DE727227C - Verfahren zur Herstellung von moertellosem Mauerwerk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von moertellosem Mauerwerk

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DE727227C
DE727227C DEZ23392D DEZ0023392D DE727227C DE 727227 C DE727227 C DE 727227C DE Z23392 D DEZ23392 D DE Z23392D DE Z0023392 D DEZ0023392 D DE Z0023392D DE 727227 C DE727227 C DE 727227C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements
    • E04B2/06Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position
    • E04B2/10Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position by filling material with or without reinforcements in small channels in, or in grooves between, the elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mörtellosem Mauerwerk . Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von mürtellosem Trockenmauerwerk, bei dem in die Lagerfugen weiche Tonplatten eingebracht werden. Dabei waren die Mauersteine bisher mit schwalbenschwanzförmiger Nut und Feder versehen. Andererseits ist vorgeschlagenworden, zur Herstellung von mörtellosem Trokkenmauerwerk auf die im Verband verlegten Steine zur Bildung der Lagerfugen aus einem zugfesten Stoff bestehende Platten mit rauher Oberfläche aufzulegen, wobei beispielsweise mineralisierte Holzwolle, insbesondere HolzwoIlemagnesitplatten dienen, die auch schon durch Drahteinlagen verstärkt wurden. Diese Platten können aber der Anwendung von dünnen weichen Tonplatten nicht gleichgestellt werden. Diese aus weichem, ungebranntem Ton bestehenden dünnen Platten, die in den Lagerfugen zwischen eine Steinschicht eingebracht werden, besitzen den Vorteil, nachgiebiger zu sein und alle Unebenheiten besser auszugleichen, so daß die einzelnen Steine an sich schon fest und sicher verleg4 sind. Der weiche Ton bietet ferner eine luft- und wasserundurchlässige Lagerfuge.
  • In der Praxis hat sich aber gezeigt, daß durch die weichen Tonplatten noch keine genügende Verbindung der Steine erzielt werden kann.
  • Deshalb werden erfindungsgemäß auf die Steinschichten zunächst entsprechend breite Drahtgeflechtstreifen flach aufgelegt, ehe die weichen Ton- oder Lehmplatten bzw. -streifen aufgebracht werden. Diese werden dann durch die nächste Steinschicht angedrückt.
  • Die auf die Steinschichten aufgelegten flachen Drahtgefiechtstreifen legen sich an alle Unebenheiten und hinter alle Ansätze der rauhen Oberfläche der Steine an und bewirken eine gute Quer- oder Längsverbindung der Steinschichten. In Verbindung mit den in den Lagerfugen eingelegten weichen Tonplatten entsteht so ein Mauerwerk, das gegenüber bekannten Trockenmauerwerken wesentliche Vorzüge besitzt. Es hat eine gute Druck- und Biegefestigkeit, starke Setzungen und Putzrisse sind nicht zu befürchten. Auch der Wärmeschutz ist günstig, desgleichen der Schutz gegen Feuchtigkeit, da die Tonfugen kein Wasser durchlassen.
  • Das neue Trockenmauerwerk weist im übrigen den bekannten Vorteil jedes Trockenmauerwerks auf, daß es auch im Winter ausgeführt werden kann.
  • Auch die senkrechten Fugen können gegebenenfalls durch Tonschichten gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mörtellosem Trockenmauerwerk, bei dem in die Lagerfugen weiche Tonplatten eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Steinschichten zunächst entsprechend breite Drahtgeflechtstreifen flach aufgelegt und darüber weiche Ton-oder Lehmplatten bzw. -streifen aufgebracht werden, die durch die nächste Steinschicht angedrückt werden.
DEZ23392D 1936-08-30 1936-08-30 Verfahren zur Herstellung von moertellosem Mauerwerk Expired DE727227C (de)

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