DE716300C - Quecksilberdampfentladungsapparat mit einem zur Fixierung des Kathodenfleckes dienenden, auf dem Quecksilber schwimmenden Einsatzkoerper - Google Patents
Quecksilberdampfentladungsapparat mit einem zur Fixierung des Kathodenfleckes dienenden, auf dem Quecksilber schwimmenden EinsatzkoerperInfo
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Description
- Quecksilberdampfentladungsapparat mit einem zur Fixierung des Kathodenfleckes dienenden, auf dem Quecksilber schwimmenden Einsatzkörper Es ist vorgeschlagen worden, zur Fixierung des Kathodenflecks im Kathodenbehälter befestigte oder schwimmend angeordnete Einsatzkörper zu verwenden, die um einen kleinen Betrag aus der Oberfläche des Quecksilbers herausragen. Die bekannten Einrichtungen haben sich im Betriebe nicht bewährt, weil die Höhe des Quecksilberspiegels infolge der ungleichmäßigen Menge von Quecksilber, die an den Wänden des Kondensätionsraumes haftet, verhältnismäßig großen Schwankungen unterworfen ist. Man hat deshalb vorgeschlagen, den Einsatzkörper so weit aus dem Quecksilber herausragen zu lassen, daß auch bei der größten Quecksilbermenge die obere Kante noch ausreichend aus dem Quecksilber Herausragt. Eine solche Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei der tiefsten Stellung des Ouecksilbers ein zu großer Teil des Einsatzlkörpers aus denn Quecksilber herausragt, so daß der Einsatzkörper wegen der starken Abkühlung- durch seinen herausragenden Teil nicht die für die betriebssichere Erhaltung des Kathodenflecks erforderliche Temperatur annimmt.
- Die bekannten Anordnungen mit schwimmendem Einsatzkörper haben sich ebenfalls nicht als betriebssicheres Mittel gegen das Erlöschen des Kathodenflecks erwiesen. Diese Schwimmer bestehen aus einem Körper, dessen spezifisches Gewicht geringer ist als das des OOuecksil@bers und auf dessen Oberfläche die hochschmelzenden Metalle, an denen der Kathodenfleck ansetzen soll, so angeordnet sind, daß sie gerade aus dem Quecksilber herausragen. Ferner ist ein schwimmender Einsatzkörper bekannt, der ein größeres= spezifisches Gewicht als das Quecksilber hat und mit einem Schwimmkörper geringeren spezifischen Gewichtes als dem des Quecksilbers verbunden ist. Der Einsatzkörper besteht aus einem Schwimmkörper geringeren spezifischen Gewichtes, auf den eine Kappe zur Kathodenfleckfixierung aufgezogen ist. Der Schwimmer besteht aus einem senkrecht zur Ouecksilberoberfläche stehenden Stab, der unten mit einem Gewicht beschwert ist. Es hat sich gezeigt, daß die Stabilität dieser Schwimmer wegen des geringen Volumens der aus dem Quecksilber herausragenden Teile nur gering ist. Da das Quecksilber durch den Kathodenfleck sowie durch das ungleichmäßig zurücklaufende Quecksilber in starke Schwankungen gerät. kommt es auch bei diesen Anordnungen verhältnismäßig oft vor, daß der Kathodenfleck durch eine schwankende Bewegung des Einsatzkörpers zum Erlöschen gebracht wird.
- Dieser Nachteil wirkt sich besonders stark bei dem bekannten Schwimmer zur Fixierung des Kathodenflecks aus, die aus einem auf dem Ouecksilb°r schwimmenden, vorzugsweise amalgamierten ringförmigen Einsatzkörper aus hochschnielzendemWerkstoff mit scharfer Oberkante cder einem happenförmigen Einsatzkörper bestehen und bei denen durch diu \Valil de: Werkstoffes bewirkt wird, daß ihr mittlerer spezifisches Gewicht nur sehr wenig kleiner ist als das des OOuecksilbers. Das Volumen des aus dein Quecksilber herausragenden Teiles ist daher bei solchen Schwimmern nur sehr klein.
- Bei der Anordnung gemäß der Erfindung, bei .der ebenfalls für den Einsatzkörper ein Werkstoff gewählt wird; dessen spezifisches Gewicht größer ist als das des Quecksilbers, und der mit einem Schwimmkörper geringeren spezifischen Gewichtes als dein des Quecksilbers unterhalb der Quecksilberoberfläche verbunden ist, wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß der Schwimmkörper ein mehrfach größeres Volumen und in der Ebene der Quecksilberoberfläche einen mehrfach größeren Querschnitt als der Ansatzkörper für den Kathodenfleck hat und aus der Quecksilberoberfläche Herausragt. Der aus dem hochschmelzenden Material hergestellte Teil, an dein der Kathodenfleck ansetzt, besitzt also ein wesentlich größeres spezifisches Gewicht als das Quecksilber und ragt nur wenig mit seiner Oberkante aus dein Quecksilber heraus, während der zur Erzeugung der Schwimmfähigkeit dienende Körper ein geringes spezifisclies Gjwicht aufweist und mit einem vielfach größeren Volumen aus der Oberfläche des Quecksilbers herausragt als der als Ansatz für den Kathodenfleck dienende Teil.
- Die Abbildungen zeigen in zum Teil schematischer Darstellung Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Abb. i und 2 ist ein Einsatzkörper zur Fixierung des Kathodenflecks wiedergegeben, dessen aus hochschmelzendem Material hergestellter Ring 2 nur wenig mit der Oberkante aus dein Quecksilber i herausragt. Zum Tragen dieses spezifisch schweren Teiles dient der spezifisch leichtere Ring 3, der beispielsweise durch Stäbchen d. niit dem zur Fixierung dienenden Ring 2 verbunden ist. Es empfiehlt sich, diesen äußeren aus der Kathodenoberfläche erheblich herausragenden Ring aus Isoliermaterial, vorzugsweise aus Quarz oder aus Steatit, oder einem ähnlichen hitzebeständigen Material herzustellen. Zur Vergrößerung der Ansatzfläche kann der innere Ring auch durch eine in den Abb. 3 und d. dargestellte Spirale ersetzt werden, die aus einem gebogenen Streifen 6 besteht, :die mit Hilfe von Stegen 7 miteinander verbunden sind. Dieser spiralenförmige Einsatzkörper wird in ähnlicher Weise, wie in Abb. i und 2 für den Ring 2 dargestellt ist, mit dem Schwimmer 3 verbunden.
- Nicht nur zur Ersparung von Quecksilber, sondern auch zur Vergrößerung der Stabilität ist es zweckmäßig, der Anordnung eine im Vergleich zum Durchmesser geringe Tiefenausdehnung zu geben.
- Es ist im allgemeinen vorteilhaft, das Verhältnis von Durchmesser zur Eintauchtiefe grölier als 3 zu wählen.
- Zur Verbesserung der Fixierung trägt die Amalgamierung des aus liochschmelzendeni Material bestehenden Einsatzkörpers weSentlich bei.
- Die Zündung erfolgt zweckmäßig im Innern des mittleren Ringes bzw. in der Mitte der Spirale. Der Kathodenfleck setzt dann leicht am Ring bzw. an der inneren Windung der Spirale an, seine Größe nimmt der Belastung entsprechend zu.
Claims (1)
- PATRNTANSPR TYC'.f F i. Quecksilberdampfentladungsapparat mit einem zur Fixierung des Kathodenfleckes dienenden, auf dein Quecksilber schwimmenden, vorzugsweise amalgamierten ringförmigen, aus ho,uhschmelzendem Werkstoff mit scharfer Oberkante bestehenden Einsatzkörper, der ein größere spezifisches Gewicht als das Quecksilber hat und mit einem Schwimmkörper geringeren .spezifischen Gewichtes als dem des Quecksilbers unterhalb der Quecksilberoberfläche starr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schwimmkörper ein mehrfach größeres Volumen und in der Ebene der Quecksilberoberfläche einen mehrfach größeren Querschnitt als der Ansatzkörper für den Kathodenfleck hat und aus der Quecksilberoberfläche herausragt. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer aus Quarz besteht und zugleich als Kathodenschutzring dient. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper aus hochschmelzendem Material spiralförmig angeordnet ist. d.. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündung in der Mitte der Spirale erfolgt. 3. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine iin Vergleich zum Durchinesser geringe Tiefenausdehnung auf-«-eist.
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