DE7236C - Neuerungen an Fleischhackmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Fleischhackmaschinen

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DE7236C
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E. FÖRSTER und R. RUNGE, in Firma: G. KANOW in Berlin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/28Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with spiked cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

1879.
Klasse 66.
EMIL FÖRSTER und RICHARD RUNGE, in Firma G. KANOW in BERLIN.
Neuerungen an Fleischhackmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1879 ab.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Fleischhackmaschine in aufgeklapptem Zustande dargestellt; Fig. 2 giebt eine Ansicht derselben von aufsen, Fig. 3 'einen verticalen Schnitt, Fig. 4 eine Ansicht des Messerbalkens von oben gesehen und Fig. 5 eine Seitenansicht eines Messers.
α ist die Walze von abgedrehtem und polirtem Gufseisen, an welcher sich die Lagerzapfen b b' angegossen befinden. Diese Walze ruht in dem muldenförmigen auf drei Füfsen stehenden Untersatz c. In diese Walze sind in schraubenförmigen Linien drei Reihen Scheerstifte dd eingesetzt, welche das Fleisch durch die Schneidemesser Il drücken und dasselbe hierbei zerschneiden.
/ ist der Messerbalken, der mit dem Zapfen in den Untertheil c eingelagert ist. Durch die Scharniere h A, in welchen der herausziehbare Stift g steckt, ist der Obertheil k, welcher den Trichter? trägt, mit dem Untertheil verbunden. Der über den am Untertheil angegossene Knaggen η greifende Klappbügel m hält den Apparat geschlossen. Der Antrieb der Fleischhackmaschine geschieht durch eine auf die Axe b' aufgesetzte Kurbel. Das zu zerkleinernde Fleisch wird durch den Trichter i in die Maschine gegeben, wird von den scharfkantigen Stiften d d erfafst und gegen die Messer.gedrückt, welche dasselbe im Verein mit den Stiften scheerenartig zerschneiden. Durch die schraubenförmige Lage der Stiftreihen d d1 d" wird das Fleisch wiederholt den Messern entgegengeführt und endlich dem Auslafs ρ zugebracht, von wo dasselbe in ein untergesetztes Gefäfs fällt. Durch den Schieber ί ist der Auslafs mehr oder weniger weit zu stellen.
Die besonderen Eigenthümlichkeiten der neuen Fleischhackmaschine bestehen in folgenden wesentlichen Punkten.
Die Art der einfachen Befestigung des Messerbalkens /. Derselbe ist vierkantig und pafst bei Schlufs der Maschine an den Theil α im Deckel derart, dafs letzterer auf seiner ganzen Länge gegen den Messerbalken drückt, und so die Messer festgehalten werden. Der Messerbalken kann, sobald der Obertheil der Maschine aufgeklappt ist, an den beiden Endzapfen leicht herausgehoben werden. In dem Balken sind in bestimmten Abständen die Schnitte χ χ von
beistehender Form eingefräst.
Derselbe
Schnitt kann auch von unten in den Messerbalken eingefräst sein, und würde denselben Zweck erfüllen. In diese Schnitte werden die an ihrer Angel mit einem rechtwinkligen Ausschnitt ν versehenen Messer eingelegt und werden sie durch ihre Form festgehalten. Dreht man den Messerbalken um, so fallen die Messer von selbst heraus und können also leicht, vollkommen unabhängig von einander herausgenommen, gereinigt, geschliffen und durch neue ersetzt werden.
Die in Fig. 3 und 5 in der Seitenansicht gezeichneten Messer / mit der Ausklinkung / haben sichelartige Form und unterscheiden sich dadurch von den Messern anderer Maschinen, dafs sie auf ihrer Oberkante Z und bei der Ecke t ebenfalls scharfe Schneiden haben. So bieten dieselben einen doppelten Angriffspunkt zum Schneiden sowohl von oben, wie auf der Längsseite.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Die neue und eigentümliche Art der Einlagerung des Messerbalkens, die Festhaltung der Messer durch den Obertheil und die Form der eingefrästen Messerlager.
2. Die eigenthümliche Form der gestanzten Messer mit Schneide auf Oberkante und Längsseite und die Art der Einlegung derselben in den Messerbalken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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