DE51333C - Anordnung der Bürstenhalter bei elektrischen Motoren - Google Patents

Anordnung der Bürstenhalter bei elektrischen Motoren

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DE51333C
DE51333C DENDAT51333D DE51333DA DE51333C DE 51333 C DE51333 C DE 51333C DE NDAT51333 D DENDAT51333 D DE NDAT51333D DE 51333D A DE51333D A DE 51333DA DE 51333 C DE51333 C DE 51333C
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DE
Germany
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brushes
commutator
motor
pins
handle
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Expired - Lifetime
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DENDAT51333D
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English (en)
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ST. CH. cuthbertcurrie in Philadelphia, Corner House of the 5th and Chestnut Street, V. St. A
Publication of DE51333C publication Critical patent/DE51333C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/14Means for supporting or protecting brushes or brush holders
    • H02K5/143Means for supporting or protecting brushes or brush holders for cooperation with commutators
    • H02K5/146Pivotally supported brushes or brush holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von elektrischen Motoren, bei denen mehr als zwei wirksame Pole vorhanden, sind, und die folglich mehr als zwei Bürsten an dem Stromwender besitzen.
Dieselbe besteht in einer Vorrichtung, durch welche die elektromotorische Kraft durch die Zahl der.auf Stromwendern schleifenden Bürsten geregelt werden kann, und zweitens in einer Vorrichtung, durch welche die Bewegungsrichtung des Motors geändert und die elektromotorische Kraft desselben erhöht und vermindert werden kann, und zwar in gleichem Mafse für die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Ankers.
Zur Ausführung dieser Erfindung ordnet man eine Zahl von Bürsten gleich der Zahl der Pole, die der Motor besitzt, an und befestigt jede Bürste in der Mitte oder nahezu der Mitte an einem Halter, der auf einem festen Gestell um einen Zapfen drehbar ist. An jedem dieser Halter ist das eine Ende einer Feder befestigt, während das andere zwischen einem Paar Gabeln, Rollen oder einer entsprechenden Führung hindurchgeht; letztere sind an einem Gestell befestigt, welches concentrisch mit dem Stromwender beweglich ist und einen geeigneten Handgriff besitzt.
Die Gabeln oder Rollen, welche die Federn umschliefsen, sind zu den schwingenden Bürstenhaltern so angeordnet, dafs bei einer Bewegung des Gestelles, welches letztere trägt, die Bürsten der Reihe nach mit dem Stromwender in Berührung treten oder von diesem abgehoben werden, dadurch'stufenweise die elektromotorische Kraft des Motors erhöhend bezw. vermindernd. ' ' ■ .
Das bewegliche Gestell und die daran befestigten Gabeln sind so angeordnet, dafs beim Ueberschreiten einer bestimmten Linie, nachdem alle Bürsten von, dem Stromwender abgehoben waren, die entgegengesetzten Enden der Bürsten der Reihe nach gegen den Stromwender geprefst werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Endansicht des Motors,
Fig. 2 eine Ansicht des Stromwenders. von oben und der dazu gehörenden Theile.
Fig. 3 bis 9 sind einzelne Ansichten von Theilen des Bürstenhalters.
A ist der Anker, B der Stromwender, C die Hauptwelle, D sind Feldmagnetpole.
Alle diese Theile sind in der gewöhnlichen oder geeigneten Weise angeordnet.
An dem einen Ende des Stromwenders B und concentrisch mit der Welle C ist eine feste kreisrunde Platte oder Scheibe E angebracht, die von einem metallischen Ring F umgeben ist, an dem ein Griff F1 sich befindet, mittelst dessen er nach beiden Richtungen um die Platte E gedreht werden kann. Diese letztere Bewegung ist durch einen Schlitz e am Ring begrenzt, durch den ein an der Platte sitzender Stift · e1 hindurchgreift.
In gleichen Entfernungen von einander und nahe am Rande der Scheibe E ist eine Anzahl strahlenförmig angeordneter Schlitze G angebracht, durch welche die Stifte HH hindurch-

Claims (1)

  1. reichen. Letztere sind mit einem Schraubengewinde versehen, um die Muttern h h aufzunehmen, durch welche die Stifte in den Schlitzen in irgend einer gewünschten Entfernung vom Mittelpunkt der Ankerwelle festgestellt werden.
    Isolirende Unterlagscheiben h1 hl sind zwischen den Muttern h h und der Platte E angebracht, so dafs die Stifte HH von letzterer isolirt sind.
    Auf jedem der Stifte HH ist eine lose Hülse / aus isolirender Masse angebracht, und auf dem inneren Ende von JJ sind metallische Ringe ti befestigt, an denen wiederum flache Federn ΚΛ K2 K3 Ki angebracht sind, deren Enden in Ringe k k auslaufen, die die Ringe i i umfassen, Fig. 5.
    An dem äufseren Ende der Hülsen // sind ' Bürstenhalter L1 L2 L3 Z,4 befestigt, in denen die Doppelbürsten Ai1 Ai2 Ai3 Af4 mittelst Schrauben m1 rri2 m3 m4 befestigt sind. Die Bürsten Ai1 Ai3 sind von gleichnamiger Polarität (z. B. positiver), und die Bürsten Af2 Ai4 sind ebenfalls von gleichnamiger Polarität (z. B. negativer).
    Der Ring F ist mit Ansätzen E1 F2 F8 F4 versehen, die in unregelmäfsigem Abstande von einander an dem Umfang des Ringes angebracht sind, und von denen jeder einen Schlitz e2 besitzt, durch welchen Stifte ff hindurchgehen, Fig. 3,- Auf letzteren sitzen Muttern f^f1, mittelst welcher die Stifte in den Schlitzen verstellbar befestigt werden. An den Enden der Stifte // sitzen drehbar die Rahmen N N, von denen jeder zwei kleine Walzen η η trägt, zwischen denen die freien Enden der flachen Federn K1 K2 K3 K1 geführt werden. '
    Die Wirkungsweise des Motors ist folgende:
    Wenn der Griff F1 sich in der in Fig. 1 dargestellten Lage befindet, so sind alle Bürsten in Berührung mit dem Stromwender, und der Motor wird sich mit voller Kraft in der Richtung des Pfeiles X bewegen.
    Die Lage der Rahmen N N in Bezug auf die Stifte HH ist so, dafs bei einer Bewegung des Griffes F1 nach links die Bürsten der Reihe nach von dem Stromwender abgehoben werden und die Kraft des Motors allmalig " abnimmt.
    Wenn z. B. der Griff F1 in die Lage der punktirten Linie X1 gebracht wird, so werden die Federn K1 sich gerade stellen und der Bürstenhalter Z.1 auf dem Stift H sich drehen.
    Die Bürste M1 wird dadurch von dem Stromwender abgehoben, und die gröfste Leistung des Motors wird um die Hälfte vermindert.
    Wird der Griff F1 in die Lage der punktirten Linie X2 ,gebracht, so werden die Bürsten Af1 Ai2 von dem Stromwender abgehoben, und die Kraft des Motors wird auf 1J1 vermindert.
    Bei fortgesetzter Drehung des Griffes F1 in die Lage der punktirten Linie Y werden die Bürsten sämmtlich aufser Berührung mit dem Stromwender treten und die -Kraft des Motors wird gleich Null sein.
    Fährt man nun fort, den Griff F1 zu drehen, bis er in die Lage der punktirten Linie X3 kommt, so werden die beiden Bürsten Af1AP mit dem Stromwender in Berührung gebracht. Diese Lage entspricht der Lage der punktirten Linie X2- X2, nur dafs jetzt die entgegengesetzten Enden der Bürsten den Stromwender berühren. Der Motor wird sich daher in der von dem punktirten Pfeil angedeuteten Richtung bewegen, und zwar mit einer Kraft gleich J/4 der gröfsten Leistung.
    Wenn der Griff der Reihe nach in die Lage der Linie Xi-Xs gebracht wird, so werden die Bürsten Af3 Af4 auch der Reihe nach gegen den Stromwender gedrückt werden, und die Kraft des Motors wird dadurch in umgekehrter Richtung allmalig wieder bis auf die gröfste Leistung gesteigert werden.
    Bei dem oben beschriebenen Motor sind nur vier Bürsten angebracht. Die Zahl dieser Bürsten, kann auf sechs, acht oder mehr gesteigert werden. Die Wirkungsweise bleibt stets dieselbe.
    PaTENr-Anspruch:
    Bei Bürstenhaltern, welche an einer festen Scheibe drehbar gelagert sind und durch einen die Scheibe umschliefsenden drehbaren Ring behufs Aus- und Einrückung der Bürsten bewegt werden können, die Verbindung der Bürstenhalter mit diesem Ring durch an ersteren befestigte Federn, welche in verstellbar am Ring angeordneten Führungen gleiten, wobei die Führungen zu den Bürstenhaltern derartig eingestellt sind, dafs beim Drehen des Ringes die an beiden Enden zu benutzenden Bürsten der Reihe nach vom Stromwender abgehoben,·, umgelegt und ebenso wieder der Reihe nach an den Stromwender angelegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51333D Anordnung der Bürstenhalter bei elektrischen Motoren Expired - Lifetime DE51333C (de)

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