DE718975C - Verfahren zur elektrolytischen Erzeugung von metallischen oder nicht metallischen Schtzschichten auf Draehten und Baendern aus beliebigen Metallen unter Verwendung ueblicher galvanischer Baeder - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Erzeugung von metallischen oder nicht metallischen Schtzschichten auf Draehten und Baendern aus beliebigen Metallen unter Verwendung ueblicher galvanischer Baeder

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DE718975C
DE718975C DEP77563D DEP0077563D DE718975C DE 718975 C DE718975 C DE 718975C DE P77563 D DEP77563 D DE P77563D DE P0077563 D DEP0077563 D DE P0077563D DE 718975 C DE718975 C DE 718975C
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metal
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Hermann Papst
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02Anodisation
    • C25D11/04Anodisation of aluminium or alloys based thereon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/005Apparatus specially adapted for electrolytic conversion coating

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  • Electrochemistry (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Verfahren zur elektrolytischen Erzeugung von metallischen oder nicht metallischen Schutzschichten auf Drähten und Bändern aus beliebigen Metallen unter Verwendung üblicher galvanischer Bäder Das im Hauptpatent beschriebene Verfahren zur kontaktfreien :elektrischen Oxydation von Aluminiumdrähten beruht darauf, daB der zu behandelnde Draht mehrere Bäder miteinander verbindet, welchen mit je einer Elektrode Strom zugeführt wird, wobei der Draht in den Trennungswänden der eimelnen Tröge durch Spaltligpendichtungen hindurchgeführt wird und dabei: unter der Badoberfläche verbleibt. -Dieser Vorgang wird nach vorliegender Erfindung auch zur Herstellung von metallischen oder nichtmetallischen Schichten, wie Nickel-, Phosphat-, Oxydscbichten, auf Dräh; ten oder Bändern aus beliebigen Metallen unter Verwendung üblicher galvanischer Bäder vorgeschlagen. So können z. B. Eisen- oder verzinkte Eisendrähte kontaktfrei auf elektrolytischem Wege mit -einer nichtleitenden Zink-Phosphat-Schicht versehen werden, welche in an sich bekannter Weise bei elektrolytischer Behandlung mit Wechselstrom von etwa i o V meiner Zink-Phosphat-Lösung erzeugt wird.
  • Ferner kann nach der Erfindung auch ein metallischer Überzug, z. B. von Kupfer auf Aluminiumdraht hergestellt werden, und dabei können insbesondere die Bäder, inwelchen der Draht Anode ist, Beiz- und Entfettungs; b:äder sein. Wenn dabei der Draht oberflächlich angegriffen wird, so schadet dieses nicht, weil dann die Oberfläche wasserstofffrei ist, so daß der danach aufgebrachte Metallniederschlag besser haftet. Bei der Herstellung metallischer Überzüge mittels Gleichstroms ist zu beachten, daß .das zuletzt meinem stromführenden Bad befind-.
    liche Draht- oder Bandstück Kathode Is@.
    oder als Anode sich in einem derartig
    sammengesetzten Bad befindet, welches de
    vorher in einem anderen Bad entstehend`
    Überzug nicht mehr auflöst, sondern höchstens in eine gewünschte Verbindung umwandelt.
  • Die Zeichnung zeigt in einem Beispiel den Vorgang m einer schematischen Darstellung. Der Dnaht oder das Band I wird in geradem Zustand durch einen Trog geführt, der, durch Zwischenwände 2 mehrfach unterteilt, verschiedenartige Badflüssigkeiten 3 und ,l enthält. Die Zwischenwände sind mit elastischen Durchführungsdichtungen 5 versehen. Der Draht kann gegebenenfalls auch in mehreren Schleifen mit Hilfe von nicht dargestellten Tauchrollen durch die Flüssigkeiten hindurchgezogen werden. Je ein Elektrodenanschlußa 7, 8 vermittelt über die getrennten Bäder 3, q. den Stromein- und -austritt aus dem Draht i, welcher von Rollen 9, io ab- und aufgewickelt wird. Waschbäder i i vermeiden im Bedarfsfalle die gegenseitige Verunreinigung der verschiedenartigen Folgebäder durch Spaltverluste etwa beim Einlegen der Drähte.
  • Das Beispiel stellt die kontaktfreie galvanische Aufbringung eines Metall.ü.berzuges auf Aluminium dar, wobei auf die in einem beizenden, anodisch wirkenden Vorbade ; metallisch rein erhaltene AI-Fläche ohne Berührung mit der Luft unverzüglich im nächsten Bad q. ein Metall, z. B. Kupfer, kathodisch niedergeschlagen wird, so daß beste Haftfestigkeit erzielt wird.
  • Das Vorbad könnte auch so beschaffen sein, daß bei der Schaltung des darin befindlichen Aluminiumdrahtes als Anode ein sich nicht auflösender Oxydfilm erzeugt wird, worauf in an sich bekannter Weise ein galvanischer Metallniederschlag im nächsten Bad erfolgen kann, in welchem der Draht Kathode ist. Auch Drähte aus Magnesium oder beliebigen anderen Metallen können in ähnlicher Weise mit metallischen oder nichtmetallischen,
    arhlecht leitenden Überzügen versehen wer-
    vn, welche man mit üblichen galvanischen
    ,@Krdern mit Gleich- oder Wechselstrom her-
    'btellen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur elektrolytischen Erzeugung von metallischen oder nichtmetallischen Schutzschichten, wie Nickel-, Phosphat-, Oxydschichten, auf Drähten und Bändern aus beliebigen Metallen unter Verwendung der üblichen galvanischen Bäder, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zu den Drähten oder Bändern sowie deren Führung durch die galvanischen Bäder gemäß Patent 683 169 erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung metallischer Überzüge, insbesondere auf Aluminium oder Magnesium, der Draht oder das Band im ersten, eine Beizlösung enthaltenden Behandlungsbad Anode und im letzten Behandlungsbad, einem galvanischen überzugsbad, Kathode ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung weiterer Behandlungsbäder die der kathodischen Endbehandlung vorausgehende anodische Behandlung in solchen Lösungen erfolgt, die den schon gebildeten Niederschlag nicht oder nur wenig angreifen.
  4. 4.. Verfahren nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet daß bei anodischer Endbehandlung Bäder verwendet werden, die den in den vorhergehenden. Bädern erzeugten Überzug nicht auflösen oder aber in Metallverbindungen unnvandel n.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile in zwischengeschalteten Waschträgen gespült werden.
DEP77563D 1937-10-04 1938-07-05 Verfahren zur elektrolytischen Erzeugung von metallischen oder nicht metallischen Schtzschichten auf Draehten und Baendern aus beliebigen Metallen unter Verwendung ueblicher galvanischer Baeder Expired DE718975C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835972C (de) * 1943-11-09 1952-04-07 Alais & Froges & Camarque Cie Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Oxydation von Draehten, Baendern und aehnlichen Metallgegenstaenden
DE2420704A1 (de) * 1973-05-18 1974-12-05 Fromson H A Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen eloxieren von aluminium

Cited By (3)

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DE835972C (de) * 1943-11-09 1952-04-07 Alais & Froges & Camarque Cie Verfahren zur fortlaufenden elektrolytischen Oxydation von Draehten, Baendern und aehnlichen Metallgegenstaenden
DE2420704A1 (de) * 1973-05-18 1974-12-05 Fromson H A Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen eloxieren von aluminium
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