DE972278C - Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Gefaessen unter Verwendung eines durch den Verschliessvorgang zu verformenden Stuelpdeckels - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Gefaessen unter Verwendung eines durch den Verschliessvorgang zu verformenden StuelpdeckelsInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B3/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
- B67B3/02—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
- B67B3/10—Capping heads for securing caps
- B67B3/16—Capping heads for securing caps characterised by having resilient deforming elements, e.g. resilient sleeves or collars
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. NOVEMBER 1959
N 3655 III j 64b
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verschließen von Gefäßen unter
Verwendung eines durch den Verschließvorgang zu verformenden Stülpdeckels.
Es sind Stülpdeckel bekannt, deren Stülpflansch dem Gewindeprofil des Gefäßhalses nach dem Aufsetzen
angepaßt wird und die mit einer die Griffigkeit erhöhenden Riffelung versehen sind. Diese Riffelung
ist jedoch bereits beim Rohling ausgebildet, ist also bereits vor der Verformung des Stülpflansches vorhanden.
Ferner ist es bekannt, am Hals eines Gefäßes, insbesondere am Hals einer Flasche, unterhalb des
Randteiles Vorsprünge anzuordnen, die ein Drehen des Stülpdeckels verhindern, nachdem der Flansch des
Stülpdeckels verformt ist. Ferner ist ein Schließkopf bekannt, mit dem der untere Rand eines Stülpdeckels
an im Abstand voneinander liegenden Stellen nach innen umgebördelt wird, so daß zwischen den verformten
Stellen nicht verformte Abschnitte bestehenbleiben.
Weiter ist ein Verfahren zum Verschließen von Gefäßen unter Verwendung eines Stülpdeckels bekannt,
bei dem durch den Verschließ vorgang durch Zusammenpressen eines Ringes aus elastischem Material der
Stülpflansch am Profil (Gewinde od. dgl.) des Gefäßhalses unter Verformen angepaßt wird. Schließlich ist
es bekannt, bei einem Schraubverschluß für Flaschen oder andere Behälter am Gefäßhals unterhalb des
Gewindes einen wulstförmigen Rand vorzusehen, der
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von der Unterkante des Stülpdeckels teilweise hinterfaßt wird.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, ein solches Verfahren insofern zu verbessern, als die
Griffigkeit des Gefäßverschlusses erhöht wird. Demgemäß werden bei einem Verfahren zum Verschließen
von Gefäßen, deren Rand außen ein Gewinde trägt, unter Verwendung eines Stülpdeckels, bei dem durch
den Verschließvorgang durch Zusammenpressen eines ίο Ringes aus elastischem Material der Stülpflansch dem
Geschwindeprofil des Gefäßhalses unter Verformen angepaßt wird, gemäß der Erfindung gleichzeitig mit
dem Verformen des Stülpflansches an diesem über den Gewindegang nach außen vorstehende und diesen
kreuzende Wülste gebildet, durch die die Griffigkeit des Deckels in Umfangsrichtung erhöht wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung kann gleichzeitig mit
dem Verschließvorgang und dem Anpressen des ao Stülpfiansches einKontrollverSchluß hergestellt werden,
indem Teile des Stülpflansches am Deckelrand an einer Stelle senkrecht zur Gefäßachse nach innen
gedrückt werden.
Die Erfindung ist weiterhin auf einen nach dem vorerläuterten Verfahren hergestellten Deckelverschluß
abgestellt, bei dem das Gewinde am Gefäßhals unterbrochen ist und infolge des Preßvorganges Teile des
Stülpflansches in diese Unterbrechungen hineinragen. Zur Herstellung solcher Unterbrechungen können
in radialen Aussparungen des zusammenpreßbaren Gummiringes, welcher durch einen Stempel zur Herstellung
einer radialen Anpreßkraft verformbar ist, achsparallele Stifte vorgesehen sein, welche in Ausnehmungen
des Preßstempels geführt sind. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Ausüben
des Verfahrens gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt im Aufriß, teilweise im Schnitt, das
Werkzeug zum Verschließen von Gefäßen und zum Herstellen eines Gewindedeckels mit darunter angeordnetem
Gefäß;
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1,
jedoch in der Stellung sämtlicher Teile des Verschließwerkzeuges,
bei welcher der Verschließvorgang und die Erzeugung des Gewindedeckels bereits vollzogen
sind;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie IH-III der
Fig. 2;
Fig. 4 zeigt in Draufsicht den Gefäßhals mit fertiggepreßtem
Gewindedeckel im Schnitt;
Fig. 5 zeigt im Aufriß im Schnitt den fertiggepreßten Stülpdeckel auf einem Gefäß.
In einem Maschinengestell 6 ist ein Stempel 7 auf- und abwärts bewegbar. Der Stempel 7 weist eine
Bohrung 8 zum Einführen eines mit einem Kopf 9 versehenen Zylinderzapfens 10 auf, der an seinem
unteren Ende eine Druckplatte 11 trägt. Der Kopf 9 des zylindrischen Zapfens 10 liegt in seiner untersten
Stellung auf einem ringförmigen Ansatz 12 des Stempels 7. Der zylindrische Zapfen 10 kann in einer
Bohrung 13 des Stempels 7 in lotrechter Richtung gleiten. An seinem unteren Ende ist der Stempel 7
mit einer Ausnehmung 14 versehen, in die die Druckplatte 11 eindringen kann. Die Druckplatte 11 wird
durch eine Feder 15 vom Grund der Ausnehmung 14 in Abstand gehalten. Auf dem äußeren Umfang 16 des
Stempels 7 kann ein zylindrischer Teil 17 gleiten. Der Teil 17 trägt einen Flansch 18, an welchem Führungsbolzen 19 starr befestigt sind. Die Führungsbolzen 19
werden in dem Maschinengestell 6 geführt und sind an ihrem oberen Ende 20 mit einem Gewinde versehen.
Über dem oberen Ende 20 ist eine Kappe 21 angeordnet, die eine Ausnehmung 22 aufweist, in welcher eine
Druckfeder 23 ruht, die sich mit ihrem einen Ende gegen das Maschinengestell 6, mit ihrem anderen Ende
gegen den Grund der Ausnehmung 22 abstützt. Die Feder 23 kann durch eine der Kappe 21 vorgelagerte
Mutter 24 auf die jeweils gewünschte Spannung eingestellt werden. Der auf dem Umfang 16 des Stempels 7
gleitende Teil 17 ist als Hohlzylinder ausgebildet und mit einem Gummiring 25 versehen, der auf dem Boden
26 des Teils 17 auf- und an dessen Wandung 27 anliegt. In dem Boden 26 des Teils 17 sind Stifte 28 angeordnet,
die in Ausnehmungen 29 des Stempels 7 geführt sind. Der Boden 26 des Teils 17 weist eine Durchbrechung 30
auf, die solchen Durchmesser hat, daß ein zu verformender Stülpdeckel 31 beim Niedergehen des Stempels
7 und des Teils 17 unbehindert hindurchtreten kann.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens gemäß der Erfindung ist folgende:
Ein zu verschließendes Gefäß 32 mit einem mit Gewinde 33 versehenen Hals 34 wird mit einem Stülpdeckel
31 bedeckt, dessen Rand vollkommen glatt ist undan dem äußeren Durchmesser des Gewindeganges 33
lose anliegt. Die Deckplatte 35 des Stülpdeckels 31 kann mit einer Dichtung 36 versehen sein. Nachdem
das Gefäß 32 gefüllt ist, beispielsweise mit Markenware (Marmelade, Honig od. dgl.), wird der Stülpdeckel
31 auf den mit Gewinde versehenen Gefäßhals lose aufgelegt und das abgedeckte Gefäß unter die
Druckplatte 11 gestellt. Soll das Gefäß verschlossen werden, dann wird der Stempel 7 abwärts bewegt und
dadurch die Druckplatte, 11 auf die Deckplatte 35 des
Stülpdeckels 31 aufgesetzt und der Stülpdeckel 31 selbst gegen den oberen Rand des Gefäßhalses gepreßt.
Die Druckplatte 11 wird dabei entgegen der Wirkung der Feder 15 in Pfeilrichtung α verschoben. Beim
weiteren Niedergang des Stempels 7 drückt dieser mit seiner Unterfläcne 47 auf den Gummiring 25 und preßt
diesen zusammen. Da der Gummiring aber in ungepreßtem Zustand an dem inneren Umfang des Teils 17
an- und auf dem Boden des Teils 17 aufliegt, kann er nur nach der Mittelachse des Stempels 7 zu ausweichen.
In der untersten Stellung des Stempels 7 haben alle verschiebbaren Teile am Stempelkopf 37
die in Fig. 2 dargestellte Lage. Durch das Zusammenpressen des Gummiringes 25 wird über den gesamten
Umfang des Stülpdeckels 31 ein radial wirkender gleichmäßiger Druck erzeugt, durch den der Rand 31
des Stülpdeckels in den Gewindegang 33 des Gefäßhalses 34 eingeprägt wird. An den Stellen, an denen
sich die Stifte 28 befinden, wird der Radialdruck des Gummiringes 25 nicht auf den Rand 31 des Stülpdeckels
einwirken, so daß senkrecht verlaufende Wülste 38 entstehen, die sich über die Höhe des Deckel-
randes 31 erstrecken und insoweit eine Griffigkeit für
das Abschrauben des Deckels bilden, als die Finger beim Abschrauben des Deckels am Deckelumfang
einen gewissen Widerstand finden und nicht gleiten können.
Die Sicherheit gegen unbefugtes Abschrauben des Deckels kann dadurch geschaffen werden, daß das
Gewinde am Gefäßhals in senkrechter Richtung unterbrochen wird. In diesem Fall wird der Rand 31 des
Stülpdeckels beim Herstellen des Gewindes am Deckel in diese Unterbrechung hineingedrückt. Beim Abschrauben
des Deckels wird diese Eindruckstelle 39 (Fig. 4) durch den Gewindegang 33 wieder nach außen
gedrückt, so daß dann zu erkennen ist, daß das maschinell geschlossene Gefäß nach dem Verschließen
geöffnet wurde. Die Sicherheit gegen unbefugtes Abschrauben des mit der Vorrichtung verschlossenen
Gefäßes kann in bekannter Weise auch dadurch erzielt werden, daß am Gefäßhals unterhalb des Gewindes ein
wulstförmiger Rand 40 vorgesehen ist, der von der Unterkante des Stülpdeckelrandes 31 teilweise hinterfaßt
wird (Fig. 5). Beim Abschrauben des Deckels wird die Unterkante des Deckelrandes 31 durch die Gewindesteigung
über den wulstförmigen Rand 40 des Gefäßhalses gezogen. Daran ist kenntlich, daß der
Deckel geöffnet war, nachdem er mit der Vorrichtung verschlossen wurde. Jeder Deckel, der mit der Vorrichtung
hergestellt wurde, kann, nachdem er einmal von dem Gefäßhals abgeschraubt war, beliebig oft
wieder auf den Gefäßhals aufgeschraubt werden.
Die Unteransprüche genießen Schutz nur in Verbindung mit Anspruch 1.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Verschließen von Gefäßen, deren Rand außen ein Gewinde trägt, unter Verwendung eines Stülpdeckels, bei dem durch den Verschließvorgang durch Zusammenpressen eines Ringes aus elastischem Material der Stülpflansch dem Gewindeprofil des Gefäßhalses unter Verformen angepaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Verformen des Stülpflansches an diesem über den Gewindegang nach außen vorstehende und diesen kreuzende Wülste gebildet werden, durch die die Griffigkeit des Deckels in Umfangsrichtung erhöht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Verschließvorgang und dem Anpressen des Stülpflansches ein Kontrollverschluß hergestellt wird, indem Teile des Stülpflansches am Deckelrand an einer Stelle senkrecht zur Gefäßachse nach innen gedrückt werden.
- 3. Nach dem Verfahren der Ansprüche 1 und 2 hergestellter Deckelverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde am Gefäßhals unterbrochen ist und infolge des Preßvorganges Teile des Stülpflansches in diese Unterbrechungen hineinragen.
- 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in radialen Aussparungen des zusammenpreßbaren Gummiringes (25), welcher durch einen Stempel zur Herstellung einer radialen Anpreßkraft verformbar ist, achsparallele Stifte (28) vorgesehen sind, welche in Ausnehmungen (29) des Preßstempels (7) geführt sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 474 534, 619 169,
814843;USA.-Patentschriften Nr. 1 888 397, 2 066 708;
schweizerische Patentschrift Nr. 268 809 ;
dänische Patentschrift Nr. 46 805.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 652/15 11.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3655A DE972278C (de) | 1951-03-22 | 1951-03-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Gefaessen unter Verwendung eines durch den Verschliessvorgang zu verformenden Stuelpdeckels |
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| DEN3655A DE972278C (de) | 1951-03-22 | 1951-03-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Gefaessen unter Verwendung eines durch den Verschliessvorgang zu verformenden Stuelpdeckels |
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| DEN3655A Expired DE972278C (de) | 1951-03-22 | 1951-03-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Gefaessen unter Verwendung eines durch den Verschliessvorgang zu verformenden Stuelpdeckels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972278C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3537234A (en) * | 1967-11-07 | 1970-11-03 | Continental Can Co | Container cap construction |
| IT202000017884A1 (it) * | 2020-07-23 | 2022-01-23 | Pelliconi & C Spa | Tappo, testa tappante e metodo di tappatura. |
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-
1951
- 1951-03-22 DE DEN3655A patent/DE972278C/de not_active Expired
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