DE717503C - Klebstoff - Google Patents

Klebstoff

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Publication number
DE717503C
DE717503C DEK151358D DEK0151358D DE717503C DE 717503 C DE717503 C DE 717503C DE K151358 D DEK151358 D DE K151358D DE K0151358 D DEK0151358 D DE K0151358D DE 717503 C DE717503 C DE 717503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
adhesive
glue
trichlorethylene
turpentine
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Expired
Application number
DEK151358D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Kukula
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF KUKULA DR
Original Assignee
RUDOLF KUKULA DR
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09HPREPARATION OF GLUE OR GELATINE
    • C09H11/00Adhesives based on glue or gelatine

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Klebstoff Zum Kleben der sog. Paraffinpapiere, Wachspapiere, Asphaltpapier o. dgl., ferner von Pergament oder dessen Ersatzsteffen hat man bereits versucht, Klebstoffe zu verwenden, die Bestandteile !enthalten, welche den Zweckhaben, die Imprägnierung-s- oder LUberzugstoffe, von denen die Papierfasern umhüllt bind, ztt lösen. Es wurde auch bereits vorgeschlagen; Klebstoffe, wie Leim, Gelatine, mit Lösungsmitteln, und zwar organischen Säuren, insbesondere Essigsäure, zu verwenden, wobei auch Verdiimzungsmittel, wie Benzin, Benzol, Taluol, Alkohol, Tetrachlorkohlenstof o. dgl., benutzt werden sollten. Keiner dieser Klebstoffe entspricht aber den Anforderungen (Haltbarkeit, Farblosigkeit, Durchsichtigkeit, Geruch- und Geschmacklosigkeit, Gesundheitsunschädlichkeit, Verwendbarkeit für maschinelle Massenerzeugung, und für verschiedenste Papierarten, kurze Trocknungszeit usw.), die an einen Klebstoff von Verpackungshüllen für Nährungs- und Genußmittel gestellt werden müssen. Selbst wenn einzelne dieser Klebstoffe auch geeignet sind, den erforderlichen Klebeeffekt zu gewährleisten, zeigen sich doch wieder Nachteile, welche die praktische Verwendbarkeit ausschließen. Diese Nachteile liegen teils in der als Lösungsmittel bisher veru-endeten organischen Säure, teils darin, daß die angeführten Verdünnungsmittel trotz ihrer Flüchtigkeit in der Klebestelle einen durchdringenden, üblen Geruch zurücklassen, der bei Anwendung solcher Papiere zum Einhüllen von Nährungs-und Genußmitteln unerträglich ist. MTerden aber diese Verdiinnungsmittel weggelassen, so kann eine haltbare Klebung überhaupt nicht erreicht werden.
  • Der Klebstoff gemäß der vorliegenden Erfindung besteht gleichfalls aus einer mit Säure versetzten wäßrigen Leimlösung und flüchtigen organischen Verdiinnungsmitteln und ist dadurch gekennzeichnet, daßa er ,als Säume Mineralsäure, insbesondere Salzsäure, und als organisches Trichlor:ithylen und gegebenenfalls Terpentin .enthält.
  • Der Zusatz einer '.Mineralsäure zum Kle.listoff, wie Leim, insbesondere Kn.oclienleim. Gelatine o. dgl., sowie des genannten besonderen Verdünnungsmittels hat zur Folge, dah das Klebemittel allen eingangs aligefUlirten Anforderungen restlos entspricht und daß sich das Verdünnungsmittel beim Trocknen der Klebestelle vollkommen verflüchtigt, also praktisch genommen lcitie Spuren zuriickläßt, die sich in der Hülle unangenehm fühlbar machen würden. Das Trichloräthvlen kann heim Trocknen der Klebestelle aufgefangen und immer wieder verwendet «erden.
  • Es empfiehlt sich. dem Klebstoff auch Terpentin zuzusetzen, wodurch die Adhäsion an dem Papier erhöht und das Zu-sammenzic:hen zu Tropfen verhindert wird.
  • Eine beispielsweise Zusammensetzung cles erfindungsgeinäVien hlel)stoffes ist folglii(l:e:
    5 Gewichtsteile Knochenleim,
    40 bis ,-5 - Wasser,
    2 - a - konzentrierte Salz-
    säure,
    12 - 20 - Trichloräthylen,
    gegebenenfalls auch
    4 - 1; - Terpentin.
    Dem Klebstoff nach der Erfindung kann man noch gewisse andere Klebemittel, wie etwa. Kartoffelstärke-, zusetzen, und dersell)c ist insbesondere zum Kleben von weitem oder hellem Paraffinpapier geeignet.
  • Für Pergaminpapiere, welche viel VVacli3 enthalten, kann ein Klebstoff ungefähr folgender Zusammensetzung verwendet werden:
    io Gewichtsteile Knochenleün.
    20 bis 25 - Wasser,
    .. - 5 - Terpentin.
    S - 15 - Milchsäure.
    1 - .. - konzentrierte Salz-
    säure,
    20 - 35 - Trichloriithylen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klebstoff für mit Paraffin, Asphalt. Wachs usw. imprägnierte oder überzogene Papiere, Pappen o. dgl., Pergament oder dessen Ersatzstoffe, bestehend aus einer mit Säure versetzten wäßrigen Leirnlösutig und flüchtigen organischen Verdünnungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß er als Säure Mineralsäure, insbesondere Salzsäure, und als organisches V erdiinntmgsmittel Trichloräthylen und gegebenenfalls Terpentin, enthält.
DEK151358D 1937-07-26 1938-07-22 Klebstoff Expired DE717503C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT717503X 1937-07-26

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DE717503C true DE717503C (de) 1942-02-16

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ID=3679801

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DEK151358D Expired DE717503C (de) 1937-07-26 1938-07-22 Klebstoff

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