DE715060C - Spannungsregelnde Einrichtung fuer elektrische Beleuchtung, insbesondere von Fahrzeugen - Google Patents

Spannungsregelnde Einrichtung fuer elektrische Beleuchtung, insbesondere von Fahrzeugen

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DE715060C
DE715060C DEP73603D DEP0073603D DE715060C DE 715060 C DE715060 C DE 715060C DE P73603 D DEP73603 D DE P73603D DE P0073603 D DEP0073603 D DE P0073603D DE 715060 C DE715060 C DE 715060C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/20Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of continuously variable ohmic resistor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

  • Spannungsregelnde Einrichtung für elektrische Beleuchtung, insbesondere von Fahrzeugen Die elektrische Beleuchtung von Fahrzeugen mit Hilfe von Dynamomaschinen und Batterien erfordert besondere Regelungseinrichtungen, nm Stromstärke und Spannung in den für Dynamomaschine, Batterie und Glühlampen zulässigen Grenzen zu halten. Bei verschiedenen Bauarten wird das Magnetfeld der Dynamomaschine von einem Regler, Feldregler genannt, so beeinflußt, daß bei den verschiedenen Fahrzeuggeschwindigkeiten die Spannung der Dynamomaschine innerhalb bestimmter Grenzen gehalten wird. Bei diesen spannungsregelnden Bauarten enthältder Feldregler als Hauptspule eine an die Dynamospannungangelegte Spannungsspule und außerdem noch eine zweite Spule von wenigen Windungen (Feldreglernebenspule), die vom Maschinenstrom oder vom Batteriestrom durchflossen wird.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß in den Maschinen- oder Batteriestromkreis ein Widerstand eingeschaltet wird, webe:i die den Regler mit beeinflussende zweite Spule im Nebenschl.uß zu dem eingefügten Widerstand liegt. Die Feldreglernebenspule erhält in diesem Falle nur einen bestimmten Bruchteil des gesamten Maschinen-,oder Batteriestromes und muß zur Erreichung der gleichen Amperewindungszahl entsprechend mehr Windungen erhalten, als wenn -der volle Strom in wenigen Windungen über .den Feld reGler Geleitet wird. Bei den bisher bekannten Bauarten besteht dieser Widerstand aus dem üblichen Baustoff für Widerstände, der bei den betriebsmäßig vorkommenden Stromstärken einen festen Widdrstandswert besitzt, oder aus Eisen in freier Luft, das wegen seiner Oxydierbarkeit nicht stark erwärmt werden .darf, woran auch eine Verzinnung (als Rostschutz) nichts ändert. In allen diesen Fällen ist die Stromstärke in der Nebenspule der Stromstärke in dem parallelen Widerstand annähernd proportional, also ein annähernd fester Bruchteil. Die Einwirkung auf den Regler ist annähernd ebenso, als ob der den Widerstand durchfließende Gesamtstrom in entsprechend weniger Windungen über den Feldregler geleitet würde.
  • Bei allen diesen Bauarten kann der durch den Regler bewirkte Zusammenhang zwischen Strom und Spannung durch ein Schaubild dargestellt werden, wie ein solches in dem Buch von Dr. phil. Max Büttner »Die Beleuchtung von Eisenhahn-Personenwagen« (Ausgabe 193o) auf S. 92 Ab:b. 62 und in beiliegender Abb. 2 wiedergegeben ist. Die Charakteristik solcher Regler bildet annähernd eine Gerade, die gegen die Abszissen.achse geneigt und in der beiliegenden Abb. z mit der Kennzeichnung Dickregler versehen ist. Bei stark entladener Batterie beginnt ,die Ladung mit der größten Stromstärke, hier z. B. mit 53 Amp., wobei die Spannung von 28,8 V auf 25,6 V herabgedrückt wird. -Mit steigender Batteriespannung sinkt die Stromstärke allmählich bis auf den Dauerstrom von einigen Ampere. Aus den A.bb.63 und 64 des gleichen Buches geht im Zusammenhang mit r1@@ geradlinigen. Charakteristik hervor, dalli Dvnainomasch:ine nach anfänglicher Volllee lastung unter dem Einfluß des Feldregleils immer weniger Strom abgibt, obwohl die Batterie ihrem Ladezustand nach noch längere "Zeit den vollen Strom aufnehmen könnte. In Abb. 63 von Büttner ist z. B. nach il/, Stunden die Dynamomaschine nur noch mit 3o Amp. belastet, «-ober die Spannung auf a; V gestiegen ist. 1s könnte aber die Spannung und damit die Ladestromstärke noch erhöht werden, wenn nicht die geradlinige Reglercharakteristik dies verhindern würde. Die -Maschine ist bei dieser Regelungsart also nicht voll ausgenutzt; die Batterie wird langsamer aufgeladen als der Leistungsfähigkeit der Dynamomaschine entspricht.
  • Ganz ähnliche Verhältnisse liegen auch beim Schnellregler der Bauart Dick und bei den 1'inheitsreglern der Deutschen Reichsbahn vor. Grundsätzlich sind die Verhältnisse in dieser Hinsicht hei allen spannungsregelnden Bauarten gleich, die auf dein Feldregler neben oder Spannungsspule noch eine den Batterie- oder Maschinenstrom oder einen alli.- liernd festen Bruchteil davon gleichsinnig i z#> führende Wicklun;-- haben.
  • Der vorbeschriehene Nachteil einer langsamen Batterieaufladung und der nicht vollen Ausnutzung der Dynainoinaschine wird durch Bauarten verbessert, bei denen die den F eklregler mit lx-einflussende zweite Spule iniit 1dilfe von Brückenschaltungen mit vier Widerstünden, wovon wenigstens einer aus einem Stoff finit hohem Temperaturkoeffizienten besteht, Ströme wechselnder Richtung und Stärke erhält, die nicht mehr in einem festen Verhältnis zum Gesamt- oder Batteriestrom stellen. Die Charakteristik eines solchen Reglers finit Brückenschaltung ist in beiliegender Abb. 2 durch eine punktierte Linie mit der Kennzeichnung Regler mit Brückenschaltung angegeben. Der Nachteil dieser Regelungsart bestellt in der Vielteiligkeit und L nübersichtlichkeit der Anordnung und ferner darin, daß die Kurve in T einen Höchstwert erreicht, der die normale Reglergrenzspannung übersteigt. Dies hat zur Folge,daß bei aufgeladener Batterie und Geschwindigkeitsminderungen des Zuges (z. B. durch eine Breins:ung) ein Rückstrom von der Batterie zur Dvnamoinaschine fließen wird, der bei den iil>licllen Bauarten der Selbstschalter diesen will Abschalten der Dvnainoinascliine veranlassen wird. Da aber die Einschaltespannung niedriger liegt, wird der Selbstschalter sofort wieder einschalten, evieder abschalten usw. lris entweder die kritische Geschwindigkeit unterschritten ist oder die Batterie durch Entladung in das Lichtnetz oder in die Dvnanroinaschine die Cbers'aHnung verloren hat. Der Selbstschalter iclelt.
  • .Die nachstehend beschriebene Anordnung enzweckt eine Änderung der geradlinigen Charakteristik des Feldreglers auf einfachere Weise als bei der Brückenschaltmrg und unter Vermeidung einer die Reglergreilzspannung (finit Spannungsspule allein) überschreitenden Spannungssteigerung .
  • Die Anordnung entspricht der an sieh bekannten Einrichtung mit einem Widerstand ini Maschinen- oder Batteriestromkreis und einer im \ebenschluß zu diesem Widerstand liegenden. den Feldregler neben der SpannUnsspule mit beeinflussenden zweiten Spule. Die' Verbesserung der Einrichtung besteht darin, ciaß der eingefügte Widerstand nicht aus dem üblichen Widerstandsmaterial mit annähernd festem Widerstandswert bestellt. sondern gemäß der Erfindung dein aus einem Stoff in.it hohem positivem Te nperaturltoeffizienten (c. B. Eisen in indifferenter Atmosphäre orier -Nickel) bestehenden Widerstand eine solche Bemessung gegeben ist, daß der Feldregler die Spannung bei schwachen Ströinen nur sehr wenig unterhalb der Reglergrenzspannung, dagegen hei stärkeren Ströinen in erheblich höherem Ausmaß ändert. Die den Feldregler außer der Spannungsspule finit beeinflussende Nebenspule erhält dann nicht mehr Teilströme, die bei jeder Stromstärke einen annähernd festen Bruchteil les -Maschinen- oder Batteriestromes betragen, sondern der Teilstroh hängt von der jeweiligen Größe des mit der Temperatur erheblich veränderlichen Widerstandes ab. Fließt ein starker Strom durch den Widerstand, dann wird sich dessen Baustoff erwärmen, sein Widerstand erheblich zunehmen. Die Folge ist, daß die Spannung an den Enden- des Widerstandes nicht mehr der Stromstärke ini Widerstand proportional ist, sondern erheblich stärker als die Stromstärke ansteigt. Die im \el)enschltiß zumWiderstand liegende zweite Spule des Feldreglers erhält einen größeren Bruchteil des gesamten -Maschinen- oder Batteriestromes als bei kleineren Stromstärken. Die Wirkungsweise des Reglers wird dadurch wesentlich geändert; seine Charakteristik ist nicht mehr eine Gerade, sondern eine nach oben gekrümmte Kurve, die die Reglergrenzspannung an keiner Stelle übersteigt. Der Kurvenverlauf kann durch Wahl des Baustoffes für den Widerstand. durch niedrigere oder höhere Annahme der Teiltperaturgreir7e beim Höchststrom und durch Veränderung des firn Einzelfalle festen Widerstandswertes iin 'elienschlußstromkreis, etwa durch Einbau eines Einstellwiderstandes aus normalem Widerstandsmaterial, .beeinflußt werden.
  • Die Reglerwirkung auf den Batterie- oder Maschinenstromkreis setzt sich bei einer solchen Anordnung, beispielsweise bei Verwendung eines Eisenwiderstandes, aus zwei Teilen zusammen. Es wird r. in dem Eisenwiderstand w1 (vgl. Abb. 3) ein Spannungsabfall unmittelbar eintreten, und 2. wird der abgezweigte, über Vorschaltividerst.an:d zu, und Fel.dre.glerneibenspule n geführte Strom ein Herabdrücken der von der Spannungsspule allein eingeregelten Spannung von z. B. 28,8 V zur Folge haben.
  • Die Verteilung dieser Wirkungen liegt in der Hand des Konstrukteurs. In vorliegendem Beispiel werde angenommen, daß bei 53 Amp. eine Spannungssenkung von 3,2 V eintreten soll, wobei v1 = o,6 V Spannungsabfall durch den Eisenwiderstand und v., = 2,6 V durch Einwirkung der Feldreglernebenspule bewirkt werde. Ferner wird angenommen, daß von dem Höchststrom von 53 Amp. 0/10 durch den Eisenwiderstand zei und i/10 durch die Feldreglerne:benspule n und zu, gehen sollen. Es muß dann in dem Eisenwiderstand zu, der Teilstrom Ainp. einen Spanntingsabfallvonvi=o,6Verleiden. Daherwird 0,01258 Ohm. Diesen Widerstand soll der Eisenwiderstand bei einer Temperatur zeigen, die der Abb. 8.3 S. 70 in dem obengenannten Werk von Büttner etwa bei 3o Volt entspricht. In beiliegender Abb. i ist diese Schaulinie in verändertem Maßstaube in ein Netz mit den für diese Rechnung erforderlichen Werten von Strom und Spannung übertragen. Bei langsam abnehmendein Maschinenstrom fällt die Spannung v1 an den Enden des Widerstandes w1 rasch von o.6 auf 0,2 V USW.; bei halber Maschinenstromstärke ist die Spannung nur noch etwa 0,o5 Volt. Diese Spannungsdifferenz z,1 an ,'.en Enden des Eisendrahtwiderstandes zvi ist aber bei dieser Schaltung die für den Strom in der Feldreglerneben.spu:le ji und a,.- maßgebende Spannung. Der Widerstandswert dieses Stromkreises ist konstant. Bei Amp. wird Ohm, wobei w2 .den Widerstand der Windungen der Nebenspule it miteinschließt. Die Stromstärke i2 ist bei abnehmendem Strom i.1 proportional -der Spannungsdifferenz v1.
  • In den Windungen der Feldreglernebenspule muß der Zweigstrom von 1/i0 des gesainten Maschinenstromes den gleichen*Ei.nfluß ausüben wie beim Dickregler der gerainte Strom. Die Feldreglernebenspule müßte also iomal so viel `Findungen bekommen, als der Dickregler Starkstromwindungen besitzt. Da aber von der angenommenen Spannungssenkung von 3,2 V bereits o,6 V im Eisenwiderstand verlorengehen, entfällt auf die -Nebenspule nur ein Teilbetrag von der gesamten Spannungssenkung. Die Wind;ttngszahl der Feldreglernebenspulen muß also io # o,81 2 = 8,i 2m2,1 so groß sein, als die Windungszahl der Starkstromspule eines Dickreglers. Ein mit diesen Werten für Widerstand, Windungszahlen usw. gebauter Regler wird dann die Spannung für den Batteriestrom nach folgender Tabelle einregeln:
    Abminderung der Ladespannung durch
    i. risenNi,iderstand a 2. Feldreglernebenspule Gesamtwirkung
    Verhältnis
    Beim t@_l I;l beim i
    t ,2 ,L2 il + i2 vi + U 2 2
    Strom i Ohm Volt Strom Ohm Volt Amp. Volt- il + i2
    il -Amp. j i,-Amp.
    47,7 0,012258 o,6 5,30 . O,II32I 2,6O 53,0
    .3,20 1 : Io
    47,0 o,oio64 0,5 4,42 o1I32I 2,17 51,42 2,67 1 : 11,6
    46,4 ' o,oo862 0,4 3154 i O,II32I 1,73 4994 2.I3 1 : 14,1
    45,7 o,oo656 0,3 2,65 -! 0,11321 1,30 48,35 1,6o 1 : 18,2
    44,5 : 0,00449 _ 0,2 1,77 0,11321 0,87 46,27 1,07 1 : 26,1
    35.8 % 0,00279 0,1 0,88 o,11321 0,43 3668 0,53 1 :41,7
    25,0 0,00200 I 0,05 0,44 0,11321 0,22 25,44 0,27 1 : 57,8
    Wenn man nun die Werte in Spalte 8 dieser Tabelle in einem Schaubild nach Abb.62 des obengenannten Werkes von B ü t t n e r von der vom Regler mit Spannungsspule allein eingeregelten Spannung von 28,8 Volt bei der entsprechenden Stromstärke nach Spalte 7 graphisch subtrahiert, so erhält man die Charakteristik eines solchen Relers mit Eisen-Z3 ---iderstandssteuerung nach der stark gezogenen Kurve in beiliegender Abb. -:. Man erkennt leicht, dali beim Dickregler z. B. bei der Spannung von 2; V nur eine Stromstärke von etwa ,3o Anip. zur Verfügung steht, während bei dem Regler mitEisernviderstandssteuerung bei gleicher Spannung die Stromstärke noch .h Ainp. beträgt. Die eingeregelte Grenzspannung ist bei beiden Reglern gleich. Dieser neue Regler ist deshalb dem Regler mit geradliniger Charakteristik in der Batterieaufladung erheblich überlegen; die Dynamomaschine wird wesentlich länger mit fast voller Belastung arbeiten, die Batterie wird schneller aufgeladen, oder eine kleinere Maschine kann die Batterie in gleicher Zeit aufladen. Die Abb. 2 macht aber weiterhin noch einen Vorteil augenscheinlich. Wenn beim Dickregler und anderen Bauarten mit geradliniger Charakteristik etwa durch Isurzschluß einer Batteriezelle die Gegenspannung tun 2 Volt sinken würde, so würde die einzuregelnde Spannung unter 2d. V liegen. Es würde dann, 4°r geradlinigen Charakteristik folgend, die Stromstärke der Dynamonia.schine auf über So Alnp., also auf ein für die Maschine bereits sehr gefährliches Maß steigen, -wenn nicht die .Maschiliensicherung durchschmilzt. In beiden Fällen würde eine Be= leuchtungsstörung unvermeidlich sein. Bei einem Regler mit Eisenwiderstandssteuerung dagegen -würde dein steilen Verlauf .der Charakteristik entsprechend die Stromstärke noch nicht einmal 6o Anip. erreichen. Im Vergleich finit dein Regler mit Brückenschaltung ist eine weitere Verbesserung der Charakteristik .in Sinne rascherer Batterieaufladung erkennbar, -während der 'Nachteil einer Überhöhung der Reglergrenzspannung vermieden und die Schaltung -wesentlich vereinfacht ist.
  • Der in den Widerständen zo, und zo. eintretende Spannungsabfall von o,6 V bei ;3 Ainp. bewirkt einen Verlust in Höhe von ;3 ' o,6 = 3 r,8 `i'att. Dieser Verlust ist i:in Verhältnia zii den erreichten Vorteilen nicht bedeutend, da er nur dem Verbrauch einer kleineren Glühlampe entspricht. Er ist ferner in dieser Höhe nur bei stark entladenen Batterien und nur für kurze Zeit vorhanden. Mit fortschreitender Batterieladung wird .der 'Verlust verschwindend klein. Bei 25 Amp. ist er z. B. nur noch 25 # 0,05 = i.25 Watt. Auch die U'ärniewirkung im Reglerschrank ist dementsprechend nicht erheblich, -da z. B. der Lichtregler bei der Einheitsbeleuchtung der Deutschen Reichsbahn im Reglerkasten mehr als ioo N\"att in Wärine überführt, und zwar solange Lichtstrom fließt.
  • Ein Eisenwiderstand der hier beschriebenen Art finit den angenommenen elektrischen Eiäenschaften bestellt aus einem Eisendraht von etwa ; o bis 7o inm Länge und 1,8 bis 2,0 111111 Dicke. Er wird also keineswegs so empfindlich sein wie die feinen Eisendrahtwiderstä nde, die früher als Vorschaltwiderstände für Glühlampen verwendet wurden. Bei Verwendung eines 'Nickeldrahtes oder eines anderen geeigneten Metalls und mäßiger Erw iirinungsgrenze kann auf die Einschließung in eine Wasserstoffhülle verzichtet werden.
  • Die grundlegende Schaltung ist in Abb. 3 dargestellt. Von der Dynamomaschine d fließt der größere Teildes Stromes über den Eisenwiderstand w1; der kleinere Teil des Stromes fließt über den konstanten Vorschaltwiderstand w:, und die Feldreglernebenspule fr. Beide Stromteile vereinigen sich wieder und gehen weiter zur Batterie b bzw. zu den Lampen I. Der L ainpenstromkreis kann aber auch schon vor -dein Widerstand w, abgezweigt werden; in diesem Falle würde w1 nur für die entsprechend verminderte Stromstärke zu bemessen sein. während ein zweiter Widerstand finit hohem Temperaturkoeffizienten so angeordnet werden kann, daß er mit dem Ausschalten des Lichtstrornkre ses dem firn Schaltbild Abb. 3 angegebenen Widerstand zel parallel geschaltet wird. Hierdurch wird der Lichtstromkreis von dem Spannungsabfall im `'Widerstand w1 unabhängig. Im Schaltbild Abb. 3 stellt ferner s die Spaimungspule des Feldreglers, fl den in den Erregerstromkreis der Dynamomaschine eingeschalteten Regelwiderstand, hier durch eine Kohlensäule angedeutet, vor: beide Stromkreise -werden in Abb. 3 unmittelbar von der Dynamospannung abgeleitet, doch ist dies nicht unbedingt notwendig. Da es sich bei Abb.3 nur um eine Prinzipschaltung handelt, sind die übrigen Hilfsapparate (Maschinenselbstschalter. Lainpenregler usw.) nicht angegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Spannungsregelnde Einrichtung für elektrische Beleuchtung, insbesondere von Fahrzeugen, mit einem in den Stromkreis der Dynamomaschine oder Batterie eingeschalteten Widerstand, bei der im 'Nebenschluß zu diesem Widerstand ein Teilstrom abgezweigt und durch eine -.\ebens 4 pule über den Feldregler der Dynamornaschine gleichsinnig finit der Spannungsspule des Feldreglers geleitet -wird, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des aus einem Stoff mit hohem positivem Temperaturkoeffizienten (z. B. Eisen in indifferenter Atmosphäre oder 'Nickel) bestehenden Widerstandes, daß der Feldregler die Spannung bei schwachen Strömen nur sehr -wenig unterhalb der Reglergrenzspannung, dagegen bei stärkeren Strömen in erheblich höherem Ausmaß ändert. z. Spannungsregelnde Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Stromkreis der Dynamomaschine oder Batterie eingeschaltete Widerstand mit hohem positivem Temperaturkoeffizienten in zwei oder mehrere parallel geschaltete Teile aufgeteilt ist, von denen einer dauernd im Stromkreis liegt, während die anderen erst mit dem Abschalten von Lichtstromkreisen in Wirksamkeit treten.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754567C (de) * 1941-01-09 1952-05-19 Julius Pintsch K G Spannungsregler mit Einrichtung zur Strombegrenzung
DE1123386B (de) * 1958-06-28 1962-02-08 Bosch Gmbh Robert Elektromagnetischer Kontaktregler zur Regelung der Spannung von mit veraenderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern, insbesondere in Anlagen auf Kraftfahrzeugen
DE1259444B (de) * 1957-08-24 1968-01-25 Bosch Gmbh Robert Regeleinrichtung fuer Nebenschlussgeneratoren, insbesondere fuer Fahrzeuglichtmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1259444B (de) * 1957-08-24 1968-01-25 Bosch Gmbh Robert Regeleinrichtung fuer Nebenschlussgeneratoren, insbesondere fuer Fahrzeuglichtmaschinen
DE1123386B (de) * 1958-06-28 1962-02-08 Bosch Gmbh Robert Elektromagnetischer Kontaktregler zur Regelung der Spannung von mit veraenderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern, insbesondere in Anlagen auf Kraftfahrzeugen

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