DE719949C - Spannvorrichtung fuer die Antriebsschnur des Zeigers fuer die Abstimmskala von Rundfunkgeraeten - Google Patents

Spannvorrichtung fuer die Antriebsschnur des Zeigers fuer die Abstimmskala von Rundfunkgeraeten

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DE719949C
DE719949C DEF87514D DEF0087514D DE719949C DE 719949 C DE719949 C DE 719949C DE F87514 D DEF87514 D DE F87514D DE F0087514 D DEF0087514 D DE F0087514D DE 719949 C DE719949 C DE 719949C
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arm
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piece
cord
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DEF87514D
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Marelli Europe SpA
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Magneti Marelli SpA
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/10Rope drive; Chain drive

Landscapes

  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für die Antriebsschnur des Zeigers für die Abstimmskala von Rundfunkgeräten Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für die Antriebsschnur des Zeigers für die Abstimmskala von Rundfunkgeräten. Für fliesen Zweck wurden schon Spannvorrichtungen mit einer sich gegen die Schnur legendem, an einem drehbaren Arm gelagerten; Rolle angewandt, die durch eine am Arm angelenkte Feder die Schnur spannte. Bei .dieser bekannten . Spannvorrichtung ist ies nachteilig, da,ß sie bei Längungen und Kürzungen der Schnur nachgibt, wodurch beim Entspannen der Schnur ein Schlüpfen derselben eintritt und dadurch fehlerhafte Anzeigen eintreten.
  • Nach der Erfindung soll das am Arm angreifende Federende längs des Armes verschiebbar sein und ist ein als Widerlager für dieses Federende dienendes Kurvenstück vorgesehen. Hierbei sind der Arm und das Kuirvenstückderart zueinander ausgerichtet, daß eine AuslenkuAg der am Arm drehbar befestigten Spannrolle nur bei Seiillängungen reintritt. Da evn Entspannen der Schnur hierdurch verhindert wird, kann. auch kein Schlupf im Schnurzug eintreten.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. i ist "eine Vorderansicht, Fig.2 ein Teilschnitt entsprechend der Schnittlinie z-2 der Fig. z in größerem Maßstab.
  • Beider dargestellten Ausführungsform sind an dem feststehlenden Träger i die RolIelt2, 3 angebracht, über welche die Schnur .¢ läuft, die den Zeiger 5 trägt, welcher dazu bestimmt ist, mit der- auf dem Träger i aufgebrachten, nicht dargestellten Abstimmskala zusammenzuarbeiten. Die Schnur q. rollt sich auf die Welle 6 auf, mit welcher der Handgriff 7 fest verbunden ist, durch den die Abstimmvorrichtung in der Weise angetrieben wird, daß die Schnur q. und mit dem Zeiger 5 in Übereinstimmung mit der Abs itmnmvorrichtung verschoben werden und infolgedessen. der Zeiger ;eine Anzeige über die Bedingungen dieser Vorrichtung gibt. Um die Schnur q. gespannt zu halten, läuft sie über eine Spannrolle 8, die an einem Arm g drehbar gelagert ist, der seinerseits, mittels des Drehzapfens io an dem Träger i drehbar gelagert ist und durch eine Feder i i gezogen wird.
  • Die Feder i i, die auf den Arm 9 in dem Sinne wirkt, die über die Spannrolle 8 laufende Schnur ,4 gespannt zu halten und deren .eines Ende an der Stelle 12 an dem Träger i befestigt ist, ist auf dem Arm 9 verschiebbar angeordnet. Weiter arbeitet die Feder i i an ihrer Wirkungsstelle auf den Arm 9 mit einer feststehenden profilierten. Führung zusammen, die das Gleiten der Feder i i auf dem Arm 9 zum Drehpunkt io des Armes rebelt, nach Maßgabe, wie sich der Arm entsprechend der Verkürzung der Feder in der Winkellage verschiebt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Feder i i mit dem Arm 9 mit Hilfe eines Ringes i i' gleitend verbunden, der am Ende der Feder gebildet ist und den Arm 9 umfaßt. Dieser Ring i i' stützt sich auf dem Kurvenstück 13' eines Fensters 13 ab, das in dem Träger i gegenüber dem Teil des Arms vorgesehen ist, auf dem sich der Ring i i' im Verlauf der für den Arm vorgesehenen Bewegungen verschieben kann.
  • Die elastische Wirkung der Feder i i weist eine Komponente auf, die den Arm 9 um seinen Drehzapfen io entgegen der durch die Spannung der Schnur 4 auf der am Ende des Arms angeordneten Rolle 8 ausgeübten Kraft zu schwingen sucht, sowie eine Komponente, die den Ring i i' längs des Arms 9 zum Drehzapfen io des Arms hin gleiten. zu lassen sucht. Das Ganze befindet sich für jeden Wert der Spannung der Schnur q. in der Lage im Gleichgewicht, in der der Arm 9 -durch die Spannung der Schnur q. zurückgehalten wird und der Teil des Ringes i i' zwischen dem Kurvenstück 13' und dem gegenüberliegenden Rand des Arms q an der Stelle stehentleibt, wo sie sich schneiden.
  • `'Penn die Schnur sich verlängert, wird der Arm 9 unter der Wirkung der Feder i i zur Befestigungsstelle 12 der letzteren hin abgelenkt, bis das System seine neue Gleichgewichtslage eingenommen hat.
  • Das System ist nicht umkehrbar, d.h. eine Vergrößerung in der Spannung der Schnur .4 kann nicht das Gleiten des Ringes i i' längs .des Arms q zur Spannrolle 8 hin bewirken. Man vermeidet so, d.aß -während der Betätigung des Handgriffs 7 der Arm g Schwingungen um seinen Drehzapfen io in dem Fall .ausführen kann, wo während eines solchen Vorgangs die Spannung der Schnur z. B. infolge von Fehlern in der übertragung Änderungen unterworfen. ist. Um eine befriedigende Arbeitsweise zu erhalten, schneiden die an das Profil des Kurvenstückes 13' gelegten Tangenten zweckmäßig :die Verbindungslinie zwischen der Befestigungsstelle 12 der Feder i i und dem Drehpunkt io des Arms 9 unter einem spitzen Winkel..
  • Unter diesen Bedingungen kann erreicht werden, daß in den verschiedenen Lagen, die der Arm 9 um seinen Drehzapfen io herum einnimmt, der Winkel zwischen dem unteren Rand des Arms 9 und dem Teil des Kurvenstücks 13', auf dem sich der Ring i i' in der betrachteten Lage abstützt, nahezu konstant bleibt. Es wird hierdurch vermieden, daß sich die Feder i i bei einer Verringerung der Spannung der Schnur. ganz plötzlich entspannt. Da der Weg, den der Ring i i' auf dem Kurvenstück i3' zurücklegen kann, verhältnismäßig begrenzt ist, wird eine im wesentlichen konstante Federspannung erzielt.
  • Das Kurvenstück 13' ist zum Ende des Arms 9 hin, wo er die Rolle S trägt, über die die Schnur q. läuft, vorzugsweise abgerundet. Diese Ausbildung hat den Zweck, eine beachtliche Ablenkung des Arms 9 möglich zu machen, wie sie notwendig ist, um die Schnur auf die Spannrolle 8 aufzubringen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eine aus einem drehbaren, unter der Einwirkung einer Feder stehenden Arm bestehende Spannvorrichtung mit Rolle für die Antriebsschnur des Zeigers für die Abstimmskala von Rundfunkgeräten., dadurch gekennzeichnet, daß das am Arm (9) angreifende Ende der Feder (i i) längs des Arms (9) verschiebbar ist und ein als Widerlager für das verschiebbare Federende dienendes Kurvenstück (13') vorgesehen ist und daß der Arm (9) und das Kurvenstück (13') derart zueinander ausgerichtet sind, daß eine Auslenkung der Spannrolle (8) nur bei Seillängungen. eintritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch geken:izeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Tangenten am Kurvenstück (i3') die Verbindungslinie zwischen der Befestigungsstelle der Feder und dem Drehpunkt des Arms immer unter einem spitzen Winkel schneiden.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück (13') so geformt ist, daß der jeweilige Winkel der Tangente seiner Kurve am Schnittpunkt mit dem Rand des Arms (9), auf den die Feder (i i) wirkt, in den verschiedenen Betriebslagen des Arms im wesentlichen konstant ist. q..
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 ,oder ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve des Kurvenstücks (13') an ihrem vorn Drehpunkt (io) des Arms (9) abgelegenen Enlde in der Weise abgerundet ist, daß eine weite Auslenkung des Arms (9) möglich ist.
  5. 5. Vorrichtung .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem drehbaren Arm (9) verhundene Feder-,ende die Form seines den Arm umgreifen-,den und sich am Kurvenstück (i3') abstützenden Ringes (i i') besitzt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück (i 3') den Rand eines Fensters (13) bildet, das in, einer den Drehpunkt (i o) des Arms (9) und der Angriffsstelle (1z) der Feder (i i) tragenden Platte (i) ausgespart ist.
DEF87514D 1939-05-06 1939-10-15 Spannvorrichtung fuer die Antriebsschnur des Zeigers fuer die Abstimmskala von Rundfunkgeraeten Expired DE719949C (de)

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