DE718271C - Vorrichtung zum Einspannen von Gipsformen auf der Drechscheibe - Google Patents

Vorrichtung zum Einspannen von Gipsformen auf der Drechscheibe

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Publication number
DE718271C
DE718271C DER108139D DER0108139D DE718271C DE 718271 C DE718271 C DE 718271C DE R108139 D DER108139 D DE R108139D DE R0108139 D DER0108139 D DE R0108139D DE 718271 C DE718271 C DE 718271C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
turntable
plaster
clamping
slide
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Expired
Application number
DER108139D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROSENTHAL PORZELLAN AG
Original Assignee
ROSENTHAL PORZELLAN AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0014Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/02Producing shaped prefabricated articles from the material by turning or jiggering in moulds or moulding surfaces on rotatable supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einspannen von Gipsformen auf der Drehscheibe Zum Einformen runder Gefäße aus keramischem Material werden Gipsformen benutzt, die dabei durch einen Eisenring auf der Drehscheibe gehalten werden müssen. Um mit einem Haltering ,auszukommen, müssen alle verwendeten Gipsformen die gleiche Größe aufweisen. Infolge der Quellwirkung des Gipses und der Abnutzung des Modellringes beim Gießen .der Formen ist die Einhaltung dieser Größe nicht immer möglich, sDndern es werden stets kleine Abweichungen vorhanden sein. Sitzt aber die Form nicht mehr fest im Eisenring, so hat dies zur Folge, daß diese Form beim Einbringen der keramischen Masse und bei ihrem Anlegen mittels Schablone im Eisenring sich etwas lüftet. Es bilden sich infolgedessen im keramischen Formling unerwünschte Schlieren und Wellen, die ihm ein unschönes Aussehen geben und die Ursache von Deformationen beim Brennen sind. Es war daher bisher entweder erforderlich, die in den Größen unterschiedlichen Gipsformen in mühseliger Arbeit zu sortieren und dann in Eisenringe einzusetzen, die der Formengröße angepaßt sind, oder man mußte die zu groß ausgefallenen Formen mit geeigneten Werkzeugen bearbeiten, d. h. Gips wegnehmen, um sie auf diese Art auf eine einheitliche Größe zu bringen.
  • Durch die Erfindung wird dieser Übelstand dadurch überwunden, daß am Eisenring durch Fliehkraft bewegte schieberartige Teile vorgesehen .sind, welche sich beim Umlaufen der Drehscheibe gegen die Gipsform anpressen und sie innerhalb des Eisenringes festhalten. Die Bewegung dieser Schieber wird durch einen gewichtsbelasteten Hebel erzielt. An dem einen Arm dieses Hebels ist der Schieber befestigt, und der andere Arm endet nach unten in einem Gewicht. Beim Lauf der Drehscheibe strebt das Gewicht nach außen und preßt infolgedessen den Schieber an die Form. Die an die Form angedrückten Schieberflächen werden am besten den Formflächen angepaßt. Die Zahl der Schieber kann verschieden sein, jedoch sind drei ausreichend. Bei der bevorzugten Ausführungsforen sind die Schieber in Aussparungen des Ringes untergebracht.
  • Sollen andere Formengrößen verwendet «erden, so ist es erforderlich, in den Scheibenkopf einen anderen Ring mit den entsprechenden Innenmaßen einzusetzen. Es ist zweckmäßig, wenn die gewichtsbelasteten Hebel im Scheibenkopf (und nicht im Ring) drehbar angebracht werden, und zwar möglichst nahe der Unterseite des einzusetzenden Ringes. Jeder Ring enthält die seiner Stärke entsprechend langen Schieber mit ihren Bohrungen. In diese Bohrung greifen beim Einsetzen des Ringes in den Scheibenkopf die oberen Enden der Gewichtsstangen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wiedergegeben.
  • Abb. i stellt einen Längsschnitt, Abb. 2 die Draufsicht dar und Abb.3 eine Einzelheit der Vorrichtung. Auf der Zeichnung ist der Topf der Drehscheibe mit K bezeichnet, der Eisenring selbst durch R. Mit S sind die drei gleichmäßig im Ring verteilten und in Aussparungen des Ringes untergebrachten Schieber angedeutet. G ist das Gewicht des Hebels, dessen Drehpunkt sich an einem Fortsatz des Scheibenkopfes befindet.
  • Durch die Linien 1-a bzw. 3-¢ sind die verwcbiedeneei Größen der einzusetzenden Ringe angedeutet.
  • Aus Abb.3 ist eine Einzelheit der Vorrichtung zu entnehmen. StiftA dient zur Einnahme und Einhaltung der richtigen Stellung von Ring zu Scheibenkopf. Schraube B verhindert ein Herausgl.eiten des Schiebers, wenn der Ding sich nicht im Scheibenkopf befindet.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende. Bei rascher Umdrehung des Scheihenkopfes K werden die drei Gewichte G nach außen geschleudert und dadurch die Schieber S nach innen an die Form angepreßt. Die Form sitzt nun während des Arbeitens zuverlässig fest, und gegebenenfalls vorhandene Größenunterschiede bei Formen des gleichen Satzes sind belanglos. Infolgedessen derden Schlieren und Wellen im keramischen Werkstück vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANJPRÜCIIE: i. Vorrichtung zum Einspannen von Gipsformen auf der Drehscheibe, dadurch gekennzeichnet, d.aß am Haltering für die Form durch Fliehkraft bewegte schieberartige Teile vorgesehen sind, welche sich beim Umlaufen der Drebscheibe gegen die Gipsforen anpressen und sie innerhalb des Ringes festhalten. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schiebern jeweils ein am Scheibenkopf drehbarer Hebel angeordnet ist, dessen einer nach oben gehender Arm mit dein Schieber verbunden ist und dessen unterer Arm in einem Gewicht endet. 3. Abgeänderte Ausführungsforen einer Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Fliehkraft bewegten Gewichte anstatt an dem Scheibenkopf am Ring drehbar befestigt sind.
DER108139D 1940-08-15 1940-08-15 Vorrichtung zum Einspannen von Gipsformen auf der Drechscheibe Expired DE718271C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949997C (de) * 1953-05-28 1956-09-27 Christian Bauer Selbsttaetig spannender und oeffnender Drehscheibenkopf fuer die keramische Industrie mit verschiebbaren Halteklauen zum Halten von Kapseln, Tellern od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949997C (de) * 1953-05-28 1956-09-27 Christian Bauer Selbsttaetig spannender und oeffnender Drehscheibenkopf fuer die keramische Industrie mit verschiebbaren Halteklauen zum Halten von Kapseln, Tellern od. dgl.

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