DE7148C - Maschinenknopf für Pechfaden-Nähmaschinen - Google Patents

Maschinenknopf für Pechfaden-Nähmaschinen

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DE7148C
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L. GERECHTER, Mechaniker und Nähmaschinenfabrikant, in Berlin, C. Landsbergerstrafse 50
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1879.
LEOPOLD GERECHTER in BERLIN.
M a s c Ii i η e η ko ρ f für Pechfaden-Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1879 ab.
Bei der seither gebräuchlichen Elastic-Cylinder-Nähmaschine für Lederarbeiten wird der Faden vom Ende α des Fadenregulirhebels A oben von der Nadeldruckstange an dem Kopf B der Maschine hinunter durch die Oese b und um den concentrisch zur Nadel stehenden Ring c geführt und dann erst durch das Nadelöhr gesteckt. Dieser Fadenweg ist in der Zeichnung durch die punktirte Linie abc angegeben. Die Führung um die beiden Winkel bei b und c giebt dem Faden, wenn er gepicht ist, einen grofsen Reibungswiderstand, derart, dafs der Fadenregulirhebel nicht zur gehörigen Fadenspannwirksamkeit gelangen kann.
Es ist nun zweckmäfsig, die Fadenreibung in den drei Oesen α b c zu vermeiden, und womöglich den Faden direct vom Regulirhebel zum Nadelöhr zu führen, welcher Zweck durch vorliegende Erfindung erreicht werden soll.
Der Maschinenkopf B und der darin drehbare Cylinder C ist bei d und e durchbohrt und der Faden nahezu in gerader Linie durch die so gebildeten Oeffnungen zum Nadelöhr geführt.
Am Regulirheb elende ging der Faden bisher durch ein einfach hindurchgebohrtes Loch, welches beim Nachlassen des Fadens zum Zweck der Bildung der grofsen Schleife, durch welche das Schiffchen schiefsen mufs, einen grofsen Reibungswiderstand darbot. Erfinder bringt nun am Hebelende einen kleinen Kloben mit einer Rolle an, und zwar so, dafs der auf einer Schraubenspitze in einem Körnerpunkt ruhende Kloben universal beweglich. ist.
Damit ist ein Reiben und Ankleben des gepichten Fadens vermieden, also die ganze Anspannung des Fadens auf die herzustellende Naht, concentrirt, wodurch man nun im Stande ist, festere und stärkere Arbeiten als bisher auf der Elastic-Cylinder-Nähmaschine herzustellen. Da bei stärkerem Stoff die Naht mehr Faden verbraucht, so mufs vom Fadenregulirhebel jetzt mehr Faden abgegeben werden, um das Schiffchen bequem durch die Schleife gehen zu lassen; es mufs aber auch der Schleifenfaden, so lange die Nadel mit dem Oehr noch unter der Stichplatte steht, wieder fest angezogen werden, damit die Nadel mit glatt in ihren Nuthen liegendem Faden ungehindert hochgehen kann; eine Schleife, die zwischen der Lederunterkante und dem Nadelöhr sich klemmen würde, würde zwischen beiden abgescheert werden.
Um dies zu vermeiden, ersteres aber zu erreichen, ist auf der Platte D des Stoff drückerhebels, auf welcher das andere Ende des Regulirhebels schleift, eine schiefe Ebene angebracht, auf die. das gleitende Hebelende hinauffährt, damit das fadenführende Hebelende um so tiefer hinunter geht und dadurch den nöthigen losen Faden abgiebt.
Beim Zurückgehen des gleitenden Hebelendes von der schiefen Ebene schnellt' das fadenführende Regulirhebelende nun um so schneller empor, und zieht den Faden zur rechten Zeit kräftig an. Die schiefe Ebene ist durch eine Schraube g befestigt und durch einen Schlitz in dem Schraubenhals leicht verstellbar.

Claims (1)

  1. Patent-An sp ruch:
    Der in Zeichnung und Beschreibung dargestellte Maschinenkopf für Pechfaden - Nähma-. schinen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT7148D Maschinenknopf für Pechfaden-Nähmaschinen Active DE7148C (de)

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