DE718331C - Vorrichtung zum Antrieb von Stossapparaten - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Stossapparaten

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DE718331C
DE718331C DEP80445D DEP0080445D DE718331C DE 718331 C DE718331 C DE 718331C DE P80445 D DEP80445 D DE P80445D DE P0080445 D DEP0080445 D DE P0080445D DE 718331 C DE718331 C DE 718331C
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Germany
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masses
drive shaft
crank
arms
axis
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DEP80445D
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English (en)
Inventor
Giosue Pinazza
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/12Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism
    • B25D11/125Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism with a fluid cushion between the crank drive and the striking body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Antrieb von Stoßapparaten Es sind bereits Stoßapparate bekannt, bei denen die Schlagkraft die Resultante der Fliehkräfte exzentrisch im Stößel umlaufender Massen darstellt. Es sind auch Apparate bekannt, bei denen der Umlauf der Massen nicht gleichförmig, sondern während jeder Drehung der Massen periodisch beschleunigt und verlangsamt vor sich geht, derart, daß obige resultierende Kraft in Richtung des auszunützenden Schlages, d. h. im aktiven Vorwärtsgang des Stößels, möglichst groß, und im entgegengesetzten Sinne dagegen, nämlich beim Rücklauf'des Stößels, möglichst klein ist. Um diesen veränderlichen Umlauf hervorzurufen, hat man bei den bis heute erdachten Apparaten ausschließlich Triebketten verwendet, die die Massen dadurch antreiben, daß sie in Kettenräder eingreifen, die mit genannten Massen verbunden sind. Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Apparate der hier behandelten Art, durch die die Umlaufgeschwindigkeit der Massen nicht nur gemäß obenerwähntem Vorgang, sondern auch gemäß anderen Gesetzen abgeändert werden kann. Außerdem soll durch die Erfindung ein einfacher, in sich geschlossener, widerstandsfähiger Bau geschaffen werden, der sich auch bei großen Leistungen sehr vorteilhaft erweist.
  • Ein grundlegendes Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die Antriebswelle mit den umlaufenden Massen vermittels wenigstens eines Paares von Kurbelarmen verbunden ist, von denen der eine Kurbelarm fest mit der Triebwelle verbunden ist und in gleichförmiger Bewegung umläuft, während der andere fest mit den Massen verbunden ist und seine Drehachse gleichzeitig mit dem Schläger hin und her geht, wobei die Längen dieser Kurbelarme während jedes Umlaufes dieser Arme und der Massen untereinander in einem periodisch veränderlichen Verhältnis stehen und so die Winkelgeschwindigkeit der Massen periodisch geändert wird.
  • Ein zweites Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das angestrebte Gesetz der periodischen Veränderung des Verhältnisses zwischen den Längen der Kurbelarme durch die relative Lage der auf dem Gehäuse des Apparates festen Umlaufachse eines jeden der mit der Antriebswelle verbundenen Kurbelarme in Bezug auf die mittlere Lage der Umlaufachse des entsprechenden, mit den Massen verbundenen Kurbelarmes, d. h. in Bezug auf die Lage, .die in die Mitte der Schwingung dieser Achse fällt, erreicht wird.
  • Je nach dem Bewegungsgang, den man zu erreichen wünscht, stimmt besagte mittlere Lage der Umlaufachse des mit den Massen verbundenen Kurbelarmes mit der Lage der Umlaufachse des mit der Antriebswelle verbundenen Kurbelarmes überein, oder sie ist, hinsichtlich der Schwingungsachse des Schlägers, längs und/oder quer verschoben im Vergleich zu der 'besagten Lage der Umlaufachse des mit der Antriebswelle verbundenen Kurbelarmes.
  • Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die gewünschte mittlere Lage der Umlaufachse des mit den Massen verbundenen Kurbelarmes gegenüber der Lage der Umlaufachse des mit der Triebwelle verbundenen Kurbelarmes mittels eines pneumatischen Kissens, welches zwischen dem Schläger und dem rückwärtigen Boden des Gehäuses angeordnet ist, herbeigeführt wird.
  • Durch die Wirkung dieses Kissens strebt das Gehäuse danach, bei jedem Schlag zurückzugehen. Um diesen Rückgang auszugleichen, ist in Zusammenarbeit mit dem Kissen eine Feder vorgesehen, die zwischen dem Vorderboden des Gehäuses und einem Bund des Werkzeuges so angeordnet ist, daß sie während der Stoßbewegung des Werkzeuges zusammengedrückt wird.
  • Die Verbindung zwischen ,jedem treibenden und dem entsprechenden getriebenen Kurbelarm kann unmittelbar, d. h. durch unmittelbares Eingreifen des einen Armes in den anderen stattfinden oder auch mittelbar, -und zwar durch Einschaltung anderer Bindeglieder, deren Art sich nach den jeweiligen Bau-oder Gebrauchserfordernissen richten kann. Offenbar wird im allgemeinen das unmittelbare Eingreifen aus Gründen der Einfachheit vorzuziehen sein, und in diesem Falle wird es genügen, daß die Eingriffsstelle zwischen den Kurbelarmen auf den Armen selbst verschiebbar ist. Die periodischen Änderungen in der Geschwindigkeit der Massen suchen sich auf die Antriebskurbeln .auszuwirken und ihren gleichförmigen Umlauf abzuändern. Um diese Wirkung auszuschalten, die Antriebswelle von den sich daraus ergebenden Drehbeanspruchungen zu befreien und dieser Welle einen stetigen und gleichförmigen Umlauf zu geben, sind die mit der Antriebswelle verbundenen Kurbelarme gemäß der Erfindung mit Schwungmassen versehen, die nach Art von Schwungrädern einen Ausgleich bewirken.
  • Die Massen können in der Art vorgesehen sein, daß ihre Schwerpunkte alle in derselben Ebene oder in parallelen Ebenen und alle in demselben Sinne oder die einen in einem Sinne und andere im entgegengesetzten Sinne umlaufen. In gewissen Fällen, z. B. wenn sich die Schwerpunkte in parallelen Ebenen bewegen, geben die Massen zu drehenden oder zu ablenkenden Momenten Anlaß, die bestrebt sind, den Apparat um die Schlagachse abwechselnd drehen zu lassen oder ihn abwechselnd von dieser Achse abzulenken. Gemäß der Erfindung werden diese störenden Wirkungen vermittels genannter, fest an den treibenden Kurbelarmen befestigter Schwungmassen ohne weiteres ausgeglichen, indem die Momente, mit denen sie auf das Gehäuse des Apparates vermittels der Drehzapfen der sie tragenden Arme wirken, ausgenützt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger zeichnerisch dargestellter Beispiele praktischer Ausführungsformen der Erfindung.
  • Es zeigen Fig. i die Erfindung schematisch, Fig. -, den Achsenschnitt eines Ausführungsbeispiel-es der Erfindung, Fig. 3 eine Ansicht im rechten Winkel zu jener der Fig. a, teilweise im Schnitt, der gleichen Ausführungsform, Fig.4 ein Einzelteil des Beispieles nach Fig. :2 und 3 und Fig. 5 einen teilweisen Querschnitt des Einzelteiles der Fig. q., Fig. 6 und 7 in den Fig. z und 3 entsprechenden Ansichten ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 8 in schematischer Frontansicht eine andere Ausführung in der Anordnung der im Stößel umlaufenden exzentrischen Massen, Fig.9 im :'Achsenschnitt ein anderes Beispiel einer Treibkurbel, Fitg. io in Frontansicht eine andere Ausführungsform des Beispiels gemäß Fig. 9.
  • In der die Erfindung in ihrem einfachsten -\ufbau zeigenden Fig. i ist mit i eine der f>:@zentrischen Massen, mit a der zugehörige Dr e-hzapfen auf dem Stößel und mit 3 die Antriebswelle dargestellt. Mit p-p ist die Schwingungsachse des Stößels bezeichnet, die gleichzeitig -die Schwingungsachse des Zapfens 2 darstellt; bei 2a und 2b sind die äußersten Lagen gestrichelt dargestellt, die der Zapfen .2 beim Schwingen erreicht. Seine mittlere Lage entspricht der Achse o, die von den Lagen 2a und 2b gleich weit absteht. Die Masse i ist mit einem Kurbelarm 4 fest verbunden, dessen Zapfen 5 frei in einer Kulisse 6 läuft, die radial an einem Kurbelarm *7 vorgesehen ist, der auf der Antriebswelle 3 aufgekeilt ist. Die Lage dieser Welle, deren Achse auf dem Gehäuse des Apparates festgelegt ist, wird durch die Cartesischen Koordinaten x, y in bezug auf die Achse p-p und auf die mittlere Lage o des Zapfens 2 be- stimmt. Von der Wahl dieser Koordinaten hängt die Art der Veränderung in der Umlaufgeschwindigkeit der Masse i ab. Falls, wie dargestellt, der Umlauf im Sinne des Pfeiles vor sich geht, verlangsamt sich der Umlauf der Masse im unteren Teil und links von ihrem Weg (links vom Leser in bezug auf die Achse p-p) wesentlich. Auf diesem Wege wird der Arm der Antriebskurbel ? gegenüber jenem unveränderlichen der getriebenen Kurbel 4 verkürzt. Im oberen Teil und rechts von dem Weg wird dagegen der Umlauf der Masse i wesentlich beschleunigt, da sich alsdann der Arm .der Kurbel 7 gegenüber jenem .der Kurbel 4 verlängert. Die anderen Arten der Veränderung, die man durch andere Werte der Koordinaten x, y erhält, der Fall von x = o, y = o nicht ausgeschlossen, können leicht abgeleitet werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel .der Fig. bis 5 sind die umlaufenden exzentrischen Massen zwei an der Zahl io und io'. Sie sind in entgegengesetzten Richtungen auf einem gemeinsamen -Umlaufzapfen i i-i i' drehbar angeordnet. Dieser ist in dem Stößel 12 fest gelagert, der im Bereich des Massenumlaufes abgeplattet ist, damit die beiden parallelen Umlaufflächen der Massen einander möglichst nahe kommen. Diese Nähe ist vorteilhaft, um das durch die Massen hervorgerufene Drehmoment auf das mindeste herabzusetzen, das bestrebt ist, den Stößel abwechselnd um die Schlagachse p-p umlaufen zu lassen.
  • Die beiden Massen sind mit Kurbelzapfen 13 bzw. 13' versehen, die von der Achse i i-i i' gleich weit abstehen. Im Gehäuse 14 sind zwei mit j e einer radialen Nut 17 und 17' ausgerüstete Scheiben 16, 16' drehbar um koaxiale Zapfen 15, 15' .gelagert. In die Nuten greifen die Zapfen 13 und 13'. Die Scheiben 16, 16' sind an ihrem Umfang mit einem Zahnkranz versehen und werden durch zwei Zahnräder 18 und 18' angetrieben, die auch mit einer Kegelverzahnung versehen und untereinander vermittels eines Kegelrades i9 verbunden sind. Dieses Kegelrad oder eines der beiden Räder 18, 18' ist mit der Antriebswelle 2o verbunden, die gleichförmig gedreht wird. Vermöge des Kegelrades i9 werden die beiden Scheiben 16, 16' zu gleichförmigen entgegengesetzten Umläufen veranlaßt, so daß die Massen io, io' auch ihrerseits in entgegengesetzten Richtungen umlaufen. In diesem Beispiel sind die Koordinaten der Achse 15-15' der Antriebskurbeln x = d und y = o, wobei a der Rückseite des Gehäuses zugekehrt ist.
  • Mit 21 ist das Werkzeug bezeichnet, auf das der Stößel schlägt; dieser ist der Länge nach ausgekehlt und in einer 'Muffe 22 geführt, die innen mit Längsnuten oder Längsrippen versehen ist, die in jene des Stößels eingreifen. Die Muffe ist ebenfalls mit äußeren Längsnuten versehen, die mit entsprechenden inneren Nuten in der Hülse 23 des Gehäuses zusammenwirken.
  • Das Werkzeug ist mit einem Bund 24 versehen, an dem sich eine Druckfeder 25 abstützt, die sich am anderen Ende gegen einen Bund 26 der Muffe 22 anlehnt, die im Gehäuse 14 vermittels eines Bundes 27 axial gesichert ist. So teilt sich ein Teil der Schlagkraft dem Gehäuse mit und schleppt es nach vorn im Sinne der Durchdringung des Werkzeuges. Das hintere Ende des Stößels ist mit einem Hohlkolben 28 versehen, der in einer Führung innerhalb eines Zylinders 29 des Gehäuses 14 läuft und am Kopfe ein Ventil 30 trägt, das sich gegen den Zylinderraum Gffnet. Beim Rücklauf des Stößels schließt sich das Ventil, indem es die Luft im Zylinder 29 verdichtet, wodurch eine bremsende Kraft erzeugt wird, die die Lage des rückwärtigen Endhubes des Schlägers und daher die mittlere Lage der Schwingung des Schlägers und der auf diesem aufmontierten Umdrehungsachse der Massen regelt. DasVentil3o, das sich am Ende des Vorwärtsganges wieder öffnet, dient dazu, in den Zylinderraum 29 die etwa wegen unvollständiger Dichtung des Kolbens entwichene Luft wieder einzuführen. In den Kolben 28 wird die Luft durch die Öffnungen 31 eingelassen.
  • Zum Ausgleich des durch die Massen um die Achse p-p hervorgerufenen Drehmomentes sind die treibenden Scheiben 16, 16' mit Schwungmassen 32, 23' versehen, die in den genannten Scheiben den exzentrischen Massen io, io' gegenüber der Umlaufachse , 5, i 5' diametral entgegengesetzt gelegen sind. Diese Massen 32, 32 haben auch die andere Schwingaufgabe, von der bereits weiter oben die Rede war.
  • Das Kegelzahnrad 19 kann am oberen Boden des Gehäuses gleichmittig zur Achse p-p aufgesetzt und unmittelbar an einen zwischen den beiden Handgriffen 33, 33' an Stelle des mittleren Ouerriegels 34 befindlichen Motor angeschlossen werden.
  • Im Beispiel gemäß Fig. 6 und 7 bilden die zwei exzentrischen Massen 4o, 4o' ein einziges Ganzes mit ihrer Umlaufwelle 41 und laufen beide im selben Sinne um. Ihre Welle .l1 läuft in einem Lager 42 des Stößels 43, der auch in diesem Falle vorzugsweise zwischen den Massen möglichst abgeplattet ist. Die .lassen sind wie im vorhergehenden Falle mit Kurbelzapfen 13, 13' versehen, die in Radialnuten 44, 4.1' zweier Scheiben 45, 45' gleiten. Die Scheiben sind auf gleichmittigen Zapfen 46,46' drehbar, die am Gehäuse sitzen. Diese Scheiben sind auf ihrem Umfang mit Verzahnungen versehen, in die Treibritzel 4.8 eingreifen, die gemeinsam auf einer Antriebswelle 49 aufgekeilt sind.
  • In den anderen Teilen ist dieses Beispiel dem vorhergehenden gleich.
  • Auch in diesem Falle sind die Treibscheiben mit Schwungmassen 5o, 5o' versehen, die außer der bereits beschriebenen schwunglichen auch die Aufgabe haben, die von beiden Massen 40, 40' durch ihren Umlauf angestrebte Ouerablenkung auszugleichen.
  • Falls die Schwungmassen auf dem Stößel keine Drehungen und Ablenkungen bewirken, wie dies z. B. bei dem Beispiel gemäß Fig. 8 der Fall ist. bei welchem drei in ein und derselben Ebene umlaufende Massen 51, 52, 51' vorgesehen sind, die untereinander durch Getriebe 53, 54> 53' gekuppelt sind, können die oben beschriebenen Treibscheiben durch eine einfache, mit einer Kulisse 56 versehene Kurbel 55 ersetzt werden. In die Kulisse greift ein Zapfen 57 ein, der an einer der blassen, gegebenenfalls vermittels einer Kurbel 58, befestigt ist. In diesem Falle kann die Kurbel 55 unmittelbar durch die Triebwelle 59 ohne Anwendung von Zahngetrieben angetrieben werden, indem der Umlaufzapfen 6o der Kurbel mit dieser Welle vereinigt tvird. .
  • Die gleiche Nusschaltung von Getrieben kann man auch in dem in den Fig. 6 und ; dargestellten Beispiel durchführen, bei welchem die beiden Massen fest miteinander verbunden sind. Es genügt, einzig und allein nur eine davon anzutreiben. Man wird demnach auch in diesem Falle die vereinfachte Vorrichtung gemäß Fig.9 anwenden, indem man jedoch bei der Triebkurbel den Bau gemäß Fig. io benützt, wo diese Kurbel bi zu dem bereits genannten Zwecke mit einer Schwungmasse 62 versehen ist. Zum symmetrischen Ausgleich der bereits beschriebenen Störungen ist es angebracht, daß eine Kurbel wie die Kurbel 61-62 auch für die andere der beiden auf dem Stößel umlaufenden Massen vc-#rgeselten wird.
  • Bisher wurde in der Beschreibung der Fall betrachtet, in dem jede getriebene Kurbel mit einem Zapfen und die entsprechende treibende mit einer Kulisse versehen ist: doch ist es klar, daß auch der umgekehrte Aufbau verwendet werden kann, indem man nämlich die treibenden Kurbeln mit Zapfen und die getriebenen mit Kulissen versieht. So wird man auch an Stelle der Zapfen und Kulissen andere Systeme beweglichen Eingriffes zwischen den Kurbeln anwenden können, ohne an dem Grundgedanken der Erfindung etwas zu ändern.
  • Die dargestellten und beschriebenen Beispiele sollen jedenfalls keine Beschränkung der Erfindung bedeuten. Es soll vielmehr auch jede Abänderung, die den geschilderten Erfindungsgedanken betrifft, in den Bereich und unter den Schutz dieses Patentes fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Antrieb von Stoßapparaten, bei denen der Schläger durch auf ihn aufgesetzte, exzentrische, umlaufende Massen angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daB die Antriebswelle mit den umlaufenden Massen vermittels wenigstens eines Paares von Kurbelarmen verbunden ist, von denen der eine Kurbelarm fest mit der Triebwelle verbunden ist und in gleichförmiger Bewegung umläuft. während der andere fest mit den Massen verbunden ist und seine Drehachse mit dem Schläger hin und her geht, wobei die Längen dieser Kurbelarme während jedes Umlaufes dieser Arme und der -lassen untereinander in einem periodisch veränderlichen Verhältnis stehen und so die Winkelgeschwindigkeit der :Massen periodisch geändert wird. Vorrichtung nach Anspruch i , dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte mittlere Lage der Umlaufachse des mit den Massen verbundenen Kurbelarmes gegenüber der Lage der Umlaufachse des mit der Triebwelle verbundenen: Kurbelarmes mittels eines pneumatischen Kissens, welches zwischen dem Schläger und dein rückwärtigen Boden des Gehäuses angeordnet ist, herbeigeführt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem pneuntatischen Kissen eine Feder zusammenarbeitet, die zwischen dem Vorderboden des Gehäuses und einem Bund des Werkzeuges so angeordnet ist, daß während der Stoßbewegut;g des Werkzeuges die Feder zusammengedrückt wird. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Triebwelle verbundenen Kurbelarme mit Schwungmassen fest versehen sind, die schwunglich den Umlauf dieser Arme gleichförmig beibehalten und die etwaigen drehenden oder ablenkenden Störungen, die auf den Apparat durch die auf dem Stößel umlaufenden exzentrischen Massen ausgeübt werden, auf die Mitte hin ausgleichen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die auf den Stößel wirkenden Massen untereinander gekuppelt sind und ein oder mehrere treibende,mit ausgleichendenSchwungmassen versehene Kurbelarme vorgesehen sind, nur einer von diesen mit der Triebwelle, vorzugsweise durch unmittelbare Kupplung, verbunden ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stößel antreibenden exzentrischen Massen in entgegengesetzten Richtungen drehbar auf einer quer am Stößel angebrachten Welle (i i-i i') angeordnet sind (Fig. z). 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stößel antreibenden exzentrischen Massen (40,40') untereinander durch eine gemeinsame Umdrehungswelle (4i) fest verbunden sind, welche drehbar in einem Querlager (4a) des Stößels gelagert ist (Fig.6).
DEP80445D 1939-02-18 1940-01-25 Vorrichtung zum Antrieb von Stossapparaten Expired DE718331C (de)

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