DE725674C - Kokille mit einer Rohrschraube zur Kuehlung der Wandung mittels Pressluft waehrend des Giessens - Google Patents

Kokille mit einer Rohrschraube zur Kuehlung der Wandung mittels Pressluft waehrend des Giessens

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DE725674C
DE725674C DEA92472D DEA0092472D DE725674C DE 725674 C DE725674 C DE 725674C DE A92472 D DEA92472 D DE A92472D DE A0092472 D DEA0092472 D DE A0092472D DE 725674 C DE725674 C DE 725674C
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DE
Germany
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mold
pipe screw
wall
cooling
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Expired
Application number
DEA92472D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fred Wegscheider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REICHSWERKE AG ALPINE MONTANBE
Original Assignee
REICHSWERKE AG ALPINE MONTANBE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/04Influencing the temperature of the metal, e.g. by heating or cooling the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Kokille nut einer Rohrschraube zur Kühlung der Wandung mittels Preß.luft während des Gießens Die Erfindung bezieht sich auf eine Kokillenkühlung und eine Kühlkokille jener bekannten Art, bei welcher ein Kühlmittel während des Abgießens des Stahls in die Kokille durch den Zwischenraum einer Doppelwandung der Kokille geleitet wird, um dadurch einerseits das Material der Kokille zu schonen und anderseits auf den .Abkühlungsprozeß des v ergossenen Materials einen vorbestimmten Einfluß zu nehmen.
  • Derartige Kühlkokillen sind schon mehrfach vorgeschlagen worden, doch haben sie sich im Gebrauch nicht in allen Fällen durchsetzen können. Besonders für das Vergießen von Stahl ist bisher eine durchwegs brauchbare Kühlkokille nicht in Dauerverwendung gekommen, da hier besondere Verhältnisse vorliegen.
  • Die bisher vorgeschlagenen Kühlkokillen weisen einen Doppelmantel auf, wobei durch den Zwischenraum zwischen beiden Mantelteilen Wasser durchgeleitet wird. Hierbei wird entweder das Wasser unten zu- und oben abgeleitet, also von der Kokille wieder abgeleitet, oder es wird, wie dies in einem besonderen Fall geschieht, der ein beträchtliches Volumen fassende Raum zwischen dem Innenmantel und dem Außenmantel vor dem Vergießen finit Wasser gefüllt, das dann während des Abkühlens des vergossenen Stahls durch einen Kanal zwischen Innenmantel und einer Zwischenwand aufsteigt, sich oben in Dampf verwandelt, der dann durch Kondensation außen durch einen Kanal wieder dem Wasser zugeführt wird.
  • Man hat auch noch den Vorschlag gemacht, die besonders konstruierten Kokillen selbst durch Dampf zu kühlen oder die Kokillen auf Wagen in besondere, durch Dampf gekühlte Kammern zu stellen. Auch wurde der Vorschlag gemacht, die mit Doppelwand versehenen Kokillen durch ein Metall zu kühlen, das einen niedrigeren Schmelzpunkt als das vergossene Stahlmaterial aufweist.
  • Weitere Vorschläge gehen dahin, die Kokille durch ein Gas, z. B. Luft, oder Wasser zu kühlen. Soweit diese Vorschläge sich mit der Luftkühlung befassen, wird die Kokillenwand entweder in Taschen geteilt, durch welche das Kühlmittel strömen soll, oder es wird in die Wand der Kokille eine Rohrschraube eingegossen. In diesem letzteren Fall sind u. a. zwei Vorschläge bekanntgeworden, wobei der eine Vorschlag dahingeht, die Rohrschraube im unteren Teil der Kokille mit geschlossenen Schraubenwindungen einzubauen: Dies hat den Nachteil, daß das Material der Kokille in der Nähe der Rohrschraube einen verhältnilmäßig der Höhe nach groben Hohlraum aufweist und daß die Rohrschraubeilwindungen vom Material der Kokille nicht völlig umschlossen werden. Bei dein anderen Vorschlag wird der Aufbau der Kokillenvand durch Umgießen der Rohrschraube, die offene Windungen aufweist, ebenfalls auf Schwierigkeiten stoßen, da die Rohrschraube an ihren Windungen nicht abgestützt ist und daher sich verziehen oder beim Umgießen eine andere Lage einnehmen wird.
  • Die Erfindung bringt nun eine Verbesserung derartiger Kühlkokillen mit eingebauter Rohrschraube für das Kühlen mittels Preßluft oder einem Preßgas, wobei das wesentliche Kennzeichen darin bestellt, daß die Rohrschraube zu einem Versteifungsrahmen ausgebildet ist, in dem zwischen den flachgängigen Windungen Distanzstücke angeordnet sind, die finit den Windungen verschweißt sind, so daß der solcherart hergestellte Versteifungsrahmen in den Kokillenblock eingeschmolzen werden kann und dabei dessen Waild eine erhöhte Festigkeit gibt.
  • Durch diese Ausbildung wird also nicht nur der Rohrschraube selbst für das Um-,zielten eine Steifigkeit gegeben, die ein Verziehen oder das Einnehmen einer Lage außerhalb der vorbestimmten unmöglich macht, sondern es wird auch erreicht, daß durch den steifen Rahmen, den die Rohrschraube bildet, eine Versteifung der Rohrwandung überhaupt eintritt. Dazu wird aber auch der Vorteil erreicht, daß das Material der Kokille jede Schraubenwindung ganz umschließen kann, daß also in der Kokillenwandung keine Hohlr iiutne auftreten.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellt die Abb. i eine Ansicht im Schnitt und die Abb. 2 eine Untersicht der Kokille dar.
  • Die Kokille i ist in üblicher Weise aus dem Kokillemnaterial gegossen und weist die üblichen Ösen -2 für den Transport auf. In die Wandung i, der Kokille ist eine Rohrschraube 3 eingegossen, wobei das Material des Rohres besonders gut wärmeleitfähig sein soll. Die Rohre können demnach aus Kupfer o. d-1. bestellen. Unten am Kokillenfuß tritt im Sinne des Pfeiles p, Preßluft in die Rohrschraube währen des Gießens ein und verläßt unter Aufladung entsprechender Wärmemengen die Kokille im Sinne des Pfeiles p-Da die Rohrschraube mit den zahlreichen Windungen nicht aus einem Stück hergestellt werden kann, wird die Rohrschraube aus Einzelstücken zusammengesetzt, wobei je ein Rohrschraubenstück gerade eine Ganghöhe ausmacht. Die einzelnen Rolirschraubenstücke werden durch Muffen .I zusammengesetzt. Die Rohrschraube soll eine möglichst geringe Ganghöhe haben, um womöglich sehr viele Schraubenwindungen im Mantel der Kokille . unterzubringen. Um während des Gießens des Kokillenmantels selbst ein Verstellen der einzelnen Schraubengänge hintanzuhalten, sind zwischen die einzelnen Gänge Flacheisenstützen 6 gelegt. Die Kokille wird während des Gießens (steigender Guß) unten an eine Preßluftleitung angeschlossen, so daß die Preßluft (Kühlluft) im aufsteigenden Sinn, d. h. im Sinne des steigenden Gusses, die Rohrspirale der Kokille durchströmt. Um ferner den Wirkungsgrad der Kühlung auf das bestmögliche Maß zu bringen, ist vorgesehen, daß die Rohrschraube bezüglich der Mittellinie ihrer einzelnen Rohrquerschnitte außerhalb der kegeligen Mittelfläche der Kokillenvandung um den Betrag d (Abb, i) nach außen zu exzentrisch angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kokille mit einer Rohrschraube zur Kühlung der Wandung mittels Preßluft während des Gießens, wobei die Rohrschraube offene Windungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschraube zu einem Versteifungsrahmen ausgebildet ist, in dem zwischen den flachgängigen Windungen Distanzstücke angeordnet sind, die mit den Windungen verschweißt sind, so daß der solcherart hergestellte Versteifungsrahmen in den Kokillenblock eingeschmolzen werden kann und dabei dessen Wand eine erhöhte Festigkeit gibt. Kühlkokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschraube aus einzelnen, der Ganghöhe entsprechenden Stücken zusammengesetzt ist und die einzelnen Rohrstücke durch -Muffen miteinander verbunden sind. 3. Kühlkokille nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsrippen aus kurzen Profilen bestehen, die an die Schraubeneinzelgänge angeschweißt sind. d.. Kokille nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschraube bezüglich ihrer Mittellinie außerhalb des Mittelkegels der Kokilleilwandung nach außen zu exzentrisch angeordnet ist, um das Wärmegefälle von innen nach außen günstig zu beeinflussen.
DEA92472D 1940-12-10 1940-12-10 Kokille mit einer Rohrschraube zur Kuehlung der Wandung mittels Pressluft waehrend des Giessens Expired DE725674C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120221A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Siempelkamp Gießerei GmbH & Co, 4150 Krefeld Verfahren und giessform zur herstellung eines dickwandigen behaelters aus sphaerolithischem gusseisen und fuer das verfahren geeignete giessform
AT385927B (de) * 1983-08-31 1988-06-10 Ver Edelstahlwerke Ag Kokille bzw. kokillenaufsatz sowie verfahren zu ihrer bzw. seiner herstellung
DE19649261C1 (de) * 1996-11-28 1998-02-12 Access Ev Verfahren und Vorrichtung zur Kühlung von Stoffen in röhrenförmigen Kühlvorrichtungen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120221A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Siempelkamp Gießerei GmbH & Co, 4150 Krefeld Verfahren und giessform zur herstellung eines dickwandigen behaelters aus sphaerolithischem gusseisen und fuer das verfahren geeignete giessform
AT385927B (de) * 1983-08-31 1988-06-10 Ver Edelstahlwerke Ag Kokille bzw. kokillenaufsatz sowie verfahren zu ihrer bzw. seiner herstellung
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