AT150698B - Gerät zum geschoßsicheren Beobachten. - Google Patents

Gerät zum geschoßsicheren Beobachten.

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AT150698B
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


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 gegen das Aufschlagen der Geschosse schützen, während sie, bei genauer   Einvisierung der Sehöffnung,   ein Eindringen von Geschossen oder   Geschossteilen   in dieselbe keineswegs unmöglich   machen.   Der Erfindung liegt nun im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der ein Eindringen von Geschossen oder   Geschossteilen in   die Sehöffnung, unter Ausnützung der ballistischen 
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 dieser geringen vertikalen Entfernung der Kanten, noch immer ein für die genaue Beobachtung vollkommen genügender Sehbereich gegeben, wobei ein   verhältnismässig   nur wenige Schritte entfernter Angreifer schon zur Gänze in das Blickfeld einbezogen wird.

   Die freien Kanten der Ablenkplatten 
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 angeordnete Ablenkplatte 7 eine dieser Ausnehmung angepasste Absetzung 18 aufweist. Das   Beob-   achtungsgerät ist   zweckmässig mit Mitteln   versehen, die ein Aufstellen und Feststellen desselben auf dem Boden oder auf bestimmten Kampfmitteln. wie Kampfwagen, Tanks,   Geschützten   und   dgl.,   
 EMI2.3 
 Gerätes noch immer eine entsprechende Verschwenkbarkeit desselben in die jeweils erforderliche Stellung   ermò. glichen. Bei dem   in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind um Gelenke verschwenkbare Spreizen 19 angeordnet. die ein sicheres Aufstellen des Gerätes, beispielsweise vor dem 
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 in Frage kommen, der das Gerät frei trägt und eine wahlweise   Einstellung desselben zulässt.   



   Das erfindungsgemässe Beobachtungsgerät wirkt dabei folgendermassen : Zielt der Angreifer selbst aus geringer Entfernung (beispielsweise 10 Schritte) auf die Sehöffnung 2, so ist durch die erfindungsgemässe Konstruktion des Gerätes und zufolge des stets   gekrümmten   Verlaufes der   Geschoss-   bahn ein Eindringen des Geschosses in den Sehschlitz ausgeschlossen, da, wie dies in Fig. 4   schema. tisch   dargestellt ist, die Geschossbahn 20 nicht mit der Visierlinie 21 identisch ist. Das Geschoss wird vielmehr vom oberen Ablenkschirm 6 aufgefangen und abgelenkt.

   Wird aber der Lauf der Feuerwaffe   des Angreifers so gerichtet,   dass das   Geschoss gerade   an der freien Kante des Ablenkschirmes 6 vorbei kann. so würde es, auch für den Fall. dass kein weiterer innerer Ablenkschirm vorgesehen ist. nicht mehr in den Sehschlitz gelangen. sondern unterhalb desselben an die vordere Wand der Platte 1 aufschlagen.

   Ein Eindringen in den Sehschlitz wäre auch bei   blosser Anordnung   eines einzigen Ablenkschildes nur dann möglich, wenn der Schütze von unten-herauf die Sehöffnung anvisieren könnte, 
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 der innere obere Schirm 8 in Wirkung, der weiter nach unten reicht als der Schirm 6 und deshalb in den zwischen der Kante 6 und der Sehöffnung liegenden Bogen der Geschossbahn eingreift, somit das Geschoss   auffängt.   Trotzdem behindert der innere Schirm 8 den durch den äusseren Schirm 6 bestimmten Sehbereich in keiner Weise, da seine untere Kante 8 noch immer in der Verbindungsgeraden zwischen der äusseren Kante 6 und der Sehöffnung liegt.

   Auf diese Art ist auch bei Beschiessung aus nächster Distanz und bei   Berücksichtigung allerungünstigster Zufälligkeiten   ein Eindringen des Geschosses in den Sehschlitz ausgeschlossen. überdies ist erfindungsgemäss der mittlere vertikale Abstand der freien Kanten der oberhalb der Sehöffnung angeordneten Ablenkschirme von den Kanten der unterhalb der Sehöffnung befindlichen Kanten derart gering gewählt, dass das Geschoss, ohne gewaltsame Brechung und Ablenkung seines Laufes, überhaupt nicht einmal in den   Sehirmbereich   eindringen.   geschweige   denn bis zur Sehöffnung vordringen kann.

   Das Ausmass um welches das Geschoss, das 

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   Ablenkschirme   nicht   vorgesehen waren,   ist. wie aus Fig. 4 abgeleitet werden kann, von der   Entfernung   des vom Geschoss passierten Kantenteiles von der Platte 1 abhängig. Je näher der   Kastenteil   der Platte zu liegt. desto benachbarter zur Schöffnung findet das Aufschlagen des Geschosses statt. Aus diesem Grunde sind. wie bereits hervorgehoben, jene Kantenteile, die   näher   zur Platte 1 liegen, stärker 
 EMI3.2 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Gerät zum   geschosssieheren   Beobachten, mit im Bereiche der Sehöffnung angeordneten zusätzlichen Ablenkplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die freien, den Sehbereich begrenzenden Kanten (6, 7, 8) der Ablenkplatten (6, 7, 8) derart verlaufen dass bei Einvisiemng und Beschiessung 
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Claims (1)

  1. weisen, wobei die einander entsprechenden Ablenkflächen (6"', S") der oberhalb bzw. der unterhalb der Sehöffnung (2) angeordneten Schirme (6, 8) zueinander parallel verlaufen.
    4. Gerät nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Sehöffnung (2) zwei ineinander angeordnete, dachförmige Ablenkschirme (6, 8) und unterhalb der Sehöffnung (2) EMI3.4 sind, wobei die durch einen Grat gebildeten Kantenabschnitte der Schirme ungefähr einen rechten Winkel miteinander einschliessen.
    7. Gerät nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung des be- EMI3.5 horizontale Mittelebene (11) der Sehöffnung ) zu verlaufen. so dass auch bei seitlich einfallendem Geschoss der durch die gekrümmte Geschossbahn und die freien Kanten bedingte tote Raum (9) die EMI3.6 platte (6) Ansätze (15) aufweist, die die Sehöffnung (2) von der Seite her abdecken.
    11. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der schildartigen Platte (1) eine gegen den Rand hin offene Ausnehmung (16) zwecks Aufsetzens des Gerätes auf den Lauf (17) einer Feuerwaffe vorgesehen ist, wobei die im Bereiche der Ausnehmung (16) angeordneten Ablenkplatten (7) dieser angepasste Absetzungen (18) aufweisen.
AT150698D 1936-07-08 1936-07-08 Gerät zum geschoßsicheren Beobachten. AT150698B (de)

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