DE714964C - Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkastenspuelpumpe - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkastenspuelpumpe

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DE714964C
DE714964C DEA84660D DEA0084660D DE714964C DE 714964 C DE714964 C DE 714964C DE A84660 D DEA84660 D DE A84660D DE A0084660 D DEA0084660 D DE A0084660D DE 714964 C DE714964 C DE 714964C
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Audi NSU Auto Union AG
Audi AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M13/00Crankcase ventilating or breathing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitakthrennkraftmaschine mit Kurbelkastenspülpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkastenspülpumpe und voneinander getrenntem Kurbelkasten-, Schwungrad- und Kettenraum.
  • Es ist bei Zw eitaktbxennkraftmaschinen bekannt, den Schwungradraum und den Kettenraum von dem Kurbelkastenraum abzutrennen und an verschiedenen Seiten des Kurbelkastenraunies anzuordnen. Die getrennte Anordnung dieser Räume verfolgt hierbei den Zweck, ein Schwungrad mit großem Durchmesser und kleinem Gewicht sicherzustellen und das Schmieröl des Kurbelkastenraumes der Schleuderwirkung des Schwungrades zu entziehen. In diesem Zusammenhang ist .es zwar auch bekannt, den Schwungradraum nach der Atmosphäre offen zu halten, allerdings nur zu dem Zweck,.die Verbrennungsluft durch den Schwungradraum anzusaugen, um deren Verunreinigungen durch die Schleuderwirkung des Schwungrades auszuscheiden. Bei Viertaktbrennkraftmaschinen ist es auch schon bekannt, den Schwungradkupplungs- und Getrieberaum vom Kurbelkastenxaum abzutrennen und an der gleichen Seite des Kurbel'kastenraumes hintereinander anzuordnen. Hierbei ist jedoch der Schwungradraum durch Kanäle mit dem Getrieberaum und dem Kurbelkastenraum verbunden, um eine in sich geschlossene Umlaufschmierung für die Lagerteile- sämtlicher Räume zu erzielen. - Der Schwungradkupplungsraum steht im letzten Fall nicht mit der Atmosphäre in Verbindung, so daß sich die periodischen Druckschwankungen des Kurbelkastenraumes durch den Schwungradkupplungsraum hindurch auf den Getrieberaum auswirken können.
  • Demgegenüber liegt das Neue der Erfindung darin, daß der ölgefüllte Kettenraum durch einen nach der Atmosphäre zu offenen Schwungradraum der Pumpwirkung des Kurbelgehäuses entzogen ist. Bei dieser Anordnung ist der Schwungradraum gegenüber dem abgetrennten Ketten- und Schwungradraum nicht nur öldicht abgeschlossen, sondern gleichzeitig auch gegenüber der Atmosphäre offen, so daß die periodischen Druckschwankungen des Kurbelgehäuses sich unter keinen Umständen auf den Kettenraum auswirken können.. Dadurch ist selbst unter den starken Druckänderungen, d:e in dem als Spülpumpe benutzten Kurbelgehäuse von Zweitaktmaschinen auftreten, e:ne unbeabsichtigte Förderung des Schmieröls aus dem Kettenraum nach dem Kurbeikastenraum ebenso vermieden eine unbeabsichtigte Förderung des im Kur belgehäuse niedergeschlagenen Brennstoffes nach dem Kettenraum. Durch d'_ese Anordnung bleibt somit sowohl die Verbrauchsschmierung der Zweitaktmaschine als auch die Füllschmierung des Kettenraumes ungestört und unbeeinflußt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Diese. zeigt einen senkrechten Mittelschnitt durch die Schwun:gradseite einer Zweita:ktbrennl,raftmaschizie mit Kurbelkastenspülpumpe.
  • Das Schwiuigrad .1. und das Kettenrad 6 sind an der gleichen Maschinenseite in vom Kurbelgehäuse i zu getrennten Räumen angeordnet. Das Schwungrad q. ist durch Schraubenbolz2n 3 und das Kettenrad 6 durch Klemmrollen 5 mit dem Endzapfen 2 der KttrbelWelle 2« verbunden. Das Kettenrad 6 ist hierbei durch eine im 1Nutenprc@fil g ama1 verschiebbare Klauenmuffe i o mit dem Endzapfen 2 wahlweise kuppelbar. Die mit drei Kränzen 7 des Kettenrades 6 in Eingriff stehende Kette 8 liegt in einem Raum 12 eingeschlossen, der mit Schmiermittel angefüllt ist. Das mit einem Zahnkranz 14 versehene Schwungrad 4. liegt in einem Raum 13 eingeschlossen, der nach der Atmosphäre zu offen ist; die Verbindung mit der Atmosphäre wird beispielsweise durch die Öffnung hergestellt, durch die das Anlasserritzel in den Zahnkranz 14 des Schwungrades .1 eingreift. Die Kurbelwelle 2" legt in .einem Raum i i eingeschlossen, der mit den Gemischkanälen der Maschine periodisch verbunden wird und als Spülpumpe dient. Der Endzapfen 2 der Kurbelwellr s,, ist an den Zwischenwänden dur Räume i i, 13 und 12, 13 in Wälzkörpera 15, 16 gelagert und außerdem durch elastische Scheiben 1 72 I S abgedichtet. Die Räume i i, 13 und teilweise auch der Raum werden durch ein in Höhe der Kurbel-""@-ellenachse waagerecht geteiltes Blockgehäuse i g, 2o gebildet, wobei der Raum 12 durch einen seitlichen Deckel 2 i zugänglich gehalten ist. -Die periodischen Druckänderungen des Kurbelkastenraumes i 1, die teilweise noch auf den Schwtmgradraum 13 zurückwirken, werden über die öftnung dieses Raumes nach der Atmosphäre hin ausgeglichen. Die Dr uckänderungen des Kurbelkastenraumes i i werden daher dem Kettenraum 12 ferngehalten, selbst wenn die elastischen Scheiben i;, I S die Räume i I, 12 und 13 nicht- ganz gasdicht abschließen. Auf diese Weise kann die Schniiermittelfüllung des Keaenraumes 12 nicht mehr nach dem Kurbellzastenraum i j hin abgesaugt werden. Da Zweitaktmaschinen mit Kurbelkastenspflpumpe in der Regel mit Gemischschmierung arbeiten, würde das auf diesem. Nebenweg angesaugte Schleiermittel mit dem angesaugten Gemisch dauernd verbraucht ;t-erden. Dies würde nicht nur zu einem unnützen Schmiermittelccrbrauch führen, sondern auch die Betriebsfähigkeit deR Kettengetriebes oder der Maschine schließlich in Frage stellen; beides ist durch die Anordnung in ebenso einfacher wie sicherer- NtTeise vermieden.

Claims (1)

  1. P-LTI,XTd:@iSPIZUCI-I: Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkastengpülpumpe und voneinander getrenntem Kurbelkasten-. Schwungrad- und Kettenraum, dadurch gekennzeichnet, daß der ölgeffillte Kettenraum (i2) durch einen nach der Atmosphäre zu offenen Schwungradraum (i") der Pumpivirkung des Kurbelgehäuses (i i) entzogen ist.
DEA84660D 1937-10-29 1937-10-29 Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkastenspuelpumpe Expired DE714964C (de)

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