DE71738C - Elektromagnet - Google Patents

Elektromagnet

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DE71738C
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wires
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DENDAT71738D
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R. varley jr. in Englewood, Landschaft Bergen, New-Jersey, V. St. A., und F. C. jones in New-York (Stadt, Landschaft und Staat), V. St. A
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Elektromagnet.
Bei der Herstellung von Elektromagneten war es bisher gebräuchlich, Drähte zu benutzen, die mit Seide übersponnen oder mit anderen Stoffen überzogen waren, um sie zu isoliren. Bei den Verbundwindungen der Magnete und Inductionsrollen wurden häufig zwei Drähte zusammengewunden.
Die vorliegende Erfindung ist für jede Art Elektromagnete geeignet. Vorzugsweise wird sie bei billigeren Magneten angewendet, wie bei Klingeln, Funkenrollen und Lärmwerken. Es sollen dadurch die Kosten des Magneten vermindert und, gleiche Leistungsfähigkeit vorausgesetzt, eine Raumersparnifs erzielt werden.
Bei der Herstellung von Elektromagneten nach dieser Erfindung werden zwei Drähte benutzt, wovon der eine mit isolirendem Stoff überzogen, wie z. B. mit Seide oder anderem Faserstoff übersponnen, oder auf andere geeignete Weise isolirt ist, und der andere ein blanker oder nackter Draht ist. Diese zwei werden neben einander aufgewunden und die einzelnen Lagen der Windungen durch Papier oder dergleichen von einander isolirt. Da die Windungen des überzogenen Drahtes mit denen des blanken abwechseln, so ist der blanke Draht der einen Windung aufser Berührung mit der anderen gehalten. Dabei wird weniger Raum erfordert, weil der Ueberzug von dem einen Draht fortfällt. Die Enden der Windungen sind reihenweise verbunden, so dafs der Strom beide Windungen in derselben Richtung durchströmt.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Aufrifs des theilweise fertigen Magneten, Fig. 2 ein schematisches Bild, das die Art der Wickelung und die Verbindung der einzelnen Windungen eines Kernes zeigt, und Fig. 3 ist ein ähnliches Bild, das die Verbindung der Drähte für zwei Kerne zeigt.
Auf dem Kern A ist eine entsprechende Spule mit Endscheiben B B und einem geeigneten Isolirrohr zwischen dem Metall des Kernes und der ersten Drahtwindung. Um jede Lage der Windungen wird, sowie sie aufgewunden ist, eine vollständige Lage Papier gelegt, so dafs eine Lage von der anderen isolirt ist. Der Draht D ist mit Isolirstoff bedeckt, der Draht E blank. Nachdem die Spule vollendet ist, werden die zwei Windungen oder Wickelungen in Reihen verbunden, indem man die Enden E2 und D1 so vereinigt, dafs der Strom bei D2 eintreten, durch die überzogene Windung D, vom Ende D1 in das Ende E3 und durch die Windung E des nackten Drahtes beim Ende El zum negativen Pol der Stromquelle gehen kann.
Wenn ein Elektromagnet aus zwei Kernen und zwei Wickelungen zusammengesetzt ist, wie in-Fig. 3, so können die Enden E1D1 einer Windung mit den Enden i?2 D2 der
nächsten und am anderen Ende
D1 E2 verbunden werden.
die Drähte

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektromagnet, dessen Wickelung zur Erzielung erhöhter Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Raumersparnifs und Billigkeit der Herstellung aus zwei neben einander gewickelten und in Hintereinanderschaltung verbundenen Drähten besteht, von denen nur einer mit Isolirstoff überzogen ist, und die in von einander isolirten Lagen aufgewunden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71738D Elektromagnet Expired - Lifetime DE71738C (de)

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