DE71481C - Kraftausgleichvorrichtung - Google Patents

Kraftausgleichvorrichtung

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DE71481C
DE71481C DENDAT71481D DE71481DA DE71481C DE 71481 C DE71481 C DE 71481C DE NDAT71481 D DENDAT71481 D DE NDAT71481D DE 71481D A DE71481D A DE 71481DA DE 71481 C DE71481 C DE 71481C
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DENDAT71481D
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S. LENTZ in Viersen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.·
S. LENTZ in VIERSEN. Kraftausgleichvorrichtung.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Kraftausgleichvorrichtung, bestehend aus einer mit einer Feder verbundenen beweglichen Rolle und einem mit letzterer in Verbindung stehenden Hebel, welche den Zweck hat, die Spannk?aft der Feder durch Zusammenwirkung von Rolle und Hebel so auszugleichen, dafs die an einem bestimmten Punkte des Hebels bei stets wechselnden Stellungen desselben auszuübende Kraft in jeder Stellung des Hebels gleich grofs bleibt.
Die Erfindung gestattet eine mannigfache Anwendung, besonders in der Textilindustrie, wo diese Neuerung zweckmäfsig an einem Schützenwechsel zur Anwendung gebracht wird. Diese Anordnung ist beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in Verbindung mit einem Schützenwechsel in höchster Stellung des Schützenkastens, Fig. 2 dieselbe Anordnung bei tiefster Stellung des Schützenkastens.
Der mit 5 bezeichnete Schützenkasten wird mittelst des Excenters E in bekannter Weise bethätigt. Die Spiralfeder F, welche bisher mit dem Hebel H direct in einem bestimmten Punkte fest verbunden war, dient dazu, das durch das Excenter E veranlafste Aufsteigen und Fallen des Schützenkastens 5 zu erleichtern und hierbei das Gewicht desselben möglichst auszugleichen.
Beim Fallen des Schützenkastens wurde die Feder F bisher, den verschieden tiefen Lagen des Schützenkastens entsprechend, stark gespannt, so dafs bei dem tiefsten. Stande der den Schützenkasten S mit dem Hebel H verbindenden Steiglade L bezw. des Schützenkastens S die von diesem zu überwindende Kraft der sich spannenden Spiralfeder eine ganz bedeutende war.
Um hier einen Kraftausgleich eintreten zu lassen, ist bei der vorliegenden Anordnung die Spiralfeder F nicht direct an dem Hebel H befestigt, sondern mit einer Rolle R verbunden, welche unter einem an dem Hebel H befestigten dünnen Drahtseil D, den Stellungen des Hebels H entsprechend, vor- oder rückwärts gleitet, wodurch das Gewicht des Schützenkastens 5 vollständig ausbalancirt wird.
Bei dem höchsten Stand der Steiglade L bezw. des Schutenkastens S, Fig. 1, entfernt sich die Rolle R von dem Drehpunkt C des Hebels H und übt durch ihre Annäherung an den Angriffspunkt P der Steiglade L eine in jeder Stellung der letzteren gleich grofs bleibende Kraft aus, trotzdem die Feder F selbst durch ihr Zusammenziehen an Kraft verliert.
Bei dem tiefsten Stande des Schützenkastens 5 dagegen (Fig. 2) nähert sich die Rolle R dem Drehpunkt C des Hebels H, während sie sich gleichzeitig von dem Angriffspunkte P der Last entfernt und dadurch die durch die Ausdehnung der Feder vergröfserte Spannkraft ausgleicht. Natürlich kann das die Rolle R mit dem Hebel H verbindende Drahtseil D durch äquivalente Mittel, wie Schnur, Riemen, Darmsaite, Bogenschiene etc., ersetzt werden.
Die Rolle R stellt also selbstthätig und mit grofser Genauigkeit den Ausgleich in der An-
der Feder und der zu
tragenden
spannung
Last her, d. h. sie giebt nur so viel Spannkraft von der Feder an die Steiglade L ab, als zur Einstellung des Schützenkastens 5 erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kraftausgleichvorrichtung, besonders für Schützenwechsel anwendbar, gekennzeichnet durch eine mit einer Feder (F) verbundene bewegliche Rolle (R), welche mit einem Hebel (H) durch ein an demselben befestigtes Seil (D) [Schnur, Draht, Riemen, Darmsaite, Bogenschiene etc.] derartig verbunden ist, dafs die an einem bestimmten Punkte (P) des Hebels (H) bei stets wechselnden Stellungen desselben ausgeübte Kraft in jeder Stellung des Hebels gleich grofs bleibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71481D Kraftausgleichvorrichtung Expired - Lifetime DE71481C (de)

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