DE375556C - Verfahren zur Herstellung pyrophorer Scheiben oder Raedchen fuer Feuerzeuge o. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung pyrophorer Scheiben oder Raedchen fuer Feuerzeuge o. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
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Description
- Verfahren zur Herstellung pyrophorer Scheiben oder Rädchen für Feuerzeuge o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von pyrophoren Scheiben oder Rädchen aus Zerlegierungen u. dgl., zwecks Verwendung für Feuerzeuge Gasanzünder, Lampen u. dgl., wo man bisher im allgemeinen pyrophore Stifte oder Stäbe verwendete. Gemäß der Erfindung werden Naben aus schwerer schmelzendem Metall, wie z. B. aus Eisen, als Kerne in eine Gießform eingesetzt und es wird alsdann das pyrophore Metall o. dgl. um diese Kerne herumgegossen. Es erfolgt also gleich bei li er Herstellung eine feste Verbindung der eisernen Naben mit den pyrophoren Scheiben o. dgl., und es werden diese Naben selbst als Kerne beim Gießen der pyrophoren Scheiben verwandt. Dabei kann zweckmäßig das Innengewinde der Naben, welches dazu dient, hernach die pyrophoren Scheiben in den Feuerzeugen o. dgl. zu befestigen, dazu ausgenutzt werden, die Naben bei ihrer Verwendung als Kerne in der Gießform festzuhalten.
- In der Zeichnung sind eine zur Ausführung dieses Verfahrens geeignete Gießform und die dabei erhaltenen Gußstücke veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z eine Vorderansicht einer solchen Gießform unter teilweiser Wegbrechung der Deckelplatte, Abb. z einen Längsschnitt durch die geschlossene Gießform und Abb. 3 eine Ansicht der geschlossenen Gießform von der Eingußseite. Abb. q. veranschaulicht das mit Hilfe der Gießform hergestellte Gußstück im Rohzustande und Abb. 5 einen Querschnitt durch eine der so hergestellten Scheiben in größerem Maßstabe.
- Zur Herstellung der aus p yrop horem Metall oder pyrophorer Metallegierung, wie z. B. einer Zereisenlegierung, bestehenden Zündscheiben benutzt man eine Gießform, die aus einem Bodenteil r und einem Deckelteil 2 gebildet wird und mit einem anschraubbaren Eingußtrichter 3, q. versehen ist. In dem Deckelteil 2 sind in geeigneter Weise die Entlüftungskanäle 5 angebracht. Auf den Bodenteil i sind zwei Platten 6, 7 aufgelegt, die an ihrem einander zugekehrten Innenrande mit kreissegmentförmigen Ausschnitten 8 versehen sind, derart, daß die einander zugekehrten Segmente sich im wesentlichen zu Kreisausschnitten ii ergänzen, von denen beim gezeigten Ausführungsbeispiel fünf übereinander angeordnet sind. Alle fünf Kreisausschnitten stehen miteinander durch Kanäle 9 in Verbindung, die dadurch entstehen, daß die Platten 6 und 7 einander in der Mitte nicht berühren. Der oberste Kreisausschnitt ii steht durch den Kanal To mit dem Eingußtrichter 3, q. in Verbindung. Im Deckelteil 2 der Form befinden sich an denjenigen Stellen, die den Mittelpunkten der Kreisausschnitte ii entsprechen, Löcher, in welche Bolzen 12 von außen her lose eingesetzt sind (s. Abb. 2). Diese Bolzen 12 sind an ihrem inneren, in den Formhohlraum hineinragenden Ende i3 mit Außengewinde versehen. Auf das Außengewinde dieser Bolzen i2, 13 paßt das Innengewinde von Kernstücken 14, die in die Form eingesetzt und auf die Teile 13 der Bolzen aufgeschraubt werden. Zwei solcher Kernstücke 14 sind in mittleren Kreisausschnitten ii der Abb. i veranschaulicht, während der oberste dieser Kreisausschnitte leer gelassen Ist.
- Wird nun nach Aufschrauben der Kernstücke 1q. auf die Bolzen 12, 13, Aufsetzen des Deckels :z und Befestigung desselben mit Hilfe der Bolzen die pyrophore Metallegierung o. dgl. durch den Trichter 3, q. eingegossen, so verteilt sie sich durch die Kanäle To, 9 in den Kreisausschnitten ii und fließt hier um die eingesetzten Kernstücke 14 herum, während die verdrängte Luft durch die Kanäle 5 entweicht. Es entsteht auf diese Weise ein Gußstück nach Art des in Abb. q. veranschaulichten, das nach Lösen der Verschlußschrauben der Form, Herausschrauben der Bolzen 12, 13 und Abnehmen des Formdeckels herausgenommen werden kann.
- Die einzelnen Scheiben 15 werden alsdann voneinander getrennt. Um dabei möglichst wenig Abfall zu bekommen, ist es zweckmäßig, die Kreisausschnitte ii in der Form so dicht wie möglich aneinander zu rücken.
- Jede der so hergestellten Scheiben 1,9 wird also von einem Kern oder einer Nabe 1q. aus Eisen oder anderem widerstandsfähigen Metall gebildet, die eine mittlere, mit Innengewinde versehene Bohrung 16 besitzt, und einem diese umgebenden Ring aus pyrophorem Metall. Um den festen Zusammenhang zwischen der Nabe 1q. und dem sie umgebenden pyrophoren Metall zu sichern, sind die Naben oder Kerne 1q. in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise an ihrem Umfang bei 17 mit einer Rille o. dgl. versehen, welche beim Gießen von dem pyrophoren Metall ausgefüllt wird.
- Die Gießform zur Herstellung dieser pyrophoren Scheiben kann natürlich beliebige Größe besitzen, so daß man eine beliebig große Zahl von pyrophoren Scheiben gleichzeitig damit herstellen kann. Insbesondere können auch mehrere Reihen von kreisförmigen Gießausschnitten nebeneinander in der Form angeordnet sein und es kann zu diesem Zweck eine entsprechende Zahl von mit Kreissegmenten 8 versehenen Einsatzplatten vorgesehen sein. Dabei sind dann zweckmäßig die mittleren Einsatzplatten an beiden Längskanten mit segmentförmigen Ausschnitten 8 versehen.
- An Stelle des Innengewindes können die Naben auch an der inneren Bohrung kantig, z. B. vierkantig oder auch konisch oder in sonstiger Weise derart gestaltet sein, daß dadurch einerseits die Befestigung der pyrophoren Scheibe an den Zündvorrichtungen erleichtert und anderseits die Festlegung der Naben als Kernstücke in den Formen gestattet wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung pyrophorer Scheiben oder Rädchen für Feuerzeuge, Gasanzünder, Lampen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Naben aus schwerer schmelzendem Metall als Kerne in eine Gießform eingesetzt und das pyrophore Metall o. dgl. um sie tierumgegossen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Naben an der mittleren Bohrung mit Innengewinde versehen, kantig oder konisch ausgebildet sind, um die pyrophoren Scheiben in den Feuerzeugen o. dgl. befestigen zu können, und daß dieses Innengewinde o. dgl. der Naben auch zu ihrer Befestigung als Kerne in der Gießform dient.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer sicheren Verbindung zwischen dem pyrophoren Metall o. dgl. und der Nabe diese am Umfang mit einer unterschnittenen Rille versehen ist, die beim Gießen von dem pyrophoren Metall o. dgl. ausgefüllt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK79809D DE375556C (de) | 1921-11-13 | 1921-11-13 | Verfahren zur Herstellung pyrophorer Scheiben oder Raedchen fuer Feuerzeuge o. dgl. |
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Publications (1)
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| DE375556C true DE375556C (de) | 1923-05-15 |
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|---|---|---|---|
| DEK79809D Expired DE375556C (de) | 1921-11-13 | 1921-11-13 | Verfahren zur Herstellung pyrophorer Scheiben oder Raedchen fuer Feuerzeuge o. dgl. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE375556C (de) |
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1921
- 1921-11-13 DE DEK79809D patent/DE375556C/de not_active Expired
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