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Einrichtung zur Entlastung von Aufzugsseiten, insbesondere von elektrischen Büenlampen.
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Entlastung des Aufzugssei1es von Signal-oder Beleuchtungskörpern, insbesondere vor elektrischen Bogenlampen, bei welchen durch die Bewegung des Seiles selbsttätig Organe ausgelöst werden, welche eine Verbindung des Seiles möglichst knapp beim Aufhängepunkt des aufzuhängenden Gegenstandes mit einem Träger herstellen und bei fortgesetzter Bewegung unter Lösung der Verbindung selbsttätig in unwirksame Lage gebracht und darin solange festgehalten werden. bis bei entgegengesetzter Bewegung des Seiles die Verbindungsstelle passiert ist.
Gemäss vorliegender Erfindung sind diese die Verbindung herstellenden Organu als Spreizkörper ausgebildet, die nach Passieren eines Anschlages des Trägers, über den Rand des ersteren vorschnellend, sich gegen denselben stützen, bei weiterer Bewegung des Seiles durch einen beweglichen Überschubring zusammengedrückt und in dieser Lage solange festgehalten werden, bis sie bei entgegengesetzter Bewegung des Seiles den An-
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hergestellt wird.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Ausgestaltung der Stromzuführung zu der Lampe.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach ob dargelegtem Prinzipe in einem vertikalen Schnitt in der Anwendung für eine elektrische Bogenlampe dargestellt.
Das Aufzugsseil 1, dessen gegen den Aufbängepnnkt 3 des aufzuhängenden Körpers gelegener Teil vorzugsweise in Gestalt einer Stange ausgebildet ist, trägt an der Stange 2 ange'lenkt eine Zange 4, deren Schenkel 5 durch eine Feder 6 in gespreizter Stellung erhalten werden. Das Aufzugsseil läuft über eine Rolle 7, die in Bügeln 8 eines Gehäuses 9
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Das Gehäuse ist von einer Schutzkappe 75 überdeckt und wird in bekannter Weise vermittelst eines Tragseiles 16 am Maste gehalten. Im Inneren des Gehäuserohres sind ferner Ansch) äge 77. 77 und ein Ring 7 S vorgesehen, welcher sich zwischen den erwähnten Anschlagen 17 und einem am unteren Rohrende vorgesehenen. sich konisch verjügenden Futter19bewegenkann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende :
Wird die Bogenlampe aufgezogen, so werden die gespreizten Schenkel 5 der Zange durch das am unteren Ende des die Aufzugsrolle tragenden Rohres angeordnete, nach oben sich konisch verjüngende Futter 19, durch welches die Zange hindurchgezogen wird.
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einander. so dass sie bei dem nunmehrigen Nachlassen des Aufzugsseiles auf der Oberseite des Futters aufstehen. Die Bogenlampe hängt alsdann nicht an dem Aufzugsseil, sondern nur an der die Zange tragenden Stange 2, die durch die gespreizten und auf dem Futter aufstehenden Schenkel der Zange festgehalten wird-.
Soll die Bogenlampe beispielsweise behufs Auswechslung der Kohlenstifte gesenkt werden, so wird das. Aufzugsseil etwas gehoben, so dass durch den die Zange umgebenden Ring 18 e Schenkel, wenn der Ring gegen die ober ihm angeordneten Anschläge J7
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seiles durch das konische Futter 19 hindurchgolangen können, während der Ring auf diesem konischen Futter liegen bleibt.
Es ist klar, dass im Rahmen dos dargelegten Prinzipes die Konstruktion mannigfach abgeändert worden könnte ; so könnte beispielsweise die Zange mit nach aufwärts gerichteten, federnden und an ihren Enden nach aussen gekrümmten Schenkeln ausgestattet werden, weiche durch das konische Futter 19 zusammengedrückt und nach Passieren desselben sich über die Ränder des letzteren legen und damit eine Verbindung herstellen würden.
Die weitere Auslösung der Spreizkörper könnte in beliebiger Weise durch entsprechend angeordnete Anschläge erfolgen ; statt die Zange an dem als Stange ausgebildeten Teil des Aufzugsaeiles anzulenken, könnten deren Schenkel auch am Gehäuse 9 selbst drehbar befestigt und das Aufzugsseil mit einem konisch zulaufenden Futter versehen sein, welches bei der Bewegung des Seiles die Schenkel auseinanderdrückt, welche dann, durch Federkraft zurückschnellend, durch Anfassen des Unterrandes des konischen Futters eine Verbindung herstellen.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Stromzuführung zu der Lampe. Zu diesem Zwecke trägt die Stange 2 an federnden Bügeln 20'und Sammelschienen 21, von welchen Leitungsdrähte 22 zu den Lampenelektroden fahren, Ringe 23, die längs der Schienen 13- bzw. 14 die elektrische Verbindung herstellen. Dadurch, dass diese Ringe beim Heben und Senken der Lampe längs der Schienen 13 bzw. 14 federnd angedrückt gleiten, reinigen sie von selbst die Kontaktfäcben, so dass das bei den gebräuchlichen bajonettartige Anschlusseinrichtungen erforderliche Reinigen der Kontaktflächen von Hand aus vermieden wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Entlastung von Aufzugsseilen, insbesondere von elektrischen Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, dass am Aufzugsseil (2) Spreizkörper (5) angelenkt sind. die nach Passieren eines Anschlages (19) eines Trägers (9) über den Rand des ersteren vorschnellend, sich gegen denselben stützen, bei weiterer Bewegung des Seiles durch einen beweglichen Überschubring (18) soweit zusammengedrückt und in dieser Lage solange festgehalten werden, bis sie bei entgegengesetzter Bewegung des Seiles den Anschlag passiert haben, wobei der Überschubring abgehoben und die Ausgangslage wieder hergestellt wird.
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