DE717514C - Motorfahrzeug - Google Patents

Motorfahrzeug

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Publication number
DE717514C
DE717514C DEN43399D DEN0043399D DE717514C DE 717514 C DE717514 C DE 717514C DE N43399 D DEN43399 D DE N43399D DE N0043399 D DEN0043399 D DE N0043399D DE 717514 C DE717514 C DE 717514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor vehicle
impeller
vehicle
steering
steering wheel
Prior art date
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Expired
Application number
DEN43399D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Ern Kniekamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NSU Werke AG
Original Assignee
NSU Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by NSU Werke AG filed Critical NSU Werke AG
Priority to DEN43399D priority Critical patent/DE717514C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE717514C publication Critical patent/DE717514C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/02Endless track vehicles with tracks and additional ground wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K11/00Motorcycles, engine-assisted cycles or motor scooters with one or two wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K7/00Freight- or passenger-carrying cycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M29/00Ground engaging propulsion devices for cycles, sledges, or rider-propelled wheeled vehicles, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Motorfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Motorfahrzeug, das sich durch eine neue vorteilhafte Bauart auszeichnet. -Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein geländegängiges Motorfahrzeug zu schaffen, das in' bezug auf Wendigkeit, Kurvensicherheit und Fahrgeschwindigkeit den bekannten geländegängigen Fahrzeugen mit motorischem Antrieb überlegen ist.
  • Zu den geländegängigen Motorfahrzeugen, die sind, werden im allgemeinen drei Gruppen von Fahrzeugen gerechnet, nämlich: .
  • z. Radfahrzeuge, der vorliegenden Gattung entsprechend Motorräder mit Beiwagen, _ 2. Gleiskettenfahrzeuge ohne Lauf- und Lenkr@danordnung und -3. . Gleiskettenfahrzeuge mit Lauf- und Lenkradanordnung.
  • . -Die. unter z. genannten Motorräder .mit Beiwagen können nur als beschränkt geländegängig bezeichnet werden, da sie keinen Gleiskettenantrieb aufweisen. Ferner besitzen große Breite, so daß sie für schmale Wege schlecht geeignet sind. Auch ist die Kippgefahr derartiger Räder verhältnismäßig groß.
  • Die unter 2. genannten Motorfahrzeuge, die sogenannten Gleiskettenfahrzeuge ohne Lenkrädanordnung, überwinden zwar wesentlich besser als die unter i. genannten Fahrzeuge unwegsame Gelände usw., indessen ist einmal nachteilig, daß zum Antrieb eine regelmäßig große Motorleistung `erforderlich ist, zum andern besteht ein Nachteil darin, daß keine großen Geschwindigkeiten auf der Straße erzielt werden können. Dies liegt insbesondere daran, daß der reine Gleiskettenantrieb nach bekanntem Lenksystem das Zickzackfahren in sich schließt. Die Bedienung muß .infolgedessen außerordentlich achtsam sein; wenn etwas höhere Geschwindigkeiten erzielt werden sollen. Dies gilt auch für die bekannten Motorfahrzeuge der vorerwähnten Art, bei denen, .'ähnlich wie bei einem Motorrad; eine besondere Lenkereinrichtung einem entsprechenden Fahrersitz und entsprechenden Be- Um den Nachteilen der unter 2@genannten Motorfahrzeuge zu begegnen, sind dann die unter 3. genannten Gleiskettenfahrzeuge mit Lauf- und Lenkradanordnung entwickelt worden. Diese bekannten Fahrzeuge sind üb-' licherweise mit zwei Lenkrädern ausgestattet; die ganz ähnlich wie die Vorderradanordnung eines normalen Kraftfahrzeuges (Automobil), durchgebildet und mit einer entsprechenden Steuerung versehen sind. Diese Fahrzeuge sind nicht besonders gut wendig, im übrigen ist die Anordnung von zwei Lenkrädern mit Achse gleichbedeutend mit einem großen Rollwiderstand und Lenkwiderstand im Gelände besonders mit lockerer Fahrbahn, wie Sand, Schnee usw., ganz abgesehen davon, daß diese Bauart auch einen erhebli@hen Gewichtsaufwand in sich schließt.
  • In diesem Zusammenhang sind auch sogenannte gelenkte Bauarten erwähnenswert, bei denen beispielsweise mit dem- Fahrgestell ein vorderes Lauf- und Lenkrad und eine hintere Antriebseinrichtung vereinigt ist, welche ein Laufrad und eine Gleiskette umfaßt. Diese ,Bauarten sind einmal in ihrer Durchbildung recht verwickelt, zum andern lassen sich auch keine hohen Geschwindigkeiten erzielen, denn dafür ist der Gesamtaufbau viel zu schwerfällig und auch der Bestimmungszweck dieser Bauarten, als Zugmaschinen zu dienen, schließt die Verwendung derartiger Fahrzeuge für höhere Fahrgeschwindigkeiten aus.
  • Ein weiterer bekannter Vorschlag geht dahin, zwischen den beiden Gleisketten ein Laufrad anzuordnen, das auch als Lenkrad d: 'eilen kann. Die Ausnutzung des Laufrades als Lenkrad ist aber nur dann möglich, wenn die. Gleisketten derart angehoben werden, daß sich- die Gleisketten mit ihren hinteren Enden a11 *Boden - abstützen. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme ergibt sich eben daraus, daß das Laufrad -zwischen den- Gleisketten angeordnet ist und demgemäß -nicht unmittelbar zur Lenkung herangezogen werden kann. Hierbei ist nachteilig, daß -sich nahezu .das gesamte Fahrzeuggewicht- auf die Laufradachse beim Heranziehen zum Lenken überträgt und im übrigen von einem Gleiskettenfahrzeug, das geeignet wäre, Geländeschwierigkeiten zu überwinden, nicht mehr gesprochen werden kann. Wirkungsmäßig ist ein solches Fahrzeug in diesem Zustande mit einem Dreiradfahrzeug zu vergleichen.
  • . Durch die Erfindung werden die genannten Nachteile -vollständig. vermieden und, wie eingangs erwähnt, ein geländegängiges Motorfahrzeug geschaffen, das sich außerordentlich günstig in bezug auf seine Fahreigenschaften (Wendigkeit, Kurvensicherheit, Fahr= geschwindigkeit @usw.) verhält.
  • `Erfindungsgemäß .`ist .das einzige vordere Lauf- und Lenkrad mit seinem Aufstützpunkt auf deal Boden mit einem solchen Abstand von dem vordersten Auflagepunkt der beiden Gleisketten angeordnet, daß das Laufrad ausreichende Lenkfähigkeit durch genügenden Bodendruck erhält. Auch erweist sich die Vorverlegung der Lauf- und Lenkradanordnung insofern als Vorteil, als ein größerer Lenkausschlag möglich wird, als dies bei jenen Bauarten der Fall ist, bei denen das Laufrad -zwischen 'den Ketten angeordnet ist.
  • Iss liegt auf der Hand, daß ein derartiges, nur mit einem vorverlegten Laufrad versehenes Gleiskettenfahrzeug den bekannten Gleiskettenfahrzeugen mit zwei Lenkrädern deswegen überlegen ist, weil ein erheblich geringerer Fahr- und Lenkwiderstand zu überwinden ist. Gewichtsmäßig ergeben sich sehr günstige Voraussetzungen, ganz abgesehen davon, daß auch die Gewichtsverteilung in einem solchen Fahrzeug außerordentlich zweckmäßig gewählt werden kann. Dies gilt sowohl für die Gewichtsverteilung der Bemannung als auch für die Gewichtsverteilung, der Antriebsteile. So ergibt sich auch eine recht günstige Schwerpunktslage, -welche die Fahr- und Standsicherheit erhöht. Ein Fahrzeug der erfindungsgemäßen Bauart nimmt finit Leichtigkeit Unebenheiten des Bodens und auch Gräben geringerer Breite, da in diesen Fällen das Lenkrad gleichsam über die Untiefen des Bodens hinweg gleitet. Das Fahrzeug gemäß der Erfindung benötigt auch eine geringere Breite und kann daher schmale Wege, insbesondere auch Gebirgswege, befahren. Daß die Wendigkeit sehr groß ist, ergibt sich daraus, daß das einzige Lenkrad stets im Bereich der äußersten Breite. des Fahrzeuges sich befindet. Dies ist in gewissen Fällen für schmale Wege von Vorteil, insbesondere beim Anlenken. Die Steuerung ist wesentlich einfacher als die Steuerung der 'Gleiskettenfahrzeuge mit zwei vorderen gelenkten Laufrädern. - Auch die. Federung gestaltet sich einfacher. Benn Geradeausfahren lassen sich erhebliche Gechwindigkeiten erzielen, ohne daß der Fahrer eine besondere Sorgfalt aufzuwenden@hätte. Dies wirkt sich sehr günstig auf -die Fahrsicherheit aus, ganz abgesehen davon, @daß der Fahrer eines derartigen Fahrzeuges längst nicht so .ermüdet wie die Fahrer der bekannten geländegängigen Fahrzeuge. -Die schon erwähnte günstige Gewichtsverteilung - innerhalb des erfindungsgemäßen Fahrzeuges, die durch den Häupterfindungsgedanken gegeben ist, schließt auch eine den Fahrbetrieb hindernde Kopflastigkeit bei abgenommenem Laufrad aus. -Besonders vorteilhaft ist- es, wenn unter Beibehaltung -des F-läüpterfindungsgedärikeiis der Lenker auf ein an sich bekanntes Doppeldifferentialgetriebe einwirkt, da ja für das Kurvenfahren zwei Einflüsse von ausschlaggebender Bedeutung sind, nämlich einmal das Verhalten des vorderen Laufrades und zum anderen das Verhalten der Gleisketten. Diese beiden Einflüsse sind aber dann gut aufeinander abgestimmt, wenn die durch das Doppeldifferentialgetriebe gegebene Kurvensicherheit mit der Lenkfähigkeit des vorderen Laufrades zusammenwirkt.
  • Durch die Vorverlegung der vorderen Laufradanordnung sind auch räumlich günstige Voraussetzungen geschaffen, insbesondere in der Hinsicht, daß der frei werdende Platz zwischen den Gleisketten für die Unterbringung des Motors und die dazugehörigen Aggregate ausgenutzt werden kann, was wiederum zur Folge hat, daß der Platz über dem Motor mit Vorteil zur Unterbringung der- Sitze für die Begleitfahrer ausgenutzt «-erden kann, da diese in einer durchaus angemessenen Höhenlage gegenüber dem Fahrzeug als solchem sich befinden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen: Abb. r ein Motorfahrzeug gemäß der Erfindung in Seitenansicht in schematischer Darstellung, Abb. 2 das gleiche Fahrzeug in Draufsicht, Abb. 3 dasselbe Fahrzeug in Vorderansicht. Für den Aufbau des Fahrzeuges gemäß den Abb. r bis 3 ist die Kombination eines Gleiskettenantriebes i mit einer aus einem Laufrad 2 bestehenden Laufradanordnung vorgesehen. Wie die Abbildungen deutlich erkennen lassen, ergibt sich auf diese Weise ein motorradähnlicher Aufbau, der insbesondere auch durch die symmetrische Anordnung des Laufrades 2 zu dem Gleiskettenantrieb und die Verwendung der für ein Motorrad schwerer Bauart üblichen Bedienungsorgane gegeben ist. So erkennt man in den Abbil@ dungen als Lagerung für das Laufrad 2 die übliche Gabel 3 mit dem Lenker ¢; auch die Federung kann in. üblicher Weise ausgebildet sein. Der Sitz 5 des Fahrzeuges wird zweckmäßig in der für ein Motorrad üblichen Weise hinter dem Lenker vorgesehen. Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine Anordnung, bei der das Laufrad mit der dazu .gehörigen Lenkereinrichtung usw. hinter dem den Gleiskettenantrieb enthaltenden Aggregat vorgesehen ist. An Stelle des gabelförmigen Lenkers 4 kann aber auch ein Steuerrad üblicher Ausführung vorgesehen sein. Der Antriebsmotor ist in Abb. i in gestrichelten Linien bei 6 angedeutet. Er befindet sich vorteilhaft :n der Nähe der Gleisketten, und zwar zwischen diesen möglichst tief gelegen. Dadurch erhält der gesamte Aufbau eine tiefe Schwer-Uunktslage und eine sehr große Seitenkipp-@estigkeit. Außer dem Fahrer, der das Fahrzeug bedient und in der Nähe des Lenkers bei 5 seinen Sitz hat, lassen sich auf dem -Fahrzeug noch weitere Sitze 7 und 8 unterbringen, denen in geeigneter Weise Fußstützen 9 und to zugeordnet sind.
  • Mit dem Fahrzeug gemäß der Erfindung lädt sich auch ein Anhänger kuppeln, und es ist weiterhin möglich, das Fahrzeug auch als Zugmaschine zu verwenden. Die Eigenart des erfindungsgemäßen Aufbaues bringt es mit sich, daß mit dem Fahrzeugrahmen ohne größere Schwierigkeiten ein Schneepflug verbunden werden kann, eine Maßnahme, die sich insbesondere im Gebirge und im Winter als vorteilhaft erweist. Weiterhin läßt sich an Stelle des Laufrades oder zusätzlich zu dem Laufrad auch eine Schneekufenanordnung vorsehen, die an der Lenkerbewegung teilri itnnit.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCÜ#E: r. Motorfahrzeug mit Gleiskettenantrieb und vorderer Lauf-- und Lenkradanordnung, bei dem Lenkereinrichtung, Fahrersitz, Bedienungsorgane sowie Laufrad motorradähnlich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das einzige vordere Lauf- und Lenkrad (2) mit seinem Rufstützpunkt auf dem Boden in einem solchen Abstand von dem vordersten Auflagepunkt . der beiden Gleisketten (i) angeordnet ist, daß das Laufrad eine ausreichende Lenkfähigkeit durch genügenden Bodendruck erhält.
  2. 2. Motorfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsverteilung innerhalb des Fahrzeuges eine den Fahrbetrieb hindernde Kopflastigkeit bei angenommenem Laufrad (2) ausschließt. '
  3. 3. Motorfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker auf ein an sich bekanntes Doppeldifferentialgetriebe einwirkt.
  4. 4. Motorfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit den dazugehörigen Aggregaten zwischen den Gleisketten angeordnet ist und die Sitze für die Beifahrer sich darüber befinden.
DEN43399D 1939-06-29 1939-06-29 Motorfahrzeug Expired DE717514C (de)

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WO2006074559A1 (en) * 2005-01-14 2006-07-20 Wenko Ag Burgdorf Tracked atv
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