DE714892C - Trockenanlage fuer Tonwaren - Google Patents

Trockenanlage fuer Tonwaren

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DE714892C
DE714892C DEZ24927D DEZ0024927D DE714892C DE 714892 C DE714892 C DE 714892C DE Z24927 D DEZ24927 D DE Z24927D DE Z0024927 D DEZ0024927 D DE Z0024927D DE 714892 C DE714892 C DE 714892C
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DE
Germany
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drying
pottery
ceiling
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Expired
Application number
DEZ24927D
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English (en)
Inventor
Georg Zehner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockenanlage für Tonwaren Die Erfindung betrifft eine Trockenanlage für keramisches Gut b,z,#v. Tonwaren, bei der mehrere Trockenkammern nebeneinanderliegend angeordnet sind. Unterhalb der Sohle der Trockenkammern ist ein Kanal angeordnet, durch dessen Deckenöffnungen die Überleitung der Trockenluft in die Trockenkammern erfolgt.
  • Die vom Lufterhitzer oder vom Ziegelofen kommende; zum Trocknen dienende Heißluft wird den Trockenkammern durch einen Kanal zugeführt, der unterhalb der Sohle der Trokkenkamm:ern angeordnet ist. Diese Zuleitung der Heißluft kann ,also, durch die räumlichen Verhältnisse bedingt, nur an einem oder einigen wenigen Stellen an der Sohle der jeweiligen Trockenkammer erfolgen. Da es aber notwendig ist, diese Trockenluft über die ganze Trockenkammer zu verteilen, wird die Trockenluft in einen Kanal eingeblasen, der sich in Längsrichtung der einzelnen Trockenkammern erstreckt und ,der gegen die Trokkenkammer selbst durch eine Decke mit einigen wenigen Öffnungen abgeschlossen ist. Um nun eine möglichst gleichmäßige Zuführung der Heißluft zu den Trockenkammern zu erreichen, müssen die Öffnungen in der Decke dieses Kanals verhältnismäßig klein. gehalten werden, und zwar derart, daß etwa der gesamte freie Querschnitt dieser öffnungen dem Durchmesser des Luftzuführungskanals entspricht. Werden die Öffnungen weiter gehalten, so tritt der Hauptteil der Heißluft durch die Öffnungen in der Kanaldecke aus, die sich in nächster Nähe der Heißluftzuführung befinden; die Trockenkamm,er wird dadurch also sehr ungleichmäßig erwärmt.
  • Die vorstehend . geschilderte bekannte Anordnung besitzt für das Trocknen von empfindlichen Tonwaren Nachteile. Denn da der freie Querschnitt der Öffnungen in der Kanaldecke und die Zahl der Öffnungen beschränkt ist, tritt die Heißluft mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit aus den Öffnungen der Kanaldecke in die Trockenkammer selbst über. Einseitige Erhitzung eines mehr oder weniger großen Teils der zu trocknenden Formlinge, Verziehen und Rissigwerden ist die Folge. Es ist daran zu erinnern, daß Tonwaren bei der Trocknung entsprechend dem Wasserverlust schwinden, einseitige Trocknung also verschieden starkes Schwinden im Formling hervorruft.
  • Die Erfindung beseitigt die bestehenden Mängel dadurch, daß zwischen der Kanaldecke und den Auflagerosten für das Gut ein Siebboden mit vielen Durchlirechungen angeordnet ist. Es wird also zwischen dem Heißluftüberführungskanal und der Sohle der Trockenkammer selbst ein Zwischenraum geschaffen. In diesen Raum tritt von unten her die Heißluft durch die wenigen Öffnungen von geringem Gesamtquerschnitt mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit ein, und durch die Decke dieses Kanals tritt die Luft mit nur geringer Geschwindigkeit, in sehr viele Teilströme zerlegt, aus und in die Trockenkaminer über. In dem Zwischenraum findet überdies noch eine Durchwirbelung des Luftstromes statt, so daß die Temperatur über die ganze Länge des Trockenkanals sehr gleichmäßig gehalten wird.
  • Die Abmessungen der Öffnungen im, Boden dieses Zwischenkanals sind beispielsweise derart, daß die Luft mit einer Geschwindigkeit von q. bis 6 m in der Sekunde eintritt, die Zahl und Abmessungen der Öffnungen in der Decke des Zwischenraumes dagegen so gestaltet, daß hier die Luft mit einer Höchstgeschwindigkeit von etwa i m in der Sekunde ausströmt und in die Trockenkammer übertritt: Die Zahl der Öffnungen in dem vorstehend als Siebboden gekennzeichneten Zwischenboden ist an sich beliebig, nur ist Bedingung, daß der gesamte freie Querschnitt der in der Decke befindlichen Öffnungen wesentlich größer ist als der freie Querschnitt der Offnungen im Boden des Zwischenraumes.
  • In der Zeichnung ist der untere Teil einer Trockenkammer im Schnitt schematisch dargestellt und die Ausgestaltung des Bodenkanals nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
  • Die Kammerwände a haben in bekannter Weise Auflager b für die Ziegelträger. Unterhalb der Kammer c befindet sich der Luftzuführungskanald mit dem Zwischenbolzeng, in dem sich :eine geringere Anzahl von Durchtrittsöffnungen. e befindet. Der Raum über diesem Zwischenboden f wird durch den zweiten Boden k mit vielen Öffnungen nach oben begrenzt. Dieser zweite Zwischenboden befindet sich beispielsweise in der Höhenlage der Träger k, die das Gleis und den üblichen Lattenrost i stützen. Trockenluft, die in den Luftzuführungskanal d hineingedrückt wird, gelangt durch die Öffnungen e zunächst in den Zwischenraum/ und wird durch den Boden h teilweise bezwungen, wieder nach abwärts zu gehen und sich so gleichmäßig zu verteilen, um schließlich durch die Öffnungen des Bodens 1a in die Kammer c zu gelangen. Dadurch kommt es zu einer völlig gleichmäßigen Umspülung des Trockengutes, und es wird eine besondere Beanspruchung sowie ein Voreilen des unteren Teils des Einsatzes verhütet.

Claims (1)

  1. PATL@ rAN SPRUCH Trockenanlage aus mehreren neheneinanderliegenden Trockenkammern für Tonwaren mit unter der Sohle der Trockenkammer angeordnetem Kanal, durch dessen Deckenöffnungen die Überleitung der Trockenluft in die Kammer erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kanaldecke (g) und den Auflagerosten (i# für das Gut ein Siebboden (1a) angeordnet ist.
DEZ24927D 1938-12-04 1938-12-04 Trockenanlage fuer Tonwaren Expired DE714892C (de)

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