DE718451C - Schutzschild fuer Schusswaffen und Schutzraeume - Google Patents

Schutzschild fuer Schusswaffen und Schutzraeume

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DE718451C
DE718451C DEZ25829D DEZ0025829D DE718451C DE 718451 C DE718451 C DE 718451C DE Z25829 D DEZ25829 D DE Z25829D DE Z0025829 D DEZ0025829 D DE Z0025829D DE 718451 C DE718451 C DE 718451C
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Germany
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protective
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firearms
shield
shields
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DEZ25829D
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FRITZ ZAHN
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FRITZ ZAHN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/04Arrangements for mounting spades or shields

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Schutzschild für Schußwaffen und Schutzräume Schutzschilde für Schußwaffen, z. B. Geschütze, zum Schutze der Bedienungsleute sowie für Schutzräume (Panzertürme, Bunker) zum Schutze von Kommandostellen, Beobachtungen usw. sind bekannt und werden allgemein in vielen Ausführungen verwendet.
  • Eine Ausnahme machen hierbei- die Handfeuerwaffen, bei denen sich Schutzschilde in den bisher bekannten Ausführungen wegen ihres hohen Gewichtes nacht einführen konnten.
  • Umeine Sicht zu ermöglichen, besitzen diese bekannten Schutzeinrichtungen Sehschlitze oder Sehlöcher bzw. beides. Trotzdem die Sichtöffnungen. in ihren Abmessungen groß gehalten sind, besitzen sie nur ein kleines Blickfeld. Sie haben weiter den Nachteil; daß die Schlitzbreite oder der Durchmesser der Sehlöcher allgemein größer ist als der Durchmesser eines Infanteriegeschosses. Hierdurch wird der erwartete Schutz stark gemindert, da beim Unterfeuernehmen der Sichtöffnungen diese den Infanteriegeschossen und kleineren Granatsplittern glatten Durchgang gewähren.
  • Einen Schutz gegen Flammenwerfer gewähren Schutzeinrichtungen mit derartigen Sichtöffnungen überhaupt nicht, da sie von der Flamme des Flammenwerfers durchschlagen werden. Alle diese Nachteile werden bei der Erfindung vermieden. Die Sichtöffnung von Schutzschilden für Schußwaffen und Schutzräume nach der Erfindung besteht aus schmalen, kreuzförmig sich schneidenden, waagerechten und senkrechten Längsschlitzend. Durch ihre Anordnung ergibt sich in waagerechter und senkrechter Richtung ein sehr großer Blickwinkel. Die Breite der Schlitze kann dem Verwendungszweck entsprechend gewählt werden.. Auf Schiffen, z. B. dort, wo es auf, Fern"virkung der Feuerwaffen ankommt, wird :eine breitere, jedoch gegenüber bekannten Ausführungen eine wesentlich geringere Breite der Schlitze gewählt. Durch diese geringere Breite ergibt sich bei größerem Blickwinkel ein größerer Splitterschutz und eine geringere Schwächung des Panzers.
  • Bei Verwendung der Erfindung an Nahkampfwaffen ist eine schmale Ausführung am Platz, d. h. die Langschlitze d besitzen eine Breite von wenigen Millimetern, dem Bruchteil des Durchmessers eines Infanteriegeschosses. Die Sichtöffnungen können daher nicht mehr von Infanteriegeschossen durchschlagen werden. Die Flamme von Flammenwerfern dringt nicht durch derartig schmale Schlitze.
  • Beides sind Vorteile, wie sie keipes der bisher bekannten, mit Sehschlitzen ausgeführten Schutzschilde, auch keine der bisher bekannten Ausführungen von Sichtschutzeinrichtungen in Schutzräumen besitzen.
  • Durch die schmalen Abm.esstmgen der Langschlitze können diese erfindungsgemäß vor beiden Augen angeordnet sein. Die Sichtverhältnisse sind dadurch weiter verbessert. Hierdurch wird gerade die Verwendung von Schutzschilden an Handfeuerwaffen, Maschinengewehren, Entfernungsmessern, Ferngläsern, Scherenfernrohren usw. ermöglicht. da solche Schutzschilde mit diesen Sehschlitzen nach der Erfindung sehr kleine Abmessungen und daher ein geringes Gewicht besitzen können.
  • Die Zeichnung zeigt die beispielsweise Verwendung eines Schutzschildes mit der neuen Schlitzanordnung bei einer Handfeuerwaffe.
  • Der Schutzschild g besteht aus einer Panzerplatte, die auf der Schußwaffe so angebracht ist, daß sich der Schild vor beiden Augen des Schützen befindet. Solche schmalen., senkrecht und waagerecht verlaufenden Schlitzed von wenigen Millimetern Breite, d. h. dem Bruchteil. des Durchmessers eines Infanteriegeschosses, ermöglichen eine gute Sicht für beide Augen und eineinwandfreies Zielen, da Schutzschild und Sehschlitze dicht vor den Augen des Schützen liegen.. Durch ihre Anordnung ergibt sich in waagerechter und senkrechter Richtung ein sehr großer Blickwinkel für beide Augen, wie er auch nicht annähernd bei bisher bekannten Schutzschildausführungen erreicht wird.
  • Die schmalen Schlitze ergeben auch eine gute Diopterwirkung. Die senkrechten Schlitze 'können als Visier dienen. Durch eingebohrte Löchere kann das Blickfeld noch vergrößert werden. Die Schnittpunkte der Mittellin ie a der Schlitzed mit den Mittellinienb und c liegen in Augenhöhe. Der Schnittpunkt der Mittellinie a mit der Mittellinie b bildet die fisierlinie. Durch diese Visierlinie liegt die Lage. des Schützen zum Schild zwangsläufig fest. Der Schutzschild kann daher in seinen Abmessungen 'klein gehalten werden, da, um den Bedienungsmann zu schützen, nur der Kopf desselben gedeckt zu werden braucht. Diese geringen Abmessungen ergeben ein geringes Gewicht des Schildes und ermöglichen seine Benutzung bei Fußtruppen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sehschlitze für Schutzschilde an Gewehren und für Deckungsschutzschilde in Schutzräumen, dadurch gekennzeichnet, daPa die Sehschlitze zum Erzielen einer guten Sicht und eines großen Blickfeldes kreuzförmig, d. h. waagerecht und senkrecht bich schneidend, angeordnet sind.
  2. 2. Sehschlitze für Schutzschilde an Gewehren und für Deckungsschutzschilde in Schutzräumen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich kreuzförmig schneidenden Schlitze der Sehschlitze vor beiden Augen angeordnet sind.
  3. 3. Sehschlitzausbildung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze eine ein Durchschlagen der Flamme von Flammenwerfern nicht ermöglichende Breite besitzen.
DEZ25829D 1940-01-31 1940-01-31 Schutzschild fuer Schusswaffen und Schutzraeume Expired DE718451C (de)

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