DE72127C - Flaschenverschlufs - Google Patents

Flaschenverschlufs

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DE72127C
DE72127C DENDAT72127D DE72127DA DE72127C DE 72127 C DE72127 C DE 72127C DE NDAT72127 D DENDAT72127 D DE NDAT72127D DE 72127D A DE72127D A DE 72127DA DE 72127 C DE72127 C DE 72127C
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Germany
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bottle
closure
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bottle cap
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72127D
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C. F. MÖLLER in Berlin, Borsigstr. 32 a
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/12Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers expansible, e.g. inflatable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht aus einer Vorrichtung zum Verschliefsen von Flaschen aller Art, welche den Zweck hat, die den bisherigen Verschlufsmethoden mittels Gummis anhaftenden Mängel zu beseitigen. Durch das Anpressen des Gummis auf den Rand des Flaschenhalses wird bei den meisten Verschlüssen der beabsichtigte Zweck nur unvollkommen erreicht, weil der Gummi, seitlich herausgedrängt, hart und schon nach kurzem Gebrauch unbrauchbar wird, aufserdem aber auch dem Schmutz leicht zugänglich ist.
Bei vorliegender Erfindung dagegen fallen diese Uebelstände fort, weil der Verschlufs der Flasche im Innern des Flaschenhalses bewirkt wird.
Die Vorrichtung besteht im Folgenden:
Eine Scheibe α ist an ihrem Umfang mit Ausschnitten versehen, in welchen mittels eines Drahtes d, drehbar gelagert, flügelartige Blechplättchen c, Fig. ι und 2, gehalten werden.
Diese Scheibe α hat in der Mitte einen Ansatz mit Aufsengewinde, in dessen Bohrung der Stift e mit dem Kolben/ gleitet, während das Aufsengewinde die Kappe h festhält.
Der Bügel i ist an die Kappe angelöthet und seine Schenkel gleiten in den Gelenken k, Fig. 4 und 5, wodurch der ganze Mechanismus gehoben und gesenkt, sowie umgelegt werden kann.
Ueber die Scheibe α und die Flügelblättchen c, Fig. 1, wird ein konischer Gummimantel g geschoben, welcher die Scheibe a fest umschliefst. Die innere Wandung dieses Mantels ist am unteren Ende mit einer ringförmigen Wulst /, Fig. ι, versehen, deren Zweck im Weiteren erläutert werden soll.
Die Gebrauchsweise ist folgende:
Zunächst wird der durch Scheiben, Flügelblättchen c und Gummimantel g gebildete Pfropfen mit der Hand in die Flasche eingeführt , wobei die Schenkel i herabgleiten. Hierauf drückt man auf den Knopf m, wobei gleichzeitig mittels des Kolbens f die Flügel c aus einander geprefst werden, welche wiederum den Gummimantel dehnen und ~an die Flaschenwandung fest andrücken. Zur erhöhten Wirkung des Verschlusses ist die innere Wandung des Mantels an dem verjüngten Theil des letzteren mit einer wulstartigen Verstärkung / versehen, in welche der Kolben f eingreift, wodurch auch die ganze Vorrichtung für verschiedene Flaschenweiten anwendbar ist.
Die Kappe h, welche mit der vorerwähnten Verschraubung fest verbunden ist, schliefst nun die Flasche vollständig ab.
Der vorbeschriebene Flaschenverschlufs kann selbstredend auch unabhängig von der Flasche verwendet werden, wenn der Bügel i in Wegfall kommt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■1. Ein im Innern des Flaschenhalses anzubringender Verschlufs, gekennzeichnet durch die Scheibe a, an deren Umfang flügelartige Metallblätter c drehbar in der Weise angeordnet sind, dafs sie beim Gleiten des Kolbens f aus einander gespreizt werden und einen über die Vorrichtung geschobenen Gummimantel (g) fest an die Flaschenwandung andrücken.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Flaschenverschlufs eine derartige Anordnung des Gummimantels (g), dafs dessen verjüngtes Ende im Innern mit einem Wulstring (I) versehen ist, zum Zweck der Anpafsbarkeit der Vorrichtung für verschiedene Flaschenweiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72127D Flaschenverschlufs Expired - Lifetime DE72127C (de)

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