-
Vorrichtung zum Trocknen von Strümpfen Die Erfindung bezieht sich
auf eine Vorr-ichtung zum Trocknen von S-trümpfen und ist eine Weiterbildung des
Erfindungsvorschlages des Patents 667 216.
-
Gemäß dem Hauptpatent 667 2 16 werden die Strümpfe zwecks Trocknung
nach dem Ausschleudern auf aufrecht stehende Halter gezogen, auf denen sie nicht
mit Spannun- anliegen und beim Beaufschlagen,durch den Trockenluftstrom flattern
können.
-
NachdernHauptpatent wird demnach jeder einzelne Strumpf auf einen
hierfür vorgesehe-#nen aufrecht stehenden Halter gezogen. In wirtschaftlicher Richtung
stellt sich dieses Verfahren nach dem Hauptpatent ziemlich teuer, denn es muß jeder
einzelne Strumpf von einer Bedienungsperson auf einen besonderen aufrecht stehenden
Halter gezogen werden, was ziemlich zeitraubend ist und sich demgemäß in einer Verteuerung
des Strumpfes auswirkt, was man evtl. bei guten Strumpfqualitäten noch in Kauf nehmen
kann, nicht dagegen bei minderen Qualitäten, wo es darauf ankommt, den Strumpf so
billig wie möglich an den Käufer zu bringen.
-
Hier setzt nun die Erfindung eln und verbessert insofern den Erfindungsvorschlag
des Hauptpatentes in wirtschaftlicher Hinsicht, ,als die Strümpfe in gtößerer Stückzahl.
auf den stehenden Haltern getrocknet werden, so daß demnach die Bedienungsperson
die Strümpfe in größerer Menge zum Trocknen auf dem Halter anbringen und nach der
Trocknung von dort wieder abnehmen kann. Dadurch wird der Trocknungsprozeß als solcher
verkürzt, was sich auf eine Verbilligung
des ganzen Strumpfes auswirkt.
Es wird aber trotzdem der Vorteil des aufrecht stehenden Halters für die Trocknung
der Strümpfe beibehalten, denn auch bei dem Vorschlag vorliegender Erfindung können
die Strümpfe flattern.
-
Die Erfindung besteht darin, daß die aufrecht stehenden Halter in
einer mit Trockenkammer ausgerüsteten Strumpfformmaschine als oben mit einem Querstab
zum Aufhängen. einer größeren Stückzahl der Strümpfe und unten mit Schutzkörben
in Gestalt von Ringen u. d-I. versehene -%v.andernde Halter aus--ebildet sind.
-
Es ist wichti '-, daß diese Schutzkörbe vorhanden sind, damit
die Strümpfe beim Durchgang durch die Trockenmaschine nicht zu sehr flattern können.
An sich ist ein Flattern zwecks Trocknung der Strümpfe notwendig, anderseits muß
aber auch darauf Rücksicht genommen werden, daß die Strümpfe nicht zu sehr flattern
'. damit sie nicht in der Trockenmaschine irgendwie hängenbleiben und somit
beschädigt werden.
-
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin-, daß unterhalb der Schutzringe
ein das Durchhängen der Strümpfe verhindernder Boden angeordnet ist.
-
Es gibt bereits verschiedene Verfahren zum Trocknen von Textilstücken,
so Z. B. werden Strümpfe aus Wolle oder Baumwolle einzeln lose in einen Trockenraum
gehängt, in welchen Warmluft eingeblasen wird. J--,ine derartige Trocknung ist bei
seidenen oder kunstseidenen Strümpfen nicht möglich, da sich die Strümpfe durch
die Beaufschlagung des Luftstromes zusammenlegen und sich in dem feinen und empfindlichen
kunstseidenen bzw. seidenen Gewirke Streifen und Flecken bilden.
-
Es ist ferner bekannt, Kleidungsstücke zum Trocknen fest aufzuspannen
und in den durch das Kleidungsstück gebildeten Hohlrauin Luft einzublasen. Bei seidenen
und kunst-Strümpfen ist eine derartige Trocknun'- sowohl infolge des empfindlichen
und leichten zerreißbaren Gewirkes als auch #vegen der Form der Strümpfe nicht möglich.
-
Schließlich ist es bekannt, in Trockenvorrichtungen, auf recht stehende
Halter mit einem Querbügel zu verwenden. Diese Trockelivorrichtungen dienen aber
für die Trocknung von Kleidungsstücken, die einzeln an diesen aufrecht -stehenden
Haltern mit Ouerbügel auf ehän-t werden. Es gibt ferner aufrecht stehende Halter,
die mehrere Ouerstäbe aufweisen. Auch hier dienen diese Halter zur Trocknung von
Kleidungsstücken, indem die Kleidungsstücke -, einzeln aus#einandergespannt -, an
den einzelnen Ouerstäben des aufrecht stehenden Halters aufgehängt werden, damit
das Kleidungsstück im ausgespannten Züie el stande -etroch-net werden kann. Züi
beachten ZD ist hierbei noch, daß in keinem der bekannten Fälle der aufrecht stehende
Halter unten mit einem Schutzkorb, beispielsweise in Form mehrerer Ringe, ausgerüstet
ist, wie (lies erfindungsgemäß vorgeschlagen wird.
-
An Hand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindun- noch näher erläutert.
-
Die Fig. i zeigt in Seitenativicht un,1 st7heniatisch die Trockeninäschine.
-
In der Fig.:2 ist die Trockenkarnine.- in Draufsicht dargestellt.
-
Die Fig. 3, 3 a, 4-, 4 a, 5, 5 a und
6, 6 a zeigen vier verschiedene Ausführungsforinen des aufrecht stehenden
Halters mit der Querstange, um in größerer Stückzahl die Strümpfe trocknen zu können,
und nvar in Vorder- und Seitenansicht.
-
Die Trockenkammer i ist auf einem Gestell 2 aufgebaut. Bei
3 ist schematisch das Gebläse angedeutet, um in die Trockenkaminer Trockenluft
einzublasen und die mit Feuchtigkeit angereIcherte Luft wieder abzusaugen. Mittels
einer endlosen Kette odereines Seiles 4 werden die auf diesem endlosen Kettenzug
in irgendeiner M"Lse montierten aufrecht stehenden Halter 5 durch die Trockenkaminer
i befördert, damit die an den einzelnen aufrecht stehenden Haltern 5 in 'größerer
Stückzahl angebrachten Strümpfe dein Trockenprozeß unterzogen werden können.
-
Erfin,dungsgemäß ist jeder aufrecht stehende Halter 5 oben
mit einem Onerstab 6
ausgerüstet, während er unten einen Schutzkorb in Form
mehrerer Ringe 7 aufweist, die. wie in der Fig.:2 angedeutet, am unteren
Ende des Halters befestigt sind. Außer den Schutzringen 7 kann noch unterhalb
derselben ein Borlen vorgesehen sein, was in den Figuren nicht besonders dargestellt
ist. dainit die Strümpfe nicht durchhängen, #v.,t.irun#i n
die Schutzringe
7 den Zweck haben. dafl) beim Durchgang der Halter mit den aufgehängten Stdinipien
durch die Trockenkannner die Strümpfe infolge der in der Trockenkaninier herrschenden
Luftströmung nicht züi sehr flattern können.
-
Bei der Ausführungsforin der 3 und 3a werden die Strümpfe mittels,
der bereits durch da, Färben vorhandenen Schlingen über den Querstab 6 gezogen,
wodurch dann die einzelnen Strümpfe, nebeneinandergereiht, trocknen können.
-
Bei der Ausführungsfor111 4 bzw. 4a ist der Otierstab 6 mit
verschiedenarti- ausgebildei-en Haken 8 ausgerüstet. Entweder können die
Haken, wie in der Zeichnung dargestellt. oben-init einer Kugel versehen sein, über
die dann die Strümpfe durch ihre Ösen auf,-ühängt werden, oder es können hierbei
auch
nadelartige, spitze Haken benutzt werden, insbesonderezumAufhängensolcherStrümpfe,
die in Trommelfärbmaschinen behandelt -worden sind, in welchem Falle die Strümpfe
vordem nicht mit irgendwelchen Ösen oder Fäden an den Spitzen versehen werden.
-
Bei der Ausführtingsform 5 und 5 a, ist die Querstange
6 mit Klammern versehen, mittels welcher die Strümpfe mengenmäßig aufgehangt:
werden, und die Ausführungsform 6
und 6a zeigt eine ähnliche Einrichtung mittels
Klemmen, unter die die Strümpfe geschoben werden. Hierbei ist es also nicht erforderlich,
an den Strümpfen, falls sie noch nicht vom Färben her mit Schlingen versehen sind,
solche besonders anzubringen.