DE714486C - Schubfeste Verbindung von Spundwandschloessern - Google Patents

Schubfeste Verbindung von Spundwandschloessern

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DE714486C
DE714486C DED76717D DED0076717D DE714486C DE 714486 C DE714486 C DE 714486C DE D76717 D DED76717 D DE D76717D DE D0076717 D DED0076717 D DE D0076717D DE 714486 C DE714486 C DE 714486C
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DE
Germany
Prior art keywords
shear
sheet pile
locks
proof connection
lock
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Expired
Application number
DED76717D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Prielipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmund Hoerder Huettenverein AG
Original Assignee
Dortmund Hoerder Huettenverein AG
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Filing date
Publication date
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Priority to DK57302D priority patent/DK57302C/da
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/02Sheet piles or sheet pile bulkheads
    • E02D5/03Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles
    • E02D5/04Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles made of steel
    • E02D5/08Locking forms; Edge joints; Pile crossings; Branch pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

  • Schubfeste Verbiridung von Spundwandschlössern Bei Spundwänden aus stählernen Spundbohlen, insbesLondere bei Bohlen U-förmigell b Ouerschnitts, deren Schloßverbindungen in ä'er Wandachse liegen, sind zur Erre'ichung des vollen Widerstandsmoments Sdhubkläfte im Schloß in Längsrichtung aufzunehmen. Diese Schubkräfte werden teilweise schon durch Reibung und Verspannung der Bohlen ini Boden aufgenommen. Darüber hinaus hat man für die einwandfreie Übertragung der Schubkräfte besondere Verbindungsmittel vorgesehen. Es ist z. B. bekanntgeworden, die Schubkräfte durch Verformen des Schlosses (durch Pressen von der Seite u.dgl.) aufzunehmen. Diese Maßnahme erfordert jedoch eine Vorrichtung, durch die die Bohlen vor dcm Rammen paarweise zusammengezogen werden können, und :eine Einrichtung zum Y'erformen. Diese Ausführung ist zeitraubend und umständlich. Man ist auch schon dazu über ' ge 'gangen, die Schlösser durch Schweißun# zu verbinden. Es ist auch nicht mehr neu, den Spielraum im Schloß durch Einsetzen von Dübeln, Keilen oder Flacheisen auszuschalten und diese Teile an beiden Bohlen festztischweißen. Diese Art der Verbindung ist aber äußerst starr. Insbesondere hat sich ergeben, daß durch das Schweißen Spannungen im Batistoff erzeugt werden, die bei verschiedenen Stahlsorten, die üblicherweise für Spundwandeisen verwendet werden, infolge der dynamischen Wirkung der Raminschläge zur kißbildung Anlaß geben. Ferner ist eine Verbindung von Spundwandschlössern durch Nieten oder durch Nieten -Lind gleichzeitige Verschweißung bekanntgeworden. Die Schweißung zeigt die vorstehend geschilderten 'Nachteile. Die Nietung weist darüber hinaus noch wesentlich schwerere Nachteile auf - In den Nietlöchern werden insbesondere beim Ramitten starke K#erl)wirlztiii-enher#-,3r"erti f;-ii# Außerdem ist die Nietung sehr teuer. Boi anderen bekannten Vorschlägen ist eitle vorlierige Bearbeitung der züi verbindenden Te#I.,-tilld die Anordnun- von Verschraubun-en vorgeschen, wodurch sich ebenfalls eiii,-Schwächun- der Einzelteile und ein Aufwan1 hoher Kosten ergibt. Außerdem ' werden auch hei Schrauben Kerbwirkungen während des kaiiiinens ausgelöst und Undichtigkeiten bzw. Sickerstellen geschaffen. Ein Anbringen der bekanntcii -Mittel an bereits gerammten den ist nicht möglich.
  • Die Erfindung betrifft eilte Verbesseruilder bekannten schubfesten Verbindung von Z> Spund#vandeisenscblöss,ern, bei der der Spielraum in den Schlössern durch in die Schloßfugen eitigekeilte oder eingesetzte Eiseildübel -ins z geschaltet ist. Die Erfindun 'g besteht darin , daß die Eiseildübel auf den Seitenfläche n gezahnt sind und in 1).-zu- auf die Schloßfuge so stark ausgebildet sind, daß sich ihre Zähne beim Eintreiben in den Baustoff der Spundbohlen einpressen. Diese Verbinclung ist leicht-r und billiger herzustellen, ferner widersteht sie infolge großer Elastizität den Raminbeanspruchungen besser und weiter kann sie auch nach dem Rammen irn werd2n. Bedarfsfalle unfl nachträglich zwar auch bei leicht den Schlössern, angebracht die erst nach dein Rammen ineinandergreifen. H'itte, besonders große Wirksamkeit wird erzielt, wenn die Zähne der Dübel nach bekannten Sä,-ezalinfnrtnen ausgebildet werden.
    Iii der Zeichnutig sind Ausfülirtiii,zsl)"--*1-
    spiele der Erfindung dargestellt.
    AM). i zeigt ein bekanntes Larsseitschlo11
    mit eingetniehenern neuen Eisen(lübel ini
    f.)aerschnitt,
    Abb. 2 zei-t dasselbe Schloß von der Seite.
    Abb. kIt von der Seite ein Schloß init
    3 zel#
    Zwischenstück, das sii,.#ezalliifhrini:- aus-e-
    bildet ist.
    Mit 2 und 3 sind die züi sichernden Schlils-
    ser bezeichnet, während i und i' den neuen
    Dübel mit der Verzahnun-4 bzw. _# darstellt.
    In Abb. 3 ist noch durch Pfeile dargestellt,
    in welcher Richtung die Sebloßteile sich durch
    die lclitil)Izräfte züi verschieben trachten.
    Die Dübel können voll einer Seite oder
    auch voll beiden Wandseiten her eingetriebeii
    werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPR-CICHE: i. ,-cliulifeste Verbindung von Spiiii(1-k# wandschlössern, bei der der Spielraum iii den Schlössern durch in die Schloßftigen eingekeiltt Eisendüljel ausgeschaltet ist. dadurch gekennzeichnet. daß die Eisendübel auf den Seitenflächen gezahnt sind und in bezug auf die Schloßfilge so stark ausgebildet sind, daß sich ihre Zählte beim E-intreiben in den Baustoff der Spundhohlen einpressen.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnung der Zwischenstücke sägezahnförmig ausgebildet ist.
DED76717D 1937-11-30 1937-11-30 Schubfeste Verbindung von Spundwandschloessern Expired DE714486C (de)

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DED76717D DE714486C (de) 1937-11-30 1937-11-30 Schubfeste Verbindung von Spundwandschloessern
DK57302D DK57302C (da) 1937-11-30 1938-11-28 Kile til Spunsvægslaase.

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DED76717D DE714486C (de) 1937-11-30 1937-11-30 Schubfeste Verbindung von Spundwandschloessern

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DE714486C true DE714486C (de) 1941-12-01

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