DE7188C - Uhr mit langjähriger Laufzeit - Google Patents
Uhr mit langjähriger LaufzeitInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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- G04B33/12—Calibers for extremely long running times
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Description
1879.
Klasse 83.
ROBERT THIEDE in WALDENBURG (Schlesien). Uhr mit langjähriger Laufzeit.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1879 ab.
Die Hauptursache, weshalb Uhren mit langer Laufzeit trotz ihrer sonstigen Vortheile nur selten
und dann nur als Kunstwerke hergestellt werden, liegt in dem Umstände, dafs das schwere
Aufzieh- und Uebersetzungswerk mit dem zarten Echappementwerk nicht gut in Verbindimg gebracht
werden kann, ohne letzteres, besonders beim Aufziehen der Uhr, in seiner Präcision zu
benachtheiligen.
In vorliegender Construction ist diesem Uebelstande dadurch abgeholfen worden, dafs das
Bchappement- und Zeigerwerk einen unabhängigen Theil für sich bildet und von dem Aufzieh-
und Laufwerk ganz getrennt ist. Ersteres befindet sich wie bei anderen Uhren oben am
Kopf des Gestells, letzteres ist jedoch- an dem unteren Ende desselben angebracht. Bei Stutz-
und Stockuhren befindet sich das Aufziehwerk unten im Sockel.
In beiliegender Zeichnung ist die Uhr als in einem Regulatorgehäuse befindlich dargestellt.
K ist der Uhrkasten, W das Aufzieh- und Laufwerk, i/das Echappement- und Zeigerwerk
und d die Transmission der Bewegung vom Lauf- zum Echappementwerk.
Der Uhrkasten K ist wie jeder andere gearbeitet, nur bietet er unten im Consol C einen
hohlen Raum, grofs genug, um das Aufzieh-' und Uebersetzungswerk W aufzunehmen. Dasselbe
besteht aus zwer durch vier Pfeiler zusammengehaltenen Platten, zwischen welchen sich
ein umgehendes Federhaus mit Stellung und Gesperre, um die Axe e drehbar, befindet. Diese
Axe tritt nach vorn mit einem viereckigen Ansatz hervor zur Aufnahme einer Aufziehkurbel,
die von aufsen aufgesteckt werden kann. Das Aufziehen des Werkes W mit dieser Kurbel geschieht
in der Bewegungsrichtung des Uhrzeigers. Die Federtrommel hat an ihrer Peripherie
120 Zähne, die in einen Stahltrieb von 15 Zähnen
des Zwischenrades 1 greifen; dieses letztere hat 150 Zähne und greift in den Stahltrieb von
15 Zähnen des Kronenrades 2; letzteres hat
auch 150 Zähne und greift in den Stahltrieb von 15 Zähnen des zwischen einem Kloben sich
horizontal bewegenden Rades 3 mit 120 Zähnen. Das Rad 3 greift in ein ebenfalls zwischen
einem Kloben sich drehendes Rad 4 mit 30 Zähnen. Die verticale Axe des Rades 4 steht
unten auf einer gehärteten Stahlplatte oder auf einem Stein und verlängert sich nach oben in
ein Viereck, auf welches ein Universalgelenk b gesteckt ist. Auf dieses Universalgelenk ist der
Draht d geschraubt, der durch die an seinem oberen Ende befindliche Scheibe i dem Uhrwerk
U die Bewegung mittheilt. Letztere hat zwei diametral gegenüberstehende Löcher, in die
die herabhängenden Zinken der Gabel g greifen, welche an der Axe des Kronenrades k befestigt
ist. Das Kronenrad k hat 90 Zähne und greift in den Trieb u von 30 Zähnen des Minutenrades
m, welches. letztere 200 Zähne hat und in den Trieb von 8 Zähnen des Steigrades
s greift, welches wiederum den Grahamhaken h und das Pendel ρ I in Bewegung erhält.
Aus diesem Arrangement ergiebt sich, bei einmaliger Umdrehung der Federtrommel /, wenn
der Minutentrieb u in der Stunde einen Umgang macht, folgende Rechnung:
120.150 . 150.I2O . 90
= 9600 Stunden.
IS-1S- *5 -30.30
Da nun die Stellung der Federtrommel fünf Aufzüge zuläfst, so geht die Uhr 5 χ 9600 = 48000 Stunden = 5 Jahre 3 Monate 40 Stunden.
Da nun die Stellung der Federtrommel fünf Aufzüge zuläfst, so geht die Uhr 5 χ 9600 = 48000 Stunden = 5 Jahre 3 Monate 40 Stunden.
Auf dieselbe Weise ist man im Stande, durch mehrere gemeinschaftlich in den Trieb des Rades
ι eingreifende Federtrommeln eine gröfsere, treibende Kraft zu erzielen und durch Vermehrung
der Zähne in den Zwischenrädern oder durch Einsetzung eines oder mehrerer Zwischenräder
die Laufzeit einer so eingerichteten Uhr bis auf jede beliebige Laufzeit, also z. B. bis
zu 100 Jahren zu bringen, ohne die Federn zu überspannen, so dafs dieselben niemals bis zur
Elasticitätsgrenze beansprucht werden und daher im Zuge gleich bleiben.
Um dieses System von Federtrommeln leicht aufziehen zu können, werden auf die vierkantigen
Axen derselben gröfsere Zahnräder gesteckt, in die gemeinschaftlich ein dem Kraftverhältnifs
entsprechendes kleineres Zahnrad greift, welches den Aufzugszapfen für die Kurbel trägt.
Das Aufzieh- und Uebersetzüngswerk kann ebenso gut an jedem anderen Orte des Uhrkastens
angebracht werden, z. B. auf oder hinter demselben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Die Theilung der Uhr in zwei von einander getrennte Theile", wo immer, im Gehäuse der Uhr oder auch aufserhalb desselben, der eine oder andere Theil, d. h. das Aufziehwerk oder das Gangwerk angebracht sein mag, sowie die Verbindung dieser beiden Theile mittelst Transmission, welcher Art sie immer sein mag, ob mittelst Universalgelenks, Nuthenräder mit Schnur oder Kettenräder mit Kette.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7188C true DE7188C (de) |
Family
ID=285086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7188D Active DE7188C (de) | Uhr mit langjähriger Laufzeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7188C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3068629A (en) * | 1958-11-12 | 1962-12-18 | Babcock & Wilcox Ltd | Cyclone separators in tiers |
-
0
- DE DENDAT7188D patent/DE7188C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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