DE45813C - Fadengeber für Nähmaschinen - Google Patents

Fadengeber für Nähmaschinen

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Publication number
DE45813C
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DE
Germany
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thread
sewing machines
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spring
take
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Expired
Application number
DENDAT45813D
Other languages
English (en)
Original Assignee
gebr. nothmann in Berlin N., Neue Hochstr. 20
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE45813C publication Critical patent/DE45813C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
GEBR. NOTHMANN in BERLIN. Fadengeber für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1888 ab.
Bei den meisten Nähmaschinen giebt der Fadengeber den Faden erst frei, wenn die Nadelspitze die Stichplatte erreicht,- was den Nachtheil hat, dafs man nicht in gleich guter Weise starke und dünne Stoffe vernähen kann.
Will man den Faden gelockert haben, bevor die Nadelspitze die Stichlochplatte erreicht, so mufs derselbe bis zu diesem Zeitpunkt mit Hülfe einer Sonderspannung gespannt werden, da sonst dadurch Verwirrungen entstehen würden, dafs der lose Faden hinter die Nadel gelangen oder von dieser zerstochen werden könnte.
Bei neueren Maschinen ist vielfach die Sonderspannung zu einem Fadenregulator ausgebildet, welcher den Vortheil einschliefst, dafs die denselben bildende Feder den Faden, während das Schiffchen durch die Fadenschlinge geht, kurz und etwas stramm anzieht,- wodurch der Fadenübergarig über das Schiffchen mit einem Minimum von Faden und auch glatter von statten geht.
Bei vorliegender Erfindung ist der Fadenregulator direct mit dem Fadengeber verbunden, wodurch die Anordnung und das Einfädeln vereinfacht wird,
Es ist nach Fig. 1 bis 4 eine Kappe b über den Kopf des Fadengebers α gesetzt, die in dem Gelenk i auf dem Fadengeber schwingen kann und durch eine schwache Feder d, Fig. 3, über dem Kopf emporgehalten wird. Die Kappe besitzt in ihren beiden um den Fadengeberkopf nach unten umgebogenen Lappen sich gegenüberliegende Löcher, die mit dem Fadendurchgangsloch im Kopf des Fadengebers zusammenfallen, wenn die Kappe herabgedrückt ist. Zum Einfädeln des Fadens drückt man mit einem Finger die Kappe auf den Fadengeberkopf nieder und schiebt den Faden durch alle drei Löcher gleichzeitig hindurch. Infolge der Anbringung des Fadenregulators direct an dem Fadengeber geschieht somit die bisher nöthige besondere Einfädelung in den Fadenregulator zugleich mit der Einfädelung in den Fadengeber, und es ist also ein sehr leichtes und schnelles Einfädeln möglich.
Bei der starken Anspannung des Fadens, wie sie beim Zuziehen des Nähstiches statthat, wird sich die Kappe in der niedergedrückten Lage auf dem Fadengeberkopf befinden; sobald jedoch diese starke Spannung nachläfst· und die Nadel, wie schon gesagt, aus ihrer höchsten Stellung sich herabsenkt, hebt die Feder d die Kappe und stellt damit die verlangte Sonderspannung des Fadenstückes zwischen Fadengeber und Nadelöhr her; denn die Kappe hebt mit ihren beiden Schenkeln den Faden zu beiden Seiten des Fadengeberkopfes an und hält dadurch das zum Nadelöhr gehende Fadenstück schwach gespannt.
Die Sonderspannung ist, wie gesagt, auch weiter für den Faden in der Nähstichbildungsperiode vortheilhaft, in welcher das Schiffchen durch die Fadenschlinge geht, weil durch die Sonderspannung die um das Schiffchen herumliegende Schlinge kurz und etwas stramm gehalten wird, wodurch an losem Faden gespart wird.
Derselbe Erfolg wie durch die Kappe wird erreicht, wenn man den Fadengeberkopf spaltet und in der dadurch gebildeten Gabel einen kleinen Hebel b1 lagert, Fig. 5 und 6, der
durch die Feder d1 emporgedrückt wird. Statt dieses Hebels könnte in dem Gabelspalt auch nur eine Feder cP angebracht werden, wie es die Fig. 7 und 8 zeigen.
Es kann auch noch der Fadenregulator in einem Stöpsel b2 bestehen, welcher im Kopf des Fadengebers prismatisch geführt ist und infolge einer Feder ds in dem oberen Theil seiner Führung zu verweilen bestrebt ist, Fig. 9 und 10. Die Führung ist zu beiden Seiten des Fadengeberkopfes in ihrer ganzen Länge durchbrochen, so dafs ein länglicher-Schlitz entsteht, in welchen der Oberfaden von oben oberhalb des Stöpsels P eingelegt wird und von diesem entsprechende Spannungen erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Fadengeber für Nähmaschinen, bei dessen Thätigkeit gleichzeitig eine Regulirung der Fadenspannung dadurch möglich wird, ,dafs entweder auf den Kopf desselben eine federnde Kappe (b) aufgesetzt oder in· demselben ein auffedernder Hebel (b1) oder Stöpsel (b2) oder eine ebenso wirkende Feder (d?) angebracht ist, durch welches Cohstructionsstück der Oberfaden derart geführt wird, dafs das Fadenstück zwischen Fadengeber und Nadelöhr vor der Stichbildung und während der Stichbildungsperiode durch dasselbe die erforderliche Sonderspannung erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45813D Fadengeber für Nähmaschinen Expired DE45813C (de)

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DE45813C true DE45813C (de) 1900-01-01

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2687276A (en) * 1949-12-03 1954-08-24 Byron H Staats Cushioning structure for valves and the like
US4070976A (en) * 1977-02-01 1978-01-31 Bunsaku Taketomi Upper thread take-up levers for sewing machines
EP0451087A1 (de) * 1990-04-05 1991-10-09 Fritz Gegauf Ag Bernina-Nähmaschinenfabrik Fadenreguliervorrichtung für Nähmaschinen

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CH681094A5 (de) * 1990-04-05 1993-01-15 Gegauf Fritz Ag

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