DE71821C - Lederfalzmaschine - Google Patents

Lederfalzmaschine

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Publication number
DE71821C
DE71821C DENDAT71821D DE71821DA DE71821C DE 71821 C DE71821 C DE 71821C DE NDAT71821 D DENDAT71821 D DE NDAT71821D DE 71821D A DE71821D A DE 71821DA DE 71821 C DE71821 C DE 71821C
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DE
Germany
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leather
knife
folding machine
knives
screws
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71821D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. HARTMANN in Offenbach a. M., Bahnhofstrafse 17, und J. L. THOMSON in Offenbach a. M., Ludwigstrafse 59
Publication of DE71821C publication Critical patent/DE71821C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
,.KLASSE 28: Gerberei.
in OFFENBACH a. M.
Lederfalzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1892 ab.
Bei den bisher bekannten Lederfalzmaschinen macht sich, insbesondere wenn Felle von sehr ungleichmäfsiger Stärke gefalzt werden sollen, der Uebelstand bemerkbar, dafs das bearbeitete Leder nicht gleichmäfsig wird. Ebenso unvortheilhaft erweisen sich diese bekannten Maschinen, wenn es darauf ankommt, eine möglichst glatte Fläche zu falzen, ohne auf die Regelmäfsigkeit der Stärke Gewicht zu legen.
Mit Hülfe des vorliegenden Apparates kann das Leder äufserst genau und regelmäfsig gefalzt werden, derart, dafs die gefalzten Stellen eine Stärke von grofser Regelmäfsigkeit erhalten. Auch kann mit derselben Maschine bei geeigneten Vorkehrungen gewünschtenfalls auf dem Leder, ohne Rücksicht auf die Regelmäfsigkeit in der Stärke, eine vollkommen glatte Fläche erzeugt werden.
Es wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, dafs eine rotirende Scheibe mit Messern angewendet wird, zwischen denen geeignete Einlagen angeordnet sind'.
Fig. ι der Zeichnung stellt eine solche Maschine in Ansicht, theilweise im Schnitt dar; Fig. 2 zeigt die Unteransicht der Messerscheibe.
Die Messerscheibe E ist an einer geneigten Welle befestigt und kann mittelst Riemscheibe F in Drehung versetzt werden. Auf der Unterseite der Scheibe E sind die Messer E l befestigt und der Raum zwischen den Messern ist mit der Einlage α ausgefüllt. Soll das Leder eine ganz gleichmäfsige Stärke erhalten, so wird für diese Einlagen ein nachgiebiges Material, wie Filz, Gummi, Borsten
u. dergl., gewählt. Mit Hülfe derartiger nachgiebiger Einlagen, welche vor den Messerschneiden etwas vorstehen, wie schon bekannt, wird das Fell gegen die Unterlage H angedrückt, so dafs dasselbe mit seiner Aufsenseite glatt und fest aufliegt, und die Messer bis auf eine genau eingestellte Entfernung von der Unterlage in das Leder einschneiden. Die Unterlage H besteht hier aus einer drehbaren Walze, kann jedoch durch eine feste oder eine stellbare Fläche gebildet werden.
Soll das Leder nicht auf eine gleichmäfsige Stärke verdünnt werden, sondern nur eine glatte, ebene Fläche erhalten, so werden die nachgiebigen Einlagen durch unnachgiebige ersetzt, welche jedoch, anstatt vor den Schneiden der Messer vorzustehen, so weit hinter denselben zurücktreten, als die Stärke der zu entfernenden Lederschicht beträgt. Diese Stärke kann vorzugsweise dadurch geregelt werden, dafs man die Messer E1 einstellbar anordnet. Zu diesem Zwecke werden geeignete Messerhalter b, Fig. 3, vorgesehen, welche auf der Messerscheibe E mittelst Schrauben c befestigt sein können, und auf welchen die Messer E1 mittelst Klemmschrauben d festgeschraubt werden. Für die Schrauben d sind in den Messern E1 Schlitze e vorgesehen, so dafs die Messer nach Bedarf eingestellt werden können.
Zum genauen Einstellen der Messer E1 auf dem Messerhalter b dient ein Messersetzrahmen /, Fig. 4. Auf diesen Rahmen wird der Messerhalter b zunächst mittelst Schrauben cl festgeschraubt und dann das Messer E1 auf
letzteren gelegt und mittelst der Schrauben d lose angedrückt. Die im Rahmen f angeordneten Stellschrauben g liegen in einer Richtung mit dem Messer E1, welches durch Anziehen dieser Schrauben g genau eingestellt werden kann. Ist dies geschehen, so werden die Schrauben d fest angezogen und der Halter b wird nebst dem eingestellten Messer von dem Rahmen f abgenommen und auf der Messerscheibe E in der oben beschriebenen Weise befestigt.
Der Rahmen B ' zur Aufnahme der Messerscheibenwelle kann mittelst Hebel y y\ Stange und Fufstritt % gehoben und gesenkt werden. Die Stellschraube h bildet einen Anschlag, mittelst dessen genau bestimmt werden kann, wie weit die Messerscheibe E dem zu bearbeitenden Fell zu nähern ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Lederfalzmaschine, gekennzeichnet durch aus unnachgiebigem Material bestehende Einlagen (aj, deren äufsere Fläche von den Schneidkanten der Messer (E1J etwas zurücktritt, zum Zweck, dem Leder eine glatte Fläche zu verleihen.
  2. 2. Eine Lederfalzmaschine der unter Anspruch ι. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die vor den Einlagen mit ihren Schneidkanten vortretenden Messer einstellbar angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71821D Lederfalzmaschine Expired - Lifetime DE71821C (de)

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