewöhnlichen Reibungskupplung. Bei einer solchen fällt die auf das angetriebene Element übertragene Kraft nicht auf Null ab, wenn die relative Bewegung aufhört, und es würde der Schalter 29, wenn sie im Gebrauch ist, nicht in die Normalstellung zurückkehren, oder es würde die Rückwirkung auf das antreibende Kupplungselement zur Folge haben, daß die Kupplung sich verstellt, wenn man die Hand von dem Bedienungsknopf entfernt hat. Demgegenüber hat die Ölkupplung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß jegliche Rückwirkung zwischen dem treibenden und dem angetriebenen Kupplungsteil aufhört, sobald die antreibende Bewegung aufgehört hat.
  • Das als antreibendes Element ausgebildete Gehäuse der Kupplung besteht aus den beiden Teilen 23 und 24 und der Lederbuchse 31, die zwischen einer zentralen Öffnung der Deckelscheibe 24 und der Schalterwelle 33 angeordnet ist.
  • Der angetriebene Teil 27 der Kupplung ist als eine Scheibe ausgebildet, die auf der Welle 33 des Schalters 29 sitzt. Dieser Schalter besteht aus einer Nabe 37 und@einem daran sitzenden Arm 39, der den Kontaktteil 41 trägt; 4.3 sind die dazugehörenden Gegenkontakte. Die elektrische Verbindung mit dem beweglichen Kontakt erfolgt durch eine Leitung 47. Durch Anschläge 49 werden die Ausschläge des Armes 51 begrenzt, der durch eine Feder 45 normalerweise in seiner Mittellage gehalten wird.
  • Während der Bewegung des Abstimmkondensators durch die Antriebswelle 9 nimmt der antreibende Teil der Flüssigkeitskupplung den angetriebenen mit sich und verursacht dadurch einen unausgeglichenen Zustand des Kontaktarmes 39 und damit ein Schließen des Kreises zwischen den Kontakten 41 und 43. Der Kreis bleibt so lange geschlossen, wie die Bewegung des antreibenden Teiles der Kupplung anhält oder wenigstens eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit überschreitet. Nach Aufhören dieser Bewegung und nach einer gewissen kurzen Zeit läßt die Feder .a.5 den Kontakt 41 wieder seine Mittelstellung zwischen den festen Kontakten 43 annehmen, wobei die Ölfüllung es dem angetriebenen Kupplungselement gestattet, unter der Wirkung der Feder 45 entgegengesetzt zu seiner vorigen Richtung zurückzugehen.
  • Die Verzögerungszeit zwischen dem Aufhören der Bewegung der Antriebswelle und dem Öffnen des Kontaktes bestimmt sich durch verschiedene Faktoren: Viskosität der Flüssigkeit in der Kupplung und Elastizität der Feder 45; Abstand der Anschläge 49 und der Kontakte 43; Elastizität des Armes 39 Lind des Trägers .l.4 für die festen Kontakte.
  • Diese Zeitverzögerung ist besonders in dem Falle erwünscht, wo die Abstimmung in unstetiger Weise erfolgt. Fig. 3.
  • 53, 55 ist der Kaskadenverstärker, 57 die Antenne, 59 die Lautstärkeregelung; 61 ist der Gleichrichter; 63 und 65 sind die N. F.-Verstärker, 67 der Lautsprecher. Im Eingang des letzten N. F..-Verstärkers 65 liegt der Schalter 29, durch den die Impedanz 69 eingeschaltet werden kann, beispielsweise pulverisiertes Carborund, ein Kupferoxydgleichrichter oder eine Begrenzerröhre. Solche Begrenzerimpedanzen gestatten den Durchgang von Signalen unterhalb eines bestimmten Pegels, während sie alle Impulse oberhalb dieses Pegels absperren. Bei der Handabstimmung nach Gehör ist es erwünscht, daß alle Stationen zum Zwecke der Identifizierung gehört werden,. wobei aber gleichzeitig die Stärke der lautesten Signale beschränkt werden soll, damit man x#cht durch zu laute Töne belästigt wird. Solche Beschränkungsvorrichtungen haben aber den Nachteil, daß sie Verzerrungen ergeben, so daß es erwünscht ist, daß sie wieder ausgeschaltet werden, sobald die gewünschte Station ausgewählt ist.
  • Das Gerät gemäß der vorliegenden Erfindung eignet sich ebensogut bei Abstimmung von Hand wie bei mechanischer Abstimmung.
  • Fig. 4. zeigt eine Modifikation des Erfindungsgedankens, nämlich die Gegentaktstufe 7o eines Empfängers mit einer Einrichtung zur Beschränkung der Signalstärke beim Abstimmen. Der Eingangstransformator 50 ist so bemessen, daß er überlastet werden kann. Zwischen dem Mittelabgriff seiner Sekundär= Wicklung und dem Kathodenpunkt liegt eine Parallelschaltung von einem Kondensator 81, einem durch den Schalter 29 einschaltbaren Widerstand 76 und einer Serienschaltung von einem Widerstand 75 und der Gitterbatterie 74.
  • Ist der Schalter 29 geöffnet, so liegt die gesamte Batteriespannung 74 als Vorspannung an den Gittern. Beim Schließen des Schalters 29 bilden die Widerstände 75 und 76 ein Potentiometer, und die Gittervorspannung ist dann entsprechend kleiner. Die Regelwirkung der Vorrichtung beruht auf der dämpfenden Wirkung des Gittergleichstromes, der bei Übersteuern der Röhren fließt. Beim Abstimmen ist der Schalter 29 geschlossen und die Gitterspannung erniedrigt. Infolgedessen wird die Amplitude der Gitterwechselspannung begrenzt.
  • Die Verringerung der Gittervorspannung tritt nicht momentan ein, da sich der Kondensator wegen der großen Zeitkonstante des Systems nur langsam entladen kann. Was die Größe des Kondensators 81 und der Widerstände 75 und 76 betrifft, so muß bei ihrer Wahl ein Optimum zwischen folgenden zwei Forderungen gesucht werden Erstens soll die Änderung der Gittervorspannung möglichst groß sein. Der Widerstand 76 muß daher möglichst klein im Verhältnis zu 75 gewählt werden.
  • Zweitens soll die Zeitkonstante der Parallelschaltung des Kondensators 81 und des Widerstandes 76 möglichst groß sein. Das bedingt, daß Kondensator und Widerstandswert möglichst groß gewählt werden.
  • Fig. d.a zeigt einen Fall, wo der Schalter 77 durch Öffnen eines Kontaktes eine die Verstärkung verringernde Vorrichtung wirksam macht, z. B. einen Widerstand 68, der in Reihe mit dem Spulenkreis 72 des Lautsprechers 67 gelegt wird. 44 sind elastische Kontakte, deren Einwärtsbewegung durch Anschläge 78 begrenzt wird. Wenn der Schalterarm 39 in einer Richtung bewegt wird, nimmt er einen Kontakt mit sich und öffnet den Kreis mit dem anderen Kontaktelement, wodurch der Kreis zwischen den beiden Kontaktelementen unterbrochen wird, die normalerweise durch das Kontaktstück4r am Ende des Armes 39 überbrückt sind. Die Klemmen des Kreises 7z werden mit den Sekundärklemmen des Ausgangstransformators 85 der Gegentaktstufe von Fig. d. verbunden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig.5 sitzt der Abstimmknopf 7' innerhalb gewisser Grenzen lose auf der Welle 9, die einen Ring 37 mit Armen 51 und 39 trägt. Der Arm 39 trägt einen Kontakt 44 während zwischen dem anderen Arm 51 und einem Teil 52 eine Feder 45 angeordnet ist. An dem Knopf 7' sitzen zwei Anschläge 49, die die Bewegung des Armes 5 r begrenzen. Die Feder 45 hält den Knopf und die Skala in solcher Mittelstellung, daß der Arm 51 eine Mittellage zwischen den Anschlägen 49 annimmt; desgleichen wird der Arm 39 in der Mittellage zwischen den Kontakten 43 gehalten.
  • Beim Abstimmen dreht der Hörer den Knopf 7' in der einen Richtung, wodurch der Knopf sich gegenüber der Welle verschiebt und der Kreis zwischen den Kontakten d:1 und 43 geschlossen wird. Beim Loslassen des Knopfes nimmt dieser durch die Feder:I5 wieder die Normalstellung ein, wo der Kontakt .h in der Mittellage zwischen den beiden Kontakten 43 liegt. Im vorstehenden ist angenommen, daß die normale Reibung in den Kondensatorlagern genügt, um ein Drehen des Knopfes 7' gegenüber der Wirkung der Feder 45 zu gestatten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Lautstärkeregelung für Radioempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Abstimmtrommel ein Schalter, der in die Lautsprecherleitung oder in den Gitterkreis ein die Empfindlichkeit der Anordnung änderndes Widerstandsglied einschaltet, über eine Flüssigkeitskupplung verbunden ist, bestehend aus einem mit Öl gefüllten, sich mit der Abstimmtrommel drehenden Gehäuse und einer mit der Drehachse des Schalters verbundenen Scheibe, die beim Drehen des Gehäuses durch die Flüssigkeit mitgenommen wird und den Schalter dabei umschaltet, der durch eine Feder wieder in die Ausgangsstellung zurückgedrückt wird, wenn das Gehäuse zum Stillstand kommt.
DER84982D 1931-05-28 1932-05-26 Lautstaerkeregelung fuer Radioempfaenger Expired DE577453C (de)

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DER84982D Expired DE577453C (de) 1931-05-28 1932-05-26 Lautstaerkeregelung fuer Radioempfaenger

Country Status (1)

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DE (1) DE577453C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967079C (de) * 1952-05-01 1957-10-03 Philips Nv Schaltungsanordnung zum Sperren oder Entsperren einer Verstaerkerroehre

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