DE65313C - Hobel zur Herstellung schmaler Stäbchen - Google Patents

Hobel zur Herstellung schmaler Stäbchen

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DE65313C
DE65313C DENDAT65313D DE65313DA DE65313C DE 65313 C DE65313 C DE 65313C DE NDAT65313 D DENDAT65313 D DE NDAT65313D DE 65313D A DE65313D A DE 65313DA DE 65313 C DE65313 C DE 65313C
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DE
Germany
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plane
strips
cutting
iron
sticks
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Application number
DENDAT65313D
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English (en)
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J. DELASBE in Wien IV, Grofse Neugasse 30, und J. ALT in Wien II, Salzachstrafse 41
Publication of DE65313C publication Critical patent/DE65313C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G17/00Manually-operated tools
    • B27G17/02Hand planes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Erfindung betrifft einen Hobel, mittelst dessen gleichzeitig mehrere schmale Stäbchen oder Streifen von gewünschter Breite und Stärke hergestellt werden können.
Dieser Hobel ist durch die Anordnung eines auswechselbaren Messerkastens vor der Schneide des Hobeleisens und durch eine an der Unterfläche des Hobelkastens parallel zur Bewegungsrichtung verstellbare Anschlagschiene gekennzeichnet. In dem Messerkasten ist eine Anzahl stellbarer Schneidscheiben und eine gleichfalls stellbare Führungswalze angebracht, so dafs nach Einstellung der Anschlagschiene das zu bearbeitende Material zunächst durch parallele Längsschnitte in Streifen von gewünschter Breite getheilt und diese hierauf der Einstellung der Führungswalze entsprechend von dem Hobelmesser in der verlangten Dicke abgetrennt werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen der Erfindung gemäfs eingerichteten Hobel dar, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Druntersi'cht desselben, wobei in letzterer Figur die ,Anschlagschiene zum Theil abgebrochen erscheint. Fig. 3 zeigt in gröfserem Mafsstabe eine Endansicht des Messerkastens bei tiefster Stellung der Führungswalze und gehobenen Schneidscheiben.
Vor. der Schneide des Hobeleisens a, welches an der Unterfläche des Hobelkastens A mittelst der Schraube a1 verschiebbar befestigt ist, sitzt ein auswechselbarer Messerkasten B in einem Ausschnitt des Hobels. In .diesem Messerkasten sind in senkrechten Führungen zwei Lagerbacken b und c verschiebbar, welche mittelst der in der Decke des Kastens gehaltenen Schrauben bl und c1 gehoben oder gesenkt werden können.
Der der Schneide des Hobeleisens α zunächst liegende Backen b trägt eine quer zur Bewegungsrichtung des Hobels drehbare Führungswalze b'2, während der andere Backen c mit Einschnitten versehen ist, in welche die auf einer gemeinsamen Achse sich drehenden Schneidscheiben c2 eingesetzt sind. Der Messerkasten B ist mit einer Schutzkappe d überdeckt und im Hobelkasten in geeigneter Weise befestigt.
An der Unterfläche des Hobelkastens B ist die Anschlagschiene C mittelst zweier versenkter Bolzen f befestigt, welch letztere in Muttern f1 eingeschraubt sind, die durch Stellschrauben g in Ausschnitten des Hobelkastens verschoben werden können, so dafs durch Drehung der Stellschrauben g die Anschlagschiene C gegen den Messerkasten B beliebig verstellt werden kann. Das Mafs dieser Verstellung ist von der Breite der zu zertheilenden Platten oder Streifen abhängig. Andererseits kann die Anschlagschiene C derart eingestellt werden, dafs der Abstand zwischen der Anschlagschiene und der dieser letzteren zunächstliegenden Schneidscheibe gleich dem Zwischenraum Nzwischen den schneidenden Rändern zweier solcher Scheiben wird.
Die Verstellung der Anschlagschiene C kann auch durch andere bekannte Mittel bewirkt werden, nur mufs darauf geachtet werden, dafs die Schiene stets parallel verschoben wird, zu welchem Zwecke an den Stirnenden des Hobelkastens gleiche Theilüngen angebracht sind, zu welchen an den Stirnflächen der An-

Claims (1)

  1. schlagschiene angebrachte Marken übereinstimmend eingestellt werden, wodurch gleichzeitig auch die Gröfse der Verschiebung ersichtlich wird. . . .
    Beim Hobeln werden in das zu bearbeitende Material zunächst durch die entsprechend eingestellten Schneidscheiben c'2 parallele Längsschnitte gemacht, deren Abstände die Breiten der herzustellenden Stäbchen oder Streifen bestimmen, worauf das Hobeleisen a so viele Späne gleichzeitig abnimmt, als Schneidscheiben vorhanden sind. Die Dicke dieser Späne bezw. Stäbchen oder Streifen wird durch die Einstellung der Führungswalze b2 gegen die Schneide des Hobeleisens bestimmt. Diese Walze bewirkt gleichzeitig durch den auf das Material ausgeübten Druck eine Glä'ttung der Oberfläche desselben. Die abgehobelten Stäbchen oder Streifen werden zwischen Hobeleisen und Walze in eine im Hobelkasten A hergestellte Rinne geführt.
    Um Streifen oder Stäbchen von verschiedener Breite vermittelst des beschriebenen Hobels herstellen zu können, werden die Backe c mit den an ihr sitzenden Schneidscheiben c2, und die an der Hobelunterseite angeschraubte Platte, durch'deren Schlitze die Schneidscheiben treten, gegen Stücke mit näher oder entfernter von einander befindlichen Schneidscheiben bezw. Schlitzen ausgewechselt.
    Der Hobel dient hauptsächlich dazu, aus Fischbein oder Fischbein-Imitationen die zur Miederfabrikation und für Damenkleider erforderlichen Stäbchen und Streifen herzustellen.
    Patent-Ans ρ ruch:
    Ein Hobel zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer schmaler Stäbchen oder Streifen, bei welchem vor der Schneide des Hobeleisens auswechselbar, sowie heb- und senkbarSchneidscheiben c2 zum Zwecke das Material in Streifen zu theilen angeordnet sind, sowie vor der Schneide des Hobeleisens eine heb- und senkbare, drehbare Führungswalze 62 liegt, zum Zwecke, die Stä'rke, in welcher die Streifen mittelst des Hobeleisens abgetrennt werden, nach Belieben zu regeln und die Oberfläche des Materials zu glätten und an der Unterfläche des Hobelkastens parallel zur Bewegungsrichtung des Hobels eine Anschlagschiene b verstellbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65313D Hobel zur Herstellung schmaler Stäbchen Expired - Lifetime DE65313C (de)

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