DE726574C - Patronenmagazin mit einem drehbar gelagerten, mit Abteilungen zur Mitnahme von Patronen versehenen Patronentraeger - Google Patents

Patronenmagazin mit einem drehbar gelagerten, mit Abteilungen zur Mitnahme von Patronen versehenen Patronentraeger

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DE726574C
DE726574C DEB189760D DEB0189760D DE726574C DE 726574 C DE726574 C DE 726574C DE B189760 D DEB189760 D DE B189760D DE B0189760 D DEB0189760 D DE B0189760D DE 726574 C DE726574 C DE 726574C
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DE
Germany
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magazine
cartridges
cartridge
transverse wall
carrier
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Application number
DEB189760D
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BOEHMISCHE WAFFENFABRIK AG
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BOEHMISCHE WAFFENFABRIK AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Patronenmagazin mit einem drehbar gelagerten, mit Abteilungen zur Mitnahme von Patronen versehenen Patronenträger Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Magazin für Schußwaffen, insbesondere ein Trommelmagazin, bei dem- die Patronen in mehreren Umfangsschichten untergebracht sind und durch einen gemeinsamen drehbaren Träger getragen werden, der sich nach jedem Laden der Waffe verdreht und so lange schrittweise gedreht wird, als im Magazin Patronen vorhanden sind. Es sind Trommelmagazine mit einer festen Führung von Patronen oder mit einem teilweise drehbaren Patronenträger oder Magazine bekannt, die an einer drehbaren Trommel Arme zum Herausschieben von Patronen aus einer spiral-oder kreisförmigen Führung aufweisen. Die bekannten Magazine weisen den Nachteil auf, daß die der Bewegung der Patronen entgegenwirkende Reibung einerseits zu hoch ist, andererseits während der ganzen Dauer des Herauspressens von Patronen aus den festen spiralförmigen Führungen oder bei Magazinen mit einem teilweise drehbaren Träger während der Zeit.-Nvirkt, wenn das Verdrehen des Patronenträgers aufgehört hat. Solche Magazine erfordern einerseits -eine kräftigere Feder zum rechtzeitigen Vorschieben von Patronen, und andererseits müssen dieselben in ihren Abmessungen verhältnismäßig groß sein.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Patronenmagazin mit einem drehbar gelagerten, mit Abteilungen zur Mitnahme von Patronen versehenen Patronenträger, in dem eine ortsfeste Abteilquerwand eine äußere Umfangsschicht vom innen befindlichen Patronenvorrat abteilt, und beruht darin, daß die Abteilungen an einer im Magazingehäuse drehbar gelagerten Bodenscheibe befestigt sind und die in der ganzen Umfangsrichtung des Magazins gleichachsig verlaufende Abteilquerwand bloß in der Nähe der Ausmündung des Magazins unterbrochen ist und sich an Führungen anschließt, von welchen die eine in an sich bekannter Weise zur Ausmündung des Magazins geht und die andere schräg in das Innere des Magazins gerichtet ist und zur Überführung der Patronen in die äußere Schicht dient. Bei diesem Magazin dreht sich der gemeinsame drehbare Träger bis zum Zubringen der letzten Patrone. Dadurch wird die Reibung der Patronen bedeutend herabgesetzt, so daß zum sicheren Zubringen von Patronen auch eine schwächere Feder angewendet werden kann. Ein weiterer großer Vorteil dieses Magazins besteht darin, daß dasselbe eine große Anzahl von Patronen faßt, dabei leicht und von kleinen Abmessungen ist.
  • Auf der Zeichnung ist als Beispiel ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Trommelmagazin dargestellt.
  • Abb. i zeigt das 'Magazin in einer Ansicht in der Achsenrichtung bei weggenommenem Deckel. Abb. 2 ist ein lotrechter Schnitt durch das Magazin nach II-II der Abb. i. Abb. 3 ist ein Ausmündungsteil des Magazins in einer Draufsicht in der Richtung des Pfeiles A der Abb. 2.
  • Das Magazin besteht aus einem ortsfesten, zylindrischen Gehäuse i, in dein mit Hilfe eines Futters 2 ein Träger 3 von Patronen .M drehbar gelagert ist, der in seiner Umfangsrichtuns .aneinandergereihte, becherförmig ausgebildete Abteilungen 5 trägt. Die Abteilungen 5 sind bei ihren Böden in der Richtung der Magazinachse verlängert (s. Abb. 2), so daß sie die Patronen von ihrem Boden aus bis hinter den Schwerpunkt a derselben unterfangen. Das Futter 2 ist finit dem Träger 3 fest verbunden und weist eine prismatische, z. B. vier- oder sechskantige Öffnung auf, in die ein entsprechend prismatischer Teil 6 eines Mittelzapfens 7 paßt. Am Deckel 8 des Gehäuses i ist eine zylindrisch ausgebildete Querwand 9 befestigt, die mit ihrem Rand in Ausschnitte io in den Wänden der Abteilungen 5 eingreift und gegen den Boden der Patronen .I hin bis hinter den Schwerpunkt a derselben reicht. Die zylindrischeUmfangswand des Gehäuses i ist an der oberen Seite finit einer Ausmündung ii für die Patronen versehen. Unterhalb dieser Ausmündung i i ist die Querwand 9 mit ihrem Ende 12 hinaufgebogen und liegt genau oder wenigstens annähernd an die innere Fläche der zylindrischen Wand des Gehäuses i an. Das Ende 12 kann auch einen selbständigen Teil bilden, der im Gehäuse i oder am Deckel 8 befestigt und in der Richtung der Magazinachse verjüngt ist, damit die Wand der Abteilungen 5 an Beinselben vorbeigehen kann. Unter dem bogenförmig nach außen gebogenen Ende 12 der Querwand 9 ist in der Querwand 9 ein Spalt 13 vorgesehen, welcher zum Durchgang einer einzelnen Patrone ausreicht. Das andere Ende 1.1 der Querwand 9 ist schräg nach einwärts gebogen und bildet am Spalt 13 eine Führung für die Patronen.
  • Unterhalb der Ausmündung i i ist neben dem abgebogenen Ende 12 der Querwand 9 eine Nase I S angeordnet, die an der Innenwand des Gehäuses i befestigt ist und in einen in den annähernd radialen Wänden jeder Abteilung S vorgesehenen Ausschnitt 16 hineinreicht. Am Deckel 8 des Gehäuses i ist konzentrisch eine Trommel 17 für die Spiraltriebfeder i8 befestigt. Das eine Ende der Feder ist an einer Warze ig des Zapfens 9 und das andere Ende derselben an einer Warze -2o an der Innenseite der Trommel 17 verankert.
  • Der Zapfen 7 weist an der Außenseite seines prismatischen Teiles 6 einen Endteil 21 auf, auf welchen ein Sicherungsring 22 aufgesetzt ist, der auf demselben durch einen Querstift 23 befestigt ist. Dadurch ist eine Verbindung des Deckels 8 finit dem Gehäuse 1 hergestellt.
  • Am anderen vor den Deckel8 ragenden Ende ist auf dem Zapfen 7 ein Rädchen 2-mit einem zylindrischen Uinfangsilansch befestigt, in dem Sperrzähne 23 ausgebildet sind, in die eine am Decke18 drehbar gelagerte und federbelastete Klinke 26 eingreift. Die Zähne 25 und die Klinke 26 sind so ansgebildet, daß die Klinke ein Drehen des Zapfens 7 und damit auch des Trägers 3 in der Zugrichtung der Feder 18 verhindert.
  • In einer Abteilung 5 befindet sich eine blinde Patrone 27, die mit einem Draht 28 verbunden ist, welcher die Patrone z. B. lose umwickeln kann, durch ein Loch im Boden der betreffenden Abteilung 5 hindurchgeht und an seinem Ende geknickt ist (Abb.2), so daß er ein Herausfallen der blinden Patrone 27 aus der Abteilung 5 verhindert. Der Draht 28 ist so lang, daß die blinde Patrone 27 durch das Führungsende 1.1 der Querwand 9 in die äußere Patronenschicht übergeführt werden kann.
  • Die Querwand 9 teilt in der Reihe der Abteilungen 5 vom Patronenvorrat im 'Magazin eine äußere Umfangsschicht von Patronen .I ab, die durch die schrittweise Verdrehung des Trägers 2 nach und nach der Mündung i i züigeführt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform befinden sich in dieser Außenschicht von Patronen in jeder Abteilung S zwei Patronen. In der inneren Patronenschicht befinden sich dann gleichfalls zwei Patronen. Die Ausführung kann wohl auch so gewühlt «erden, daß in der Außenschicht in jeder Abteilung bloß eine einzige Patrone vorhanden wäre, wodurch sich in der inneren Patronenschicht in jeder Abteilung im Bereich des Endes 1.1 der Querwand 9 gleichfalls je eine Patrone ergeben würde, oder es kann jede Abteilung in der Außenschicht mehr als zwei Patronen enthalten, in welchem Falle sich im Innern der Abteilungen im Bereich des Endes 14 der Querwand eine gleiche Anzahl von Patronen befinden würde. Das Magazin kann auch so ausgeführt werden, daß es eine Anzahl von gleichachsig angeordneten Querwänden cl finit entsprechenden gebogenen Enden enthalten würde, sinngemäß wie die Enden 12 und 14 beim dargestellten Magazin.
  • Zum Füllen des Magazins ist kein besonderes Füllgerät erforderlich, sondern es genügt, zugleich mit einer Handzuführung von Patronen in die Öffnung i i das Rad 14 zu verdrehen, was durch die Klinke 26 nicht gehindert und wobei zugleich die Feder i 8 gespannt wird. Nach dem Anfüllen von Patronen in die Außenschicht werden dann die Patronen in die innere Schicht bzw. ins Innere der Abteilungen durch die untere Seite des abgebogenen Endes 12 der Querwand geleitet, so daß durch eine weitere Zuführung von Patronen in die Mündung i i und ein weiteres schrittweises Verdrehen mit Hilfe des Rades 2.4 in sämtlichen Abteilungen auch die inneren Schichten gefüllt werden. Dabei ist es daher nicht erforderlich, das Magazin durch Abnehmen des Deckels 8 auseinanderzunehmen. Beim Einlegen von Patronen ist ein Verspreizen derselben durch die Nase 15 verhindert, welche das abgebogene Ende 12 der Querwand 9 auf die volle Länge der Patronen ergänzt.
  • Ein Entleeren des Magazins erfolgt entweder von Hand aus in der Weise, daß die Klinke 26 mit dem Finger niedergepreßt wird, oder es wird dieselbe nach jedem Repetieren der Waffe durch eine geeignete Einrichtung an der Waffe niedergepreßt. Durch den Federantrieb iS wird das Magazin fortschreitend verdreht und -führt die einzelnen Patronen der Mündung i i zu. Die entleerte äußere Patronenschicht in jeder Abteilung wird sodann sogleich durch die inneren Patronen aus der Abteilung ergänzt, welche der Außenschicht durch das nach einwärts gebogene Ende 1.4 der Querwand 9 zwangsläufig zugeführt werden. Die blinde Patrone -27 wird nach dem Entleeren des Magazins in demselben durch den Draht 28 außer dem Bereich der Mündung i i zurückgehalten und verhindert zugleich ein Weiterdrehen des Patronenträgers 3 durch den Einfluß der Feder 18.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Patronenmagazin mit einem drehbar gelagerten, mit Abteilungen zur Mitnahme von Patronen versehenen Patronenträger, in dem eine ortsfeste Abteilquerwand eine äußere Umfangsschicht von Patronen vorn innen befindlichen Patronenvorrat abteilt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilungen (5) an einer im Magazingehäuse (i) drehbar gelagerten Bodenscheibe (3) befestigt sind und die in der ganzen Umfangsrichtung des Magazins gleichachsig verlaufende Abteilquerwand (9) bloß in der Nähe der Ausmündung (i i) des Magazins unterbrochen ist und sich an Führungen (12, 1.4) anschließt, von welchen die eine (12) in an sich bekannter Weise zur Ausmündung (i i) des Magazins geht und die andere (ia) schräg in das Innere des Magazins gerichtet ist.
  2. 2. Magazin nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (12, 14.) durch abgebogene Enden der Quer-Nvand (9) gebildet sind.
  3. 3. Magazin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Führung zur Ausmündung (i i) des Magazins bildende abgebogene Ende (12) der Querwand mit seiner unteren Fläche beim Füllen des Magazins eine Führung zur Überführung von Patronen aus der äußeren Umfangsschicht in die inneren Schichten von Patronen im Magazin bildet. q..
  4. Magazin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das nach einwärts abgebogene Führungsende (14) der Querwand (9) mit seiner unteren Fläche beim Füllen des Magazins eine Führung für die Patronen zum Überführen derselben aus der von der Mitte des Magazins weiter liegenden Patronenschicht in eine der Mitte näher liegende Schicht bildet.
  5. 5. Magazin nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilungen (5) des Trägers (3) mit Ausschnitten (io) versehen sind, durch welche ein Randteil der Abteilquerwand (9) hindurchgeht.
  6. 6. Magazin nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an der Ausmündung (i i) des Magazins außer dem Bereich der Abteilquerwand (9, 12) angebrachte Nase (15), welche die Patronen an ihrem freiliegenden Teil unterhalb der Ausmündung unterfängt und ein Verspreizen der Patronen beim Füllen des Magazins verhindert.
  7. 7. Magazin nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB in einer Abteilung (5) des Trägers (3) eine mit einem Draht (28) verbundene blinde Patrone (27) untergebracht ist, welcher Draht durch die Wände der Abteilung lose hindurchgeht und am Ende einen Anschlag, z. B. eine Knickung aufweist, so daß die blinde Patrone nach dem Entleeren des Magazins nicht in die Ausmündung (i i) des Magazins gelangen kann und ein Weiterdrehen des Trägers durch den Einfluß der Triebfeder (18) verhindert.
DEB189760D 1939-03-27 1940-02-07 Patronenmagazin mit einem drehbar gelagerten, mit Abteilungen zur Mitnahme von Patronen versehenen Patronentraeger Expired DE726574C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987000614A1 (en) * 1985-07-24 1987-01-29 The Beta Company Drum magazine

Cited By (5)

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AU568788B2 (en) * 1985-07-24 1988-01-07 Beta Co., The Drum magazine

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