DE816490C - Vorrichtung zum Befestigen ringfoermiger Verschlusskappen an Flaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen ringfoermiger Verschlusskappen an Flaschen

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Publication number
DE816490C
DE816490C DEP46754A DEP0046754A DE816490C DE 816490 C DE816490 C DE 816490C DE P46754 A DEP46754 A DE P46754A DE P0046754 A DEP0046754 A DE P0046754A DE 816490 C DE816490 C DE 816490C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
cap
centering pin
abutment
bottles
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Expired
Application number
DEP46754A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Staller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jasta A G
Original Assignee
Jasta A G
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Filing date
Publication date
Application filed by Jasta A G filed Critical Jasta A G
Priority to DEP46754A priority Critical patent/DE816490C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816490C publication Critical patent/DE816490C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • B67B3/14Capping heads for securing caps characterised by having movable elements, e.g. hinged fingers, for applying radial pressure to the flange of the cap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen ringförmiger Verschlußkappen an Flaschen Es sind Flaschenverschlüsse bekannt, bei denen an der Flaschenmündung mittels einer ringförmigen Blechkappe, deren Außenrand hinter dem Randwulst des Flaschenhalses abgebogen wird, dauernd ein nachgiebig elastischer Dichtungsring befestigt ist. Das Verschließen der Flasche erfolgt durch Einschieben eines schüsselförmigen Deckels in die Öffnung der Ringkappe und des Dichtungsringes und durch nachträgliches Ausweiten der Umfangswand dieses Deckels derart, daß die Ausweitung in die Innenseite des Dichtungsringes eindringt und sich überdies an dem Innenrand der Kappe abstützt.
  • Praktische Erfahrungen haben ergeben, daß die Zuverlässigkeit und rationelle Verwendbarkeit dieses Verschlusses in hohem Maße an die Bedingung gebunden sind, claß die Öffnung des Dichtungsringes stets konzentrisch zur Öffnung der Ringkappe liegen und in jedem Falle eine gleichbleibende Lichtweite aufweisen muß.
  • Werden zur Befestigung der Ringkappen an den Flaschen jene bekannten Vorrichtungen benutzt, wie sie zum Anbringen von Kronenkorkverschlüssen üblich sind, so lassen sich die obengenannten Bedingungen nur unvollkommen erfüllen. Schon verhältnismäßig geringe Unregelmäßigkeiten in den Dickenabmessungen des Dichtungsringes, der Nachgiebigkeit seines Materials und der Größe des je.-Nveiligen Anpreßdruckes bringen es mit sich, daß der Innenrand des Dichtungsringes von Fall zu Fall verschieden weit unter der Ringkappe nach innen hervortritt und dadurch Änderungen der Lichtweite des Dichtungsringes, mitunter auch eine exzentrische Lage seiner Öffnung in bezug auf die Kappenöffnung hervorruft. Der später einzuführende und zu hefestigende Verschlußdeckel findet dann ungünstige Bedingungen für ein tadelloses Abdichten vor, und es ergeben sich häufig Anstände, teils schon. beim Verschließen der Flaschen, teils dadurch, daß die verschlossenen Flaschen später nicht dichthalten.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Ihr Wesen besteht darin, daß zum Abstützen der Befestigungsvorrichtung an der Ringkappe ein Widerlager verwendet wird, das mit einem in die Öffnung der Ringkappe und des Dichtungsringes eingreifenden Zentrierzapfen versehen ist. Weiter erstreckt sich die Erfindung auf besondere Einzelheiten der Ausbildung und Anordnung des Zentrierzapfens.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird auf die Abbildungen verwiesen, welche in Achsenschnitt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellen, und zwar Ab'b. i zu Beginn und Abb. 2 zu Ende des Arbeitshubes.
  • i ist der Flaschenhals, an dem mittels der ringförmigen Kappe 2, deren äußerer. Rand hinter den Randwulst der Flaschenmündung abgebogen wird, ein Gummidichtungsring 3 dauerhaft befestigt werden soll. Die Ringkappe 2 stützt sich an einem Widerlager 4 ab, das lose auf den Zentrierzapfen io eines Gleitstückes 9 aufgeschoben ist, welches verschiebbar in dem Gehäuse 8 geführt und von der Feder 13 abwärts gedrückt wird. Das Gehäuse 8 kann mittels des Gewindes 14 an einer üblichen Verschließmaschine befestigt werden, die geeignet ist, ihm eine Bewegung in vertikaler Richtung zu erteilen. Das Gehäuse 8 hat an seiner Innenseite eine Kegelfläche 6 und das Gleitstück 9 an seiner Außenseite eine entgegengesetzt geneigte Kegelfläche 7. Gegen diese beiden Flächen stützt sich ein Satz von Klemmbacken 5, die überdies an. der ebenen Stirnfläche 16 des Widerlagers 4 geführt sind. Die Klemmbacken 5 sind mit Eingriffsteilen 15 zum Einbiegen des äußeren Randes der Ringkappe 2 versehen. Durch die Überwurfmutter 12 werden 'die Klemmbacken 5 am Herausfallen aus dem Gehäuse 8 verhindert. Der Zentrierzapfen io hat einen Durchmesser, der größer ist als die Lichtweite der Flaschenmündung und besitzt eine Anschlagfläche i i, mit der er sich an dieser Mündung abstützen kann.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: In. der Ruhestellung sind die Klemmbacken 5 durch den Druck des Gleitstückes 9 und der Feder 13 vollkommen auseinandergespreizt, wobei sie mit ihrer Unterseite auf der Überwurfmutter 12 aufsitzen. Das Widerlager 4 ruht durch sein Eigengewicht auf den Eingriffsteilen 15 der Klemmbacken 5 auf, wobei es durch den Zapfen io zentriert ist. Die Abb. i stellt die Vorrichtung in jener Lage dar, in der der Zentrierzapfen io mit seiner Anschlagfläche i i sich soeben auf den Rand des Flaschenhalses i aufgesetzt hat und die lose auf dem Flaschenhals aufliegende Ringkappe 2 sannt dem Dichtungsring 3 in das Widerlager 4 eingetreten ist, das dadurch etwas angehoben wurde. Bei der Abwärtsbewegung des Gehäuses 8 legen sich dann die Klemmbacken 5 an die Stirnfläche 16 des Widerlagers 4 an und werden durch den seitlichen Druck der Kegelfläche 6 entlang der Fläche 16 einwärts verschoben, wobei ihre Eingriffsteile 15 den Außenrand der Ringkappe 2 unter dem Randwulst des Flaschenhalses i einwärts biegen. Dieser Stand zu Ende des Arbeitshubes ist in Abb. 2 dargestellt.
  • Während des Arbeitshubes ist der elastisch nachgiebige Dichtungsring 3 vollständig zwischen festen Wänden eingeschlossen, die von dem Flaschenhals i, der Ringkappe 2 und dem Zentrierzapfen io gebildet werden, so daß das relativ weiche Material des Ringes 3 unter der Wirkung des Anpreßdruckes nicht ausweichen kann. Gleichgültig, ob die Dicke des Ringes 3 von Fall zu Fall größer oder kleiner ist, stets ruht der Zentrierzapfen io mit seiner Anschlagfläche i i auf der Flaschenmündung i, so daß ein Hervortreten des Ringes 3 nach innen zuverlässig vermieden wird und eine gleichbleibende Lichtweite sowie eine zur Kappenöffnung konzentrische Lage der Ringöffnung gesichert sind.
  • Dabei ist gleichzeitig die Gewähr gegeben, daß auch ein etwaiger dünnerer Dichtungsring 3 zwischen der Ringkappe 2 und der Mündung i stets genügend stark eingeklemmt wird, wie dies zur guten Abdichtung unbedingt erforderlich ist. Das Widerlager 4 verschiebt sich nämlich in einem solchen Falle auf den Zentrierzapfen io etwas nach unten, und die Eingriffsteile 15 der auf der Stirnfläche 16 des Widerlagers .4 sich abstützenden Klemmbacken 5 biegen den Außenrand der Ringkappe 2 etwas stärker einwärts als sonst.
  • Die gleitenden Klemmbacken 5 liegen an ihren Steuerteilen stets mit relativ großen Flächen 6, 7, 16 auf, was den Vorteil niedriger Flächenpressungen und geringer Abnutzung bietet.
  • Die mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung aufgesetzten Verschlüsse zeichnen sich durch große Regelmäßigkeit der Lichtweite der Dichtungsringöffnung sowie durch deren stets konzentrische Lage aus und gewährleisten ein einwandfreies Passen und zuverlässiges Dichthalten der später beim Füllen einzusetzenden Verschlußdeckel.

Claims (4)

  1. PATENTANSPECCHE: i. Vorrichtung zum Befestigen ringförmiger, einen elastisch nachgiebigen Dichtungsring enthaltender und zur Aufnahme eines Verschlußdeckels bestimmter Verschlußkappen an Flaschen durch Einbiegen des äußeren Kappen randes hinter dem Randwulst der Flaschenmündung mittels eines Satzes von Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Abstützung an der Ringkappe (2) bestimmte Widerlager (4) mit einem in die Öffnung der Ringkappe (2) und des Dichtungsringes (3) eingreifenden Zentrierzapfen (io) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierzapfen (io) einen die Lichtweite der Flaschenmündung (i) übersteigenden Durchmesser besitzt und in bezug auf das sich gegen die Ringkappe (2) abstützende Widerlager(4) axial verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierzapfen(io) gegen <las Gehäuse (8) mittels einer Feder (13) abgestützt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an entgegengesetzt geneigten Kegelflächen (6, 7) des Gehäuses (8) und eines darin axial beweglichen, durch eine Feder (13) an ihm abgestützten Gleitstückes (9) parallel verschiebbar geführten Klemmbacken (5) in der Arbeitsstellung überdies an der Stirnfläche (16) des die Ringkappe (z) abstützenden Widerlagers (4) anliegen., das gleitend auf den vom Gleitstück (9) getragenen Zentrierzapfen (io) aufgeschoben ist.
DEP46754A 1949-06-24 1949-06-24 Vorrichtung zum Befestigen ringfoermiger Verschlusskappen an Flaschen Expired DE816490C (de)

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DEP46754A DE816490C (de) 1949-06-24 1949-06-24 Vorrichtung zum Befestigen ringfoermiger Verschlusskappen an Flaschen

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DE816490C true DE816490C (de) 1951-10-11

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ID=7381947

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DEP46754A Expired DE816490C (de) 1949-06-24 1949-06-24 Vorrichtung zum Befestigen ringfoermiger Verschlusskappen an Flaschen

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DE (1) DE816490C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257033B (de) * 1959-08-18 1967-12-21 Carlo Vignati Vorrichtung zum Verschliessen von Flaschen od. dgl. mittels Metallkapseln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257033B (de) * 1959-08-18 1967-12-21 Carlo Vignati Vorrichtung zum Verschliessen von Flaschen od. dgl. mittels Metallkapseln

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