DE718151C - Vorrichtung zum Herstellen von Holznaegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Holznaegeln

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DE718151C
DE718151C DEH159576D DEH0159576D DE718151C DE 718151 C DE718151 C DE 718151C DE H159576 D DEH159576 D DE H159576D DE H0159576 D DEH0159576 D DE H0159576D DE 718151 C DE718151 C DE 718151C
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DE
Germany
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milling cutter
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knife
manner known
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Expired
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DEH159576D
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English (en)
Inventor
August Heermann
Gustav Heermann
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AUGUST HEERMANN
GUSTAV HEERMANN
Original Assignee
AUGUST HEERMANN
GUSTAV HEERMANN
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/28Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of dowels or bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Holznägeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Holznägeln, insbesondere für Zimmereizw ecke, unter Verwendung einer elektromotorisch angetriebenen Stemmmaschine.
  • Zur Herstellung von Holznägeln =u. dgl. sind bereits. Zapfenfräsen, bei denen das Messer etwa, nach der Art einer Bleistiftspitzm,aschine .arbeitet, bekanntgeworden.
  • Die Verwendung derartiger Zapfenfräsen war jedoch nur in größeren, maschinell eingerichteten Zimmereibetrieben möglich, da sich dieselben beispielsweise nur an einer Drehbank oder Bohrmaschine anbiingen ließen.
  • Da nun aber fast allgemein die Zimmereibetriebe außer einer elektromotoriseh angetriebenen Stemmaschine keine -weiteren Maschinen besitzen, ließen sich die bekannten Zapfenfräsen .auch nur in äußerst bescheidenem Maße verwerten.
  • Hier Abhilfe zu schaffen, ist Zweck - der Erfindung, deren Wesen darin besteht, daß eine Vorrichtung zur Anwendung gelangt, bei welcher das Futter zum Erfassen des Vierkantkopfes des Nagels auf der Achse eines Motors angeordnet ist, der an Führungsschienen gegen Federwirkung gegen die Grundplatte verschiebbar ist, so daß der eingespannte Nagel in den Führungskanal eines feststehenden Fräsers eingeführt werden kann, dessen Messer durch den Längsschnitt in an sich bekannter Weise in den Führungskanal hineinragt.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. i Vorderansicht der in eine Stemmmaschine eingebrachten Vorrichtung, Abb. 2 Draufsicht auf die Fußstütze der Stemmaschine im teilweisen Schnitt und Abb. 3 eine Draufsicht auf die Schneidtülle in vergrößertem Maßstab.e.
  • Bei den nach dem vorliegenden Verfahren herzustellenden Holznägeln handelt es sich um konisch verlaufende Rundhölzer, die aus entsprechend vorbereiteten Vierkantleisten Uefertigt werden, wobei als Vierkantleisten die in Zimmereibetrieben allgemein gebräuchlichen und billigen Wellerlatten in besonders vorteilhafter Weise verwendet werdenkönnen.
  • Die letzteren können dabei direkt gebündelt in die gewünschten Längen zerschnitten werden, so d aß man also jedesmal eine größere lienge, beispielsweise ungefähr zehn Vierkantstäbe, auf einmal vorliegen hat, und darauf erfolgt alsdann das Abschälen der einzelnen Stäbe mittels der Vorrichtung im Sinne der Erfindung.
  • Die Vorrichtung besteht aus dem Futter a, welches an Stelle, beispielsweise von einem Bohrfutter, in' eine an sich bekannte kombinierte Stemmaschine eingesetzt ist und die Verlängerung der Antriebachse des Elektromotors b darstellt. Das Futter a besitzt ein Vierkantloch, in welches die zu bearbeitenden Vierkantlöcher x mit ihrem oberen Ende einzusetzen sind. Selbstverständlich kann das Futter auch als Spannfutter ausgebildet sein, derart, daß die Vierkanthölzer in ihrer hängenden Lage jeweils federnd gehalten werden.
  • In den Aufstützfuß c der Stemmaschine ist nun ferner ein Schneidwerkzeug eingebaut, das sich in axialer Richtung zur Motorachse befindet.
  • Das Schneidwerkzeug wird aus einer Hüls d gebildet mit kegelförmigem Einführungskanal. Längsseits der Hülse ist die Schlitzöffnung d2 vorgesehen, durch welche die Schneide eines auswechselbaren Messers ds in den Einführungskanal der Hülse einragt. Das Messer findet dabei seine Befestigung mittels der Schrauben e an der etwa keilförmigen Leiste d', welche seitlich am Hülsenkörper angebracht ist. Das Messer kann dabei ziveckmäPaig Schlitze tragen, vermöge deren die Schneidspitz.e desselben mehr oder weniger weit in den Einführungskanal eingeführt werden kann, so daß hierdurch also auch die Holznägel in ihrem Durchmesser beeinflußt werden können. An seinem oberen Ende verläuft die in den Einführungskanal. derHülsed einragende Schneide des Messers d3 etwa bogenförmig, um ein unbehindertes und gleichmäßiges abschälen der abzurundenden Vierkanthölzer zu erzielen. Gleichzeitig wirdhierdurch aber auch erreicht, daß die gebrauchsfertigen Nägel an ihrem oberen Ende aus der kreisrunden Form allmählich in die Vierkantkopfform übergehen, wodurch beim Einschlagen derselben ein Ausbrechen der Nagelkopfkanten verhindert wird.
  • Um eine schnelle und bequeme sowie sichere Zuführung der Vierkanthölzer in den Bereich des Schneidmessers zu ermöglichen, ist .die Hülse il sodann noch mit dem Trichter d5 ausgebildet. Die Hülse tl nebst der Seitenleiste dl ist in einer Tragplatte feingelagert und mit dieser zu einer Einheit verbunden. Die Befestigung derselben erfolgt vermöge der in ihr vorgesehenen Öffnungen g2 unterhalb des AufstÜtzfußes c der Stemmaschine, und zwar so, daß die Tragplatte f mittels der Schrauban g, die an ihrem oberen Endegl die halbkreisförmigen Verstärkungsrippen ft des Aufstützfußes c übergreifen, gehalten bzw. getragen wird.
  • Die Tragplatte f ist sodann noch im Bereiche der Messerschneide mit einer etwa segmentförmigen Öffnung versehen, um den sich abschälenden Spänen einen freien und unbehinderten Austritt zu schaffen.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist nun folgende: Die Vorrichtung wird zunächst auf ein geeignetes Gestell aufgesetzt, dessen Gestaltung so gewählt ist, daß das sich unterhalb des Aufstützfußes c zum Teil fortsetzende Schneidwerkzeug frei auszuragen vermag. Daraufhin wird ein Vierkantholz mit seinem einen Ende in das Futter a eingebracht und durch Herunterdrücken des Motors b, welcher in senkrechter Richtung federnd heb- und senkbar angeordnet ist, wobei derselbe mittels der Spindeln b1 seine Führung erhält, das zu bearbeitende Werkstück in den Trichter d5 der Hülse eingeführt. Alsdann wird der Motor in Gang gebracht und nun bei sehr hoher Geschwindigkeit das Werkstück durch Senken des Motors tief in den Einführungskanal der Hülse heruntergedrückt, wodurch das Abschälen des Vierkantholzes bzw. Infortnbrin# gen desselben erfolgt. Daraufhin wird der Motor und damit auch das Werkstück dann wieder in die Hoch- bzw. Anfangsstellung gebracht, der Motor ausgeschaltet und das fertige Werkstück entnommen.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Holznägel. besitzen gegenüber denjenigen von Hand zugeschnittenen den Vorteil, daß beim Abbinden der Hölzer die Schnitte besser abzudichten sind, weil. die Nägel eben in ihrer gesamten Länge absolut gleichmäßig ansteigend verlaufen, was bei den von Hand hergestellten selten der Fall ist. Es kommt bei den letzteren nämlich fast stets vor, daß eben infolge der vorhandenen Unebenheiten die Hölzer sich gegeneinander verschieben, wodurch die Schnittstellen der zu verbindenden Hölzer alsdann besonders stark hervortreten.
  • Auch ,die Gestehungskosten der nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Nägel sind außerordentlich gering, da sie sich eben ohne Schwierigkeiten in kürzester Zeit herstellen lassen.
  • Die Vorrichtung läßt sich natürlich nicht nur in eine kombinierte Stemmaschine, sondern beispielsweise auch in eine Bohr- oder ähnliche Maschine jederzeit ohne weiteres einbauen.
  • Ferner wird es als in den Rahmen der Erfindung fallend angesehen, die Vorrichtung im umgekehrten Sinne wie vorstehend geschildert anzuordnen, also derart, daß die Schneidwerkzeuge eine rotierende Bewegung ausführen, wähnend das Werkstück in einem fest angeordneten Futter seinen Halt findet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Holznägeln, insbesondere für Zimmereizwecke, unter Verwendung einer elektromotorisch angetriebenen Stemmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter zum Erfassen des Vierkantkopfes des Nagels auf der Achseeines Motors angeordnet ist, der an Führungsschienen (b') gegen Federwirkung gegen die Grundplatte (f) verschiebbar ist, so daß der eingespannte Nagel in den Führungskanal (d, d') eines feststehenden Fräsers eingeführt werden kann, .dessen Messer durch den Längsschlitz (b") in an sich bekannter Weise in den Führungskanal. hineinragt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, !dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (d"') des Messers des Zapfenfräsers an ihrem oberen Ende in an sich bekannter Weise bogenförmig verläuft. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß i der Führungskanal des Zapfenfräsers zur besseren Einführung des Werkstückes in an sich bekannter Weise mit einem Einführungstrichter (d5) ausgerüstet ist.
DEH159576D 1939-05-16 1939-05-16 Vorrichtung zum Herstellen von Holznaegeln Expired DE718151C (de)

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