DE719307C - Maschine zum Ausueben des Verfahrens zum Behobeln o. dgl. von Leder - Google Patents

Maschine zum Ausueben des Verfahrens zum Behobeln o. dgl. von Leder

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DE719307C
DE719307C DES142081D DES0142081D DE719307C DE 719307 C DE719307 C DE 719307C DE S142081 D DES142081 D DE S142081D DE S0142081 D DES0142081 D DE S0142081D DE 719307 C DE719307 C DE 719307C
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DE
Germany
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leather
support
plane
machine
planing
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Expired
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DES142081D
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English (en)
Inventor
Heinrich Spang Jr
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HEINRICH SPANG SCHUHMASCHINENF
Original Assignee
HEINRICH SPANG SCHUHMASCHINENF
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • C14B1/16Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface using fixed or reciprocating knives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B17/00Details of apparatus or machines for manufacturing or treating skins, hides, leather, or furs
    • C14B17/04Work-supports or other counter-pressing elements; Bed rolls or counter-pressing rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Maschine zum Ausüben des Verfahrens zum Behobeln o. dgl. von Leder Die Erfindung ist eine Einrichtung zum Ausüben des Verfahrens zum Behobeln von Lederstücken nach dem Patent 6o2 822, welchesdarin besteht; daß Lederstücke bei denn Hobeln zum Zwecke des Festhaltens in ein nachgiebiges Auflager gedrückt werden. Das Auflager- besteht ,aus Gummi, und bei der Arbeitsbewegung drückt ,die gekrümmte Sohle .des -Hobels de Lederstücke in das Auflager und bewirkt so daß unverrückbare Festbalten ,der Lederstücke während der BiearbeitLUlg: Bei dem Arbeiten mit den bekannten Einrichtungen des Verfahrens kann nur die giesamte Fläche de Lederstücke bearbeitet werdein. Soll jedoch eiri aasfreier Klebrand bei Lederstücken hergestellt werden, so erfordert dieses eine Teilbearbeitung der Lederstücke, welches mit den -bekannten Einrichtungen des VerfaUrens nicht ausgeführt werden kann. Besondere Schwierigkeiten bestehen bei der Bearbeitung von Sohlenrändern, weil die ,geschweifbe Form der Sohle für die, Randbiearbie@-tüng maßgebend ist.
  • Das 'Neue der Erfindung besteht darin,; daß zur Bearbeitung des Klebrandes von Lederstücken und Sohlen das aus Gummi bestehende Auflager in einem drehbaren Teller finge-. bettet ist und der Rand des Tellers bis nahe an die -Oberfläche dies Auflagers reicht und so' das Auflager bei dem Eindrücken des Leders.gegen seitliches Ausweichen abgestützt wird, wodurch der Anpreßdruck des Hobels zum Festhalten ,des Leders voll ausgenutzt wird. Eine .an dem Maschinengestell ange= ordnete Stützrolle führt das Leder so, daß bei dem Drehen dies Tellers mit dem Auflager das Leder; !entsprechend der Einstellung des Hobels und der Breite des Hobelmessers, am Rande mehr öder weniger keilförmig nach der Mitte -verslaufend ,abgehobelt wird. Dier Ausgleich der verschiedenen Lederstärken wird durch das in sich nachgiebige Auflager bewirkt, wobei tdie rückfediernde! Aufhängung des Hobels das Ausgleichen erweitert. Um einen besonders großen Spielraum zum Aus=-gleich'tder unterschiedlichen Lederstärken zhi erzielen, kann .das Auflager getobten und gesenkt werden. Die- gegenläufige Bewegung zum Hobel wird gegenübler dem im Hauptpatent 6o2 822 dargestellten AusfCihrungsbeispiel umgekehrt und durch das drehbare Auflager bewirkt. Der Hobel ist feststehend angeordnet, wobei ier jedoch von der Ebene des Auflagers abhebbax sein kann.
  • In edier Zeichnung ist dve Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt einten Schnitt durch das Auflager mit dem darüber angeordneten Hobel. Abb.2 zeigt die Einstellmöglichkeit der Vorderkante des Hobels.
  • Abb.3 zeigt einen Querschnitt durch ein Lederstück mit Angabe dies abzutrennenden Hobelspannes.
  • Abb. q. zeigt .eine Sohle mit der Angabe dis Klebrandes und Stellung der Sohle zu Auflager und Stützrolle.
  • Abb.5 zeigt einen Querschnitt durch die Maschine.
  • Abb. 6 zeigt einten Grundriß zu Abb. 5.
  • In dem Teller i der Abb. i ist das Auflager 2 befestigt. Der Stützrand 3 dies Tellers verhindert beim Arbeiten das Ausweichen dies ,aus Gummi bestehenden elastischen Auflagers. Die .Arbeitsbreite des Hobels, welche von dem Messer q: bestimmt wird, ist- kleiner als die Breite der Auflage, wähnend das zu bearbeitende Leder 2q. größer als die Auflage sein kann, wie dies ,aus dien Abb. q. ersichtlich ist. Der Winkel 18 mit :der gekrümmten Ver-Üerkante 5 dies Hobpls ist einstellbar, so daß der abzutrennendie Hobelspan @ein-en geringen keilförmigen Querschnitt verhält, wie Abb.3 ,es zeigt. Das Einstellen verfolgt mittels der Stellschraube 22, welche gegen Iden Winkel 18 drückt. Der Winkel kann: um die Achse der Befestigungsschraube 23 schwenken. Zinn Arbeiten wird die gegenläufige Bewegung zurr Hobel, entgegen dem im Hauptpatent 6o2 822 beschriebenen Beispiel, durch das Auflager bewirkt. Zu diesem Zwecke wird der Teller i mit dem Auflager 2 in Abb. 5 und 6 von, der in denn Gestell 6 gelagerten Wellte 7 aus über die Zahnräder 8 und 9, Welle i o, Kegelzahnräder 1 i und 12 angetrieben. Der -Teller i ist -mit seiner Welle 13 in dem Gehäuse 6 gelagert. Das Kugellager 14 nimmt den Anpreßdruck des Hobels beim. Arbeiten auf. Der Hobel ist um die Achse z 5 schwenkbar im Gestell 6 gelagert. Die Stellschraube 16 bestimmt @d-en Abstand des Hobels von dem Auflager. Größere Unterschiede in der Lederstärke werden, durch die Feder 17 ausg ,e-;glichen, wobei die Feder den Hobel dauernd gegen das Auflager hin drückt. Kleinere Unterschiede in der Stärke dies Leders werden "durch das in sich nachgiebige Auflager ausgeglichen. Zurr Fixlirung des Leders dient die im Gestell gelagerte Stützrolle 2 r, welche ,einen Teil des Auflagers überdeckt. In Abb. ¢ ist ,die Stellung der Stützrolle 21 zum Auflager und zum Hobelmesser q. ,gezeigt. Mit dem Handhebel 19 und seinem Exzenter 2o, welches in dem Gestell gelagert ist, kann der Hobel zum Einführen von Leder abgehoben werden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Nach dem Patent 6o2 822 ist das Auflager größer als das zu bearbeitende Leder, welches durch die ,gekrümmte Sohle des Hobels in das Auflagen zum Zwecke -des Festhaltens eint epreßt wird, wobei dieses voraussetzt, daß die gesamte Fläche tdes Leders abgehobelt wird. Ist jedoch nuneneTeilbearbeitungnotwendig, so ist diese Einsrichtung des Verfahrens nicht anwendbar. Da die Größe des Schnittwi.derstand,es dies Hobelmessers und der Reibungswiderstand der Hobelbahn die Größe der Reibung zum ortsfesten Halten des Leders auf dem Auflager bestimmt, so ist es nicht unumgänglich notwendig, daß auch das Auflager größer als das zu behobelnde Leder ist. Es ist jedoch Voraussetzung, daß die Schnittbreite -des Hobels kleiner als die Breite der Auflage ist. Wird nun ein Lederstück auf die Auflage gepreßt, so preßt der Hobel mit seiner gekrümmten Sohle das zwischen Hobel und Auflage befindliche Leder in die Auflage ein. fier terzeugte Anpreßdruck genügt, um das Lederortsfest zum Auflager zu halten. Bei dem Drehlein des Auflagers wird das auf das Auflager gebrachte Leder gegen die im Gestell angeordnete Stützrolle gedrückt, welche das 'Leder unter dem Hobel so lenkt, daß der Rand in gleichmäßiger Breite abgehobelt wird: Auch. bei den geschweiften Formen wird durch die Anordnung der Stützrolle der Lauf des Leders unter dein Hobel so beeinflußt, daß der Rand in gleichmäßiger Breite abgehobelt wird. Damit bei dem nachfolgender Kleben dies Leders keine störenden Kanten an dem Übergang der bearbeitenden Fläche 'entstehen, ist die Vorderkante des Hobels schräg gestellt, damit eine vom Rande zur Mitte hin verlaufende Verarbeitumg erzielt wird.
  • Blei stark schwankenden Unterschieden Inder Stärke des Leders ist es vorteilhaft, das sich ,drehende Auflager heb- und senkbar einzurichten, um eine gleichmäßig gute BearbeitunAg zu erzielen. Das Hieben und Senken kann durch Nocken, Exzenter, Schraubenspindel o. dgl. -erfolgen. Zum Einfüh Iren des Leders unter den Hobel wird durch den Handhebel, 19 der Hobel angehoben. Nach Zurücklegen des Handhebels sichert die Stellschrawb:e 16. die ursprüngliche Stellung des Hobels. Durch geeignete Einrichtungen kann auch nach Entfernung der Feder 17 der Hobel ganz von dein Auflager abgeschwenkt werden, zum das Messer nachzuschärfen oder Verstopfungen zu beseitigen.
  • Zur Erzielung einer vollkommenen Adhäsion kann die Oberfläche des Auflagers geriffelt gemuht, mit kleinen Profilen fischhautähnlich us-%v.' sein. 2. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, @daß zur Führung dies Leders unter dem Hobel,eine sich um eine senkrechte Achse drehende Stützrolle am Gestell angeordnet ist; deren, oberer Rand ä!er Idas Auflager übersteht und bis an das Messer dies Hobels heranreicht.
  • 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß die abgeschrägte Vorderkante des Hobels so quer zur Ebene des Auflagers (einstellbar ist, daß ein keilförmiger Hobelspan erzeugt wird.
  • 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, da.-:durch gekennzeichnet, daß der um seine Achse drehbare und das Auflager tragende Teller zur Einstellung der verschiedenen Lederstärken gehoben und gesenkt werden kann.
  • 5. Maschine nach Anspruch i bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleich von Unterschieden in der Stärke dies Leders, soweit @er nicht durch das in sich nachgiebige Gummi des Auflagers erfolgen kann, durch, rückfedernde Aufhängung des Hobels erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATZNTANSPRÜCIIR: i. Maschine zum Ausüben des Verfahrens zum Behobeln o. ,dgl: -von Leder nach Patent 6o2 822, dadurch .gekennzeichnet, @daß das nachgiebige Auflager aus deinem in einem @drehbaren, aus unnachgiebigem Material bestehenden Teller eingebetteten Lund befestigten sowie von dem Tellerrand bis. nahe an die Oberfläche des Auflagers abgestützten. :elastischen Ring besteht.
DES142081D 1940-08-25 1940-08-25 Maschine zum Ausueben des Verfahrens zum Behobeln o. dgl. von Leder Expired DE719307C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120296A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Ulrich von 8000 München Schlieben Geraet zum schaerfen von weichleder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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