DE134544C - - Google Patents

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DE134544C
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Germany
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frame
machine
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 134544 -KLASSE 21 d.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1901 ab.
Die Erfindung betrifft dynamoelektrische Maschinen, bei welchen die Stromaufnahme sowie die genaue Einstellung des Ankers erleichtert wird, und zwar kann die Einstellung des Ankers gegenüber den Feldmagneten bei verschiedenen Maschinen derselben Gattung und Gröfse leicht bewerkstelligt werden, ohne dafs der Anker für jede Maschine besonders entworfen oder eingepafst zu werden braucht. Ferner ist bei vorliegender Maschine eine Auswechslung sämmtlicher Theile möglich. Desgleichen ist ein Bürstenhalterring vorgesehen, der in Bezug zu dem Feldmagneten einstellbar ist.
Die in den Zeichnungen dargestellte Maschine ist zweipolig, doch kann die Erfindung mit entsprechenden Abänderungen auch bei mehrpoligen Maschinen verwendet werden.
Fig. ι ist eine dynamoelektrische Maschine theilweise im Schnitt, und
Fig. 2 stellt einen horizontalen Längsschnitt dar.
Der Anker α ist in Lagern b eines Gestells c gelagert, welches abnehmbar in dem Maschinengestell d befestigt ist. Die Lager b bilden einen Theil des Gestells c so, dafs sie genau zu einander eingestellt werden können. Das Maschinengestell d ist mit einer inneren cylindrischen Tragfläche e versehen, während das Ankergestell c eine entsprechende Aufsenfläche besitzt, welche sich der Fläche e anpafst. Diese Aufsenfläche des Ankergestells wird durch vorspringende Theile/ (Fig. 2) gebildet, so dafs das Ankergestell c in das Maschinengestell d eingesetzt werden kann, ohne mit den Kernen g der Feldmagnete in störende Berührung zu kommen.
Das Gestell c ist in Bezug zum Maschinengestell d in der Längsrichtung verschiebbar, wobei die mit dem Gestell d parallelen Theile des Gestells c mit Schlitzen h versehen sind, durch welche Schraubenbolzen i hindurchgehen und das Maschinengestell d mit dem Ankergestell c verbinden. Diese Anordnung ermöglicht stets eine genaue Einstellung der Lager des Ankers a. Wenn im Betrieb der Anker in dem magnetischen Felde seine natürliche Stellung einzunehmen sucht und dabei an dem einen oder anderen Ende des Gestells c eine ungewöhnliche Reibung aufweist, so kann letzteres als ein Ganzes in Bezug zum Gestell d eingestellt werden, bis der Anker sich in der Lage befindet, in welcher er sich ohne Reibung frei drehen kann. Ferner können bei dieser Anordnung die Polstücke g am Gestell d durch in erstere eingelassene Schraubenbolzen Z abnehmbar befestigt werden. Wenn in diesem Falle das Maschinengestell d mit einer Fundamentplatte m versehen ist, kann diese senkrecht oder wagerecht befestigt werden, da ja das Ankergestell c und die Polstücke g leicht in ihrer Stellung zu verändern sind.
Die Bürsten η sind an Armen ρ befestigt, welche von einem Ring 0 vorspringen. Der Ring 0 ist ebenfalls einstellbar am Maschinengestell d eingepafst. Zu diesem Zweck ist er mit einem ringförmigen Flantsch q versehen,
dessen ä'ufserer Durchmesser derselbe ist wie der innere des Gestells d.
Der Ring ο ist durch Schraubenbolzen r an dem Gestell d befestigt (Fig. i). An diesen Befestigungsstellen ist der Ring mit Schlitzen s versehen, so dafs er und damit die Bürsten η gegenüber dem Stromwender leicht eingestellt werden können, wonach die Schraubenmuttern der Bolzen r angezogen werden. Durch Anordnung von mehreren Schlitzen am Umfang des Maschinengestells kann der Ring ο natürlich in jeder gewünschten Stellung befestigt werden.
Aus dem Vorhergehenden ist also ersichtlich, dafs sämmtliche Theile der Maschine leicht ausgewechselt und genau eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Dynamoelektrische Maschine mit von dem Magnetgestell unabhängigen, die Lager des Ankers enthaltenden Lagerrahmen, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf einer inneren Tragfläche (e) des Maschinengestells (d) mit entsprechenden äufseren Lagerflächen (J) aufruhende Lagerrahmen (c) durch in demselben angebrachte Schlitze fhj, durch welche den Rahmen mit dem Maschinengestell verbindende Bolzen (i) hindurchgehen, zum Magnetgestell in der Längsrichtung verschiebbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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