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gegen das Aufschlagen der Geschosse schützen, während sie, bei genauer Einvisierung der Sehöffnung, ein Eindringen von Geschossen oder Geschossteilen in dieselbe keineswegs unmöglich machen. Der Erfindung liegt nun im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der ein Eindringen von Geschossen oder Geschossteilen in die Sehöffnung, unter Ausnützung der ballistischen
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dieser geringen vertikalen Entfernung der Kanten, noch immer ein für die genaue Beobachtung vollkommen genügender Sehbereich gegeben, wobei ein verhältnismässig nur wenige Schritte entfernter Angreifer schon zur Gänze in das Blickfeld einbezogen wird.
Die freien Kanten der Ablenkplatten
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angeordnete Ablenkplatte 7 eine dieser Ausnehmung angepasste Absetzung 18 aufweist. Das Beob- achtungsgerät ist zweckmässig mit Mitteln versehen, die ein Aufstellen und Feststellen desselben auf dem Boden oder auf bestimmten Kampfmitteln. wie Kampfwagen, Tanks, Geschützten und dgl.,
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Gerätes noch immer eine entsprechende Verschwenkbarkeit desselben in die jeweils erforderliche Stellung ermò. glichen. Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind um Gelenke verschwenkbare Spreizen 19 angeordnet. die ein sicheres Aufstellen des Gerätes, beispielsweise vor dem
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in Frage kommen, der das Gerät frei trägt und eine wahlweise Einstellung desselben zulässt.
Das erfindungsgemässe Beobachtungsgerät wirkt dabei folgendermassen : Zielt der Angreifer selbst aus geringer Entfernung (beispielsweise 10 Schritte) auf die Sehöffnung 2, so ist durch die erfindungsgemässe Konstruktion des Gerätes und zufolge des stets gekrümmten Verlaufes der Geschoss- bahn ein Eindringen des Geschosses in den Sehschlitz ausgeschlossen, da, wie dies in Fig. 4 schema. tisch dargestellt ist, die Geschossbahn 20 nicht mit der Visierlinie 21 identisch ist. Das Geschoss wird vielmehr vom oberen Ablenkschirm 6 aufgefangen und abgelenkt.
Wird aber der Lauf der Feuerwaffe des Angreifers so gerichtet, dass das Geschoss gerade an der freien Kante des Ablenkschirmes 6 vorbei kann. so würde es, auch für den Fall. dass kein weiterer innerer Ablenkschirm vorgesehen ist. nicht mehr in den Sehschlitz gelangen. sondern unterhalb desselben an die vordere Wand der Platte 1 aufschlagen.
Ein Eindringen in den Sehschlitz wäre auch bei blosser Anordnung eines einzigen Ablenkschildes nur dann möglich, wenn der Schütze von unten-herauf die Sehöffnung anvisieren könnte,
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der innere obere Schirm 8 in Wirkung, der weiter nach unten reicht als der Schirm 6 und deshalb in den zwischen der Kante 6 und der Sehöffnung liegenden Bogen der Geschossbahn eingreift, somit das Geschoss auffängt. Trotzdem behindert der innere Schirm 8 den durch den äusseren Schirm 6 bestimmten Sehbereich in keiner Weise, da seine untere Kante 8 noch immer in der Verbindungsgeraden zwischen der äusseren Kante 6 und der Sehöffnung liegt.
Auf diese Art ist auch bei Beschiessung aus nächster Distanz und bei Berücksichtigung allerungünstigster Zufälligkeiten ein Eindringen des Geschosses in den Sehschlitz ausgeschlossen. überdies ist erfindungsgemäss der mittlere vertikale Abstand der freien Kanten der oberhalb der Sehöffnung angeordneten Ablenkschirme von den Kanten der unterhalb der Sehöffnung befindlichen Kanten derart gering gewählt, dass das Geschoss, ohne gewaltsame Brechung und Ablenkung seines Laufes, überhaupt nicht einmal in den Sehirmbereich eindringen. geschweige denn bis zur Sehöffnung vordringen kann.
Das Ausmass um welches das Geschoss, das
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Ablenkschirme nicht vorgesehen waren, ist. wie aus Fig. 4 abgeleitet werden kann, von der Entfernung des vom Geschoss passierten Kantenteiles von der Platte 1 abhängig. Je näher der Kastenteil der Platte zu liegt. desto benachbarter zur Schöffnung findet das Aufschlagen des Geschosses statt. Aus diesem Grunde sind. wie bereits hervorgehoben, jene Kantenteile, die näher zur Platte 1 liegen, stärker
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gerät zum geschosssieheren Beobachten, mit im Bereiche der Sehöffnung angeordneten zusätzlichen Ablenkplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die freien, den Sehbereich begrenzenden Kanten (6, 7, 8) der Ablenkplatten (6, 7, 8) derart verlaufen dass bei Einvisiemng und Beschiessung
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