DE723997C - Senkrecht wirkender Stubbenroder - Google Patents

Senkrecht wirkender Stubbenroder

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DE723997C
DE723997C DEL96369D DEL0096369D DE723997C DE 723997 C DE723997 C DE 723997C DE L96369 D DEL96369 D DE L96369D DE L0096369 D DEL0096369 D DE L0096369D DE 723997 C DE723997 C DE 723997C
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DE
Germany
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lifting
bolts
joint
rack
lever
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Expired
Application number
DEL96369D
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English (en)
Inventor
Willy Linke
Wilhelm Saubert
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WILHELM SAUBERT
Original Assignee
WILHELM SAUBERT
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/06Uprooting or pulling up trees; Extracting or eliminating stumps
    • A01G23/062Pulling up trees or stumps
    • A01G23/065Pulling up trees or stumps in a substantially vertical plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

Senkrecht wirkende Stubbenroder mit durch. Hebelgestänge ' betätigter Zahnstange haben den Nachteil, daß entweder die Zähne der Zahnstange, die Hub- und Haltebolzen — besonders bei der Entfernung der Stubben aus zähem, tonigem Boden — einer schnellen oder plötzlichen Zerstörung bzw. außergewöhnlich hohem Verschleiß unterliegen oder daß die Gestaltung dieser Maschinenelemente nur die Verwendung von Hubstangen zuläßt, welche die bewegende Kraft derart beschränken, daß sie entweder zum Ausheben des Stubbens nicht ausreicht, weil der Hebelarm zu kurz gewählt werden muß, oder, falls die Länge der Hubstange zum Ausheben des Stubbens ausreichen würde, die Bewegung des Krafthebels so begrenzt, daß Hub- und Haltebolzen nicht zum Eingriff in die Zahnstange kommen können.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen das Mittelstück eines senkrecht wirkenden Stubbenroders mit auf und ab gehender Zahnstange. Die Hängestange ι ist am oberen Ende hakenförmig ge- »5 bogen. Dieser Haken dient zur Aufhängung des Stubbenroders. An der Hängestange sind die Führungsmanschetten 2 und 3 für die Zahnstange 4, die in ihnen auf und nieder bewegt werden kann, vermittels Bolzen befestigt. Am unteren Ende der Zahnstange 4 wird das Zugelement (Kette, Seil usw.) mit Rodehaken für das Herausheben des Stubbens befestigt. In der Hängestange ist vermittels des Drehbolzens 5 der Kraftarm 6 angelenkt, der durch Hubstangen aus Holz verlängert werden kann. Am Kraftarm 6 ist vermittels der Bolzen 7 der Hubhebel 8 angelenkt, der an. seinem freien Ende ein leiterförmiges Kippstück 9 trägt; dieses selbsttätig einfallende Hubgelenk mit den Bolzen 10,11, 12 und 13 kann um den Bolzen 14 schwingen.
Gleichfalls in der Hängestange ist der Sperr- oder Haltehebel ι ζ gelagert, der um den Drehbolzen 16 schwingt. Er trägt an seinem freien Ende gleichfalls ein leiterförmiges Kippstück, das Sperr- oder Haltegelenk 18 mit den Bolzen 19, 20, 21 und 22; es kann um den Bolzen 17 schwingen.
Die Wirkungsweise des selbsttätig einfallenden Hub- und Haltegelenkes ist fol ie gende:
Wird der Krafthebel 6 abwärts gedrückt, so geht der Hubhebel 8 aufwärts. Er hebt das Hubgelenk 9 und, da dieses mit den Bolzen 12 und 13 in die Lücken der Zahnstange «5 eingreift, damit auch die -Zahnstange, und zwar zunächst um einen halben Zahn. Hierbei werden die Bolzen 19 und 20 des Haltegelenkes 18 aus den Zahnlücken, in denen sie liegen, herausgedrückt; das Haltegelenk 18 schwingt um den Bolzen 17; die Bolzen 21 und 22 fallen in die ihnen zunächst liegenden Zahnlücken, einmal gedrängt durch die vor die Zähne gleitenden Bolzen 19 und 20 und zum andern durch den infolge seiner eigenen Schwere nach links außen kippenden Oberteil des Haltegelenkes 18. Die Zahnstange wird also in der jetzt erreichten Lage durch die unteren Bolzen des Haltegelenkes 18, nämlich 21 und 22, gehalten. Jetzt wird der Krafthebel 6 aufwärts gedrückt, der Hubhebel 8 senkt sich nach unten; dadurch werden die Bolzen 12 und 13 des Hubgelenkes 9 aus ihren Zahnlücken gedrängt; sie lassen das Hubgelenk 9 um den Bolzen 14 schwingen, und die Bolzen 10 und 11 fallen nach Senkung des Hubgelenkes um einen halben Zahn in die ihnen zunächst liegenden Zahnlücken, einmal gedrängt durch die vor die Zähne gleitenden Bolzen 12 und 13 und zum andern durch den infolge seiner eigenen Schwere nach rechts innen kippendein Oberteil des Hubgelenkes 9.
Die Zahnstange kann also jetzt erneut um einen halben Zahn gehoben werden, und zwar vermittels der Bolzen 10 und 11, indem man den Krafthebel 6 erneut abwärts bewegt. Hierbei fällt das Haltegelenk selbsttätig in die Lage zurück, die es in der Zeichnung einnimmt, d.h. die Bolzen 19 und 20 halten die Zahnstange.
Beim nächsten Aufwärtsbewegen des Krafthebels senkt sich das Hubgelenk 9 erneut; die Bolzen 12 und 13 gelangen jetzt in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurück, und das Spiel der beiden Gelenke wiederholt sich in der geschilderten Weise, bis dar Stubben ausgehoben ist.
Durch die Anordnung dieser beiden selbsttätig einfallenden Gelenke, des Hubgelenkes und des Haltegelenkes, wird folgendes erreicht:
1. Der Hebelarm für die angreifende Kraft kann sehr groß gewählt werden, denn bei der geringen Hubhöhe für die Zahnstange, jeweils um einen halben Zahn, wird der Kraftarm nur um ein Geringes aus der Waagerechten nach unten herausgedreht.
2. Es können, da gleichzeitig zwei Zähne und zwei Bolzen sowohl für den Hub als auch für das Halten der Zahnstange verwendet werden, diese Maschinenelemente so bemessen werden, daß sie praktisch jeder auftretenden Beanspruchung gewachsen sind und Hub- und Haltebolzen sowohl als auch die Zähne der Zahnstange — selbst bei größter Beanspruchung — keinem übermäßigen Verschleiß ausgesetzt sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Senkrecht wirkender Stubbenroder mit einer am Gestell befestigten Hängestange und einer an dieser längs verschiebbaren Zahnstange, die den eigentlichen Rodehaken trägt und durch ein in der Hängestange gelagertes Hebelgestänge bewegt und durch eine hängende Sperrvorrichtung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß je ein leiterartiges Kippstück, das Hubgelenk (9) und das Haltegelenk (18), an den freien Zapfen des Hubhebels (8) und des Sperrhebels (15) angelenkt sind, wobei am unteren und oberen Ende jedes Kippstückes zwei zu gleicher Zeit in die Zahnlücken der Zahnstange eingreifende Querbolzen (10, 11 und 12, 13 bzw. 19,20 und 21,22) vorgesehen sind, die durch die abgerundeten Zahnflanken der Zahne so gesteuert werden, daß abwechselnd das obere bzw. das untere Bolzenpaar selbsttätig in die Zahnlücken einfallen.
  2. 2. Senkrecht wirkender Stubbenroder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstücke (9 bzw. 18) (Hub- und Haltegelenk) je einen bzw. mehrere Querbolzen im unteren und oberen Teil aufweisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    HSRLW. OEDHUCKT IN BER REICHSDRUCKEREl.
DEL96369D 1938-11-27 1938-11-27 Senkrecht wirkender Stubbenroder Expired DE723997C (de)

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