DE723908C - Elektrisches Entladungsgefaess mit Gasfuellung - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefaess mit Gasfuellung

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DE723908C
DE723908C DES125993D DES0125993D DE723908C DE 723908 C DE723908 C DE 723908C DE S125993 D DES125993 D DE S125993D DE S0125993 D DES0125993 D DE S0125993D DE 723908 C DE723908 C DE 723908C
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DE
Germany
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anode
potential
influence
discharge vessel
cathode
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Expired
Application number
DES125993D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Werner Jacobi
Dr Heinrich Kniepkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens

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  • Plasma Technology (AREA)

Description

  • Elektrisches Entladungsgefäß mit Gasfüllung Zusatz zum Patent 719 ozo Im Hauptpatent 719 oao ist ein elektrisches Entladungsgefäß mit Gasfüllung und mindestens zwei im Innern des Entladungsgefäßes liegenden und unabhängig voneinander steuerbaren, den gleichen Entladungsweg beeinflussenden Steuerelektroden beschrieben, von welchen betriebsmäßig wenigstens die eine noch vor dem Durchbruch der Entladung zeitweise ein positives Potential erhält. Solche Röhren können beispielsweise verwendet werden, um den Zündzeitpunkt des Entladungsgefäßes. zu verändern in. der Weise, daß man den Steuerelektroden phasenverschobene, z. B. um 9o° verschobene Spannungen aufdrückt und die Größe dieser Spannungen ändert. Damit der Zündzeitpunkt möglichst scharf definiert ist, ist man daran interessiert, mit verhältnismäßig großen Gitterspannungen zu arbeiten. Dies wird möglich, wenn man gemäß dem Hauptpatent die Konstruktion der Röhre derart wählt, daß die Steuerelektroden den Kraftlinien, die zwischen Kathode und Anode verlaufen, so viel Raum geben, daß der Einfluß, des Anodenpotentials auf Glas Potential unmittelbar vor der Kathode größer ist als der entsprechende Eingruß des Potentials jeder einzelnen der Steuerelektroden. Der Ausdruck Eingruß, ist dabei, wie im Hauptpatent angegeben, im Sinne des Aufsatzes von S c h o t t k y im »Archiv für Elektrotechnik«, 1919, VIII. Band, Seite 12 bis 2o, »über Hochvakuumverstärker II. Teil«, verwendet (siehe insbesondere Gleichung 17 auf Seite 15 dieses Aufsatzes). Durch die angegebene Konstruktion werden hinsichtlich der Höhe der Anodenspannung gewisse Grenzen gesetzt, weil mit wachsender Anodenspannung die erforderliche Steuerspannung an -den Steuergittern ebenfalls wächst, und zwar über den Betrag hinaus wächst, den man aus steuertechnischen Gründen nur aufbringen möchte. Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Entladungsröhre gemäß dem Hauptpatent in der Weise, daß man mit beliebig hohen Anodenspannungen arbeiten kann.
  • Gemäß der Erfindung tritt an Stelle der einzelnen Anode der im Hauptpatent angegebenen Anordnung ein Anodensystem, welches aus der Anode und ein oder mehreren weiteren ihr dicht benachbarten Elektroden, insbesondere einem oder mehreren die Anode umhüllenden Gittern besteht. Die Anordnung wird dabei so getroffen, daß .der Einfluß des gesamten Anodensystems auf das Potential vor der Kathode entsprechend :den Angaben des Hauptpatents derart gewählt ist, daß er größer ist als der entsprechende Einfluß der einzelnen Steuerelektrode. Man hat es nunmehr in der Hand, durch geeignete Wahl der Spannungen der vor der Anode liegenden zusätzlichen Elektroden bzw. durch Wahl der Maschenweite der vor der Anode liegenden Gitter die Wirkung der Anodenspannung auf das Potential vor der Kathode beliebig zu verkleinern, so daß man in der Lage ist, hohe Anodenspannungen anzuwenden, ohne daß man die Spannung an den Steuerelektroden in aus wirtschaftlichen Gründen unzulässiger Weise zu erhöhen braucht. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist unter Zugrundelegung der Konstruktion gemäß Abb. z des Hauptpatents in der Abbildung dargestellt.
  • i ist eine Glühkathode. An Stelle dieser Glühkathode kann auch eine Quecksilberkathode mit Hilfslichtbogen treten. 2 und 3 sind zwei zylindrisch ausgebildete, kammartig ineinandergreifende Steuerelektroden. 4 ist die Anode, 5 ein die Anode umgebendes , Abschirmgitter, welches beispielsweise auf Kathodenpotential öder einem gegenüber der Kathode mehr oder weniger positiven oder negativen Potential gehalten werden kann. Dieses Potential kann auch ein Wechselpotential sein. An Stelle einer vor der Anode liegenden Elektrode können auch mehrere in an sich bekannter Weise angeordnete Elektroden treten. Der Einfluß des aus der Anode 4. und dem Gitter 5 bestehenden Anodensystems setzt sich zusammen aus dem Einfluß des Gitters 5 und dem Einfluß, den die Anode durch die Maschen des Gitters hindurch ausübt. Die Summe dieser Einflüsse wird gemäß der Erfindung derart gewählt, da.ß er größer ist als der entsprechende Einfluß des Potentials jeder einzelnen der Steuerelektroden a und 3 auf das Potential unmittelbar vor der Kathode.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Entladungsgefäß mit Gasfüllung nach Patent 719 oao, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle einer einzelnen Anode ein aus der Anode und einer oder mehreren weiteren ihr benachbarten Elektroden, insbesondere Gittern, bestehendes Anodensystem vorgesehen ist und der Einfluß. dieses Anodensystems auf das Potential unmittelbar vor der Kathode in bezug zum Einfluß des Potentials jeder einzelnen der Steuerelektroden derart gewählt ist, daß der Einfluß des Anodensystems stets größer ist als der entsprechende Einfluß jeder einzelnen Steuerelektrode. Entladungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anodensystem aus der Anode und ein oder mehreren auf Kathodenpotential gehaltenen Schutzgittern besteht.
DES125993D 1937-02-10 1937-02-10 Elektrisches Entladungsgefaess mit Gasfuellung Expired DE723908C (de)

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