DE724729C - Gelenkige, aber von Stoerbeweglichkeit freie Verbindung zwischen Eisenbahnfahrzeugenmit gemeinsamem Drehgestell - Google Patents

Gelenkige, aber von Stoerbeweglichkeit freie Verbindung zwischen Eisenbahnfahrzeugenmit gemeinsamem Drehgestell

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DE724729C DEK134633D DEK0134633D DE724729C DE 724729 C DE724729 C DE 724729C DE K134633 D DEK134633 D DE K134633D DE K0134633 D DEK0134633 D DE K0134633D DE 724729 C DE724729 C DE 724729C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/12Types of bogies specially modified for carrying adjacent vehicle bodies of articulated trains
    • B61F3/125Types of bogies specially modified for carrying adjacent vehicle bodies of articulated trains with more than one axle or wheel set

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Gelenkige, aber von Störbeweglichkeit freie Verbindung zwischen Eisenbahnfahrzeugen mit gemeinsamem Drehgestell Die Verbindung von Eisenbahnfahrzeugen, deren benachbarte Enden auf einem gemeinsamen Drehgestell (Jakobsdrehgestell) ruhen, ist in sehr mannigfacher Art vorgeschlagen und ausgeführt worden. Grund hierfür sind die schwer zu vereinigenden Forderungen einerseits der zwängungsfreien Einstellbarkeit der Wagenkette auf die Gleislage, welche sie abwechselnd geradeaus und in überhöhten Bögen hin und her, auf und ab zu führen hat, andererseits der störungsfreien Laufruhe für die Fahrgäste im Wagen und an den Übergangsstellen. Die einfachste gebräuchliche Verbindung, eine beiden Wagenenden als Auflager dienende kugelige Drehpfanne in Drehgestellmitte, lä.ßt der Wagenkette zwar alle nötige Einstellfreiheit, begünstigt aber, trotz Festlegung des Kupplungspunktes, ihre Laufunruhe durch Drehversetzung der Wagen um die Längsachse und durch Schlängeln in der Waagerechtebene. Gegen die Drehversetzung hat man schon seitliche scherfeste und trotzdem gelenkige Verbindungen vorgesehen. Gegen das Schlängeln ist eine begrenzte Steifigkeit durch seitliche vorgespannte Federn vorgeschlagen worden, welche den benachbarten Fahrzeugen erst dann waagerechte Knicklagen zueinander gestatten, wenn das Federkraftmoment in bezug auf den Gelenkpunkt überwunden ist. Letztere Bauform aber nahm den angeschlossenen Wagen die Möglichkeit von Knicklagen in der Senkrechtebene, sie machte sie sozusagen zu einem steifen Brett. Mehrere so verbundene Fahrzeuge, besonders solche größerer Länge, konnten'die Überhöhungen von Übergangsbögen zu scharfen Gleiskrümmungen nicht zwängungsfrei ohne Aufsitzen bzw. unzulässiges Entlasten der Achsfedern durchlaufen.
  • Die Schwierigkeiten steigen bei Schnelltriebwagen, weil die Unruhe vom Gleis her mit der Fahrgeschwindigkeit wächst und weil solche Wagen zur Gewichtsersparnis sehr lang mit tunlichst wenigen Laufwerken gebaut werden. Eine auch für diese hohen Anforderungen bestgeeignete Lösung bringt die Erfindung durch eine gelenkige Verbindung, bei der alle die Laufruhe störenden Beweglichkeiten beseitigt sind und genau derjenige Gelenkigkeitsgrad freigegeben ist, den der zwängungsfreie Lauf der Wagenkette unbedingt erfordert. Demgemäß ist diese Verbindung zwischen Eisenbahnwagen reit gemeinsamem Drehgestell gekennzeichnet durch die Vereinigung der für sich bekannten Maßnahmen quer unversetzbarer und senkrecht schersteifer Verbindungen, darin angeordneter Gelenke, die den Fahrzeugen Knicklagen in der Senkrecht- und in der Waagerechtebene erlauben, und waagerechter Streckvorspannung der Fahrzeuge, die bei dieser Knicklage zu überwinden ist.
  • Fig. i zeigt die Seitenansicht und Fig. 2 den Grundriß einer solchen Wagenverbindung mit Mitteldrehgestell. 21 und 22 sind die beiden Wagen, die sich mit den Kugelpfannen 23 und 24 über den Kugelkopf 25 auf den Wiegebalken 26 des Drehgestells abstützen. Der Wiegebalken 26 stützt sich über die Federn 27 und die Pendel 28 auf den Drehgestellrahmen 29 und dieser über die Federn 3o auf die Achsbüchsen 31 ab. Die Kugelpfanne -23 des Wagens 21 ist über das Auflager hinaus zeigerartig verlängert. An seinem Ende trägt der Zeiger die Einkerbung 32. In diese Raste greift der Stempel 33 ein, welcher in der am Wagen 22 befestigten Hülse 34 gleitet und durch die vorgespannte Druckfeder 35 angepreßt wird. So ist ersichtlich, daß sich das Drehgestell unter den Kugelpfannen 23 und 24 und den seitlichen Gleitauflagern 98 und 99 frei drehen und vermittels der Pendelgehänge 28 quer unter dem ,'Vagen verschieben kann, daß aber eine Winkeleinstellung der beiden Fahrzeuge zueinander erst nach Überwindung der Vorspannung der Feder 35 möglich ist. Dabei sind die Kugelpfannen 23 und 24 und die ebenfalls kuppigen Seitenauflager 98 und 99 senkrecht schersteife Verbindungen, welche eine Querversetzung der Wagen und ihre Drehung um die Längsachse gegeneinander verhindern, ihnen dagegen durch ihre kuppige Form Knicklage zueinander in der Senkrechtebene erlauben.
  • Ein weiteres Beispiel zeigt Fig.3 im Grundriß. An Stelle der Verrastung treten in diesem Falle gegen feste Anschläge 36, 37 vorgespannte Druckpuffer 38, 39. Die Puffer sind in diesem Falle seitlich des Drehzapfens angeordnet. Es ist für das Wesen der Erfindung ohne Belang, diese Puffer beispielswei.:se auch in Verbindung mit dem im vorigen Beispiel angeordneten Rastzeiger zu verwenden, auch kann an Stelle von zwei einfachen ein doppelt wirkender Puffer treten.
  • Eine- weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens ist in den Fig.4 (Aufriß) und 5 (Grundriß) dargestellt. Fig.4 zeigt das im Aufbau ähnliche Drehgestell wie Fig. i. In diesem Falle stützt sich jedoch nur der Wagen 4o mit der Kugelpfanne 4-2 auf den Kugelkopf 43 ab, während sich der Wagen 41 mittels der Pratzen44 flächig und frei verschieb.lich unmittelbar auf den Wiegebalken 45 abstützt. Am Wagen 4o sind kraftsymmetrisch zur Drehpfanne die nach zwei Seiten wirkenden, gegen feste Anschläge vorgespannten Puffer 46 und 47 mittels der Kugel-oder Kreuzgelenke 48 und 49 angeschlossen, während die zugehörigen Puffergehäuse 5o, 51 fest am Wagenkörper 4i sitzen.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Bei Fahrt in der Geraden wirken die Puffer 46 und 47 infolge ihrer Vorspannung gegen feste Anschläge wie starre Glieder und halten hierdurch die Zulängsachse in der Wagerechtebene knicksteif. Wird die Vorspannkraft der Pufferfedern bei Fahrt durch Gleisbögen überwunden, dann verschieben sich die Pufferstangen in ihren Hülsen infolge der gleich großen Federkräfte praktisch um dasselbe Maß, jedoch in entgegengesetzter Richtung. Der gedachte Gelenkpunkt ist also praktisch der gleiche wie bei den Anordnungen mit gemeinsamem festem Drehzapfen. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß die Einzelfahrzeuge sich bei Stößen in Fahrtrichtung etwa beim Aufprall nach Überwindung der Federkraft gegeneinander bewegen können, wobei die Puffer erhebliche Stoßarbeit aufnehmen. Die Pufferfedern sind in jedem Falle vorteilhaft als stoßverzehrende Reibungsfedern auszubilden. Bei dieser Bauform sind die Gelenke 48 und 49 die quer unversetzbaren und senkrecht schersteifen Wagenverbindungen, welche auch deren Gegeneinanderdrehung um die waagerechte Längsachse verhindern. Die kuppigen und dabei doch verschieblichen Auflagerpaare 44 besorgen hier dagegen die Seitenstützung der Wagenkette auf dem Drehgestellwiegebalken 45, ohne doch deren Knicklage in der Senkrecht- wie in der Waagerechtebene zu verhindern.
  • Die Ausgestaltung des Erfindungsgedankens an einem mit Parallelogrammlenkern unter tragenden Wälzkörpern beweglichen Drehgestell zeigt Fig. 6 im Aufriß und Fig. 7 im Grundriß. Auch hier ist der Dreligestellrahmen nur an einem der beiden Wagen wagerecht angeschlossen: In der aus Patent 663 147 und Patent 667 o24 bekannten Art verbinden zwei parallele längs gerichtete Lenker 52 den Drehgestel.lrahmen 53 mit einem Doppelhebel 54, welcher um Zapfen 55 am Wagenkörper 56 drehbar befestigt ist. Das Gewicht der Wagenkörper 56 und 57 wird an Stelle der Pendelwiege hier durch Gummikugeln 58 zwischen gewölbten Schalen 59 auf den Drehgestellrahmen 53 übertragen gemäß Patent 559 342. Die Bewegungsverhältnisse dieses Drehgestells sind dieselben wie beim Drehgestell nach Fig. 4 und 5. Bei freier Seitenbeweglichkeit kann sich das Drehgestell um die Senkrechtachse 6o drehen, so als ob dort ein am Wagenkörper 56 angeschlossener Drehzapfen vorhanden wäre. Bauart und Wirkungsweise der beiden vorgespannten Puffer 46 und 47 sind daher die gleichen, wie bei Fig. 4 und 5 erläutert. Dagegen haben die Puffer 46 und 47 hier noch eine -weitere Aufgabe zu erfüllen. Beigetrennter Senkrechtfederung, wie sie hier durch die Gummikugeln 58 bewirkt ist, aber natürlich auch durch andere getrennte Tragfedern bekannter Art bewirkt sein könnte, würden die Wagenenden 56 und 57 sich senkrecht etwas gegeneinander versetzen, beispielsweise wenn ein Wagen leer, der andere besetzt ist. Diese Versetzung macht sowohl den Fahrgastverkehr von einem Wagen zum anderen wie auch die Fahrt über schlecht liegende Gleise durch vermehrte Senkrechtunruhe der Wagen unbequem. Daher werden bei Anordnung getrennter Federung der Wagenenden 56 und 57 gegenüber dem Drehgestell 53 erfindungsgemäß die Pufferverbindungen 46 und 47 zur Festlegung der beiden Wagenenden gegeneinander benutzt, wie es Fig. 6 zeigt. Die Pufferstange 46 ist so biegefest ausgebildet und durch die kolbenartigen Führungsscheiben 61 und 62 so sicher und spielfrei im Gehäuse63 geführt, daß die unterschiedlichen Senkrechtfederkräfte der Wagenenden 56 und 57 dadurch übertragen werden. Die freie Einstellbarkeit auf Knicklagen in der Senkrechtebene ist den Fahrzeugen durch die in Fig.6 und 7 sichtbaren Kugelgelenkanschlüsse der Stangen 46 und 47 sichergestellt, die hier ihre einzige Verbindungen sind.
  • Die vorgespannten Puffereinrichtungen 46 und 47 haben bei den Anordnungen nach Fig. 4 bis 7 die benachbarten Wagenkörper 4o und 41 bzw. 56 und 57 nicht nur in Längsrichtung miteinander zu kuppeln, sondern auch in Querrichtung ihre Versetzung gegeneinander zu verhindern. Wie diese Aufgabe ohne Behinderung der waagerechten Knicklagen der beiden Wagen zueinander erfindungsgemäß gelöst ist, zeigen die Fig. 8 bis i i in Grundrissen.
  • In Fig. 8 und 9 ist ein und dieselbe Bauart einmal in Strecklage, einmal .in der Deutlichkeit wegen übertriebener Knicklage der Wagen 40 und 41 zueinander dargestellt. Die Puffergehäuse 64 und 65 sind mit dem Wagenkörper 41- fest verbunden. Auf den Pufferstangen 46 und 47 sitzen die vorgespannten Federn 66 und 67 zwischen beweglichen Anschlagscheiben 68, 69, 70 und 7i. Diese Anschlagscheiben liegen am inneren Rand gegen Stangenabsatz 72 und 73 einerseits, gegen Stangenmutter 74 und 75 andererseits. Am äußeren Rand sitzen die Scheiben 68, 69, 70 und 71 zwischen den Anschlägen 76, 77, 78 und 79 der festen Puffergehäuse 64 und 65.
  • Wirkt zwischen den Wagen 40 und 41 eine Längsdruckkraft, welche die Vorspannung der Federn 66 und 67 übersteigt, so werden diese zusammengedrückt, indem die Scheiben 68 und 70 sich von den Gehäuseanschlägen 76 und 77 abheben. Bei genügend großen Längszugkräften zwischen den Wagen 4o und 41 werden umgekehrt die Scheiben 69 und 71 von den Gehäuseanschlägen 78 und 79 abgehoben und die Federn 66 und 67 wiederum zusammengedrückt.
  • Bei diesen Längspuffervorgängen in Strecklage sind die Wagen 40 und 41 an Querversetzung zueinander dadurch gehindert, daß erfindungsgemäß die Anschlagscheiben 68 und 7o auswärts spielfrei an der Gehäusewand 8o bzw. 8 i ,entlang gleiten, wäluend die Anschlagscheiben 69 und 7 1 rundum spielfrei im Gehäuse 64 und 65 geführt sind.
  • In der Knicklage gemäß Fig. 9 sieht man, wie durch die Schrägneigung der ehedem parallelen Pufferstangen 46 und 47 zueinander hin die früher auswärts liegenden Anschlagscheiben 68 und 70 ohne weiteres von der Gehäusewand 8o bzw. 81 frei gehen. Freilich sind während stärkerer Knicklage solcherart die beiden Wagen 4o und 41 etwas querbeweglich gegeneinander und kehren erst bei Strecklage in die spielfreie Querfestlegung zueinander zurück.
  • Die Bauart Fig. io zeigt, wie man die grundsätzlich gleiche Arbeitsweise mit anderen baulichen Mitteln vorteilhaft gestalten kann. Hier sind die Puffergehäuse 82 und 83 um senkrechte Zapfenlager84 und 85 im Wagen 41 waagerecht schwenkbar angeordnet. Dadurch kann man, wie ersichtlich, die beweglichen Anschläge 86, 87, 88 und 89 sämtlich allseitig spielfrei in den Puffergehäusen 82 und 83 führen. Bei Strecklage der Wagen 4o und 41 kommen hier die Puffergehäuse 82 und 83 auswärts -an die fest am Wagen 41 sitzenden Anschläge 9o zu liegen und verhindern so die Querversetzung der Wagen 4o und 41 gegeneinander. Es können auch Anschläge 9i an der Innenseite angeordnet werden, an welche sich die Puffergehäuse bei schärfster Knicklage anlegen. Durch diese Maßnahme werden die möglichen Querversetzungen bei den Zwischenstellungen noch herabgesetzt.
  • Fig. i i zeigt eine grundsätzlich andere Bauart. Hier ist Wagen 4i gegen Wagen 40 auch während aller Knicklagen durch eine der beiden Pufferungen, nämlich 92, 93 seitlich spielfrei festgelegt, während die andere 94, 95 völlig frei geht. Zu diesem Zweck ist Pufferstange 92 wie dieselben Stangen bei Fig. io allseitig und durchweg spielfrei im Puffergehäuse 93 geführt, und dieses Gehäuse ist unbeweglich im Wagenkörper 41 befestigt. Dagegen geht Pufferstange 94 in dem ebenfalls festsitzendem Gehäus-e 95 überall frei; für die Stange 94 ist ein breiter Schlitz 96 im Gehäuse 9.# vorgesehen und Anschlagscheibe 97 berührt nirgends die Gehäusewände 95. Ebensogut könnte natürlich auch die frei gehende Pufferung 9:4, 95 mit enger Stangenführung und scHwenkbarem Gehäuse gemäß Fig. i o, nur ohne Anschlag 9o ausgeführt werden.
  • Wie die übertriebene Knicklage der Fig. i i zeigt, ist hierbei der Drehpunkt 42 des Drehgestelles unterm Wagen 4o nicht mehr zugleich Gelenkpunkt der Waagerechtknickstellung der Wagen 40 und .4i zueinander. Vielmehr wandert jetzt der Wagen 41 auf seinen Drehgestellstützstellen unsymmetrisch zur Seite aus, aber in Wirklichkeit nur ganz unwesentlich.
  • Die Fig. 8 bis i i geben nur Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens, der sich in vielerlei Abwandlungen verwirklichen läßt. Beispielsweise könnten die Rollen von Pufferstange und Puffergehäuse vertauscht werden, indem die Gehäuse an den Augen des dreligestellverbundenen Wagens 41 gelenkig angeschlossen sind, die Pufferstangen dagegen an Wagen .4o. Am Wesen der Erfindung wird durch solcherlei Abweichungen nichts geändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gelenkige, aber von Störbeweglichkeit freie Verbindung zwischen Eisenbahnfahrzeugen mit gemeinsamem Drehgestell (Jakobsdrehgestell), insbesondere Schnelltriebwagen, gekennzeichnet durch Vereinigung der für 'sich bekannten Maßnahmen quer unversetzbarer und senkrecht schersteifer Verbindungen, darin angeordneter Gelenke (98, 99 bzw. .48, 19), die den Fahrzeugen Knicklagen in der Senkrecht- und in der Waagerechtebene erlauben, und waagerechter Strecl:vorspannung der Fahrzeuge, die bei dieser Knicklage zu überwinden ist (Fig. i bis i i).
  2. 2. Gelenkige Verbindung nach Anspruch i 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Streckvorrichtung in der Waagerechtebene durch ein in die benachbarten Fahrzeuge verblockendes winkelempfindliches Rastwerk gebildet wird, dessen Rastfedermoment zum Einnehmen von Knicklagen überwunden werden muß (Fig. i und 2).
  3. 3. Gelenkige Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei freier Längsv erschiebbarkeit der Fahrzeuge gegeneinander die Federung der Streckvorrichtung zugleich die Stöße aufnimmt (Fig. 4 bis i i). Gelenkige Verbindung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur das eine Fahrzeug (4o) eine Längs- und Drehverbindung mit dein gemeinsamen Drehgestell hat und über die Gelenke (d8, 4.9) mit dem anderen Fahrzeug (4i) durch die seitlichen gefederten Stangen verbunden ist (Fig. 4 bis i i).
DEK134633D 1934-07-07 1934-07-07 Gelenkige, aber von Stoerbeweglichkeit freie Verbindung zwischen Eisenbahnfahrzeugenmit gemeinsamem Drehgestell Expired DE724729C (de)

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