DE717422C - Schaltungsanordnung fuer Bedienungsplatz in Fernsprechanlagen mit Aushilfsplatz - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Bedienungsplatz in Fernsprechanlagen mit Aushilfsplatz

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DE717422C
DE717422C DEN40662D DEN0040662D DE717422C DE 717422 C DE717422 C DE 717422C DE N40662 D DEN40662 D DE N40662D DE N0040662 D DEN0040662 D DE N0040662D DE 717422 C DE717422 C DE 717422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
auxiliary
relay
operator
switching
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Expired
Application number
DEN40662D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Wirth
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/04Arrangements for indicating calls or supervising connections for calling or clearing
    • H04M5/06Arrangements for indicating calls or supervising connections for calling or clearing affording automatic call distribution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Bedienungsplatz in Fernsprechanlagen mit Aushilfsplatz In Fernsprechanlagen, in denen ankommende Anrufe von einem Bedienungsplatz entgegengenommen werden, dessen Sprechapparat wahlweise an verschiedene Leitungen angeschaltet werden kann, ist es bekannt, -einen sag. Aushilfsplatz vorzusehen, der beim gleichzeitigen Eintreffen mehrerer Anrufe. diejenigen Anrufe entgegennimmt, welche von dem Bedienungsplatz im Augenblick nicht entgegengenommen werden können. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art müssen an dem Aushilfsplatz, ebenso wie an dem Bedienungsplatz, Schaltmittel vorgesehen sein, welche die Anschaltung des Sprechapparates an die jeweils anrufende Leitung aus. einer Mehrzahl von Leitungen ermöglichen. Die Erfindung bezweckt, die Ausbildung des Aushilfsplatzes zu vereinfachen, und erreicht dies dadurch, daß Schaltmittel durch eine Schaltmaßnahme am Bedienungsplatz derart vorbereitet werden, daß die Umschaltung einer nicht abgefragten anrufenden Leitung von dem Bedienungsplatz auf den Aushilfsplatz durch bloßes Melden des den Aushilfsplatz bedienenden Teilnehmers erfolgt. Der Aushilfsplatz braucht infolgedessen zur Anschaltung seines Sprechapparates an die anrufende Leitung nicht mit Schalteinrichtungen ausgerüstet zu sein, wie Tasten oder Kippschalter, die dieser Leitung individuell zugeordnet sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Zeichnung veranschaulicht die prinzipiellen Stromläufe einer Leitung L und der für die Anschaltung des Sprechapparates P des Bedienungsplatzes und des Sprechapparates OB des Aushilfsplatzen vorgesehenen Schaltmittel.
  • In der Leitung L liegt ein Anrufrelais AR, welches durch den Rufwechselstrom, der beispielsweise mittels eines Induktors gesendet werden kann, kurzzeitig erregt wird und hierbei über seinen Kontakt ar ein Relais H einschaltet. Das Relais H hält sich über seinen Kontakt lil und schaltet mittels des Kontaktes li; die .Anruflampe an. Will die Beamtin des Bedienungsplatzes ihren Sprechapparat P mit der Leitung verbinden, dann drückt sie kurzzeitig die Taste AT, welche dieser Leitung zugeordnet ist. Über den Kontakt ATi wird ein Anreizstromkreis für das Anschalterelais A geschlossen, welches sich mit seinem Kontakt a3 in einen nach Loslassen der Taste bestehenden Haltestromkreis einschaltet. In den Kontaktenal und a. wird die Leitung L mit der zu dem Sprechapparat P führenden Leitung verbunden. Der Kontakt,a4 unterbricht den Haltestromkreis für Relais H, so daß dieses abfällt und die Anruflampe ausschaltet.
  • Ist jedoch die Beamtin. des Bedienungsplatzes nicht in der Lage, den Anruf auf die Leitung L entgegenzunehmen, beispielsweise weil sie gerade mit einer anderen, nicht dargestellten Leitung verbunden ist, dann betätigt sie kurzzeitig die Überweisungstaste UT. Hierdurch wird das Relais C über seine Wicklung I erregt. Relais C schließt an dein Kontakt cl einen Stromkreis für seine Wicklung II, welcher über die Wicklung I des Relais U derjenigen Leitung L verläuft, auf der ein Anruf vorliegt, deren Relais .q infolgedessen erregt ist. Das Relais U ist als. Stufenrelais ausgebildet. Über seine Wicklung I wird es in erster Stufe erregt, in der es die Kontakte ul, und ul. betätigt.
  • Bei seinem Ansprechen schließt das Relais C an dem Kontakt c. einen Stromkreis j für das Relais R. Relais R spricht an und legt mittels seiner Kontakter eine Wechselstromduelle, die in bekannter Weise dauernd oder periodisch Rufwechselstrom aussendet, an die zu dem Abfrageapparat OB des Hilfsplatzes führende Sprechleitung. Hierdurch @%-ird der Hilfsplatz angerufen..
  • Sobald der den Hilfsplatz bedienende Teilnehrner sich durch Abnehmen seines Hörers meldet, wird ein in dem-Speisestromkreis des Aushilfsplatzes liegendes Relais MR erregt. Die Kontakte ntrl und inr. unterbrechen den Rufstromkreis. Der Kontakt inr3 schaltet das Relais R ab und gleichzeitig ein Relais V ein, welches den Erregungsstromkreis für die tvicklung II des Relais U schließt. Dieser Erregungsstromkreis ist- durch vorübergehende f rregung des Relais U in erster Stufe an dem Kontakt tili vorbereitet worden. Der Stromkreis der Wicklung II des Relais U verläuft über einen Kontakt lt3 des Relais H der anrufenden Leitung. Sind mehrere Leitungen vorgesehen, welche auf den Hilfsplatz durchgeschaltet werden können, dann sind'die Kontakte h,; der Relais H der verschiedenen Leitungen derart in Reihe geschaltet, daß auch beim Vorliegen gleichzeitiger Anrufe auf mehreren Leitungen stets nur der Stromkreis für die Wicklung Ii des Relais U einer einzigen Leitung vorbereitet ist. Sobald nunmehr das Relais 1; über seine Wicklung II erregt wird, schalten die Kontakte ttsl und asdie zum AbfrageapparatP des Verbindungsplatzes füllrende Sprechleitung ab und dafür die zum Abfr.ageapparat OB des Aushilfsplatzes führende Sprechleitung an. Der Kontakt tis3 schließt einen Stromkreis, der die Erregung der Wicklung II des Relais U unabhängig von der Stellung des Kontaktes 1t3 macht. Der Kontakt us,1 schließt einen Stromkreis für das Ansch.alterelais A, welches mit seiden Kontakten a. und a2 die endgültige Durchschaltung der Sprechleitung vornimmt. Der Kontakt a-, unterbricht den Stromkreis für das Relais TI, so daß dieses die Anruflampe AL ausschaltet. Da bei Erregung des Relais U iii zweiter Stufe auch der Kontakt til... der bei der Erregung .in erster Stufe betätigt wurde, betätigt bleibt, -kann das Anschalterelais A nunmehr mit seinem Kontakt a3 keinen Haltestromkreis für sich selbst schließen. Der Erregungsstromkreis des Relais A bleibt vielmehr abhängig von dem Kontakt us_, und damit unmittelbar abhängig von dem Gesprächszustand des Aushilfsplatzes.
  • Parallel zu der Wicklung des Relais A liegt die Besetztlampe BL, welche bei Erregung des Relais A aufleuchtet. In dem Erregungsstromkreis, der durch den Kontakt us_ geschlossen wurde, liegt ein Relais F, welches ebenfalls erregt wird. Relais F schaltet mit seinem Kontakt i ein Relais G ein, dessen Wickhtnb ein Kondensator l( parallel geschaltet ist, sq daß es verzögert anspricht. Nach seinem Ansprechen schließt Relais G mit seinem Kontakt b das Relais F kurz. Die beiden Relais F, G arbeiten somit nach Art eines Relaisunterbrechers. Bei jedem Kurzschluß des Relais F wird der Strom, der über das Relais A und über die Besetztlampe BL fließt, verstärki. i Diese Stromverstärkungen und Stromschwächungen haben auf das Relais A keinen Einfluß, jedoch auf die Lampe BL, welche - abwechselnd heller und dunkler brennt. Dieses flackernde Aufleuchten der Besetztlampe BL zeigt der Beamtin des Bedienungsplatzes an, daß der Aushilfsplatz mit der anrufenden Leitung verbunden ist.
  • Wird schließlich am Ende der Verbindung an dem Aushilfsplatz der Hörer eingehängt, dann wird durch den Abfall der Relais .'1TR und V auch das. Relais U stromlos, welches das Relais A ausschaltet, so daß alle Relais wieder in die Ruhelage zurückkehren.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausbildung des Aushilfsplatzes beschränkt, der mit einer besonderen Speiseleitung ausgerüstet ist. Es kann auch in der Sprechleitung eine Speisebrücke vorgesehen sein, wobei der Abfrageapparat des Aushilfsplatzes nach Art eines ZB-Apparates geschaltet wird. Die Abschaltung des selbsttätigen Anrufes wird dann in bekannter Weise durch eine in dem Rufstromkreis eingeschaltete Hilfswicklung des Sp.eisebrückenrelais vorgenommen.
  • Es sind Einrichtungen vorgesehen, um eine selbsttätige Rufweiterleitung zum Aushilfsplatz zu bewerkstelligen,. und zwar einmal, wenn nach mehrmaligem Ruf der Hauptplatz nicht abgefragt hat, oder bei Nachtschaltung.
  • Parallel zur Anruflampe AL liegt ein Thermorelais TH, das mit seinem Kontakt th über den Nachtumschalter NU, ebenfalls die 'vVicldung CI erregt. Ist das Relais H längere Zeit angesprochen, ohne daß die Beamtin entweder abfragt oder überweist, dann wird der gleiche Schaltzustand wie beim Betätigen der Überweisungstaste UT selbsttätig hervorgerufen. Da der Aushilfsplatz stets besetzt sein soll, so wird dann dort abgefragt und mit H auch TH stromlos gemacht.
  • Zum Nachtverkehr wird der Schalter NU umgelegt, so: daß nunmehr beim Ansprechen von H über die Kontakte NU2 und lt-5 sofort C kommt. Meldet sich die nachts gegebenenfalls unbesetzte Aushilfsstelle nicht nach mehreren Rufen, so wird durch den Kontakt th und die Arbeitsseite "von NUi das Relais A erregt. Hierdurch fallen Relais H und die davon abhängigen Relais ab, und nach Abkühlen des Thermorelais wird auch A stromlos. Falls kein neuer Ruf vom Amt. über die Leitung L :einläuft, ist der Ruhezustand hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalttmgsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen an einem Bedienungsplatz einlaufende Anrufe ohne Zwischenschalten eines Verteilerwählers zu einem Aushilfsplatz weitergeleitet und von diesem erledigt werden können, gekennzeichnet durch Schaltmittel (C, U), welche durch eine Schaltmaßnahme am Bedientmgsplatz derart vorbereitet werden, daß die Umschaltung einer nicht abgefragten Leitung (L) von dem Bedienungs- auf den Aushilfsplatz durch bloßes Melden- (z. B. Abheben des Hörers) des Aushilfsplatzes erfolgt. L. Schaltungsanordnung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmaßnahme am Bedienungsplatz Schaltmittel (R) am Aushilfsplatz zur -Wirkung kommen, die den selbsttätigen Anruf des Aushilfsplatzes herbeiführen. 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch; i, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Schaltmaßnahme am Bedienungsplatz in erster Stufe erregtes Stufenrelais (U) beim Melden des Aushilfsplatzes voll erregt wird und hierdurch die Umschaltung einer nicht ,abgefragten Leitung (L) herbeiführt (usi, tts2). 4.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet daß Schaltmittel (MR, V) am Ausl.ilfsplatz angeordnet sind, welche beim Melden des Aushilfsplatzes die Abschaltung des Anrufzustandes ,am Bedienungsplatz einleiten. 5. Schaltungsanordnung nach. Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der anrufenden Leitung (L) an dem :'ushilfsplatz unter Erregung eines auch für die Anschaltung dieser Leitung ,an den Bedienungsplatz vorgesehenen Anschalterelais (A) erfolgt, dessen Stromkreise jedoch derart umgesteuert werden, daß es für die Dauer der Verbindung ausschließlich in Abhängigkeit von dem Aushilfsplatt steht. 6. Sch,altungsanordnungnach Anspruch i. bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Leitung an den Aushilfsplatz durch unterschiedliche Steuerung der Besetztlampe (BL) der Leitung an dem Bedienungsplatz kenntlich gemacht wird.
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