DE7204179U - Blickfanggerät in bewegbarer Form - Google Patents

Blickfanggerät in bewegbarer Form

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DE7204179U
DE7204179U DE7204179U DE7204179DU DE7204179U DE 7204179 U DE7204179 U DE 7204179U DE 7204179 U DE7204179 U DE 7204179U DE 7204179D U DE7204179D U DE 7204179DU DE 7204179 U DE7204179 U DE 7204179U
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cord
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Pctcf.tar.Wjlt
Sigurd Gionow C
Be:lin 44 ^
Elsenstr. 62, TcI. 6 21 10 S8
<6 81 10 86>
Firma Gustav Seiter
Ketallwarenfabrik
599 Altena/Westf.
Nettestr. S9-91
Blickfanggerät in bewegbarer Form.
Die Neuerung betrifft ein ülickfanggerät in bewegbarer Form, vorzugsweise für Werbezwecke, mit Antrieb durch einen Elektromotor.
Es ist bekannt, als Blickfang Gerste herzustellen, die sich bewegen und die mit Werbeaufschriften oder dergleichen versehen sein können. Derartige Geräte v.erden meistens in Schaufenstern, Vitrinen oder an Orten aufgestellt, welche die Aufmerksamkeit des Publikums erregen sollen.
Damit ein Gerät sich bewegen kann, ist hierzu eine Kraftquelle erforderlich, die beispielsweise aus einem Federwerk oder einem Elektromotor bestehen kann. Die Verwendungsmöglichkeit eines Federwerkes ist senr beschränkt, weil cie Laufdauer desselben nur verhältnismäßig kurz ist und es immer wieder aufgezogen werden muß, was seine praktische Verwendungsmöglichkeit, insbesondere an schwer zugänglichen 5teller., wie -üispielsweire einem Schaufenster, starü verir.ir.dcrü. Wird hingegen ein bewegbarer Gegenstand durc:: einer: Elektromotor angetrieben, so ist seine Laufzeit praktisch unbeschränkt und zwar
insbesondere dann, wenn der Sti^om zum .betriebe des Elektromotors dem Lichtnetz entnommen wird. Lies hat jedoch //leder aen Isachteil, daß zur Aufstellung eine- sclcr.er. Gerätes unter Umständen erhebliche Ir.stalletionen erforderlich sind, welche die Aufstelle, ":. ei denen es sich in erster Linie um Laden- ir.'.u'.Qv h-T.celo, nicht selber durchführen können und v.oilen. Es kommt als !,achteil eines durch das Stromnetz gespeisten Elektromotors noch hinzu, da:: dieser, wenn nicht noch ein Transformator dazwiscnengeschaltet wird, mit der Netzspannung betrieben werden muß und infolgedessen verhältnismäßig groß ist. Hinzu kommt noch der Nachteil, daß bestimmte behördliche Sicherheitsvorschriften beachtet werden müssen. Alle Nachteile zusammen bedingen einen unverhältnismäßig hohen t< chnischen Aufwand, wodurch die Verwendung solcher Geräte auf Einzelfälle beschränkt bleiben muß.
Infolge der genannten Rachteile bietet es sich an, einen Elektromotor für derartige Geräte durch Batterien zu speisen. Läuft aber ein Gerät dauernd, verbraucht dessen Motor ständig Strom und die Batterien sind nach kurzer Zeit, ungefähr in ein bis zwei Tagen bereits erschöpft, so daß sie durch neue ersetzt werden müssen. Ein solcher Ersatz ist nicht nur preislich aufwendig, sondern auch häufig schwer durchführbar, insbesondere dann, wenn sich das Gerät an schlecht zugänglichen Stellen befindet.
Die Neuerung hai zur Aufgabe, alle diese Nachteile zu vermeiden und ein Blickfanggerät in bewegbarer Form zu schaffen, das mit einem durch Batterien gespeisten Motor angetrieben wird, das aber so ausgebildet ist, daß der Elektromotor bei einer verhältnismäßig langen Bewegungszeit des Blickfanggerätes
immer nur absatzweise für eine sehr kurze Zeitspanne in Betrieb ist. Eine weitere Aufgabe liegt darin, die Stromentnahme aus den Batterien so zu gestalten, daß zwischen jeder kurzen Stromentnahme lange Ruhepausen zur Erholung der Batcerien liegen, so daß deren LebensLauer sehr lang ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Blickfanggerät gemäß der Neuerung so ausgebildet, daß an dem unteren Ende der V/elle des senkrecht an einem beliebigen Festpunkt angebrachten Elektromotors eine Aufhängevorrichtung angeordnet ist, mit der das eine Ende einer Schnur verbunden ist, und daß das andere Ende cer Schnur mit dem oberen Ende eines Bewegungskörpers verbunden ict, der an seinem gegenüberliegenden, unteren Ende mit einem Dauermagneten versehen ist, und daß, unterhalb des Bewegungskörpers, mit Abstand zu demselben, eine bewegbare Kontaktleiste angeordnet ist, und daß oberhalb dieser ein Kontakt angebracht ist, und daß ferner von der Kontaktleiste und dem Kontakt zv/ei Leitungen ausgehen, von denen die eine Leitung zu dem Elektromotor und die andere Leitung zu dem einen Pol einer Stromquelle geführt ist, und daß der andere Pol der Stromquelle mit dem Elektromotor verbunden ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei laufendem Elektromotor die Schnur sich durch Verdrillung verkürzt, und da^ bei stehendem Elektromotor die Schnur durch Drehungen des Bewegungskorpers und dadurch bewirktes Entdrillen, nach einem Zeitabstand, ihre ursprüngliche Länge wieder erreicht. Die Aufhängevorrichtung für die Schnur an dem unteren Ende der Welle des Elektrorrcbors kann aus einer Öse oder einem Haken bestehen. Als Schnur kann eine einfache Schnur oder auch eine Mehrfachschnur, also mindestens zv/ei parallel zueinander liegende Schnüre, Verwendung finden.
Der cn der Schnui* hängende Eewegungsköi'per, der den eigentlichen Blickfang darstellt, kann konturenmäßig als Kr":el ausgebildet sein, wobei jedoch auch andere mögliche Profile, soweit sie für den jeweiligen Blickfanggedanken geeignet sind, Verwendung finden können. Der Bewegungskörper besteht aus einer Masse geringen spezifischen Gewichts, also vorzugsweise einem Schaum-Kunststoff. Die Länge der Schnur ist so bemessen, daß, bei entdrilltem Zustand derselben, der Dauermagnet am unteren Ende des Bewegungskörpers einen solchen Abstand zu einer sich unter ihm befindenden Kontektleiste aufweist, daß diese in dem Anziehungsbereich des Dauermagneten liegt. Die Kontaktleiste kann als an ihrem einer, Enoe festgelegte Feder, aber auch als lose, durch Führungen gehaltene Leiste ausgebildet sein und sie '.. esteht, mindestens in ihren: vorderen Teile, aus einer, retail, das magnetisch anziehbar ist.
In den Abbildungen ist ein ..usführungsbeispiel des Gegenstandes der V.euerur.r: dargestellt und zwar* zeigt
Abbildung i das Elickfanp:r.:er' t gemäß der I.euerunp in Seitenansicht, wojei der Bewegungskörper eine solche Tiefe erreicht hat, da2 sein Dauermagnet die Kontaktleiste angezogen hat und diese einen Kontakt schließt, vas den Anlauf des Elektromotors bewirkt
Abbildung 2 eine Teil ansicht von .'.bb. 1 mit; dem Unterschied, daß der Bev:e.~-unr;si;.örper iT.it ser.nem Dauermagneten sich noch i: einiger Entfernung von der Kon"cak" leiste befindet, wobei der Kontakt geöffnet ist unri der Elektromotor somit keinen Strom erhalt.
720&''78-8.3.7?.
Ein Elektromotor 1 ist an einem beliebigen Festpunkt angebracht, der sich beispielsweise an deir einen Ende einer galgenartigen Leiste '-j befindet, deren anderes Ende beispielsweise mit einem Schaufensterschrank 4-verbunden ist. An dem Elektromotor 1 ist an dessen nach unten herausrar-ender 'Welle 5 eine Aufhängevorrichtung c angebracht, die aus einer öse, einem Haken oder dergleichen besteht und an der eine Schnur mit ihrem einen Ende befestigt ist, während das andere Ende derselben fest mit einem Bewegungskörper 8 verbunden ist, der an seinem unteren Ende, in Richtung seiner Längsachse, mit einem Dauermagneten 9 versehen ist. Unterhalb desselben, in einigem Abstand zu ihm, liegt ein Halteteil 10, das aus einem beliebigen Isoliermaterial besteht und das entweder durch sein Eigengewicht beispielsweise auf dem Boden 11 eines Schaufensters ruht oder mit diesem auch durch Befestigungsmittel verbunden sein kann. Auf dem Ealteteil 10 liegt eine Kontaktleiste 12, die aus dünnem Federstahl bestehen und mit ihm durch V-erichrauben Yj, an ihrem einen Ende verbunden sein kann, wie dies in Abbildung 1 dargestellt ist. Die Kontaktleiste 12 kann aber auch verhältnismäßig starr ausgebildet sein und lose auf dem Halteteil 10 liegen, wobei äie dann durch Führungsstifte IA, die durch Durchbrüche in ihr geführt sind, gegen seitliche Verschiebung gesichert ist, sich aber trotzdem in Richtung nach oben bewegen kann, wie dies aus Ab eildung 2 ersichtlich ist. An ihrem hinteren Ende ist die Kontaktleiste 12 mit einem Anschlußteil 15 versehen. Auf dem Halteteil 10 ist v/eiterhin ein bügelartiger Kontakt 16 befestigt, der ein Anschlußteil aufweist. Auf der galgena.rtigen Leiste '-'> sind zwei Anschlußteile IS und 19 angeordnet, von denen mindestens eines federnd ausgebildet ist und mit denen mindestens eine Batterie 20 leitend verbunden ist. Von dem
72Q417S-8.3.7?
Anschlußteil 18 führt eine Leitung 21 zu einem Pol des Elektromotors 1, dessen anderer Pol durch eine Leitung 22 mit dem Anschlußteil 15 der Kontaktleiste verbunden ist. Von dem Anschlußteil 19 führt eine Leitung 2J zu dem Anschlußteil 17 des bügelartigen Kontaktes 16. Die Kontaktleiste 12 kann sich nach oben in Richtung des Pfeiles 24- oder nach unten in Richtung des Pfeiles 25 bewegen. Die Schnur 7 drillt sich in Richtung des Pfeiles 26 aui' und hierbei hebt sie den Bewegungskörper 8 in Richtung des Pfeiles 27 an. Bei sich abdrillender Schnur 7 geht der Bewegungskörper 8 langsam in Richtung des Pfeiles 28 nach unten. Das Kraftfeld 29 des Dauermagneten 9 wirkt auf das vordere Ende der Kontaktleiste 12 bei Annäherung an diese.
Die Herstellung- und Wirkungsweise des Blickfanggerätes gemäß der !Neuerung ist folgende:
Der Elektromotor 1 ist ein Schwachstroiumotor bekannter Bauart und mit beliebigen Befestigungsmitteln an einem ebenso beliebigen Festpunkt 2 angebracht, wobei dieser Befestigungspunkt 2 ceispielsweise an dem Ende einer galgenartigen Leiste $ liegen oder auch an der Decke eines .Schaufensters angebracht sein kann. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abbildung 1 ruhen eine oder mehrere Lellen der Batterie 2C zwischen den Anschlußteilen I^ und 19 auf der rdrenartigen Leiste 3, v/ob ei eich die Anzahl der Batteriezellen nach der von dem .-.otcr χ benötigten »Spannung richtet. Die mil der V.'e^le ~: verbundene Aufhr'::/ evorrichtuu. >': kann aus 1 ■ i :;er rr.ii, eir.er C se oder einem Haken versehenen Buchse
c;:l-.. er., ,joacc. iicnn als Aui :.:'n!-.;evorrichtun " auch .._.5 ,vc-i.be ■: selber dienen, v.tn:. diese star*: penu:: isr, un. mit eir.er Ouerbohrunr: versehen zu './erden. Die
Schnur 7 besteht aus einem oder me:irerc:i "'",der. eines Te-tilinaceriois und kann, in gewissen Grenzen, eine beliebige Limge aufweisen, wobei sich beispielsweise eine L^nge von ca. siebzig cm als vorteilhaft erwiesen hat, die auch der. weiteren Ausführungen zur.runder.-elegt ist. Der Bewegungskörper 3 ist einem leichte.: Kunststoff, vorzugsweise einem schaumstoff, refercir:t und der Dauermagnet 9 ist mit ihm, beispielsweise durch Klebung, verbunden. Die Kontsktleiste IL bann aus einem dünnen und elastischen Stahlband hergestellt v/erden und an ihrem einen Ende fest mit einem Halteil verbunden ^ein. Sie kann aber auch lose auf diesem Halteteil 10 aufliegen, wobei sie dann mindestens zwei Durchbrüche aufweist, durch die Führungsstifte 14 geführt sind.
Um das Gerät in Betrieb zu setzen, wird die Kontaktleiste 12 von Hand aus einmal kurz angehoben, so daß sie in leitende Verbindung mit dem Kontakt 16 kommt. Hierdurch wird der Stromkreis geschlossen und der Strom fließt von der Batterie 20 über deren Anschluß- ;eil 18 zu dem einen Pol des Kotors 1 und von dessen anderem Pol zu dem Anschlußteil 15 der Kontaktleiste und weiterhin über den Kontakt 16 und das Anschlußteil zu dem Anschlußteil 19 an dem anderen Ende der Bsfccerie 20, wodurch der Motor 1 sich zu drehen beginnt, die Aufhängevorrichtung 6 sich gleichfalls bewegt und die Schnur 7 aufdrillt.
Bei dem manuellen Anhebungsvorgang der Kontaktleiste Ί ist diese mit dem Dauermagnet 9 in Berührung gekommen und haftet an ihm.
Da der Motor 1 verhältnismäßig schnell läuft nimmt der Aufdrillvorgang für die Schnur 7 nur eine sehr kurze Zeitspanne von ungefähr zwji Sekunden in Anspruch.
Lic .,c: v::r y verkürzt sie? bei diesem Aufdrilivorgsn..-u". univei'r'hr fünf L is sechs cn und hebt den Bewegrngskör; er 5 in Richtung des Pfeiles 27 nach 0..G:., wobei das Kraftfeld 29 seines Dauermagneten immer schwächer v.ird, so da3 dieser sich schon nach kurzer lieit von der Kor.taktieiste 12 löst. Sowie die Kontaktleiste 12, die bisher in Richtung des Pfeiles 24· gestanden hat, nicht mehr von dem Dauermagneten 9 gehalten wird, fi'l? t sie durch ihre Federkraft beziehungsweise durch jL/ r.hr Eigengewicht in Richtung des Pfeiles 25 zurück, wodurch der Kontakt 16 nicht mehr mir ihr in Berührung kommt uri der Stromkreis unterbrochen ist.
Hierdurch bleibt aer Motor 1 stehen und durch das Eir angewicht des BewegangCKÖrpers 8, der an der Schnur 7 zieht, begn.mt diese, weil der Bewegungskörper 8 sich langsam zu drer.en beginnt, abzudrillen. Der Bewegungsköi-per 8 dreht sich solange in Richtung des Pfeiles 26 ois die Scr.nur 7 in ihrer Gesamtheit rbgedrillt ist, wobei der Bewegungskörper ώ sich langsam nach unten in Richtung cos Pfeiles 22 senkt. Der Bewegungskörper 8 vollführt also sowohl eine drehende als auch eine achsiale Bewegung, die sich über einen Zeitraum vor. fünf bis sechs Minuten erstrecke und zv.ar ebenso lange, bis die gesamte Schnur abgedrillt ist.
Bei seiner Abwärtscev/egung in Richtung des Pfeiles nähert sich der Dauermagnet 9 des Bewegungskörpers wieder der r.ontaktleiste 12 und diese gerät in das Kraftfeld 29. Sowie der Dauermagnet 9 eine gewisse Tiefe erreicht hat und das Kraftfeld 29 stark genug ist, sieht der Dauernagnet 9 die Kontaktleis^e 12 in Richtung des Pfeiles 2A- an und diese koraraifwieder rr.it dem Kontakt Il in Berührung, wodurch sich der Stromkreis schließt und der Motor 1 zu laufen beginnt
und wodurch sich weiterhin der gesamte bereits beschriebene Vorgang wiederholt. Die Schnur 7 drillt sich viecier auf, der Bewegungskörper S geht wieder in Richtung des Pieiles 27 nach oben und die Verbindung zwischen der Kontaktleiste Ik und dem Kontakt wird wieder unterbrochen.
Die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich kontinuierlich. Der Eewegungskörper S geht stets schnell nach oben und beginnt sich dann beim Absinken langsam zu dreben. Da seine Außenfläche mit augenfälligen Merkmalen versehen ist, wird diese Bewegung sichtbar und stellt einen anziehenden Blickfang dar.
Die Vorteile des Blickfang: erötos in bewegbarer Born:, gemäß der -.euerung, Heron in erster Linie darin, daß der Stromverbrauch des Gerätes außerordentlich r:ering ist, da der Motor ,"jeweils nur einige Sekunden eingeschaltet wird und die Batterie hierdurch lange L^holungspausen hat. Hieraus ergibt sich der Vorteil, ca/ die batterie eine sehr lange Lebensdauer aufweist und das Gerät über viele Monate ununterbrochen in Betrieb rrehalten v/erden kann, ohne daß es erforderlich ist, die Batterie auszuwechseln. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, denn das Gerät muß, wenn es einmal in Betrieb ,~?enom:;,en worden ist, Oraktisch nicht mehr in irgendeiner Form bedient v/erden, was besonders günstig ist, wenn es sieb εη einer verhältnismäßig unzurän ■:- -leben stelle cbincx·:. Weiterhin ist es von Vorteil, dcß es durcb die neuerungsgemäße Anordnung, die derart lan-c betrie. czeiten zuläßt, möglich ist, auf einen Betrieb ευ..: de- Stromnetz zu verzichten, was den v;eitert.:: Vcrt-il des Wegfalls jeglicher Installation bedeutet und weiterhin den Vorteil mit sich bringt, du., keinerlei Sicherheitsvorschriften zu beachten sind.
- 10 -
Die l'eucrv.:i;~ beschränkt sich rieht auf die in den A:. L.ildunc;en dargestellte Auijführungsform. Es ist sclbstvers ca:.alien möglich, dem Lev/ogungskörpor ,jedes :. eiiei ine und gewünschte Profil zu geben und ihn auch farblich und graphisch so zu gestalten, da:: er als Blickfang günstig ins Auge fällt. Die Bemessung der Länge der Schnur hängt von den Jev.'t-ili·· en örtlichen Verhältnissen ab. Je länger die Schnur ir,t, umso länger dauern die einzelnen beschriebenen Vorgänge. Wesentlich ict immer nur, daß die Zeiträume, in denen Batteriestrom verbraucht sind, außerordentlich kurz, und die Zeiträume in denen sich der Bewegungskörper sichtbar bewegt, sehr ]ang sind. Praktisch geht der Bewegungskörper infolge seiner Trägheit schnell in gerader Richtung nach oben und bewegt sich dann wieder- in einer äußerst flach verlaufenden Schraubenlinie nach unten. Es ist selbstverständlich nicht notwendig, daß sich die Batterie, wie dies in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, oben in der Hähe des Motors befindet. Sie kann auch an Jeder beliebigen anderen Stelle des Gerätes angeordnet sein, was letztlich nur eine !'rage der Leitungsführung ist. Das Gerät kann, wie mas Ausführungsbexspiel zeigt, aus zwei voneinander unabhängigen Geräteteilen bestehen, die nur durch Leitungen miteinander verbunden sind. Es ist aber auch möglich, das Gerät zu einem Gesamtgebilde zu gestalten, wozu dann beispielsweise ein U-förmiger Bügel geeignet ist, der in Form eines auf der Seite liegenden U verwendet wird, v/ob ei auf dem unteren Schenkel desselben dann das Halteten mit seiner Kontaktleiste und dem Kontakt angebracht sind, während an dem oberen Schenkel der Motor und eventuell die Batterie angeordnet ist. Wird ein solcher U-förmiger Bügel verwendet, so wird er zweckmäßig aus Transportgründen aus mehrerer] zusammensetzbaren Teilen hergestellt.

Claims (7)

Siguru L-.·..;*.-jw Ue; I in 4 4 t-.iseusir. 62, lol. e T 10 88 J/irmu Gustav bolter Metallwarenfabrik !/99 AIten u/Westf. buttestr. Ü9-91 Schutzansprüche:
1) Blickf anggorr't in bewegbarer Form, vorzugsweise für Werbezwecke, mit Antrieb durch einen Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende der Welle (5) des senkrecht an einem beliebigen Festpunkt (2) angebrachten Elektromotors (1) eine Aufhängevorrichtung (6) angeordnet ist, mit der das eine Ende eiiiu-r Schnur (7) verbunden ist, und daß das andere Ende der Schnur (7) mit dem oberen Ende eines Bewegungskörpers (8) verbunden ist, der an seinem gegenüberliegenden, unteren Ende ir.it einem Dauermagneten (9) versehen ist, und daß, unterhalb des Bewegungskörpers (S), mit Abstand zu demselben, eine bewegbare Kontuktleiste (12) angeordnet ist._ und daß oberhalb dieser ein Kontakt (16) anger.rächt ist, und daß ferner von der Kontaktleiste (12) und dem Kontakt (16) zwei Leitungen (22 und 2$) ausgehen, von denen die eine Leitung (22) zu dem Elektromotor (1) und die andere Leitung (23) zu dem einen Pol einer Batterie (20) geführt ist, und daß der andere Pol der Batterie (20) mit dem Elektromotor (1) verbunden ist, wobei die Anordnung so getroffen int, da::·, -ei laufendem Elektromotor (1), uie Schnur (7) sich durch Verdrillung verkürzt, und daß bei stehendem Elektromotor (1) die Schnur (7) durch Drehungen des Bewegungskörpers (S) und dadurch bewirktes Entdrillen nach einem Zeitabstand, ihre ursprüngliche Länge wieder erreicht. n
7204yi79-8,6.7?
2) Blickfanggerät nach Anspruch 1, dadurch ,^kennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (C) für die 3chrur (7) an dem unterer. Ende der V.'elle (5) £eG Elektromotors (1) aus einer öse oder einem Haken besteht,
;3) Blickfanggeri'.t nach den Ansprüchen 1 oir. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur (7) als einfache oder hehriachschnur ausgebildet ist.
4) Eiickfanggerät nach den Ansprüchen 1 eis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Schnur (7) hängende Bewegungskörper (8) konturenmäßig als Kugel ausgebildet ist.
5) BId okf anggerät nach de"\ Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß π er Eewegungskörper (8) aus einer Masse geringen spezifischen Gewichts besteht.
6) Blickfanggerät nach den Ansprüchen 1 bis 5j dadurch gekennzeichnet, daß die Länrre der Schnur C7) so bemessen ist, daß, bei entdrilltern Zustand derselben, der Dauermagnet (9) am unteren Ende des Bewegungskörpers (2) einen solcher. Abstand zu der Kontaktleistc (12) auf v/eist, daß diese in dem Kraftfeld (29) des Dauermagneten (9) liegt.
7) Blickfanggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktieist;. (12) als festgelegte Feder oder als lose, durch Führungsstifte (14) gehaltene Leiste ausgebildet; ist, und daß sie, mindestens in ihrem vorderen Teile, aus einem Metall besteht, das magnetisch anziehbar ist.
DE7204179U Blickfanggerät in bewegbarer Form Expired DE7204179U (de)

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